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Philosophy

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

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3, Prof.Berger, 2016

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Die Religionspoliti­k des Theoderich und sein Verhältnis zum Papsttum. Inhaltsverzeich­nis 1.      Einleitung. I 2.      Theoderich der Große. II 3.      Theoderich und die Doppelwahl im Jahre 498. II 4.      Theoderichs Haltung im Laurentianische­n Schisma. III 4.1.       Der Kampf des Symmachus. III 4.2.       Synode in Trastevere. IV 4.3.       Synode in S. Croce in Gerusalemme. V 4.4.       Die 3. Synode. VI 4.5.       Das römische Schisma. VII 1. Einleitung Oft erscheinen uns einzelne bedeutende Persönlichkeite­n in der Geschichte, als  Repräsentanten des gemeinschaftlic­hen Strebens einer ganzen Nation. Insbesondere wenn diese Berufen sind, als Könige und Herrscher ihr Volk einem erwünschten Ziele hin zu führen. In der Zeit wo die arianisch – germanischen Völker dem katholischen Römertum gegenüber traten kommt man nicht umher auf der Ostgotenkönig Theoderich den Großen zu sprechen zu kommen. Er ist wohl als einer der ersten germanischen Herrscher anzusehen, bei dem man von einer wirklichen politischen Bedeutung sprechen kann im Bezug auf den Einfluss in innerkirchliche katholische Angelegenheit. Auch wenn Anonymus gegen Ende seiner Darstellungen die Haltung des König als „anti - katholisch“ bezeichnet, wird vom Großteil der Geschichtsschre­ibu­ng vertreten, dass er jeder Art von Glauben tolerant,
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Seminararbeit


aus


Boethius, Trost der Philosophie


Thema: “Zum Verhältnis von Vorsehung, Schicksal und Willensfreiheit
in der Consolatio Philosophiae des
A.

M. S. Boethius”


Inhaltsverzeichnis


Einleitung 2


Geschichtlicher Rückblick und Entstehung der philosophischen Tradition zur Frage der Willensfreiheit 4


Die unterschiedlichen Weisen der Vorsehung 10


Das Verhältnis von Vorsehung und Schicksal 11

5. Buch 14


Das Verhältnis von Willensfreiheit und göttlichem Vorauswissen 15

Die Willensfreiheit 16

Das Vorauswissen Gottes 18

Ewigkeit und Notwendigkeit 21


Schlussbemerkung 23


Bibliographie 25


Einleitung



Um das Jahr 524 n.

Chr. schrieb der ehemalige römische Konsul, der unter der Herrschaft des ostgotischen Kaisers Theoderich im Kerker zu Pavia auf sein Todesurteil wartete, sein Hauptwerk, die Consolatio Philosophiae. Sie wurde wie kaum ein anderes Buch zur damaligen Zeit in zahlreiche Sprachen übersetzt und in vielfältigen Kulturen verbreitet. Daher zählt die Consolatio zu den großen Büchern der Weltliteratur.

Maßgeblich dafür scheinen sowohl die strengen philosophischen Abhandlungen der Problematiken, als auch die Märtyrerrolle, die dem Boethius zukommt, zu sein. Ein weiteres Kriterium ist im Inhalt des Buches zu finden, denn es ist unbestritten, dass es sich inhaltlich um eine Art Lebensberatung handelt, die den Menschen einen Weg zeigen soll, zu erhofftem Glück zu gelangen.

In die Rolle des Beraters schlüpft die Philosophie. Nur sie vermag dem verzweifelten Gefängnisinsassen einen sicheren Weg zum höchsten Glück zu weisen.

Der Aufbau des Buches scheint einer strengen Ordnung zu unterliegen. Es besteht aus fünf Büchern, wobei jedes Buch aus einer regelmäßigen Folge von Prosa und Gedicht besteht.

Der Gedankengang, der sich in der Prosa findet, wird im Metrum fortgesetzt, sodass dieses eine Art Zusammenfassung oder Erörterung darstellt. Alle fünf Bücher mit Ausnahme des ersten Buches beginnen mit einem Prosastück und schließen mit einem Gedicht. Die inhaltliche Form zeigt einen strengen logischen Aufbau, der sich im abschließenden fünften Buch dem Gipfel der Erkenntnis nähert.

