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Summary
German studies

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

Grade, Teacher, Year

1, Vellusig, 2014

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Text by Henriette T. ©
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Examination questions
Wege zur Literaturgeschi­chte
Prüfungsfragen - Wege zur Literaturgeschi­cht­e Höfler Was bedeutet der Begriff Intertextualitä­t? Konkrete Bezüge zwischen literarischen Einzeltexten. Intertextualitä­t selbst, das heißt „die effektive Präsenz eines Textes in einem anderen“ in Form von Zitaten (ausdrücklich deklarierte Übernahmen), Plagiaten (nicht deklarierten Übernahmen von Zitaten) oder Anspielungen (Aussagen, zu deren vollständigem Verständnis die Kenntnis des vorhergehenden Textes notwendig ist).Intertextu­ali­tät…
Volkstüml. Tradition: z.B. F.X. Gewey Der travestierte Faust (1817); Oper: H. Berlioz La damnation de Faust (UA 1846); am bekanntesten Charles Gounods Faust (1859; dt. Fassung u.d.T. Margarethe.) Bereits 1792 Faust-Stoff als „deutsche Nationallegende­“ bezeichnet; gegen Ende des 19. Jh.s nationalist. Vereinnahmung, aber auch Beginn einer Tradition sozialistischer F.-Deutung; das ”strebende Bemühen” des Protagonisten, das „Faustische“, wird zum ”Inbegriff des deutschen Wesens überhaupt” stilisiert; Literatur im 20.…

Was ist Literaturgeschichte?

1) Alle Literaturereignisse im Laufe der Zeit
2) Die Wissenschaft, die sich damit beschäftigt
3) Literaturgeschichte als Buch (Ergebnis der Literaturgeschichtsschreibung)

= Geordneter Überblick über einen diachron und synchron betrachteten Sprachraum und seine literarischen Texte
= Auswahl von liter. Ereignissen, Fakten . – Werden in Zusammenhang gebracht und geordnet

Was ist ein Kanon?

Alle Werke, die für bestimmte Epochen charakteristisch sind

Welche Kriterien für LGS gibt es?

1) Das was für eine Epoche relevant/charakteristisch ist – Teil des kollektiven Gedächtnisses und erinnerungswürdig
2) Methodischer Ansatz/ Erklärungsmodell der lgs. Entwicklung
3) Für jede Art von „Geschichte“: zB. Verkehrsunfall – aus einem komplexen Geschehen wird eine Geschichte (Geschehen- Auswahl der Fakten/Herstellen von Zusammenhängen –Geschichte - sprachl. Strukturierung und Formulierung – Text der Geschichte)

Welche Arten von LG gibt es?

1) Erzählendes Werk: Werke/Autoren werden literarisch in Zusammenhang gestellt
2) Bio-bibliographische Handbücher: Mischung aus LG/Lexikon/Bibliographie (heute selten)
3) Chronikalisch-annalistische Darstellungen: Chronologisch geordnetes Verzeichnis von Autoren und Werken
4) Literaturlexikon

Gab es in der Antike LGS?

Ja, Vorstufen davon. Kallimachos verfasste Schriftrollen (Pinakes) auf denen er das Inventar von der Alexandrinischen Bibliothek vermerkte.
Quintilian sammelte mustergültige Texte für den Rhetorikunterricht (Art von Kanonbildung – Vorläufer der LGS)
Sueton verfasste eine Biographiensammlung (de viris illustribus)
Vorläufer im Sinne eines Lexikons von berühmten Namen
Der Hl.

Hieronymus unterschied erstmals zw. christl. Scripture und heidnischer litteratura.

Wie sah die LG im Mittelalter aus?

Es gab eine lat. Tradition (Grammatik, Rhetorik, Dialektik) : Die Vitensammlung des Hieronymus wurde fortgeführt.
Konrad von Hirsau führte in die Lektüre der lat. Schulautoren in Dialogform ein!
Welche deutsprachigen Zeugnisse gibt es aus dem Hochmittelalter?

Es handelt sich um Vorstufen der LGS und der Literaturkritik.
Thomasin v. Zirclaere machte in seinem Werk „Der welsche Gast“ Anspielungen auf Walther v. der Vogelweide.
Hugo v. Trimberg: Lobt Walther v. der Vogelweide und kritisiert die Romandichter (Leute würden davon geschädigt)
Was passiert im 13. Jahrhundert?

