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Lesson preparation
Pedagogy

University, School

Jane-Addams-Schule Berlin

Grade, Teacher, Year

1-2,Kasswan, 2017

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Text by Hansjörg T. ©
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Inhalt 1. Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusa­mme­nhänge 1.1 Ziel der Unterrichtsreih­e 1.2 Verlauf der Unterrichtsreih­e 1.3 Legitimation der Unterrichtsreih­e 1.3.1 Bedeutsamkeit für die SuS 1.3.2 Fachdidaktische­s Konzept 1.3.3 Lehrplan und Richtlinien 1.4 Beobachtung und Überprüfung des Lernzuwachses 2. Schriftliche Planung des Unterrichts 2.1 Ziele und Kompetenzerwart­ung­en 2.2 Didaktische Schwerpunkte 2.2.1 Lernvoraussetzu­nge­n 2.2.2 Methodisch-Dida­kti­sche Begründung 2.2.3…
Wir bauen eine Fühlwand! Thema: verschiedene Materialien kennenlernen - Praktikumsbericht


Ort der Durchführung der Aktivität/Didaktische
Einheit/Projektes:
→ Gruppenraum der Gruppe 5

Name der Durchführenden:

Klasse F1

Zeitlicher Rahmen (Datum/Uhrzeit):
17.03.17
Beginn: 12:00


Ende: 13:00

Anzahl und Alter der Kinder

5 Kinder von 4 - 6 Jahren

Besonderheiten:
einige Kinder der Gruppe sind bereits 6 Jahre alt und stehen kurz vor dem Schuleintritt

Thema (Die Art der Tätigkeit muss hier erkennbar gemacht werden):
→ verschiedene Materialien kennenlernen, kleine Fühlplatten erstellen
→ „ Fühlwand bauen “

1. Situationsanalyse

In der Phase des Freispiels stellte A. fest, dass sich das Puppenkleid schön anfühlt und teilte das M. mit. „Guck mal wie schön das Kleid ist. Guck mal, komisch fühl sich das an“. Sie lacht und streichelt das Kleid. Sie reibt ihre Wange daran und sagt weiter: „Weich ist es.“ B. sagte daraufhin, dass das Puppenbett in ihrer Hand nicht schön sei, sondern sehr hart.

Anna legte die Puppe aus der Hand und nahm M. das Puppenbett aus der Hand. Daraufhin nahm M. die Puppe und hielt sich diese ebenfalls an die Wange und streichelte sie mit den Fingerspitzen.
In einer anderen Spielsituation zeigte N. den anderen Kindern ihr neues Kleid und nannte es flauschig. Am Basteltisch entstehen derzeit Kunstwerke, die mit ausgewählten Stoffen, Wolle bis hin zu Styropor beklebt werden.

Unter Anleitung der Erzieherin der Gruppe 5 wurde eifrig gebastelt.

Aufgrund dieser beobachteten Situationen stellten ich fest, dass für die Kinder das Thema, sich und seine Umwelt zu erfühlen und zu gestalten, aktuell ist. Daher entschied ich mich für das Bauen einer Fühlwand als Angebot. In den gemachten Beobachtungen wurde mir der Bildungsbereich Sprache(n), Schriftkultur und Kommunikation deutlich, da dieser die Themen „Miteinander – Sprechen“ und „Sprachliche Förderung“ beinhaltet.

Beide Inhalte konnte ich beobachten, da die Kinder sich über ihre Eindrücke ausgetauscht haben. Auch das Thema „Gesprächsregeln“ wurde ersichtlich. Die Kinder führten kurze Dialoge und ließen sich gegenseitig aussprechen. Ein weiterer Bildungsbereich, der angesprochen wird, ist die „Gesundheit“: die Kinder nehmen sich und die Welt mit allen Sinnen wahr.