So bleibt die Spannung bis zum letzten Buch aufrecht.

Der Ausgangspunkt stellt die aktuelle Situation im Leben des Boethius dar. Er hat nach einem reichen Leben als Konsul mit einem Schlag alles Glück und Hoffnung verloren. Durch diesen Fall ist der Geist des Boethius verwirrt und versucht im Zwiegespräch mit der Philosophie seine Verwirrung zu lösen.

Die Lösung, zu welcher ihn die Philosophie führen wird, ist auch eine Lösung für alle Menschen, die mit ihrem Schicksal zu hadern pflegen. So besitzt die Frage nach dem Verhältnis von Willensfreiheit, Schicksal und göttlicher Vorsehung einzig und allein das Potenzial derart menschliche Verwirrungen zu lösen und göttliche Klarheit erstrahlen zu lassen.

Den Kern der Lösung der Problematik bildet die Fragestellung, wie es möglich ist, dass der Mensch sich frei entscheidet, wenn die göttliche Vorsehung den Verla.....[read full text]

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Dabei ist zu bedenken, wie von T. Hoffmann in „Wille und Entwicklung“ betont wird, was unter „Wille“ genau gemeint ist. Hoffmann meint, dass weder das griechische „eleuteria“ noch das lateinische „libertas“ anfänglich die philosophische Bedeutung der Willensfreiheit zur Gänze fassen konnten. (vgl. Hoffmann, S. 41) Erst Augustinus beschreibt, laut Hoffmann, den freien Willen in einem Ausmaß, wie es für das heutige Verständnis von Willensfreiheit genüge tut.

Frank Regen hingegen geht in seiner Untersuchung zur Consolatio einen sehr fokussierten Weg. Er sucht nach den ersten Vorkommen der in der Consolatio Philosophiae verwendeten Begriffe sowie nach den eigentlichen Vorläufern, die für Boethius als Vordenker in Frage kommen. Für Peter Huber beginnt die relevante Auseinandersetzung mit Vorsehung und Freiheit in der Stoa.

Er betrachtet die für die Consolatio relevanten Traditionen in Bezug auf die unterschiedlichen Darstellungen des Verhältnisses von Vorsehung und Willensfreiheit. Dies führt sowohl Huber als auch Regen zu den mit wissenschaftlicher Sicherheit bezeugten Geistesvätern des Boethius, Proklos und Ammonios Hermeiou. Ihre Darstellungen des Verhältnisses von Vorsehung und Willensfreiheit kommen den Darstellungen des Boethius in der Consolatio am nächsten.


Homer (7. - 8. Jhd v.

Chr.)

Homer ist in der Ilias davon überzeugt, dass die Welt einer bestimmten Notwendigkeit unterliegt. Der Mensch kann dieser Welt nicht entfliehen. Somit unterliegt auch er der Notwendigkeit. (vgl. Dilman 1999, S. 20)


Vorsokratiker und Sokrates ( 5. – 6. Jhd. v.

Chr.)

Wie auch bei Homer ist bei den Vorsokratikern und bei Sokrates ein Determinismus Ton angebend. In der vorherrschenden Literatur zur Willensfreiheit wird dieser Epoche wenig Beachtung geschenkt. Somit kann man davon ausgehen, dass zu dieser Zeit kein besonders bedeutender Beitrag zur Problematik der Willensfreiheit geleistet wurde.


Platon (427/428 – 347/348 v.

Chr.)

Für Platon hat die Seele die drei Vermögen Vernunft, Mut und Begierde. Neben dem kognitiven Vermögen fügt Platon ihnen eine spezifische voluntative Fähigkeit hinzu. Somit sind die voluntativen Fähigkeiten mit dem Vermögen verbunden. Zur Vernunft gehört der rationale Wunsch, zum Mut der Ehrgeiz und zur Begierde die niedrigsten Begierden von Körper und Seele. (vgl.

