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Examination questions
Psychology

University, School

Leuphana Lüneburg

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Erbrecht: Fragen und Antworten
ERBRECHT 1.Die Begriffe Nachlass, Erblasser, Erbe, Vermächtnisnehm­er (=Legatar) und Legat definieren können. Nachlass: Unter Nachlass versteht man alle Vermögensrechte und Verbindlichkeit­en der Verstorbenen/de­s Verstorbenen, die im Wege der Gesamtrechtsnac­hfo­lge auf die Erbin/den Erben übergehen. Erblasser: Erblasser Person, die beerbt wird. Ihr Vermögen geht mit ihrem Tod auf die Erben über. E. kann nur eine natürliche Person sein. Vermächtnisnehm­er (Legatar) –wer laut letztwilliger Verfügung ganz…
Geschichtefrage­n : Absolutismus 1.Erkläre die Regierungsform des Absolutismus. Der König oder Fürst regiert alleine, er ist durch niemanden in seiner Macht eingeschränkt.&­shy Er besaß die ganze Macht, das gesamte Recht und bestimmte über alles. 2.Wie nennt man den Kunststil des Absolutismus? Barock 3.Erkläre die Regierungsübern­ahm­e durch Ludwig XIV. Ludwigs Vater starb, als Ludwig fünf Jahre alt war. Bis er alt genug war, um zu regieren, übernahmen seine Mutter und der Kardinal Mazarin das. Als der Kardinal starb, übernahm…

10 Fragen zu Folien Beobachtung


Was ist Beobachtung?

Definition: Beobachtung ist zielgerichtete Wahrnehmung

Graumann: Beobachtung ist die absichtliche, aufmerksam-selektive Art der Wahrnehmung, die ganz besondere Aspekte auf Kosten der Bestimmtheit von anderen beachtet.

Was ist Wahrnehmung von Natur aus und warum?

Wahrnehmung ist von Natur aus selektiv, da unser Gehirn nur eine begrenzte Menge an Informationen aufnehmen und verarbeiten kann.

Eine Fülle von Informationen trifft ständig auf unsere Sinnesorgane. Wie gehen wir damit um?

Nur ein kleiner Teil dieser Informationen wird tatsächlich auch bewusst.

Welche der auf die Sinnessysteme treffenden Reize werden gefiltert?

Aus der Menge der Reize werden bevorzugt die herausgefiltert, die neu sind oder unerwartet, die den augenblicklichen Bedürfnissen und Einstellungen entsprechen oder die erwartet werden. Auch Informationen, denen wir uns bewusst zuwenden und ihnen Aufmerksamkeit schenken, werden gefiltert.

Wie kann man Wahrnehmung im Sinn des Wortes übersetzen?

Ein wahres, aktives Nehmen (von Informationen).

Was bedeutet: „Wahrnehmung ist person- und situationsabhängig“?

Eine gewisse Subjektivität der Wahrnehmung ergibt sich aus der Abhängigkeit vom Kontext, von der Kultur (Situationsabhängigkeit) sowie der Tendenz, eigenen Wahrnehmungen Bedeutung zuzuweisen(Personenabhängigkeit).

Welche Missverständnisse birgt das erotische Werbeverhalten verschiedener Kulturen, selbst wenn es die gleiche Anzahl an Verhaltensetappen hat? (Bsp. England/USA Kriegszeiten)

Gleiches Verhalten kann zu unterschiedlichen Zeiten (Etappen) im Werbungsverhalten an der Reihe sein. Dies kann dann zu Irritationen führen, was das „richtige“ Folgeverhalten der einzelnen Partner betrifft.

Im Beispiel war Küssen in USA rel. am Anfang normal, in England aber erst kurz bevor sexuelle Handlungen dran sind. Amerikanischer Mann küsst britische Frau Frau findet zu früh, fühlt sich zur Entscheidung gedrängt (zum Sex). Frau „gibt sich hin“ Mann findet zu früh und urteilt: schamlos (ohne zu merken, dass er das für sie falsche Signal gegeben hat).
Dies wurde durch eine Untersuchung (Beobachtung) herausgefunden.