In dem Beispiel liegt ihr Fokus hauptsächlich auf dem taktilen Sinn (Tastsinn), dies wurde beim Erfühlen der Gegenstände und auch der Materialien deutlich. Die Kinder erfahren sich und ihre Umwelt ganzheitlich, d.h. nicht Erklärungen lassen sie die Begriffe „hart“, „weich“ usw. begreifen, sondern der Umgang damit. Über ihre Auseinandersetzung mit dem Thema und beim Zusammenkleben der unterschiedlichen Materialien kommen die Kinder von ganz allein zum „Malen und Gestalten“.

1.2 Teilnehmende

An der Aktivität “Fühlwand bauen“ nehmen vier Mädchen und ein Junge teil. Sie sind alle zwischen 4 und 6 Jahren alt und zwei stehen teilweise kurz vor dem Schuleintritt. Die meisten Kinder sind seit fast zwei Jahren zusammen in einer Gruppe.

1.3 Entwicklungsstand

Die Kinder können schon Härtegrade unterscheiden, was sich in der Beobachtung wieder-spiegelt. A. stellt durch fühlen fest, dass das Kleid der Puppe weicher ist als das Holzbett. Damit ist erkennbar, dass sie, als auch B., schon einen guten Entwicklungsstand in Sachen taktiler Wahrnehmung besitzt und beide ihre gewonnen Eindrücke gut und richtig zu ordnen können.

Des Weiteren reiben sie die Objekte an ihren Wangen und zeigen so, dass sie wissen, dass man nicht nur mit den Händen, sondern auch mit anderen Körperteilen fühlen kann. Da B. sich die Puppe anschließend ebenfalls an die Wange hält, um zu ermitteln wie sich das Kleid anfühlt, ist die Methode des Nachahmens bei ihr zu erkennen. Die Kinder basteln regelmäßig in der Kita und wissen mit verschieden Materialien, sowie mit Klebstoff und scheren g.....[read full text]

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Jedes Kind bringt seine eigenen Stärken, Schwächen und Erfahrungen mit und deswegen ist die Querschnittsdimension der Inklusionsorientierung – Berücksichtigung unterschiedlicher Begabungen und Beeinträchtigungen zu beachten. Es ist wichtig, dass die Kinder anhand ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten gesehen und bestärkt werden.
(Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Berlin (Hrsg.); Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt; 3. Auflage; 2014;


2. Kompetenzformulierung und Zielstellung

Die Aktivität ist für die Kinder von Bedeutung, da sie ihr Fachwissen erweitern und sich in die Gruppe einbringen können. Sie bekommen den Raum und die Zeit, sich mit ihren Sinneseindrücken zu befassen und ihre Erfahrungen zu sammeln. Mit allen Sinnen wahrnehmen ist ein wichtiger Aspekt für die kindliche Entwicklung. Das Mitteilen eigener Bedürfnisse und auf andere einzugehen ist die Grundlage für Kommunikation.

Wir haben uns daher für die Kompetenzschwerpunkte Sachkompetenz und Sozialkompetenz entschieden, da diese in unserem Angebot deutlich werden.

Sachkompetenz:

Die Kinder erweitern ihr Wissen über verschiedene Materialien. Ebenso üben sie sich in dem Umgang mit Klebstoff. Sie bekleben einzelne Platten mit je einem Material und erstellen so kleine Fühlplatten am Basteltisch.

Sozialkompetenz:

Die Kinder entscheiden, in Absprache untereinander gemeinsam (jeder äußert seine Bedürfnisse), welche kleinen Fühlplatten sie erschaffen wollen und kleben diese anschließend am Basteltisch zu einer großen Fühlwand zusammen. Dabei äußert jedes Kind seine eigenen Bedürfnisse und die Gruppe überlegt gemeinsam, wie alle Wünsche untergebracht werden können.

