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Nursing Sciences

University, School

Lebenshilfe Hochheim

Grade, Teacher, Year

1, Dietrich, 2014

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Hieraus folgert sich dass eine Pflichtversiche­run­g eingeführt werden muss, die wie Eisen sagt „ihrerseits nur second – best effizient ist.“13 Es bestünde die Möglichkeit je nach den unterschiedlich­en Transaktionskos­ten zwischen der privaten Pflichtversiche­run­g und einer anderen Sozialversicher­ung­slösung, etwa in Verbindung mit der Krankenversiche­run­g, der Rentenversicher­ung oder als selbstständige soziale Pflegeversicher­ung­, zu wählen. Entscheidungsab­hä­ngig für eine der Alternativen…
Deutsch Aufsatzthema: Was ist Literatur? Was ist Literatur? In der heutigen Welt gibt es so viele schriftliche Quellen und Texte, wie Bücher, Blogs, Zeitschriften und Artikel, dass es fast unmöglich geworden ist, den Begriff „Literatur“ kurzum zu beschreiben. Das Ziel dieser Arbeit ist um die Frage „Was ist Literatur?“ zu beantworten und die verschiedene Gattungen, Funktionen und Auswirkungen der Literatur zu untersuchen. Ich werde im folgenden Aufsatz speziell auf die Gattungen: Lyrik, Epik und Drama (Oregon State University,…
Was ist das Kurzdarmsyndrom? Definition, Ursache, Pflege, Komplikationen und Co.
  1. Definition


Von einem Kurzdarmsyndrom spricht man, wenn in Folge einer operativen Resektion (großflächiges Entfernen von über 100cm des insgesamt etwa 350cm langen Dünndarms), eine stark eingeschränkte Verdauung und Resorption (Aufnahme von Makro- sowie mikromolekularen Nährstoffen, Flüssigkeit und Mineralien) mittels Hydrolyse besteht.


Länge und Funktion des Dünn- und Dickdarms


  • Dünndarm ca. 350cm lang, Dickdarm etwa 80cm

  • Verschiedene Abschnitte (Duodenum, Jejunum und Ileum mit Ileozökalklappe)

  • Im Dünndarm werden Makro-¹ und Mikronährstoffe² resorbiert/verdaut

  • Wasser und Mineralien (Elektrolyte) im Dünn- und Dickdarm

  • Eine Reihe von Nährstoffen werden nur in bestimmten Darmabschnitten resorbiert (Beispiel Vitamin B12 und die Gallensäure im Ileum)

  • Werden diese Darmabschnitte entfernt, können keine Nährstoffe usw. mehr aufgenommen werden

  • Funktion des oberen Dünndarms (Jejunum) kann aber nach Anpassung vom Rest des Dünndarms (Ileum) übernommen werden


¹: Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette

²: Vitamine und Spurenelemente


Magen

a


d


b


c


Dickdarm


Dünndarm


Blinddarm


Wurmfortsatz

Rektum


Darmabschnitte


  1. Duodenum: Zwölffingerdarm, 10% des Dünndarms, ca. 50cm lang – etwa 12 Finger breit – daher Zwölffingerdarm (Resorption von Kalzium, Eisen & ein großer Teil der Kohlenhydrate & Eiweiße)

  2. Jejunum: Leerdarm, 30% des Dünndarms, ca. 100cm lang – nach dem Tod zumeist leer – daher der deutsche Name Leerdarm (Resorption von Kohlenhydrate, Fette & Eiweiße)

  3. Ileum: Krumm- o. Hüftdarm, restliche 60% des Darms, ca. 200cm lang – mit der Ileozökalklappe verschlossen (Resorption von Gallensäure/-salz, Cobalamin – Vitamin B12 – sowie Vitamin C in den distalen Abschnitten)

  4. Ileozökalklappe : funktioneller Verschluss zwischen Dick- & Dünndarm und nur in Richtung Dickdarm durchgängig, verhindert das Eindringen von Bakterien aus dem Dick- in den Dünndarm, nach dem Anatomen Bauhin auch Bauhin-Klappe genannt (dient der Stabilisierung des Wasser- sowie Elektrolyt-Haushaltes)


  1. Ursachen


Das Kurzdarmsyndrom beruht Großteils auf Folgeerkrankungen oder Störungen verschiedener Arte. Bei schweren Verletzungen der Bauchregion kann es bspw. Auch erforderlich sein, eine sogenannte Darmresektion (großflächige operative Entfernung bestimmter Darmabschnitte) durchzuführen. Das Kurzdarmsyndrom entsteht stets durch eine Darmresektion, einer großflächigen operativen Entfernung bestimmter Darmabschnitte.