In Romanen gibt es s.g. Literaturexkurse = Autor geht zu einer Reflexion des Literaturgeschehens seiner Zeit über
Tristan: Lob und Tadel f. versch. Autoren
Rudolf v. Ems: Epigonale Haltung = das Vergangene wird als das Größere angesehen – man versucht es nachzuahmen – erstmals Idee einer „Blütezeit“

Welche wichtigen Schriften entstanden im Spätmittelalter/ frühe Neuzeit?

a) Codex Manesse (14.Jhd) = Sammelhandschrift
b) Ambraser Heldenbuch (1504) = wichtigste Literatur des MA – im Auftrag von Kaiser Max. I.
c) Von Dichtern initiierte Werke: Oswald v. Wolkenstein verfasste 2 Handschriften in denen er sein eigenes Werk zusammenfasste – es handelt sich dabei vermutlich um das erste authentische Porträt.
Welches Ziel verfolgten die Autoren mit dem Verfassen dieser Texte?

Sie wollten etwas für die Nachwelt erhalten! Schlüsselbegriff: memoria/gedechtnus

Was geschah vom 16. Bis 18. Jahrhundert?

1) Die eigene Literatur wurde gegen die höherstehenden Kulturen/Literaturen der Italiener und Franzosen verteidigt
2) Opitz „Buch von der deutschen Poeterey 1624“: er weist auf, dass auch deutsche Autoren wichtige lit. Werke hervorgebracht haben
3) 18 Jhd.: Autorenverzeichnisse und Bibliographien dominieren
Was wird als die erste Literaturgeschichte bezeichnet?

Daniel Georg Morhof 1682: Unterricht von der teutschen Sprache und Poesie/Deren Ursprung/Fortgang und Lehrsätzen er weicht erstmals von der bloßen Auflistung von Autoren und Werken ab und stellt die Entwicklung von Dichtern dar.
Welche Wende gab es E.....[read full text]

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Warum spricht man von einem „Gänsemarsch der Epochen“?
Die Bezeichnung ist naheliegend, weil man von Epochen spricht die „aufeinander folgen“.
Wer kritisierte diesen Gänsemarsch?

Karl Otto Conrady: Er verzichtet auf Epochenbegriffe sondern schreibt „Von Heinrich Heine bis Theodor Storm“ etc.

Welche Fragen stellt man sich oft in Bezug auf Autoren und Werke?
Man fragt sich, wo man den Autor XY einordnen kann.
Warum wollen wir diese Kategorisierung?

Weil Epochen Bezugssysteme sind, die uns helfen lit. Werke historisch zu verstehen. Sie sind Orientierungsmaßstab
- Ohne diesen Maßstab kann man den Werken ihre geschichtliche Dimension nicht ansehen
- Man kann die Geschichtlichkeit nur dann erkennen, wenn man einen Maßstab zum Vergleichen hat

Was ist das Problem an diesen Maßstäben?

Die Romantik gibt es nicht so, wie es die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts gibt. Wenn man also sagt „Clemens Brentanos Schaffen fällt in die Zeit der Romantik“ dann liegt man falsch diese Epochenbegriffe ergeben sich erst im rekonstruierenden Durchgang von lit. Texten an denen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen lassen.
Die Romantik ist also eine bloße Rekonstruktion der Literaturgeschichtsschreibung

Was ist eine Epoche?

Griech. epoché – zuerst Bedeutung „Halt, Einschnitt“, dann Bedeutungsverschiebung hin zu „Zeit zwischen zwei Einschnitten“
Zuerst sagte man „Zeitalter“ und „Periode“

Welche Ordnungsmuster benutzt man?

Sie überlagern sich! Man reiht verschiedene aneinander um einen historischen Zeitraum zu erschließen.
Wo werden diese Ordnungsmuster getrennt dargestellt?

Im Reclam Buch der dt. Literatur (2004)
Man gliedert nach: Gattung/Autor/Stoffe und Themen/ Literaturbetrieb = Geschichte des lit. Lebens
Lauer: Grundkurs/Literaturgeschichte. Was ist hier erkenntlich?

+ Epochen überlagern sich vielfach
+ Man nimmt versch. Kriterien für die Gliederung
+ zB: Ahd./Fhd./Mhd. Literatur – gegliedert nach Phasen der Sprachgeschichte
+ zB: Klassik eingegrenzt von Goethe-Ereignissen: 1786 zieht er nach Italien, 1832 stirbt er
Was ist die höfische Klassik im Vergleich zur Klassik des 18./19. Jhs.?

+ Es handelt sich um eine s.g. Blütezeit, Ausnahme und um einen historischen Normbegriff
Wann spricht man generell von Klassik?

Es handelt sich bei klassischen Werken immer um solche, die das kulturelle Gedächtnis prägen.