Zielstellung:
Grobziel:
Die Kinder erfahren ihre eigene Selbstständigkeit beim Bauen der Fühlwand und nehmen ihre Umgebung mit allen Sinnen war. Am Ende entsteht eine Fühlwand, die die Kinder dauerhaft verwenden können und somit ihre Eindrücke festigen. (Bildungsbereich: Gesundheit)
FZ1: Die Ausgangssituation und die Sachkompetenz stehen im Zusammenhang, da sich jedes einzelne Kind, eigenständig und individuell, auf eine Reise durch die taktile Wahrnehmung begibt, indem sie sich auf die Suche nach unterschiedlichen Oberflächen machten.

Sie sammelten erste Eindrücke und Erfahrungen darüber, wie sich etwas anfühlt und erweitern ihr Wissen über verschiedene Materialien. (Sachkompetenz)

FZ2: Durch das Ausdrücken und Beschreiben der Gegenstände und wie sie sich anfühlen, lernen die Kinder ihre Gefühle richtig einzuordnen und nehmen sich als eigenständiges Wesen wahr, welches unterschiedlich fühlt als zum Beispiel ein and.....

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Aber auch Erwachsene brauchen manchmal die Berührung, um sich der Dinge zu vergewissern, derer sie sich nicht sicher sind. Sie suchen nach fühlbaren Beweisen. Schilder, auf denen Frisch strichen steht, lösen z. B. bei vielen Erwachsenen den Wunsch aus, mit den Fingern nachzuprüfen, ob die Farbe tatsächlich noch nicht trocken ist.  Während bei anderen Sinnen das, was wahrgenommen wird, auch für wirklich gehalten wird, suchen wir bei Dingen, die wir berühren können, nach einer Bestätigung: Der weiche Stoff im Modegeschäft - verstohlen lassen wir die Hand darüber gleiten, die Skulptur im Museum reizt uns zum Betasten.

Die Haut wird zum Subjekt - selber wahrnehmend - und ebenso zum Objekt - wenn sie wahrgenommen bzw. berührt wird. Daher ist es wichtig, den Tastsinn schon im Kindesalter zu fördern und besondere Aufmerksamkeit auf das Ausprägen und die Weiterentwicklung dieses Sinnes zu legen. Aus diesem Grund beschlossen wir ein Angebot über die Taktile Wahrnehmung durchzuführen.
(Handbuch Sinneswahrnehmung - Grundlagen einer ganzheitliche Bildung und Erziehung. 2. Auflage der überarbeiteten Neuauflage 22. Gesamtauflage. Verlag Herder GmbH, 2012)


4. Didaktisch – methodische Planung

4.1 Fachlich begründete Auseinandersetzung mit dem Inhalt

Die Inhalte in dem geplanten Angebot sind unteranderem das Auseinandersetzen mit verschiedenen Materialien, um das Wissen der Kinder zu erweitern. Hierbei ist es uns wichtig, jedem Kind die Zeit zu geben, sich mit den einzelnen Materialien ausgiebig zu befassen, um ihre Individualität nicht außer Acht zu lassen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erkunden der Materialien, nicht auf dem des Benennen.

Uns ist es wichtig, dass jedes Kind seine Erfahrungen für sich sammelt und Unterschiede feststellt. Der Austausch über die gesammelten Informationen soll untereinander stattfinden, indem jedes Kind seine gesammelten Informationen äußert und sich die der anderen anhört. Die Reihenfolge ist sinnvoll, wenn Erkunden als erstes ansteht, dann der Austausch stattfindet und danach erst in Aktion selbst gegangen wird.

Wenn dies nicht beachtet wird, könnte es passieren, dass ein Kind nicht die gewünschten Erfahrungen sammeln kann oder seine Bedürfnisse nicht äußert. Die Kinder sollten für die Aktivität jedes Material erkundet haben, um zu wissen, wovon der jeweils andere spricht.


