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Wilhelm Meisters Lehrjahre

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German studies

University, School

Friedrich-Gymnasium Wien

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Literarische Facharbeit

Wilhelm Meisters Lehrjahre

Johann Wolfgang Goethe

2011

Inhaltsverzeichnis



Einleitung 2

Biographie 3

Bildungsroman/Entwicklungsroman 6

Entstehungsgeschichte/Historischer Hintergrund 7

Inhalt 8

Charakter: Wilhelm Meister 11

Stilistische Besonderheiten 13

Interpretation 15

Schluss 20

Literaturverzeichnis 21


Einleitung


Der Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ wurde von Johann Wolfgang Goethe geschrieben und wurde 1821 erstveröffentlicht. Dieser Roman gilt als einer der ersten und einer der wichtigsten Bildungsromane überhaupt. Er gilt als Vorlage für viele weitere Romane dieser Art. In einem Bildungsroman erfährt man über den Lebensweg eines jungen Mannes und vor allem über seine Ausbildung.


Biographie des Autors:

Johann Wolfgang Goethe


Johann Wolfgang Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Sein Vater Johann Caspar Goethe lebte von den Erträgen seines Vermögens, die auch Johann Wolfgang später ein Leben ohne finanzielle Engpässe ermöglichen sollten.

Von 1756 bis 1758 besuchte Goethe eine öffentliche Schule, danach wurde er durch seinen Vater und einem Hauslehrer unterrichtet. Schon früh kam er mit Literatur in Kontakt und schrieb für sein eigenes Puppentheater die ersten Stücke.

Auf Weisung des Vaters begann Goethe im Herbst 1765 ein Jurastudium in Leipzig. Das Pflichtstudium begann er schon bald zu vernachlässigen und besuchte stattdessen Poetikvorlesungen. Fern des Elternhauses genoss der 17-Jährige größere Freiheiten: Er besuchte Theateraufführungen oder verbrachte die Abende mit Freunden.

Die Gefühlswallungen dieser Jahre beeinflussten Goethes Schreibstil; der Tonfall der Gedichte wurde nun freier und stürmischer. Im Juli 1768 erlitt Goethe einen „Blutsturz“ (wahrscheinlich Tuberkulose), weshalb er wenig später wieder zurück nach Frankfurt kehrte.

Während der Genesung befasste sich Goethe vor allem mit mystischen und alchemistischen Schriften. Im April 1770 setzte Goethe sein Studium in Straßburg fort, wo er sich nun zielstrebiger dem Jurastudium widmete. Durch die Freundschaft mit Johann Gottfried Herder lernte er Autoren wie Homer Shakespeare und Ossian besser kennen. 1771 beendete er sein Studium mit der Promotion und kehrte wiederum nach Frankfurt zurück.

Nun begann Goethe seine ersten großen Werke zu verfassen, wie zum Beispiel den „Götz von Berlichingen“, der als Gründungsdokument des Sturm und Dranges gilt. Ende Mai 1772 begann Goethe mit einem Praktikum am Reichskammergericht in Wetzlar. Dort verliebte er sich unglücklich in Charlotte Buff, weshalb er bald abreiste.

Ein paar Jahre später verarbeitete er diese Erlebnisse in „Die Leiden des jungen Werthers“. Die Jahre zwischen der Rückkehr aus Wetzlar und der Abreise nach Weimar gehörten zu den produktivsten in Goethes Leben.

Zu Ostern 1775 verlobte Goethe sich mit der Frankfurter Bankierstocher Lili Schönemann. Weil er diese Verbindung mit seinen Lebensplänen nicht vereinbaren konnte wurde die Verlobung bald aufgelöst. Goethe, der unter der Trennung sehr litt, nahm nun eine Einladung des 18-jährigen Herzogs Karl August zu einer Reise nach Weimar an.

Im November 1775 erreichte Goethe Weimar und gewann schnell das Vertrauen des Herzogs, der ihm bald Ministerien übertrug. Wegen seines Einsatzes wurde er 1782 in den Adelsstand erhoben.

In seinem ersten Weimarjahrzehnt veröffentlichte Goethe nur wenige Gedichte. Um 1780 begann Goethe, sich systematisch mit naturwissenschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen und 1784 gelang ihm die Entdeckung des menschlichen Zwischenkieferknochens. Die wichtigste und prägendste Beziehung Goethes während dieses Weimarer Jahrzehnts war die zu der Hofdame Charlotte von Stein.

