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Abstract
German studies

University, School

Tilemannschule Limburg

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Heinrich von Kleist Charakterisieru­ng des Prinzen von Homburg Der Hauptdarsteller des Dramas „Prinz Friedrich von Homburg“, verfasst von Heinrich von Kleist, ist der verträumte Friedrich Arthur von Homburg. Zwar ist dieser die Zentrale Figur des Dramas, kann allerdings nur eingeschränkt als Protagonist bezeichnet werden, da laut einer Definition nach Aristoteles, der Protagonist eines Dramas stets bedacht handelt und den Helden der Geschichte repräsentiert. Dieser gerät durch das Verschulden anderer in seine missratene…

Prinz Friedrich von Homburg

Inhaltsangabe

Das Drama „Prinz Friedrich von Homburg“ wurde 1811 von Heinrich von Kleist verfasst und thematisiert den Konflikt zwischen der Freiheit des Individuums und der Rechtsordnung der Gesellschaft und des Staates. Seinen historischen Hintergrund stellt die Schlacht von Fehrbellin, aus dem Jahr 1675, in welcher der Prinz Friedrich von Homburg eine entscheidende Rolle spielt, dar.

Dieser ist ein schlafwandelnder preußischer Reitgeneral, welcher den Befehl seines Kurfürsten nicht befolgt und dafür bestraft werden soll, letztendlich allerdings noch begnadigt wird.

Erster Akt

Prinz Friedrich sitzt schlafwandelnd im Garten des Schlosses Fehrbellin und flechtet einen Lorbeerkranz, wodurch er den Abmarsch seiner Truppen verpasst. In seinem Traum stellt er sich Ruhm vor, der aus der Schlacht hervorgehen würde. Er wird dabei von dem Kurfürst Friedrich Wilhelm, der Kurfürstin, Prinzessin Natalie und dem Graf von Hohenzollern beobachtet.

Der Prinz erlangt dabei einen Handschuh der Prinzessin.

Alle bis auf den Grafen Hohenzollern gehen zurück ins Schloss. Nachdem der Graf den Prinzen geweckt hat, ist der Prinz verwirrt, vermischt den Traum mit der Realität und kann sich den Handschuh in der Hand auch nicht erklären.

Da kriegerische Auseinandersetzungen mit Schweden kurzbevorstehen, möchte der Kurfürst seine Frau und die Prinzessin in Sicherheit bringen. Zeitgleich verkündet der Feldmarschall Dörfling den Kriegsplan und gibt Instruktionen, während der Prinz noch immer in seinen Träumen schwelgt.

Er bekommt mit, dass Natalie einen Handschuh vermisst, übergibt ihr diesen heimlich. Dabei verpasst er allerdings die Anweisung des Feldmarschalls, erst auf Befehl des Kurfürsten in die Schlacht einzugreifen.

Zweiter Akt

Als der Prinz schließlich auf dem Schlachtfeld erscheint, ist er noch immer zerstreut und kann sich nicht an die Instruktionen des Feldmarschalls Dörflings erinnern und Hohenzollern wiederholt sie erneut. Als die brandenburgischen Truppen kurz vor dem Sieg gegen Schweden stehen, führt der Prinz seine Reiterei entgegen seinen Befehlen in die Schlacht.

Auch die Grafen schaffen es nicht ihn abzuhalten.

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Mit der Botschaft des Sieges erreicht die Kürfürstin und Natalie auch die Nachricht über den Tod des Kurfürstens. Als der Prinz hinzukommt, bestätigt er den Tod des Kurfürsten und schwört sein Werk weiter zu führen. Der verzweifelten Natalie macht er einen Heiratsantrag.

Doch wenig später wird die Nachricht überbracht, dass der Kurfürst noch lebt. Sein Stallknecht habe den sehr auffälligen Schimmel des Kurfürsten geritten und im Glauben, jenen vor sich zu haben, haben die Schweden diesen getötet.