Was haben Alltags- und wissenschaftliche Beobachtung gemeinsam?

Sie nutzen dieselben Wahrnehmungssysteme (Sinnesreize, Sinnesorgane, spezifische Sinneswahrnehmungen). Es gelten für beide die Gesetze der Wahrnehmung, beide sind selektiv und bedeutungsbehaftet.

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Zusammenfassende Fragen /Antworten Psychologische Beobachtung
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Was unterscheidet wissenschaftl. Beobachtung von Alltagsbeobachtung?

Wissenschaftliche Beobachtung
-soll sich nur von wissenschaftl. Zielen leiten lassen, also zielgerichtet sein.
-darf nicht zufällig geschehen, sondern muss sorgfältig geplant werden, also systematisch sein
-benötigt eine exakte Beschreibung von Situation und Objekt, eine Aufzeichnung, soll wiederholbar sein
- es ist zu prüfen, ob unterschiedliche Beobachter bei gleichen B.-bedingungen zu gleichen B.-ergebnissen kommen, B. muss objektiv sein

Welche Einteilungskriterien hat wissenschaftl. B.?

Einteilung nach

  1. Grad der geplanten Festlegung relevanter Beobachtungskriterien
    -> strukturiert vs. unstrukturiert

  2. Distanz (Rolle) des Beobachters zum (am) beobachteten Geschehen
    -> aktiv, passiv, nicht teilnehmende

  3. Ob Beobachteten das beobachtet werden bewusst ist
    -> wissentliche vs. unwissentliche

  4. Ob Beobachtung direkt oder mit technischen Hilfsmitteln erfolgt
    -> unvermittelte vs. vermittelte

  5. Ob Beobachtung unter natürlichen oder geschaffenen Forschungsbedingungen erfolgt
    -> Feld vs. Labor


Wer entwickelte ein Organigramm zu Formen wissenschaftl. Beobachtung und wie?


Atteslander und Graumann schematisierten die Einteilungskriterien in einem Schaubild mit 4 Ebenen:
Sie unterteilten systematische Beobachtung(1. Ebene) in der 2. Ebene in strukturierte und unstrukturierte B. Beide unterteilen sich in 3 Zweige in der 3. Ebene, jeweils nicht, aktiv und passiv teilnehmende B. .


Was kennzeichnet die strukturierte und die unstrukturierte B.?


Unstrukturiert: Der Beobachter hat keine gerichteten Erwartungen. Er bzw. die B. ist explorativ (erforschend) auf die Suche nach relevanten B.-kategorien und Hypothesen ausgerichtet. Es werden keine B.-gegenstände vorab festgelegt.

Die B. ist offen für unerwartete Phänomene.
Strukturiert: Auch genannt systematisch, standardisiert oder kontrollierte B. Sie benötigt eine gerichtete Vorauswahl der B-situation und der zu beobachtenden Personen, Aktionen oder des Geschehens sowie eine gezielte Auswahl der B-kategorien und Registriermodi.

Dies dient der Prüfung gezielt formulierter Annahmen und Hypothesen. Zu beachten ist 1., dass die B-kategorien relevant und repräsentativ für die zu untersuchende Frage sind und 2. deren Anzahl und B-einheiten den Wahrnehmungsumfang und die Registrier-Fähigkeit des Beobachters nicht überfordern.



Nicht: Der Beobachter ist für die beobachtete Person nicht sichtbar. Dazu könnten Einwegspiegel (unvermittelte B.) oder (vermittelte B.) Kamera und Mikrophon eingesetzt bzw. Videoaufzeichnungen ausgewertet werden.

Passiv: Teilnehmende Beobachter sind sichtbar anwesend, nehmen aber nur als solche am Geschehen teil.