Die sieben Jahre ältere Frau hatte vier ihrer sieben Kinder verloren und lebte in einer Zweckehe. Das Verhältnis endete mit Goethes heimliche.....[read full text]

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Inhaltlich und formale Grundstruktur

In einem Bildungsroman geht es um die „Auseinandersetzung einer zentralen Figur mit verschiedenen Weltbereichen“. Die zentrale Figur macht eine Entwicklung durch, die von seiner Umwelt bestimmt wird. Das Ganze spielt sich meistens in der Jugend des Helden ab, und die erzählte Zeit erstreckt sich über mehrere Jahre, oft sogar Jahrzehnte. Der Bildungsroman weist somit Elemente einer Biografie auf.

Bezug auf den Bildungsbegriff der Aufklärung

Eine zentrale Rolle bei dieser Entwicklung spielt hier allerdings – im Unterschied zum reinen Entwicklungsroman – der historische Bildungsbegriff. Aus der Antike abgeleitet, meint der Begriff „Bildung“ seit der Aufklärung und dem Sturm und Drang die von staatlichen und gesellschaftlichen Normen freie individuelle Entwicklung des Einzelnen zu einem höheren, positiven Ziel.

Der Begriff beinhaltet außerdem sowohl die Bildung des Verstandes als auch die Bildung des Nationalcharakters.

Der Aufbau des Bildungsromans ist häufig dreigeteilt, nach dem Schema „Jugendjahre –- Wanderjahre –- Meisterjahre“, wie zum Beispiel in Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre, der nach wie vor als Ideal und Prototyp des deutschen Bildungsromans gilt. Dieses dreiteilige Schema besitzen aber nicht alle Bildungsromane.


Entstehungsgeschichte

Goethe begann die Arbeit am "Wilhelm Meister" um 1777. Der erste Tagebuchvermerk stammte vom 16.2.1777. In einem Brief an Karl Ludwig vom 21.11.1782 wurde auch der volle Titel genannt:"Wilhelm Meisters theatralische Sendungen". Der Plan von acht Büchern bestand von Anfang an. Im selben Jahre wurde der Abschluss des dritten Buches verzeichnet, 1783 folgte das vierte, 1784 das fünfte und schließlich 1785 das sechste Buch.

Die Arbeit am siebenten Buch wurde durch die Reise nach Italien unterbrochen. Erst 1794 wurde die Arbeit an dem Roman wieder aufgegriffen, dieses Mal aber unter dem neuen Titel „Wilhelm Meisters Lehrjahre“.

Das Originalmanuskript des „Urmeisters“ von Buch eins bis sieben wurde bisher nicht aufgefunden worden und gilt als verloren.

„Wilhelm Meisters Theatralische Sendung“ blieb ein Fragment geblieben. Diese erste Fassung widmet sich in stärkerem Maße dem Theaterleben. Eine Reihe von Szenen und Figuren wurden bei der zweiten Fassung des Romans gestrichen. In der „Theatralischen Sendung“ folgte Goethe noch dem natürlichen chronologischen Verlauf der Geschichte, während er in den „Lehrjahren“ als erfahrener Erzählautor die Kindheit Wilhelms im Rückblick verfasste.

Historischer Hintergrund


Goethe schrieb den Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre" aus dem neuen Bewusstsein heraus, dassich während seiner Arbeit mit Herder und der Italienreise entwickelt hatte. Bis 1786 hatte Goethe als oberster Beamter im Weimarer Staatsdienst gearbeitet und zwang sich dort zu einer pflichtbewussten Arbeitsweise.

Jedoch musste er bald erkennen, dass er viele seiner Ziele wegen der Furcht des Adels, Privilegien zu verlieren, aufgeben musste. Enttäuscht zog er sich nach Italien zurück wo er durch das Studium der antiken Kunst und die italienische Lebensweise zu einer neuen Weltauffassung mit einem starken Wunsch nach Klarheit und Harmonie kam. Diese Harmonie sah er als Einklang der individuellen Wünsche mit den gesellschaftlichen Pflichten, der aber nicht durch äußeren Druck sondern nur durch den eigenen Wunsch zur Selbsterziehung entstehen könne.

Er erkannte, dass wahrhaftestes Menschsein nur durch Bildung erlangt werden kann, da nur diese vernünftig und verständnisvoll handeln lässt. Um das Individuum von der Notwendigkeit den eigenen Verstand auszubilden zu überzeugen, ist wiede.....

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Sie werden jedoch nun Opfer eines Raubüberfalls, wobei Wilhelm, stark verwundet, mit Philine und Mignon zurückbleibt. Eine kleine Truppe zieht währenddessen an Wilhelm vorbei. Eine wunderschöne Frau dieser kleinen Truppe ist sehr besorgt um Wilhelm, ehe er jedoch wieder zu sich kommt, ist sie wieder weg.

