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Political Studies

University, School

Pädagogische Hochschule Ludwigsburg - PH

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Text by Margrit B. ©
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Deutsch HÜ Es ist wohl ein alltägliches Bild: man sitzt in der Straßenbahn und ist umgeben von Menschen die wie gebannt auf ihr Handy starren, ihrem Umfeld keinerlei Beachtung beimessen und sich auf nichts anderes konzentrieren auf ein Ding dessen ursprüngliche Funktion ausschließlich das Telefonieren war. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Handy mehr und mehr zum Kultobjekt, schon fast jeder Teenager besitzt ein Smartphone aber der eigentliche Sinn dahinter ging jedoch verloren. Neben unzähligen Spielereien und…
Reflexion - Blood in the Mobile - Was hat unser Handy mit dem Krieg im Kongo zu tun? Alle Menschen zusammen verbrauchen 1,5 mal so viele Ressourcen, wie die Erde jährlich erneuern kann. Die reichsten 20% der Weltbevölkerung sind dabei verantwortlich für 80% des Verbrauchs. Wenn alle Menschen einen ähnlichen Lebensstil hätten wie die Menschen in Deutschland, bräuchten wir 3 Erden! (KonsUmwelt Infobroschüre: Forum für Internationale Agrarpolitik: ) Weltweit werden zur Zeit, nach Angaben der Initiative makeITfair des niederländische­n…

Unterrichtsentwurf

Im Rahmen des Studiums für das Lehramt an Realschulen:Tagespraktikum Politikwissenschaft


Unterrichtsthema: „Was hat mein Handy mit dem Krieg im Kongo zu tun?“

Fach:                     EWG

Klasse:                 9d


Inhaltsverzeichnis


1. Bedingungsanalyse 3

1.1 Institutionelle Bedingungen 3

1.2 Anthropologische  Bedingungen 4


2. Sachanalyse . 5

2.1 Der erste Krieg Kongokrieg 5

2.2 Der zweite Kongokrieg . 6

2.3 Der dritte Kongokrieg . 7

2.4 Der Rohstoffkrieg im Kongo 8


3. Didaktisch- methodische Überlegungen 8

3.1 Didaktische Analyse . 9

3.1.1 Einordnung in den Bildungsplan . 9

3.1.2 Vorangegangenes 9

3.1.3 Gegenwarts-, Zukunfts- und exemplarische Bedeutung . 9

3.2 Methodische Analyse 10

3.2.1 Begrüßungpshase . 10

        3.2.2 Einstiegsphase 10

3.2.3 Überleitungsphase 11

3.2.4 Arbeitsphase . 12

3.2.5 Sicherungsphase . 12

3.2.6 Vertiefungsphase . 13


4. Unterrichtsziele 13


5. Unterrichtsskizze . 14


6. Literaturverzeichnis 16


7. Anhang . 17

7.1 Einstiegsfolie 17

7.2 Alternative Einstiegsfolie . 18

7.3 Afrikakarte 19

7.4 Kongokarte:Rohstoffverteilung 20

7.5 Arbeitsblätter 21

7.6 Fragen für die Klassenarbeit . 26


1. Bedingungsanalyse

Je nach Schulart, Schule oder Klasse bieten sich der Lehrkraft unterschiedliche Bedingungen und Voraussetzungen für den geplanten Unterricht an. Daher bedarf es einer genaueren Analyse, da diese Aspekte die Rahmenbedingungen für den Unterricht liefern und diesen maßgeblich mitgestalten.


1.1 Institutionelle Bedingungen

Die Robert-Koch-Realschule befindet sich in Stuttgart-Vaihingen. Sie liegt in der Nähe des

Bahnhofes und hat mehrere Busanschlüsse. Neben der Realschule befindet sich noch ein Gymnasium. Im Schuljahr 2011/2012 besuchen knapp 650 Schüler[1] die Robert-Koch-Realschule. Sie werden im Moment von 44 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Dieses Schuljahr gibt es 24 Klassen an der Robert-Koch-Realschule (vgl. Homepage Robert-Koch-Realschule).

Der Unterricht beginnt jeden Tag um 7.45 Uhr und endet um 12.55 Uhr. Je nach Klassenstufe

hat jede Klasse ein bis zweimal die Woche Nachmittagsunterricht, welcher meistens von 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr stattfindet. Aufgrund der zunehmend gesellschaftlichen Veränderungen bietet die Schule seit dem Schuljahr 2008/2009 eine Ganztagesbetreuung an. Diese Ganztagesschule wird von Montag bis Donnerstag bis 15.30 Uhr angeboten.