Was ist aktiv teilnehmende B. und welche Besonderheiten gibt es dabei?

Aktiv teilnehmende Beobachter nehmen selbst am beobachteten Geschehen teil. Dies ist nötig, wenn ein passiv t.B. stören würde oder als Spitzel von der Gruppe nicht geduldet würde. A.t.B. werden oft Mitglied der zu beobachtenden Gruppe.

Dies hat jedoch Vor- und Nachteile.
Vorteile: Manchmal hat nur der a.t.B. Zugang zum Beobachtungsfeld und sie können Reaktionen anregen und beeinflussen.
Nachteile: Wenn zu viel Zeit zw. Situation und Registrierung verstreicht, kann B. etwas vergessen. Dazu kann der B. seine Neutralität verlieren, wenn er Werte und Verhaltensmuster der Gruppe übernimmt.

Was ist unwissentliche B. ?

Bei der unwissentlichen (verdeckten) B. ist den beobachteten Personen nicht bewusst, dass sie unter B. stehen. Dies kann einerseits ethisch bedenklich sein, hat aber andererseits den Vorteil, dass es keine reaktive Verfälschung der Situation bzw. des Verhaltens gibt.
Nach Graumann liegen die Grenzen der getarnten Beobachtung im privaten Bereich, im Gegensatz zu öffentlichen Bereichen, in denen sich jeder wissentlich der Öffentlichkeit (also auch einer möglichen Beobachtung )aussetzt.

Atteslander hält ethische Vorbehalte nur in Bezug auf das Forschungsziel und die Verwendung der Ergebnisse für berechtigt.

Beschreiben Sie die offene Beobachtung.

Diese I. können ganz bewusst falsch durch den Beobachter dargestellt werden, was bis zur groben Täuschung über die Beobachtungsabsicht gehen kann, was ebenfalls ethische Probleme aufwerfen kann.

Was unterscheidet Feld- bzw. Laborbeobachtung?

Die Feldbeobachtung findet in natürlicher Umgebung statt, der Beobachter greift nicht in die Abläufe ein.
Die Laborbeobachtung findet dagegen in Räumen von z.B. Forschungsinstituten statt. Sie bieten dem Untersuchenden die Möglichkeit die zu beobachtende Situation zu gestalten sowie die zu beobachtenden Ereignisse hervorzurufen und planmäßig zu beeinflussen. Sie ist einerseits Bestandteil von Experimenten, wenn die Bedingungen planmäßig variiert werden und wiederholbar sind, andererseits von Tests, wenn die Bedingungen standardisiert sind.

Vor der Datenerhebung ist bei einer strukturierten Beobachtung genau festzulegen, was beobachtet werden soll und wie dies zu geschehen hat. Das BS enthält eine exakte Beschreibung der zu beobachtenden Verhaltensmerkmale und Ereignisse sowie Beobachtungskategorien, denen die Verhaltensereignisse (Beobachtungsitems) zugeordnet werden sollen und in denen sie zusammengefasst werden.

Für die spätere Auswertung müssen Regeln erstellt werden, wie die Beobachtungen codiert aufgezeichnet und gespeichert werden (Interact).

Welche Daten enthält der Beobachtungsbogen für aggressives Verhalten eines Kindes?

Daten zur Person, Tageszeit und Trainingsabschnitt, Ratingskala von 1-9 (wenig-stark ausgeprägt), Tabelle von zu bewertenden Verhaltensereignissen

Zur Verfügung stehen dazu zwei Bereiche. Einmal die direkt beobachtbaren Phänomene und zum Zweiten theoretische Begriffe (Konstrukte). Erstere können unmittelbar beobachtet werden wie an Personen oder in verbalen bzw. nichtverbalen Verhaltensweisen.