Frede, Dorothea in Heiden, Schneider 2007, S. 25) Es ist zwar nicht eindeutig, aber es wird diskutiert und es bestehen Meinungen, die der Auffassung sind, dass der rationale Wunsch dem Willen entspräche. Platon macht sich aber um den freien Willen des Individuums wenig Gedanken. Auch nicht wie dieser in Beziehung zur göttlichen Vorsehung stehen könnte. (vgl. Regen 2001, S. 10)

Der Begriff der Willensfreiheit wird von Platon n.....

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Jedan, Christoph in Heiden, Schneider 2007, S. 39).


Stoa (300 v. Chr. – 200 n. Chr.)

Die Lehre der Stoa geht von einer lückenlosen und vollständigen Verknüpfung der Ursachen aller Geschehnisse aus und bezeichnet diese als series causarum.

Diese Kausalkette von Ursache und Wirkung wird in der Stoa auch als Fatum bezeichnet. (vgl. Regen 2001, S. 12) Diesem starken Determinismus stellen Vertreter der Stoa, wie Chrysipp und Epiktet eine bestimmte Handlungsfreiheit des Menschen gegenüber, die sich allerdings in das göttliche Gesamtwerk einfügt. Dies könnte im Sinne eines „weichen Determinismus“ verstanden werden. (vgl.

Forschner, Maximilian in Heiden, Schneider 2007, S. 60ff) Für Chrysipp ist alles menschliche Handeln bestimmt durch einerseits vorausgehende und andererseits autonome bzw. hinreichende Ursachen. (vgl. Huber 1976, S.9) Die Vorausgehenden schaffen die Situation in der der Mensch agiert. Der Mensch kann sich in dieser Situation frei entscheiden, verbleibt aber im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten.

Das Fatum als series causarum bleibt erhalten, da die freie Entscheidung Teil der Kausalkette ist. Somit werden Fatum und Willensfreiheit miteinander vereinbart. (vgl. Regen 2001, S. 13)


Alexander von Aphrodisias .....

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Das Vorauswissen ist gerade aufgrund der Vieldeutigkeit der Mantik weder für Mensch noch für Gott im Bereich des Möglichen. (vgl. Huber 1976, S. 14)



Mittelplatonismus (100 v.

Chr. – 2. Jhd. n. Chr.)

Im 2. Jhd. n. Chr. entstanden Schriften, die sich auf ein platonisches Weltbild beziehen und mit dem Begriff der göttlichen Vorsehung auseinandersetzten. Das dualistische Weltbild von diesseitiger und jenseitiger Ideen wird durch eine entsprechende Unterscheidung zwischen Schicksal und Vorsehung herangezogen.

Die göttliche Vorsehung ist im oberen Bereich des Geistes, sowie im unteren Bereich der Gefühle zu finden. Das Schicksal wirkt nur in der in Raum und Zeit entfalteten Welt des Wahrnehmbaren. (vgl. Regen 2001, S.20) Der Mensch wird diesem Dualismus ebenso untertänig gemacht, in dem er in Geist und Körper geteilt wird, wonach die göttliche Vorsehung auf den Geist wirkt und das Schicksal auf den Körper.

Diese Unterscheidung von Vorsehung und Schicksal findet sich auch bei Plotin, Calcidius, Nemesios, Proklos, Hieroklos und bei Boethius. (vgl. Regen 2001, S. 21)

Auf der Erkenntnisebene wird die Meinung Alexanders geteilt und anerkannt, dass Gott das Kontingente als solches erkennt. (vgl.

.....

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Augustinus arbeitete lang und oft widersprüchlich in dieser Schrift.

Viele Jahre später überarbeitete Augustinus die „de libero arbitrio“ nochmal. Seine eindringlichen Überlegungen bewirkten eine langreichende Aufmerksamkeit in der philosophischen Diskussion zum Thema Willensfreiheit.


Neuplatonismus (300 – 700 n.

Chr.)

In der wissenschaftlichen Forschung ist unumstritten, dass Boethius das Problem der Vereinbarkeit von göttlicher Vorsehung und Willensfreiheit in einer Form behandelt, die der der Neuplatoniker Proklos und Ammonios Hermeiou entspricht. Dabei wendet sich Regen implizit den Überlegungen des Ammonios Hermeiou, Schüler des Proklos, zu, der um 500 n.