4.2 Fachlich begründete Ausein.....

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5. Materielle und organisatorische Bedingungen

In der praktischen Vorbereitung sollte als erstes ein eigene Anschauungsstück einer einzelnen Fühlplatte angefertigt werden, um zu sehen wie das Angebot von statten geht und wie viel Zeit ungefähr einzuplanen ist. Für das Organisatorische des Angebots sollte mit den Kollegen und Kolleginnen der Gruppe abgesprochen werden, wie das Angebot am besten in den Wochen- und Tagesplan passt und ein genauen Termin sollte festlegen werden.

Es ist ein genauer Ort festzulegen und ein Zeitrahmen. In meinem Beispiel würde ich die Vorbereitungen der Fühlwand in einem Zeitraum im Gruppenraum durchführen, wenn die Kinder außer Haus sind, zum Beipsiel zu einem Spielplatzausflug oder im Sportraum eine Aktivität ausüben. Ich muss überlegen welche Materialien ich verwenden könnte und sollte diese in schriftlicher Form festhalten.

In diesem Fall stelle ich Federn, drei verschiedene Nudelsorten, Knöpfe, Eierschalen, Spiegelfolie, Filz, Sand, Reis, Styroporteilchen, Steine, Watte, Korken, Füllmaterial, Körner und eine Filzmatte und zudem noch Scheren, Baselklebstoff und 6 feste Pappplatten den Kindern zur Verfügung. Jedes Material befindet sich in einer einzelnen Schale. Anschließend sammel ich alle Materialien zusammen und verstaue diese unauffällig im Vorfeld in der Kita.

Praktischerweise in einer Kiste oder einem Karton, damit die Kinder die Materialien für die Fühlwand nicht gleich zu Gesicht bekommen. Des Weiteren sollte die Zeit nicht außer Acht gelassen werden. Ein gutes Zeitmanagement sollte festgelegt und auch im Auge behalten werden. Ich legte etwa eine Stunde für das Angebot fest, da die Konzentrationsfähigkeit bei Vorschulkindern nicht allzu lang anhält.

Von dieser geplanten Stunde plane ich jeweils zehn Minuten für Motivationsphase und Abschlussphase ein.


6. Ablaufschema für eine didaktisch- methodische Planung:

Tätigkeit der Erzieherin/des Erziehers

Aktivitäten der Kinder/ Jugendlichen/ Klientel

Phase

Inhalt/Methode

zu erwartende/ auszulösende Reaktionen

FEINZIELE - Indikatoren

Einleitung

Einstieg/ Orientierung


Ca. 10min

- bereiten Raum vor, Tische zusammenschieben, Platz schaffen; Materialien auf zweitem Tisch bereitstellen

- Impuls; fragen: „wollt ihr mit uns erfühlen was das für Gegenstände sind?“

- stellen nach und nach Gegenstände auf den Tisch

- Demonstration: Material in die Hand nehmen und Eindrücke beschreiben;

- Aufforderung: es nachzumachen und sich dazu zu äußern; Moderation abgeben u. Kinder erkunden lassen

- beobachten: ob alle Kinder mitmachen. zieht sich zurück und wartet auf Einstieg zur Überleitung zum Hauptteil

- Impuls, fragen: ob jedes Kind alle Materialien berührt hat

- fragen; Aufforderung: jedes Kind sein Lieblingsmaterial zu benennen und min. einen Sinneseindruck zu äußern

- Kinder kommen herein; versammeln sich um den Tisch,

- Kinder hören dem Erzieher zu; sehen die Materialien in den Schalen und ihre Neugier wird geweckt neue Materialien zu erkunden; sie lernen neue Materialien kennen und benennen diese (FZ1)

- Kinder haben jedes Material erkunden; mindestens einmal eine Sinneswahr-nehmung dazu geäußert

- lernen ihre Gefühle zu deuten und sprachlich auszudrücken(FZ2)




-jedes Kind nennt sein Lieblingsmaterial und darf seine Individualität feststellen (FZ2)

Hauptteil

Aneignung


Ca. 40min

- nun wird erklärt wie es weitergeht:

- fragen: was ist denn draußen vor unserem Gruppenraum? Genau die leere Wand.