Folgeerkrankungen/Störungen:


  • Resektionen aufgrund von Verletzungen oder Tumoren – Dünndarmkarzinom bspw. – im Bauchraum

    • Resektionen dieser Art sind lediglich notwendig, wenn eine schwere Bauchraumverletzung oder ein Karzinom im Magen-Darm-Trakt (vornehmlich im Dünndarm) diagnostiziert wurde. Jedoch sind Karzinome im Dünndarm eher selten und gehören zur Minderheit, außerdem sind es Großteils „gutartige“ Geschwülste (Dünndarmpolypen). Dabei sind Polypen eher im K.....[read full text]

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  • Die Bewegungsstörungen des Darms (gastrointestinale Motilitätsstörung) können sowohl die Speiseröhre, den Magen als auch den Darm einzeln oder gemeinsam betreffen. Es gibt unterschiedlich stark ausgeprägte Störungen, die entweder kurzweilig oder chronisch auftreten. Bei chronischen Störungen, in leichter Variante „das Reizdarmsyndrom“, in schwerer Form „die chronische intestinale Pseudoobstruktion“ (CIPO) oder „die chronische Verstopfung“.

  • Die strahleninduzierte Enteropathie (strahlenbedingte Darmerkrankung) entstehen, aufgrund einer Radiotherapie (Strahlentherapie), Karzinome im unteren Bauchraum. Hierbei entzündet sich der Darmtrakt bzw. werden die sich schnellteilenden Mukosazellen (Schleimhautzellen) geschädig. Durch diese Schädigung wird die Funktion des Dünn- und Dickdarms so eingeschränkt, das eine Resektion nötig wird.

    Es gibt sowohl die akute als auch die chronische Strahlenenteritis.


    • Vom Volvulus (Darmverschlingung) sind häufig Säuglinge im Alter von unter 1 Jahr betroffen. Dabei handelt es sich um die Folge einer Malrotation (Verdrehung des Darms), Mukoviszidose (vererbte Stoffwechselerkrankung), Verwachsungen nach Operationen, Mesenterium (Verdopplung des Bauchfells), Ladd-Syndrom (angeborener Volvulus) oder eines Sigmavolvulus (Verschlingung des oberen Dickdarms), wobei die betroffenen Abschnitte absterben können, sofern keine zeitnahe Therapie bzw.

      Behandlung durchgeführt wird.

    • Bei einer Darmatresie handelt es sich um einen angeborenen Verschluss verschiedener Darmabschnitte. Am häufigsten treten diese im Bereich des Zwölffingerdarms bzw. im Enddarm auf. Die Darmatresie ist nur operativ behandelbar.


    1. Symptome


    Bei einem Kurzdarmsyndrom können folgende Symptome auftreten bzw. Anzeichen einer Darmatresie sein:

      • Häufige, massive Diarrhoen und/oder Erbrechen

      • Steatorrhoe (Fettstühle), durch unzureichende Aufnahme der Fette in der aufzunehmenden Nahrung

      • Mangelerkrankungen und Gewichtsverlust aufgrund beschleunigter Resorptions- b.....

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    Allerdings ist die Adaptation eine langwierige Therapie (bis zu 1 Jahr) des eigenen Körpers.

    ¹: der mittlere und untere Dünndarm-abschnitt (Ileum) kann die Funktion des oberen Dünndarms (Jejunum) über-nehmen, jedoch der obere nicht die des mittleren und unterem Abschnittes

    Auch kommt es aufgrund der verkürzten Darmpassage vermehrt zu Durchfällen sowie einer Verminderung der Resorptionsfläche, der Resorptionsfunktion und der Transitzeit, die zur Folge hat, dass weniger Nährstoffe aufgenommen werden können. Um eine zu schnelle Transitzeit zu verhindert kann bspw. mit Loperamid (Darmtätigkeitshemmer) eine medikamentöse Regulierung vorgenommen werden, um u. a. eine Exsikkose (Austrocknung) des Patienten zu verhindern.

    Zu einer Exsikkose kann es kommen, wenn die wichtige Resorption von Wasser und Elektrolyten gestört ist.