Warum ist 1450 in mehreren Belangen wichtig?

+ Beginn Humanismus und zeitgleich endet eine Phase der Kulturgeschichte, die als frühe Neuzeit bezeichnet wird (= Makroepoche)

Aus welchen anderen Bereichen zieht man Kriterien für die Gliederung heran?

Religionsgeschichte

Reformation

Kunstgeschichte

Barock

Philosophie und allg. Geistesgeschichte

Aufklärung

Mentalitätsgeschichte

Empfindsamkeit = Anteil am Leben anderer wird zum Thema der Literatur

Stil- Kunst und Lebensprogramm

Sturm und Drang = Benannt nach einem Drama

In welche Teilepochen wird die Romantik bei Lauer unterteilt?

a) Frühromantik (Jena)
Verbindung von jungen Wissenschaftlern und Klassikern (Goethe und Schiller wohnten nicht weit entfernt von Jena in Weimar)
b) Hochromantik / Heidelberger Romantik (Berlin)
Bestimmte Art von Literatur (ETA Hoffmann)

c) Spätromantik (München, Wien)
Austausch zw. stilpr.....

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Welchen Stellenwert hat Goethe?

Sein Tod wurde schon bei Gervinus oder Vilmar als Ende einer Epoche aufgefasst. Die Goethezeit umfasst Sturm und Drang, Klassik und Romantik.

Was kennzeichnet das späte 18. Jhd.?

Die Geschichte der Literatur erlebt einen fundamentalen Wandel, der gleichzeitig mit einem allgemeinen kulturellen Wandel passiert. Man spricht von einer Sattelzeit! (Heute werden zB in der Schule Werke ab dem 18. Jahrhundert besprochen)

Was ist ein großes Problem der LGS in Hinblick auf die Gegenwart?

+ Es gibt keinen Epochenbegriff für die derzeitige Literatur
+ Es gibt kein markantes Muster
+ Es gibt keinen ausgewiesenen Kanon

Wozu dienen narrative Muster?
Das sind Erzählmuster. Sie dienen der Differenzierung von Literatur.

Welche Theorie stellte Wilhelm Scherer auf?
Er hat sich in seiner Literaturgeschichte gefragt, wann es besondere Höhepunkte in der Literatur gegeben hat: zB Mittelalter (Minneepen) Goethezeit, Romantik
Daraus schloss er, dass alle 600 Jahre ein Höhepunkt in der Literatur sein müsste.
Mitte des 19. JHs. Begannen Evolutionstheorien Furore zumachen – Scherer hat sich also sehr an die Naturwissenschaften angelehnt!

Was ist besonders an der LG von Friedrich Gundolf?

+ Er erzählt sie in Versen
+ Er war ein großer Goetheforscher und Goethe stellte für ihn den Höhepunkt dar! Darüber hinaus hatte er für andere wie zB Hölderlin nur 6 Verse übrig – jene, die ihm nicht so bekannt vorkamen schmiss er in einen Topf und reiht sie unter „individua“ ein.

Welches Werk hat Heinz Schlaffer verfasst? Was is.....

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Warum sind die 1980er bedeutend für die Literatur?

+ anderer Stellenwert von Literatur: Davor galt sie als hochkulturelles Ereignis (Statussymbol, Bildungsausweis) aber ab den 80ern kam es zu einer Angleichung von unterhaltender Literatur und bildender Literatur (Name der Rose – Eco)
+ Literatur hatte nun den Auftrag unterhaltend zu sein

Wer verfasste die umfangsreichste LG ab 1945?

Wilfried Barner, 1994
Sie geht von 1945-2005
Sehr auf Deutschland ausgerichtet, Österreicher fehlen
Wie ist seine LG gegliedert?

Literaturgeschichtliche Begriffe gehen völlig durcheinander!
Er verwendet zB.
+ Referenz auf Orte
+ Bezug auf die Schreibweise/Ästhetik („Beschreiben und Transzendieren“)
+ Rezeptionsorientiert („Bleibendes als Lebenshilfe“)
+ Gattungstheoretische Einordnung („Parabeln vom negativen Sinn .“)
+ Evolutionäre Begriffe („Phasenwechsel“)

Was zeigt sich an dieser Gliederung?

Diese Unordnung ist kein Manko, sondern zeigt, dass die Literatur sehr schwierig einzuordnen ist! All jene Werke und Autoren die zu keinem Überbegriff passen reiht er in Sonderkapitel.

Nenne andere Autoren die LG der Gegenwart verfasst haben!

