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Hochschule Coburg

Grade, Teacher, Year

2, Prof. Dr. Graf, 2012

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Die konsequente Einforderung der Regeln durch die Lehrperson stellt einen wichtigen Aspekt der Regeln dar, was ich ebenfalls in Kapitel 3.2 mit Bezug auf die Arbeit von Beeler, Gentili & Turkawka (2007), erläutert habe. Für die Umsetzung im Unterricht werde ich mich demnach besonders auf das Einfordern der Klassenregeln fokussieren und erhoffe mir dadurch, dass Unterrichtsstör­un­gen minimiert werden und somit weniger Zeit verloren geht. Zudem erachte ich es als sinnvoll, vor Beginn des Unterrichts darauf hinzuweisen,…
Konnotationen können entweder positiv oder negativ sein. Stark negative konnotierte Wörter wie „Penner“, „Nigger“ oder „Kanake“ drücken, wenn sie in der Kommunikation benutzt werden, notwendig eine negative emotionale und/oder kognitive Einstellung des Sprachverwender­s zu der Person bzw. dem jeweiligen Personenbereich aus. Sie erfüllen damit den Status von diskriminierend­en Schimpfwörtern. In bestimmten politischen Kreisen werden sie bewusst als Mittel zur Diskriminierung geäußert. Die politische Korrektheit…

Zeitmanagement

Wie teile ich meine Zeit richtige ein?

Inhaltsverzeichnis

Einleitung. 1

2. Übersicht Zeitkiller vs. Zeitsparfaktoren. 2

1 - Ziele: 4

2 – Handeln. 6

3 – Planen. 9

4 – Kommunikation. 11

5 - Einstellung. 11

Einleitung

In unserem jetzigen Gesellschaftssystem werden wir vorrangig vom Geld beherrscht, doch der zweite, meist erheblich unterschätzte Beherrschungsfaktor, ist die Zeit. Denn wer kennt nicht den wahren Satz: „Zeit ist Geld.“ Ein ineffektives Zeitmanagement führt zu Stress, unter dem zu arbeiten schwer bis hin zu unmöglich ist.

Wer unter Zeitmangel und Stress seinen Beruf, sowie seinen Alltag meistern muss, kann auf lange Sicht erhebliche psychische und physische Schäden davontragen.

Aber nichts ist unmöglich. Wie Sie, auch in einer sich schnell veränderten Gesellschaft, in der Zeit ein kostbares Gut, ja wir können fast schon sagen,  ein Luxusgut ist, ihre Zeit nutzbringend managen, das behandle ich in den folgenden Seiten.


Ein effektives Zeitmanagement wird durch die Regulation der Beherrschungsfaktoren ermöglicht. Beherrschungsfaktoren sind jene Faktoren, die der richtigen Nutzung von Zeit im Wege stehen können. Wir können hierbei also auch von Zeitkillern reden.

Was können wir also tun, um unser Zeitmanagement auf den Höchststand seiner Leistung zu bringen?

Zuerst einmal müssen wir uns unserem jetzigem  Umgang mit Zeit bewusst werden. Erst dann können wir erkennen, wo wir uns verbessern können. Sind wir uns dessen bewusst, müssen wir uns mit Zeitplantechniken beschäftigen, die unser Zeitmanagement zum Positiven erhöhen.

Ursachen der Zeitprobleme können sehr vielseitig ausfallen. Darunter fallen die eigene Persönlichkeit, also genetische bedingte Aspekte und umweltbezogene Aspekte des persönlichen Umgangs mit Zeit. Daneben können aber auch Einflüsse von außen auf uns Wirken, auf die wir mehr oder weniger Einfluss nehmen können.

Alles in Allem handelt es sich um sog. Zeitkiller, die zu minimieren oder im Bestfall zu eliminieren vorrangiges Ziel von Zeitmanagement ist.


2. Übersicht Zeitkiller vs. Zeitsparfaktoren

Thema

Zeitkiller

Positives Gegenstücke/ Zeitsparfaktoren

1 - Ziele

Keine Ziele haben

Falsche Zielsetzung

Angemessene Zielsetzung

Zielrealisierungsmaßnahmen

2 - Handeln

Unentschlossenheit

Entscheidungsfreudig sein


Perfektionismus

80 % Philosophie


Unfähigkeit „Nein“ zu sagen

Nein sagen können


Eigene Leistungsgrenzen nicht beachten

Eigene Leistungsgrenzen kennen und auf Zeitmanagement abstimmen


Risikoscheu

Gesunde Risikobereitschaft


Alles selbst machen

Kein Vertrauen in andere

Delegieren können


Ungeduld

Zu hektisch

Unordentlich

Details bleiben unbeachtet

Zeit nehmen

ordentlich arbeiten

keine Nacharbeiten!