    Sollte eine Förderung der Adaptation notwendig werden, kann die Darmfunktion mit verschiedenen Medikamenten und Vorgehensweisen unterstützt werden. Falls diese jedoch nicht in Frage kommt oder nicht mehr möglich ist, da bspw. der komplette mittlere Dünndarmabschnitt (Ileum) resiziert wurde, wird eine spezielle enterale² und/oder parenterale³ Ernährung notwendig.

    Die Zufuhr der parenteralen Ernährung wird durch Infusionen oder verschiedenen zentralvenösen Kathetersysteme gewährleistet.

    ²: Ernährung, mit leichter und milder Kost, über den Darm

    ³: Ernährung und Versorgung mit Nährstoffen über eine Vene

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  • Naturjoghurt, Wurst, Quark und fettarmer Joghurt


    Besonderheiten:

    • Mahlzeiten auf 6-10 kleinere über den Tag verteilen

    • Frühestens eine Stunde nach Nahrungsaufnahme, Zufuhr von Flüssigkeit um die Verweildauer im Darm zu erhöhen

  • Frittierte Speisen, Kohlgemüse, Tomaten, Pilze, Rohkost, Zitrusfrüchte, Schokolade, oxalsäurehaltige Nahrungsmittel (Nüsse, Rhabarber, Spinat, etc.) meiden

  • Vorsicht bei Kaffee, Fruchtsäften oder andere Nahrungsmittel mit einem hohen Zuckergehalt o.ä.

  • Alkohol und Zigaretten meiden sowie

  • Führen eines Diättagebuches (Unverträglichkeiten festhalten)

    parenterale Ernährung:

    • Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Aminosäuren und Fette)

    • Wasser und Elektrolyte

    • Mikronährstoffe (Spurenelemente und Vitamine [A, B-Komplex, C, D, E und K])


    .....

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    1. Pflege


    Die Pflege bei Kurzdarmsyndrom-Patienten ist unterschiedlich aufgestellt: Bei Patienten bei denen der verbliebene Darmtrakt noch funktionstüchtig ist muss auf den Kostplan geachtet werden, um dem Patienten keine weiteren Komplikationen oder Beschwerden zu bereiten. Auch ist es sinnvoll den Patienten ein „Tagebuch“ führen zu lassen, um etwaige Unverträglichkeiten oder dergleichen zu dokumentieren.

    Bei Patienten mit chronisch implantierten Kathetern, die von den Patienten meist besser angenommen werden und sich damit auch wohler fühlen (oder auch mit partiellen Kathetersystemen), ist auf eine hygienisch einwandfreie und regelmäßige Pflege/Reinigung zu achten. Sollte dies nicht geschehen, erhöht sich das schon bestehende von Patient zu Patient unterschiedliche Infektionsrisiko beträchtlich.

    Auch ist es enorm wichtig auf die richtige Katheter-Art zu achten, hinsichtlich des Fakts, das es zum einen Kathetersysteme ausschließlich für die Zufuhr von Nährstoffen gibt und zum anderen auch Dualsysteme für Zufuhr (z.B. Gabe von Medikamenten) und Blutentnahme. Bei nicht Beachtung oder Fehldosierung kann es zu Gefäßverstopfungen oder Luftembolien kommen.

    Trotz der Möglichkeit des einsetzens zwei sog. „Cuffs“ (Zwei Blättchen, ein antimikrobielles, silberhaltiges Blättchen und eine „Gewebeeinwachs“ Blättchen, zur Stabilisierung des Ports o.a.), besteht stets ein Infektionsrisiko, das durch mangelnde Pflege, Manipulation bspw. eines Verbindungsstücks (luminal), Eindringen von Keimen der Hautflora (extraluminal), anderen Bakterien oder eben dem Gesundheitszustandes des Patienten zurückzuführen sind.

    Beim Gesun.....

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    Infektionen sind auch bei einem sorgsamen Umgang mit den Kathetersystemen die am häufigsten auftretenden Komplikationen. Großteils sind es, bei Infusionen, in den Blut-kreislauf eindringende Bakterien.

    Quellenverzeichnis

    Kurzdarmsyndrom – Informationsbroschüre für Patienten und ihre Angehörige

    (Lamprecht, Klitzing-Wiest und Gregor, 2. Auflage, Universität Rostock)

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    Hausarbeit Kurzdarmsyndrom – Dominik – H.....

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