Die Ganztagsschule ist offen, das heißt jeder kann selbst entscheiden, ob er dieses Angebot annimmt oder nicht. Bei diesem Angebot können die Schüler  lernen oder spielen. Vor einigen Jahren wurde an der Schule die Schulkleidung für die Klassen 5 bis 8 verpflichtend und für die letzten zwei Jahre freiwillig eingeführt, da die Kleidung, vor allem Markenkleider, in der Schule eine immer wichtigere Rolle spielen.

Außerdem dient Schulkleidung zur Identifikation mit der Schule (vgl. ebd.).

Die Schule hat seit vielen Jahren ein musisches Profil. In jeder Klassenstufe gibt es eine Musikklasse. Hier steht die Förderung im musischen Bereich im Vordergrund. Es gibt auch eine Musical-AG, welche jedes Jahr ein neues Musical einstudiert, welches dann am Ende des Schuljahres mehrere Male aufgeführt wird (vgl. ebd.)

Die Klasse 9d wird im Moment von 26 Schülerinnen und Schülern besucht; davon sind 18 Jungen und 8 Mädchen. Ein Teil dieser Schüler hat einen Migrationshintergrund, was das Unterrichten jedoch nicht beeinflusst. Die Klassengemeinschaft scheint auf den ersten Blick relativ gut zu sein. Das Klassenzimmer, in welchem die Klasse 9d in EWG unterrichtet wird,

ist geräumig. Die Schüler sitzen in Reihen an Doppeltischen; zwischen den einzelnen Tischen gibt es genügend Platz um durchzulaufen. Das Klassenzimmer ist, neben einem Tageslichtprojektor, mit einer großen Tafel vorne und auch an der Seite ausgestattet.

An dieser Seitentafel sind Stundenplan und Klassearbeitstermine, sowie sonstige Termine, notiert. Auf der anderen Seite des Klassenzimmers, gibt es eine große Fensterfront, so dass relativ viel Tageslicht in das Klassenzimmer gelangt. Zusammen mit dem Fleckchen Grün draußen verleihen die großen Fenster dem Klassenzimmer ei.....[read full text]

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Ruandische Truppen rückten in dieses Gebiet ein und verbündeten sich mit dortigen Tutsi-Milizen. Diese starteten eine Offensive und eroberten nach kurzer Zeit Gebiete außerhalb ihres Heimatgebietes. Am 4. Oktober 1996 eroberten sie Lemera. Anschließend schlossen kongolesische Rebellengruppen mithilfe von Uganda und Ruanda das „Abkommen von Lemera“ und gründeten damit die Alliance des Forces Démocratiques pour la Libération du Congo (AFDL) (ebd.

S. 75). Die Führung der AFDL übernahm Laurent-Désiré Kabila. Die Bevölkerung hatte die Hoffnung, dass dieser Mobutu stürzen würde und die Bildung der neuen Regierung der Opposition überlassen würde. Dem war jedoch nicht so, da Kabila im Begriff war seine eigene Diktatur zu errichten (ebd. S. 77). Die AFDL erkämpfte sich ihren Weg zur Hauptstadt Kisangani, die am 17. Mai 1997 von ihnen auch eingenommen wurde.

Ihnen wurde kein Widerstand geleistet, da der letzte kongolesische Armeechef seinen Truppen befahl keinen Widerstand zu leisten. Die Bevölkerung begrüßte die „Befreiungsbewegung“ überschwänglich. Mobutu war zu diesem Zeitpunkt auf seinem Weg ins marokkanische Exil, wo er am 18. September 1997 starb. Am 29. Mai wurde Kabila im Stadion von Kinshasa als Präsident vereidigt, nachdem er sich selbst per Dekret alle Vollmachten gegeben hatte (ebd.

S. 80f.).


2.2 Der zweite Kongokrieg

Der zweite Kongokrieg ereignete sich vom August 1998 bis Dezember 2002. Dieser wird von den Rebellen als „Befreiungskrieg“ bezeichnet und von der Regierung Kabilas als „Besatzungskrieg“ oder „Angriffskrieg“. Dieser Krieg unterscheidet sich im Wesentlichen vom ersten darin, dass es keine Rebellion ist, die von der entferntesten Ecke des Landes beginnt, sondern ein militärischer Putsch war, der zum Ziel hatte Kabila zu stürzen (vgl. Johnson 2009, S. 86).