- Impuls: Wollt ihr die zusammen gestalten?
- zeigen den Kindern die Pappplatten und erklären, dass nur ein Material pro Platte verwendet werden darf; welche Materialien das sind entscheiden sie gemeinsam als Gruppe

- die Platten sammeln wir anschließend und fügen sie zu einem großen Ganzen auf ein großes Papier zusammen und dieses anschließend vor der Gruppentür aufhängen.

- erfragen Ideen zur Umsetzung von den Kindern

- Impuls geben, dass Kinder zusammen versuchen einen gemeinsamen Weg zu finden und erläutern, dass sie mit einander sprechen müssten, um einen gemeinsame Fühlwand zu kreieren

- der Erzieher zieht sich zurück und gibt Moderation ab und beobachtet wieder, bleibt nahe bei Kindern, hören zu und fungieren als Unterstützung


-Falls noch eine Platte übrig ist geben wir Anregungen, welche Materialien noch zur Verfügung stehen und das noch eine Platte unbeklebt ist


-sobald alle Platten beklebt sind werden wir durch die Moderation die Abschlussphase einleiten



- Kinder freuen sich darauf die Wand zu gestalten und sind Neugierig darauf wie das von statten gehen könnte








- Kinder beschäftigen sich mit den Materialien







- diskutieren und kommunizieren über die Materialien die auf die Platten geklebt werden sollen (FZ3)

- jedes Kind äußert seine eigenen Einwende oder Bedenken (FZ2)

- die Kinder respektieren die Meinung der anderen und jeder Vorschlag wird gehört (FZ3)



-Kinder kleben Materialien auf und erstellen so die Fühlwand

Schlussteil

Anbringen/

Betrachten


Ca. 10min






  • Wir bestärken die Kinder durch positive Anerkennung ihrer Werke (Lob)



  • fragen: nach der Reihenfolge wie die Kinder die Platten auf das große Papier anbringen wollen

  • beobachtet die Situation



  • wir erklären den Kindern, dass die Platten verklebt werden müssen und dass wir dafür extra Montagekleber verwenden, damit sie nicht abfallen, da sie sehr schwer ist.

  • Aufforderung: die Kinder sollen die Platten in der von ihnen gewählten Reihenfolge auf das Papier legen

  • erklären ihnen, dass wir die Platten aufkleben, da der Kleber sehr aggressiv wirken kann


  • Unterstützen die Kinder dabei das fertige Papier an der Holzwand anzubringen

  • Beobachten: geben Kindern Zeit ihr Werk zu begutachten


  • Zusammen mit den Kindern wird aufgeräumt, die Materialien werden ordentlich weggeräumt und gemeinsam der Raum wieder hergerichtet, dabei wurde jedem Kind eine wichtige Aufgabe zugewiesen (Kehren, einsortieren, aufsammeln, umstellen etc.)


  • anschließend fragen wir, ob die Kinder ein Foto mit sich und ihrem Projekt haben möchten


  • regen an das sie das in ihren Portfolio-ordner kleben können oder mit nachhause nehmen um es ihren Eltern zu zeigen


  • Abschließend wird eine kleine im Kreis stattfindende Reflexionsrunde gemacht in der die Kindern nach ihren Eindrücken, Wahrnehmung und Spaß gefragt werden

  • Kinder fühlen sich in ihrer Arbeit bestätigt und merken, dass ihr Werk weder schlecht noch gut ist, sondern individuell (FZ2)

  • Durch Frage des Erziehers entsteht erneut Kommunikation zwischen den Kindern in der die Meinungen geäußert werden und als Gruppe eine Lösung gefunden werden muss, dabei müssen sie eventuell auch Kompromisse eingehen (FZ3)

  • Kinder hören der Erklärung zu, stellen evtl. fragen

  • legen die Platten in ihrer Reihenfolge auf das Papier

  • erlauben dem Erzieher die Platten zu verkleben


  • bringen das Papier an der Holzwand an


  • bestaunen ihr gemeinsam geschaffenes Werk mit Freude (FZ3)