Details beachten

3 - Planen

Aktionismus

Dringlichkeit

Wesentlichkeit


Unpünktlichkeit

Pünktlichkeit


Keine Planung

Keine Auszeiten

Vorbereitung

Wochen- und Tagesplanung

Pausen


Keine Prioritäten setzen

Zu viele Baustellen

Prioritäten setzen

Blick auf das Wesentliche

4 - Kommunikation

Kommunikation:

Ablenkung

Unvollständige Information



Bittende Haltung

Fragen stellen, richtig Kommunizieren

5 - Einstellung

Stolz

Bescheidenheit


Nicht aus Fehlern lernen

Einstellung


Meinung, Unvorhersehbares sei nicht planbar

Plan B vorbereiten,

Eventualitäten mit einberechnen

Nie auf Lösung 1 verlassen!


Keine Lebensphilosophie

Keinen Sinn im Leben

Lebensphilosophie


Arbeiten und Handeln nur nach eigenen Werten, keine Konformität mit allg. gültigen Prinzipien

Handeln ist konform mit Nordpolprinzipien


1 .....[read full text]

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R = realistisch

Ziele sollen hochgesteckt sein, denn wir wachsen an Ihnen. Erinnern Sie sich an das Zitat von Les Brown. Ziele sollten uns aber nie überfordern, hier also ganz bewusst auch an eigene Schwächen und Leistungsgrenzen denken, denn für ein unerreichbares Ziel werden Sie es kaum schaffen Motivation aufzubringen.

T = terminiert

Ein Ziel braucht einen Termin, wann es erreicht sein will. Fehlt dieser, so verfallen wir leicht dem ewigen Vor-sich-her-schieben!

Vgl.: 17.12.2012 18:05

Nun kommen wir zu den Realisierungsmaßnahmen, also dem Weg, der die Zielerreichung beschreibt. Auch diese kann man schriftlich fixieren, so hat man die Kontrolle über den Prozess und beugt durch anhaltende Bewusstmachung einer falschen, zeitraubenden Auseinandersetzung mit dem Ziel vor. Hier kann eine Prioritätenliste helfen, die wichtigsten Maßnahmen für eine erfolgreiche Zielerreichung, herauszufiltern.


2 – Handeln

Unentschlossenheit vs. Entscheidungsfreudig sein

Bin ich unentschlossen, entscheiden immer andere für mich. Das kann für das Zeitmanagement schädlich sein, da mit hoher Wahrscheinlichkeit Entscheidungen getroffen werden, die nicht meiner persönlichen Vorstellungen entsprechen. Natürlich geht es nicht immer nach dem eigenen Willen, das versteht sich von selbst, man sollte auch in der Lage sein, Kompromisse zu schließen, aber auch die kommen nur  zustande, wenn man seine Meinung, seine Wünsche und Ideen äußert.

Auch in kleinen  Angelegenheiten hilft es, sich stetszu entscheiden und das Wort „egal“ aus seinem .....

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Im Hinblick auf Zeitmanagement können aber schnell die Gefahr der Aufopferung und dadurch eine Ausnutzgefahr entstehen. Beobachten Sie sich am besten einmal ganz genau und machen sich bewusst, ob Sie ihr „Ja“ auch wirklich meinen.


Nichtbeachtung der Leistungsgrenzen vs. Aufmerksamkeit

Arbeite ich über meine körperlichen oder seelischen Grenzen hinaus, kann ich davon ausgehen, dass sich mein Körper sich rächen wird. Es können Unfälle und Krankheiten auftreten, die das Zeitmanagement völlig aus der Bahn werfen. Deswegen ist beispielsweise bei der Wochenplanung immer auch an die Wochenenden zu denken! Wer die nicht hat, sollte sich in der Woche Zeit zum Ausspannen nehmen.

Ja genau, zum Auspannen, nicht zum stressigen Kleinigkeiten erledigen, sondern sich wirklich mal Zeit für das nehmen, was der Körper und die Psyche braucht, um wieder zu regenerieren und die Kapazitäten wieder aufzuladen. Auch für die Tagesplanung ist es wichtig, sich Auszeiten vom Stress zu schaffen. Aber Achtung: Stress ist nicht gleich Stress, wenn wir arbeiten, sind wir nicht automatisch negativem Stress ausgesetzt.

Positiver Stress ist also jener, der den Menschen fordert, aber nicht überfordert, also um Grunde alles, was einem „trotzdem“ noch .....