Die Konstrukte sind nicht direkt beobachtbar sondern müssen operational definiert werden. Mit der Operationalisierung werden Indikatoren beschrieben, die Ausdruck des theoretischen Begriffes sind, wie Freundlichkeit, Aggressivität, Frustration, Angst etc. (Emotionale Verhaltensweisen).

Entwerfen Sie für die Untersuchungsfrage: Erhöht Freundlichkeit des Therapeuten den Therapieerfolg eine Definition und Indikatoren für Freundlichkeit.

Was sind besondere Anforderungen an Beobachtungsitems?

Beobachtungsitems (B-kategorien) sollten verhaltensnah formuliert werden und sich dabei auf das beschränken, was feststellbar ist und geschieht. Sie sollten nicht verallgemeinern und keine deutenden Elemente enthalten.

Die sprachliche Darstellung sollte keine interpretierende adjektivistische und substantivistische Darstellung enthalten (Person xy ist souundso, zeigt das und das Verhalten). Man sollte beschreibende Verben nutzen, die kombiniert mit adverbialen Zusätzen (lächelt freundlich) geeignet sind, informativer zu sein und Brücken zu den psychologischen Konstrukten schlagen. (können verständlicher sein)
Sprachliche Darstellungen in dieser Form können verwendet werden, wenn die Fragestellung dies nahelegt und der Beobachter bei der Interpretation vorsichtig sind und sich bei der Beschreibung kontrollieren (lassen).

Wie viele B-Kategorien sind nötig/richtig?

Die notwendige AnZahl ergibt sich aus der Fragestellung, dabei müssen die K klar abgrenzbar sein und dürfen keine Überschneidungen zulassen. Wenn kritische Ereignisse seltener auftreten, kann die Anzahl der BK größer sein.

Die zur Verfügung stehenden Beobachter sind eine wichtige Größe; man muss sicherstellen, dass ihr Aufmerksamkeitsumfang und die Belastbarkeit nicht überfordert werden. Sollte zu erwarten sein, dass in einer Zeiteinheit viele Ereignisse auftreten die differenziert erfasst werden sollen, muss vorab ein intensives Training erfolgen.

Wenn sich die Zahl der K nicht beschränken lässt müssen mehrere Beobachter die Aufmerksamkeit auf unterschiedliche K fokussieren.

Ein Beispiel für ein elementares Beobachtungssystem (Kodierungssystem) ist das Interaktiogramm von Atteslander, zur Erfassung von Aufsichtsverhalten. Es umfasst eine begrenzte Anzahl eng umschriebener Verhaltensitems, deren Auftretenshäufigkeit und –dauer mit Hilfe eines Kodier-Inventars registriert werden.

Der Beobachter konzentriert sich dabei in der Regel nur auf einzelne Ereignisse, die aus dem Verhaltensstrom „herausgeschnitten“ sind.

Beschreiben Sie kategoriale Kodierungssysteme.

Diese Systeme ordnen während des Beobachtungsprozesses das beobachtete Verhalten definierten Verhaltenskategorien zu. Letzere beinhalten mehrere Verhaltenseinheiten, die einer Kategorie zugeordnet werden können (das kann ich lesen, aber ich verstehe es gerade nicht…. Anm.)

Bei der Interaktions-Prozess-Analyse handelt es sich um ein nicht teilnehmendes, strukturiertes Beobachtungsverfahren, welches als Klassiker für kategoriale Beobachtungssysteme bezeichnet wird. Es dient der Untersuchung typischer Geschehensabläufe in Kleingruppen.

Vor allem zielt es ab auf soziale Interaktionen, die der Problemlösung dienen und der Rollen, die sich dabei auf informellem Weg bilden.
Die IPA hat 12 Kategorien, die eine große Spannweite für die Erfassung sozialen Verhaltens in Gruppen ermöglichen. Dabei werden 2 grundlegende Interaktionsformen unterschieden – die aufgabenorientierte und die sozial-emotionale Interaktion.



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