  • Die Kinder räumen gemeinschaftlich den Raum auf und merken, dass sie mit ihrer Person und Aufgabe zum gemeinsamen Ziel beitragen (FZ2 +FZ3)


  • stellen sich vor der Fühlwand auf, um ein Foto zu machen







  • reden über ihre Eindrücke und Gefühle, stellen fest, dass jeder anders fühlt und Gefühle anders wahrnehmen kann (FZ2)

stellen fest, dass sie neue Materialien kennengelernt haben, die sie vorher noch gar nicht kannten (FZ1)

  • stellen fest, dass sie gemeinsam ein tolles Kunstwerk erschaffen haben (FZ3)



*eine ausformulierte Version des Abschlussplans liegt d.....

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Die Moderation möchte ich wieder beginnen, indem ich nachfragen, ob alle Kinder jedes Material erkundet haben. Wenn dies der Fall ist, werde ich nach dem jeweiligen Lieblingsmaterial fragen, um den Kindern das Interesse an jedem Einzelnen zu zeigen. Anschließend erläutere ich den Kindern kurz, was als nächstes anliegt, um zur Fühlwand zu kommen. Ich zeige ihnen die Pappplatten und erklären, dass dort jeweils nur ein Material drauf geklebt werden soll und diese dann gesammelt werden.

Welche Materialien sie aufkleben wollen, sollen sie gemeinsam entscheiden.

Ich erkläre den Kindern, dass ich erst die Platten einsammeln werde, dann in eine Reihenfolge bringe, wir danach sie gemeinsam auf das große Papier kleben und anschließend vor der Gruppentür auf der Holzwand anbringen. Ich erfrage Ideen zur Umsetzung und rege an, dass die Kinder zusammen versuchen, einen Weg zu finden und erläutern ihnen, dass sie miteinander sprechen müssen, um zusammen eine ganze Fühlwand zu basteln.

Die Moderation gebe ich somit wieder an die Kinder ab. Ich höre den Kindern stets zu und bleiben dabei, um als Unterstützung zu fungieren.

ich erhoffe mir, dass die Kinder miteinander eine Kommunikationsebene finden, in der sich alle verstehen und sich gegenseitig Hilfestellung geben. Sobald ich sehe, dass die Kinder fertig werden und evtl. noch eine Platte übrig ist. Frage ich sie, welche Materialien man noch nehmen könnte, da noch die sechste Platte nicht beklebt ist.

Ich möchte somit das eigene Denken anregen und die Sachkompetenz unterstützen. Sobald die restlichen Pappplatten beklebt sind, leite ich durch die Moderation die Abschlussphase ein. Ich bestärke die Kinder durch positive Anerkennung ihrer Werke. Anschließend erfragen ich die Reihenfolge, in der die Kinder die Pappplatten auf das große Papier kleben wollen. So entsteht wieder eine Kommunikation untereinander und die Kinder müssen Kompromisse schließen, um ans Ziel zu gelangen.

Damit die Platten kleben bleiben und eine Fühlwand bilden, möchte ich Bastelkleber oder Montagekleber verwende und erkläre das den Kindern. Ich bitten die Kinder, die Platten in der von ihnen entschiedenen Reihenfolge auf das Blatt zu legen und befestigen sie selbst mit dem Montagekleber, um ein Festkleben von Kleidung oder Haut zu vermeiden.

Danach helfe ich den Kindern, das Kunstwerk an die dafür vorgesehene Holzwand anzubringen und geben ihnen Zeit, es zu bestaunen. Dann muss noch aufgeräumt werden und das möchte ich mit den Kindern gemeinsam mit Lappen, Handfeger und Schaufel machen. Anschließend fragen ich die Kinder, ob sie ein Foto mit sich und der neuen Fühlwand machen wollen und gebe ihnen die Anregung, dass sie dieses später in ihren Portfolio-O.....

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