+ Joachim Bark: Von 1945 bis zur Gegenwart (2000)
+ Egyptien: Einführung in die dt.sprachige Literatur nach 1945
+ Reclam der dt. Literatur: Interessante Darstellung
+ Ralf Schnell: Literatur der BRD, DDR im Anhang (Ö, CH nachrangig)
+ Volker Weidermann: Lichtjahre. Eine kurze Geschichte der Literatur von 1945 bis heute. – Sehr lustig aufbereitet: Titel wie „Gewaltdichter des Ostens, Wir haben schlechte Laune “ – Eine Art Seitenblicke- LG
+ Volker Hage: Hat sich als erster an einer LG der letzten Zeit versucht (bis 2007) – eher essayistisch
Was ist ein „Stoff“?

Seit 17.Jhd. im Sinne von künstlerischem Material – „Plot“, Materialgrundlage für die Handlung erzählender und dramatischer Literatur.
zB: hist. Ereignisse, Geschichten aus der relig., mytholog. Und literar. Tradition, Märchen oder bereits durch andere Dichter gestaltete Werke
„Stoff“ gibt es nur in der Erzählliteratur
Was ist ein „Motiv“?
+ kleinere Einheit als der Stoff
+ kleinste selbstständige Inhaltseinheit: es kann eine Handlung auslösen oder tragen
+ Nicht wie Stof.....

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Wie hat man sich in der Wissenschaftsgeschichte mit der Stoff- Motivgeschichte auseinandergesetzt?

+ Blütezeit der Motiv-Stoffgeschichte im Positivismus: Frage nach Quellen und Einflüssen
+ Geistesgeschichte/Textimmanente Interpretation: Stoff vernachlässigt
+ Renaissance der Motiv-Stoffgeschichte in der vergl. Literaturwissenschaft nach dem 2.WK – Bestimmte Motive werden als Archetypen gesehen

Woher stammt der Faust-Stoff ursprünglich?

+ Georg Faust = hist. Philosoph, Astrologe und Nikromant (Vermutlich 1480-1540)
+ 1578 „Historia von D.Johann Fausten“ gedruckt von Johann Spies (Frankfurt) – bereits vor 1600 Übersetzungen Engl/Frz./Niederl./Tschech.
+ Übersetzung von Christopher Marlowe 1588/89 „Tragicall History of D.Faustus“
Wie sah die Figur des Faustus bei Marlowe aus?
+ Faust wird als typischer Renaissancemensch dargestellt, der nach Wissen strebt
+ Ein richtiger Charakter entsteht – trotzdem Untergang des Helden
+ Die Marlowe-Bearbeitung bleibt bis ins 18.Jhd. die wesentliche Fassung des Faust-Stoffes
+ Für Theaterstücke hat man das Werk so aufgeführt, dass die beim Publikum beliebten Stellen verstärkt wurden
+ 1608: erste deutsche Aufführung in Graz

Wie taucht der Stoff im 17. Jahrhundert auf?

+ Erwähnung eines Puppenspiels 1666 – Faust als komische Figur
+ Faust-Stoff oft nur als Vorwand für Zirkusspektakel (Zauberkunststücke )
Was passiert im 18. Jahrhundert?

Hochkultur und Populärkultur driften auseinander.
Faust taucht auch im altwiener Volkstheater auf: Stranitzy (Faust als Widerspieler des Hanswurst)
Lessing: Szenen eines geplanten Faust-Dramas, im Lichte der Aufklärung gesehen (durchwegs positiv) – Held wird nicht mehr negativ gesehen sondern sein Streben nach Erkenntnis gilt als positiv – kein Teufelspakt!

Wer verarbeitet den Stoff zur Zeit des „Sturm und Drang“?
Friedrich Müller und Maximilian Klinger: Fast verkörpert den typischen Sturm und Drang-Menschen (Sturm und Drang als Gegenb.....

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Was ist Nationalliteratur? Was ist Weltliteratur?

Nationalliteratur

Weltliteratur

In einer bestimmten Nationalsprache verfasst

1) Gesamtheit aller Literaturen in allen Sprachen
2) Kanon der als überzeitlich angesehenen Werken aus dieser Gesamtliteratur

Begriff ab Befreiungskriegen gegen Napoleon verflacht

Werke, die über nationale und regionale Grenzen hinaus große Verbreitung gefunden haben

Heute als Bezeichnung vermieden (ideologischer Missbrauch, Ambivalenz)

Werke, die für die Weltbevölkerung als bedeutsam erachtet werden


Begriff erstmals bei A.W. Schlegel in einer Vorlesung


Andere Definition von Goethe
Heute: Im weiteren Sinne verwendbar, aber nur mit Hilfestellung von Nachschlagewerken


Wie definiert Goethe „Weltliteratur“?