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Werte vs. Nordpolprinzipien

Unser Handeln sollt nicht nur an eigenen Werten ausgerichtet sein, sondern sich an allgemeingültigen positiven Grundwerten orientieren, (zum Beispiel Gerechtigkeit, Liebe, Treue .). Solche Grundwerte werden auch Nordpolprinzipien genannt, weil sie universell geltende und „unverrückbare“ Prinzipien für das menschliche Leben miteinander darstellen.

Im Vergleich dazu sind eigene Werte dagegen individuell „verrückbar“, also nicht für jeden gleich geltend. Was hat das mit Zeitmanagement zu tun, fragen Sie sich? Diese Grundwerte sind wichtig für das tägliche Miteinander. Beachten wir sie nicht, so entstehen früher oder später zwischenmenschliche Spannungen, die zu Zeitproblemen führen. Ziel von Zeitmanagement ist es also, dass die eigenen Werte sowie die eigenen Ziele nicht mit den Nordpolprinzipien kollidieren.

Stellen Sie sich also regelmäßig die Frage: Ist mein Handeln konform mit den allgemeingültigen Nordpolprinzipien?


3 – Planen

Aktionismus vs. Kümmern um Wesentliches

Aufgaben können aber auch nach Dringlichkeit und Wesentlichkeit unterschieden werden. Dringliche Aufgaben machen wir in aller Eile, obwohl sie aber unwesentlich sind. Vielmehr sollten wir unsere Energie auf die wesentlichen Aufgaben richten, die wichtig für das Leben sind, weil sie immer Bestand haben.

Natürlich können wir aber die Dringlichkeit nicht einfach beiseite tun, dennoch sollten wir zum Beispiel im Hinblick auf Beruf und Familienleben die Balance halten, und nie die wirklich wesentlichen Dinge im Leben verachten.


Pünktlic.....

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4 – Kommunikation

Ablenkung vs. „Bittende Haltung“

Kennen Sie das? Menschen die es immer wieder schaffen, Ihnen die Zeit zu stehlen? Zum Beispiel Arbeitskollegen die endlos an einem Thema festhalten, sich nicht verabschieden können oder Sie einfach nicht zu Wort kommen lassen. Es existiert eine einfache Lösung, probieren Sie es aus, es wird funktionieren: Die „Bittende Haltung“ heißt die Lösung, das bedeutet, ich bittemeinen Gegenüber um Verzeihung oder um Verständnis und sage dann, dass ich aber nun gehen müsste oder noch etwas erledigen muss.

Ihr Gegenüber wird sich entschuldigen, ihre Zeit beansprucht zu haben und Sie freundlich entlassen.


Unvollständige Informationen vs. Richtig kommunizieren

Richtig zu kommunizieren ist nicht einfach, aber notwendig, will man nicht alles zweimal erklären. Zum Beispiel besteht beim Delegieren eine große Gefahr, unvollständige Informationen weiter zu geben. Ergebnis: Es passiert so, wie es der verstanden hat. Manchmal ein großer Zeitverlust! Also geben Sie Informationen richtig weiter, nehmen Sie sich Zeit, etwas zu erklären und versichern Sie sich, dass es der andere verstanden hat! Auch wenn Sie unter Zeitdruck sind, im Endeffekt wird es .....

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Hinterfragt man seine Fehler, kann man den verborgenen Nutzen herausfinden. Denn jede Medaille hat zwei Seiten, wir sind gewohnt nur die eine Seite uns anzuschauen. Also schauen Sie auf die andere Seite von Fehlern, auf die vielleicht auch positive Seite. Zeit sparen Sie dadurch allemal, vielleicht, weil Sie sich nicht unnötig ärgern, oder weil Sie Ängste lernen zu überwinden und sich mehr trauen oder einfach weil Sie wissen, Fehler gehören dazu und sind nicht immer etwas Schlimmes!


Verlass auf Plan A vs. Auch Unvorhersehbares planen

Wer meint, Unvorhersehbares sei nicht planbar, der irrt sich. Verlassen Sie sich nicht auf Plan A: das Wetter oderder Straßenverkehrkann trügerisch sein, aber auch planbar! Veranstalten Sie eine Gartenparty im Sommer? So planen Sie alle Eventualitäten mit ein, es könnte regnen, also besorgen Sie ein Zelt. Fragen Sie sich immer: Was wäre wenn? Das hilft, auf Plan B vorbereitet zu sein.


Keiner Sache dienen vs. Lebensphilosophie

Die Lebensphilosophie ist der Kodex von Werten, dem ich mich verpflichtet fühle. Habe ich keine Lebensphilosophie, keinen Lebenssinn, so diene ich auch keiner Sache, was auch bedeutet, dass ich keine Prioritäten setzen kann.


Der Einfluss der Persönlichkei.....

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