Nun beauftragt er jemanden diese „schöne Amazone“ zu finden. Die Schauspielgruppe ist nun sehr böse auf ihn, da sie ihn für diesen Zwischenfall verantwortlich macht. Deshalb gibt Wilhelm jedem ein Empfehlungsschreiben für den Schauspieldirektor Serlo.

Nur Mignon und ein Harfenspieler bleiben bei ihm. Wenig später reisen aber auch sie zu Serlo. Wilhelm lernt dort auch Aurelie kennen, die schrecklichen Liebeskummer hat.

Er denkt, dass der 3-jährige Felix der Sohn ihres verstorbenen Mann sei. Erst später erfährt er, dass es sich um seinen eigenen Sohn aus der Beziehung mit Mariane handelt. Wilhelm führt nun mit der Theatergesellschaft Hamlet auf, jedoch brennt vor der zweiten Vorstellung das Theaterhaus ab. Nachdem die Theatergruppe für einige Zeit pausiert hat, wird Aurelia sterbenskrank.

Sie übergibt Wilhelm einen Brief, welchen er nach ihrem Tode ihrem Freunde Lothario übergeben soll. Vor ihrem Tode erhält sie von einem Arzt das Buch mit dem Titel: „Bekenntnisse einer schönen Seele“, dessen Inhalt im sechsten Buch dieses Bandes wiedergegeben wird.

Bald darauf stirbt Aurelie, weshalb Wilhelm zu Lothario aufbricht. Auf dem Schloss verändert sich sein Denken, und so gelangt er in eine neue Stufe des Lebens und der Bildung. Das Theater wird ihm immer fremder und bald nimmt seine Leidenschaft ein abruptes Ende. Als er auf Lotharios Schloss ganz unerwartet Jarno wiedertrifft, berichtet er diesem gleich über das Theaterleben.

Lothario erklärt ihm, dass es nicht nur im Theater, sondern im gesamten Leben so zuginge. Außerdem fordert er Wilhelm auf, die Schauspielerei ganz aufzugeben, da ihm dazu .....

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Aber irgendwann erkennt jeder, dass er einer unter vielen ist und nichts dem Zufall überlassen ist; Wilhelm wurde ständig beobachtet.

Im letzten Buch stirbt Mignon und ihr Geheimnis wird gelüftet: Sie war das Kind, das aus der Beziehung des Harfenspielers mit seiner Schwester entstand. Der Harfenspieler wusste bislang nichts davon, da er erstens keine Ahnung davon hatte, dass seine Geliebte damals seine Schwester war. Außerdem erfuhr er auch nicht, dass aus dieser Beziehung ein Kind hervorging, da er sich von seiner Gelieben bald trennte.

Als er nun von diesem Unglück erfährt, nimmt er sich das Leben.

Wilhelm möchte um die Hand Thereses anhalten und schickt ihr dazu einen Brief, der auch mit einer Zusage beantwortet wird. Doch auch Lothario hat ein Auge auf dieselbe. In der Zwischenzeit findet Wilhelm aber seine „schöne Amazone“ in Lotharios Schwester wieder;nun gibt es also zwei Hochzeiten.
Wilhelm ist zum Schluss, obwohl ja nun eigentlich andere sein Glück bestimmt haben, sehr zufrieden.

Bekenntnisse einer schönen Seele

Die Erzählerin erkrankt mit 8 Jahren und ist daraufhin lange bettlägerig. Nun beschäftigt sie sich mit biblischen Geschichten und christlichen Erzählungen. Sie lernt mit 12 auf einem Ball zwei Brüder kennen und fühlt sich zu dem älteren hingezogen. Sie leben sich jedoch auseinander und bald darauf sterben die beiden Brüder.

Die Erzählerin wird nun von Narziss mit Literatur versorgt. Bei einer Einladung wird Narziss von einem eifersüchtigen Mann zu Unrecht verwundet. Sie findet nun wieder zu Gott, den sie lange vernachlässigt hatte. Schließlich verloben sich die beiden. Narziss ist eher atheistisch ausgerichtet und spottet über ihre Gelehrsamkeit, versorgt sie aber mit Büchern und gibt ein wenig mi.....

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Er glaubt zwar bis zur Aufführung daran alles unter Kontrolle zu haben, jedoch muss er dann erkennen, dass er nicht bedacht hat, „dass doch jeder wissen müsse, was und wo er es zu sagen habe“. Durch die fehlende Erfahrung sind diese Versuche zum Scheitern verurteilt.