+ Im Sinne von Literatur, die aus einem kosmopolitischen Geist heraus geschaffen wurde
+ „Es heißt nicht dass wir von den Zeugnissen anderer Nationen Kenntnis nehmen, sondern dass die lebendigen und strebenden Autoren einander kennenlernen – Reisende als Korrespondenz“

Nenne ein paar Werke die als Kanon der Weltliteratur gelten könnten!

+ Harenberg: Das Buch der 1000 Bücher
+ Kindlers Literaturlexikon
+ Zeitbibliothek der 100 Bücher

Was findet man im „Index Translationum“ der Unesco?

zB: Die Top 20 Autoren (Übersetzungen), die Länder mit den meisten Übersetzungen .

Welche Wechselbeziehungen gab es zwischen der dt. und der Weltliteratur?

Mittelalter

Europaweit lateinische Schriftkultur
Für den Unterricht manchmal Glossierung (Notker von St. Gallen)

Höfische Kultur

Frz. Literatur hat starke Ausstrahlung auf ganz Europa: höfischer Roman und Minnelyrik
Höfischer Roman: Stoffe um den anglonormannischen Herrscherhof
Im 19. Jhd. wurden durch Wagners Opernbearbeitung gewisse Werke zu „Weltliteratur“ (Parzival, Tristan )

Humaismus, Renaissance

Erstes dt. Werk mit Weltliteraturstatus „Historia von D. Johann Fausten“

17. Jahrhundert

Cinquecento in Italien (Viele Boccaccio Übersetzungen) Italiener als Vorbild für Spanier, Franzosen und Holländer (Goldenes Zeitalter)
Martin Opitz: „Buch von der dt. Poeterey“

18. Jahrhundert

Gottsched: Kritische Dichtkunst
Lessing: Ständeklausel aufgehoben, bürgerl. Trauerspiel
Sturm und Drang: Shakespeare als Vorbild (maßgebliche Übersetzung von Schlegel Ende 18/Anfang 19)
Empfindsamkeit: Engl. und frz. Roman wichtig
Entdeckung der griech. Antike

18./19. Jh.

Die Leiden des jungen Werthers 1774: europaweit erfolgreich
Goethe überall stark rezipiert (Russland, Polen, Fr., It .)
In Frankreich wurde Goethe als Romantiker wahrgenommen – Mme. de Stael „Deutsche als Dichter und Denker“
Schlegel: Vorlesungen

19. Jh.

Romanboom: Neue Arten von Romanen entstehen (Abenteuer-, Gesellschafts-, Kriminalroman )
Doyle: Sherlock, E.A Poe
Realismus: zeit und gesellschaftskritisch: Balzac, Stendhal
Poetischer Realismus in D. ab 1848
Dostojewskij, Tolstoi und Flaubert erst Ende des 19. Jh.

19./20. Jh.

1880/90: Erste Phase der Moderne mit dem Naturalismus
Positivismus (Comtes, Goncourt, Zola)
Symbolismus: Baudelaire, Mallarmé, Verlaine
Freud: Traumdeutung 1900
Schnitzler: Der Reigen 1900
Internationaler Erfolg: Schopenhauer und Nietzsche

20. Jh.

Expressionismus: Amerika, Russland, Holland, Rumänien .
Dada: H. Ball, M. Ernst
Nach 1945 erfolgreich: Kafka, Musil
Welterfolg: Im Westen nichts Neues von Remarque 1929
Brecht, Mann, Hesse, Frisch
Ab 1901: Nobelpreis f. Literatur

Nach 1945

Kulturpolitik der Aliierten
Weltliteratur durch billige Taschenbuchreihen
1950: Erste Taschenbücher
Short Story aus Amerika
Existentialismus: Camus, Beauvoir

Heute

Ab 1970: Lateinamerika
Literaturverfilmungen
Neuerscheinungs-Hypes (Dan Brown, Harry Potter)
Kultbücher (Petit Prince, On the Road von Kerouac)
Comic, Popmusik, Kriminalroman

Was sind Bedingungen von Kommunikation?

a) Kommunikationsstrukturen (Vortrag, Lektüre, Betrachten von Bildern .)
b) Zeichentypen: Gesten, Gebärden, Körperreaktionen :
c) Zeichenverwendung: mit und ohne technische Hilfsmittel
d) Positionen der Kommunikationspartner: face-to-face, hierarchisch .

Was sind neue Themen in der LGS?

+ Techniken der Wissensspeicherung
+ Gedächtni.....

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