Bei den Friedensverhandlungen in Berlin verurteilt der Kurfürst das eigenmächtige Handeln des Prinzen, welches den endgültigen Sieg über die Schweden vereitelt hat. Dem Prinzen droht das Kriegsgericht. Allerdings versteht er dies nicht, da sie schließlich siegreich waren.

Dritter Akt

Während der Prinz im Gefängnis zu Fehrbellin auf seine Entlassung wartet und meint, dass die Kurfürsten auf seiner Seite seien, informiert Hohenzollern den Prinzen, dass das Todesurteil schon gefällt sei. Des Weiteren wird die Hochzeit von Natalie mit dem schwedischen Herrscher durch die heimliche Verlobung mit dem Prinzen behindert und daher sei eine Begnadigung nicht mehr zu erwarten.

Vierter Akt

Nun bittet Natalie den Kurfürsten erneut um Gnade und entschuldigt das Verhalten des Prinzen mit seiner Jugend. Der Kurfürst meint aber, die Ungehorsam ahnden zu müssen, um die Rechtsordnung aufrecht zu erhalten. Natalie hält aber dagegen und sagt, das Land sei stark und seine Autorität würde durch die Begnadigung keinen Schaden nehmen.

Schließlich willigt der Kurfürst ein, unter der Bedingung, dass der Prinz das Urteil als ungerecht zurückweist, und setzt ein dementsprechendes Schreiben für den Prinzen auf.

Die Offiziere haben ein an den Kurfürsten gerichteten Gnadengesuch aufgesetzt, für welches sie auch um Natalies Unterschrift bitten. Natalie möchte Kottwitz als Fürsprecher des Prinzen, weshalb dieser mit seinem Regiment nach Fehrbellin gerufen werden soll, da dieser weit entfernt stationiert ist.

Zwar versucht Natalie zunächst ihn davon abzubringen und die Bedingungen zu erfüllen, dann bewundert sie ihn aber für seine Haltung.

Fünfter Akt

Nachdem Obrist Kottwitz gemeinsam mit seinen Truppen auf dem Schloss erscheint, wird dem Kurfürsten klar, dass alle auf der Seite des Prinzen stehen und stellt klar, dass er unter den Umständen bereit sei das Todesurteil aufzuheben, da ansonsten eine Rebellion nicht auszuschließen sei.

Jedoch erfährt der Kurfürst über die Einsicht des Prinzen, der für das Gesetz sterben will, woraufhin jener die Hinrichtung veranlasst, aber nicht beabsichtigt den Prinzen zu töten. Trotzdem verteidigt Kottwitz das Vorgehen des Prinzen und Hohenzollern erinnert den Kurfürsten an die Nacht, in der sich der Prinz im Halbschlaf in Natalie verliebt hat, deshalb gedanklich abwesend gewesen und den Befehl nicht kennen konnte, da er der Besprechung nicht folgen konnte.

Obwohl der Prinz noch immer dem Tod entgegentreten will, wird er geehrt, indem Natalie ihm den Lorbeerkranz aufsetzt und der Ruf in die Schlacht hörbar ist.


Kurze Zusammenfassung

Der Prinz Friedrich von Homburg hat einen wichtigen Anteil an dem Sieg von Brandenburg über Schweden in der Schlacht von Fehrbellin. Allerdings griff er mit seiner Reiterei entgegen dem Befehl des Kurfürsten in die Schlacht ein, ohne auf dessen Signal zu warten.

Denn aufgrund seines Schlafwandelns und seiner daraus resultierenden Zerstreutheit hat er dem Schlachtplan nicht folgen können. Daraufhin lässt der Kurfürst ihn verhaften und zum Tode verurteilen. Vor Verzweiflung lässt der Prinz seine Geliebte Natalie, die Nichte des Kurfürsten, bei diesem um Gnade bitten.

In der sicheren Erwartung, hingerichtet zu werden, wird er letztendlich doch noch begnadigt und der Kurfürst schenkt ihm zusätzlich Natalies Hand.

, Hendrik Hildebrandt


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