Dem professionellen Theater begegnet Wilhelm erst, als er Mariane kennenlernt. Durch die Liebe zu der Schauspielerin kann er wiederum keinen Abstand zum Theater halten. Durch die leidenschaftlichen Erzählungen zu der Geliebten merkt man, dass Wilhelm noch immer nicht Distanz zum Theater gewonnen hat;

Da Wilhelm von einer reichen Kaufmannsfamilie abstammt braucht er sich nicht um die Sorgen des Alltags kümmern. Er hat sich nie Gedanken um seine Lebenserhaltung machen müssen und glaubt, das Schicksaal würde ihm weiterhelfen solange er seine Begabung leben würde. Deshalb begegnet er auch später Melina mit vollkommenem Unverständnis, als dieser sich nach seiner Hochzeit nach einer sichereren Stelle umschauen will.

Wilhelm geht es ständig nur darum zu gefallen, denn wenn er wirklich begabt wäre, würde er sich auf eine Richtung beschränken. Auf ihn trifft dagegen sein eigener Vergleich mit Kindern zu, die alles ausprobieren, was sie beeindruckt hat. Er glaubt fest an seine Begabung für das Schauspiel.

Durch Jarno und der Begegnung mit Shakespeares Literatur bewegt sich Wilhelm langsam vom Theater weg. Zunächst ist er von dessen Werken völlig gefesselt, so dass er glaubt „vor den aufgeschlagenen, ungeheuren Büchern des Schicksaals zu stehen.” ( S.197) Nun beginnt sich Wilhelm sehr intensiv mit dessen Werken auseinanderzusetzen und führt schlussendlich auch Hamlet auf.

Auch wenn das Publikum begeistert ist, schafft er es nicht, seine eigene Person und die des Hamlets zu trennen und sieht Hamlet nicht so, wie er ist, sondern als einen ihm ähnlichen, empfindsamen und nach Bildung strebenden jungen Menschen.

Erst als er sich mit den „Bekenntnissen einer schönen Seele“ befasst stößt er auf neues Gedankengut, das seine Einstellung gegenüber dem Theater grundlegend ändert. Er bemerkt, dass das Theater eine bloße Scheinwelt ist und der normale Zuschauer nur dann inBegeisterung gerät, wenn sich die Kulisse durch Illusion in Wirklichkeit verwandelt. Nur sehr wenige sind in der Lage die Stücke ohne lange Auseinandersetzung zu begreifen.

Wilhelm wird klar, dass sich vieles als anders herausstellt als er am Anfang angenommen hat und empfindet das Bedürfnis Klarheit in die verschwommene Auffassung .....

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Besonders interessant ist es, dass man aufgrund der autobiographischen Bezüge der „Lehrjahre“ sehr gut den Unterschied zwischen dem Persönlichkeitsumfang des „wirklichen“ Goethes und dem Goethe, der uns bekannt ist, erkennen kann.

Auch die Unterschiede zwischen den „Lehrjahren“ Wilhelms und der Goethes werden deutlich sichtbar. Ein wesentlicher Unterschied zwischen der Bildungslehre des Werkes und der Bildungswirklichkeit Goethes wird schon am Anfang sichtbar. Während es bei Wilhelm der Traum des Künstlertums ist, der sich als Irrtum erweist und nach dessen Überwindung er erst seine „richtige“ Bildungsbestimmung findet, so war es bei Goethe die Selbstbefreiung von den Forderungen der Gesellschaft.

Goethe verzichtet in diesem Werk völlig auf moralische Grenzüberschreitungen. Weder von Wilhelm noch von irgendeiner anderen Person werden ethische Entscheidungen gefordert; auch wird bei keiner Person ethischen Denken sichtbar, was für die damalige Zeit sehr unüblich war.

Besonders charakteristisch für einen Bildungsroman ist das hier dargestellte Irren, Suchen und Schwanken. Der Irrtum ist somit ein wesentliches Element der Bildung, was aber nicht nur für diesen Bildungsroman gilt.

Ein weiteres sehr typisches Element des Bildungsromans ist, dass der Held die „Wahrheit“ nicht von irgendjemandem übernehmen kann, sondern sie selbst aus dem Inneren heraus erst entwickeln muss. Dies ist ein Prozess, der den Roman sehr real wirken lässt, da dies auch im richtigen Leben auf uns zutrifft; die Eltern können dem Kind zwar auf den richtigen Weg führen, jedoch muss jedes Kind für sich selbst die Wahrheit finden.

Dieses Irren und Suchen ist auch eine der vielen Gemeinsamkeiten Wilhelms und Goethes.

Wie man in diesem Werk sehr schön sieht, führen alle noch so falschen Schritte schlussendlich zu einem unschätzbaren Guten.

Wilhelm erlebt in diesem Roman oft Phasen, die sich später auf Geschehensläufe auswirken, in deren Sinnzusammenhang sich erst die wahre Bedeutung ihres Inhaltes enthüllt. Auch dadurch schafft es Goethe, dass Wilhelm so „menschlich“ und beinahe „echt wirkt“.



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