Chr. zum Leiter einer alexandrinischen neuplatonischen Schule berufen wurde und folgende Auffassung vertrat: (vgl. Regen 2001, S. 24f)

Gott ist in Besitz eines gesicherten Wissens über zukünftige Ereignisse. Sein Wissen verursacht das Eintreten oder Nichteintreten aber nicht, sondern es konstatiert es nur.

(vgl.

Regen 2001, S. 25) Die Möglichkeit des Eintretens oder Nichteintretens eines Ereignisses existiert nur bei zukünftigen Ereignissen. Die in der Gegenwart zu erwarteten Ereignisse beruhen teils auf freier Willensentscheidung und teils auf physischer oder natürlicher Notwendigkeit. (vgl. Regen 2001, S. 26)

Anders als Regen geht Huber auch auf Proklos ein und versucht die Unterschiede zwischen Ammonios und Proklos in einer kausalen und einer erkenntnistheoretischen Betrachtun.....

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Die Lösung für das Problem wird nicht auf einer Erkenntnisebene, sondern auf einer Seinsebene gesucht. (vgl. Regen 2001, S.13) Bei den Perepatetikern wirkt die Vorsehung als Ordnungskraft gedacht, in den irdischen Bereich hinein. Sie berührt die Willensfreiheit aber nicht, da die Perpatetiker sie der Vorsehung entzogen ansehen. Huber ist der Meinung, dass die Stoa aufgrund der allumfassenden Wirkursächlichkeit den freien Willen aufgeben mussten und die Peripatetiker glaubten im Gegensatz dazu an den freien Willen und mussten dafür die Existenz der Vorsehung, die den Bereich der Freiheit umfasst, aufgeben.

Hier wird der Diskurs ebenfalls auf einer Seinsebene geführt. Die Neuplatoniker und mit ihnen Boethius versuchen beides zu bewahren. Bei Proklos und Ammonios kann das Verhältnis von göttliche Vorsehung und Willensfreiheit widerspruchsfrei gedacht werden. (vgl. Huber 1976, S. 21) Die Lösung des Problems vermuten die beiden aber nicht in der göttlichen Vorsehung und ihrer Art des Wirkens, sondern im freien Willen. (vgl.

Huber 1976, S. 23) Somit bleibt das Bild der Vorsehung, welches notwendiges und sicheres Wissen erzeuge, aufrecht. Wie kann aber beides gedacht werden? Dabei berufen sich sowohl Proklos als auch Ammonios auf eine andere Weise, wie Vorsehung zu denken ist. Das göttliche Erkennen ist dem menschlichen Erkennen überlegen. (vgl. Huber 1976, S. 26) Für Proklos ist Erkennen und Verursachen mit einer gewissen Analogie behaftet.

Die Vorsehung hat in dem Maße Kenntnis von den Dingen, wie sie selbst Ursache dieser Dinge ist. Aber in wie weit wirkt sie in den Bereich der unbestimmten, freien Handlungen hinein? (vgl. Huber 1976, S. 26) Proklos bleibt in seiner Frage nach Ursächlichkeiten auf der Seinsebene. Erst Ammonios taucht in die Erkenntnisebene ein und unterscheidet sich dadurch am deutlichsten von Proklos. (vgl.

Huber 1976, S. 27) Das Erkennen der Götter bleibt außerhalb der menschlichen Erfahrung und der an zeitlich Werdendem gebundener Logik. Somit können logische Gesetzmäßigkeiten aber auch nicht angewandt werden. (vgl. Huber 1976, S. 28) Zum Unterschied zu Ammonios ist Boethius auf eine logische Begründung der Andersartigkeit der göttlichen Erkenntnis bedacht. Somit steht für Huber fest, dass Boethius einen wesentlichen Anteil zu einer Weiterentwicklung der Problematik der Willensfreiheit geleistet hat.

Was diese Leistung des Boethius genau ist und wie sie sich von bereits erwähntem Gedankengut abgrenzt, ist Gegenstand meiner weiteren Ausführungen, die sich nun endgültig auf die Consolatio Philosophiae des Boethius beschränken werden.



Das Verhältnis von V.....


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