Zum einem müssen hier die innenpolitischen Dispositionen beleuchtet werden, die maßgeblich mit zum Krieg führten. Die anfängliche Euphorie, dass die Machtübernahme der AFDL einen politischen Wechsel mit sich bringen würde in Richtung Demokratie, erwies sich als Trugschluss. Kabila führte die Politik Mobutus weiter, indem er ebenso diktatorische Maßnahmen wählte, um sich seine Alleinherrschaft zu sichern.

Die Regierung Kabilas hatte schon vor seiner Ernennung zum Präsidenten ein Demonstrationsverbot und ein Verbot aller Parteien beschlossen und verfügt (ebd. S. 81). Des Weiteren sorgten die ökonomischen Verhältnisse im Land zu einem Spannungsaufbau – die Exporteinnahmen des Landes flossen direkt in die Kasse Kabilas und auch die angehäuften Kriegsschulden mussten beglichen werden (ebd.

S. 83).

Das Verhältnis zwischen Kabila und den Regierungen Ruandas/Ugandas, die ihn bei seiner Machtergreifung maßgeblich unterstützt haben, hatte auch Schaden genommen. Die kongolesische Bevölkerung, vor allem im Osten, sah die ruandischen und ugandischen Truppen als Belagerung an. Diese Tatsache führte dazu, dass sich im Land allmählich eine negative Stimmung gegen die kongolesischen Tutsi ausbreitete.

Der endgültige politische Bruch zwischen Kabila und Ruanda erfolgte jedoch am 11. Juli 1998, als Kabila den Armeechef James Kabarebe aus Ruanda absetzte. Daraufhin verkündete Kabila via Rundfunk den sofortigen Rückzug aller ruandischen Soldaten aus dem Gebiet des Kongos: „Jegliche ausländische Militärpräsenz in unserem Land endet.“ (Johnson 2009, S. 86f.). Diese Aufforderung beschnitt weitestgehend die Interessen Ruandas.

Mit ihrer Präsens im Kongo wollten sie sich vor weiteren Übergriffen der Hutu-Milizen schützen, die auch weiterhin dort ansässig waren. Diese politische Ansprache Kabilas führte dazu, dass sich im Ostkongo Banyamulenge-Militärs (gehören der Volksgruppe der Tutsi an) von der Regierung lossagten und die Kontrolle über die Kivu-Provinz übernahmen. Ihr militärischer Führer Sylvain Buki erklärte daraufhin die Absetzung Kabilas.

Für die Regierung handelte es sich zunächst um eine Revolte, die ihrer Meinung nach schnell beigelegt werden sollte. Dem war jedoch nicht so, denn am 4. August 1998 rückte das Militär aus Ruanda in den Kongo ein, um die Banyamulenge zu unterstützen. Hiermit begann der zweite Kongokrieg (ebd.).


.....

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Untersuchungen haben belegt, dass diese genannten Bodenschätze maßgeblich zur Kriegsfinanzierung beitragen. Des Weiteren bedarf es hier nur einfacher Mittel, um diese Rohstoffe zu bergen, da sie meistens direkt unter der Erdoberfläche liegen und mit Schaufeln leicht abgetragen werden können. Hinzu kommt, dass schon kleine Mengen ausreichen, um durch illegales Handeln große Gewinne einzufahren.

Die damit erzielten Umsätze reichen völlig aus, um Waffen für die Fortführung des Krieges zu beschaffen (vgl. Südwind Edition, S. 27).

Vor allem dem Coltan kommt hier eine besondere Rolle zu, denn es handelt sich hierbei um einen Rohstoff, der Tantal beinhaltet und der für die IT-Branche von großer Bedeutung ist. Es wird zur Herstellung von Mikroprozessoren, Mobiltelefonen und Notebooks benötigt.

Die Tatsache, dass 80 Prozent des weltweit vorhandenen Coltans in den Böden des Kongos lagern, spitzt die Kriegsökonomie dort zu. Die Menschen in der Kivu-Provinz haben hierunter am stärksten zu leiden, da sich hier der größte Teil des Coltans befindet (ebd. S. 50f.)

Es wird hier oft vom sogenannten „Rohstofffluch“ gesprochen, da in den meisten Entwicklungsländern die vorhandenen Rohstoffe nicht zu einem generellen Wohlstand geführt haben, sondern dazu, dass sich Korruption und Misswirtschaft etablierten. Die Bevölkerung jedoch wird immer ärmer, da keine ökologischen und sozialen Investitionen gemacht werden (vgl. Agenda 21-Treffpunkt).


3. Didaktisch-methodische Überlegungen

Um den Unterricht zu planen und vorzubereiten, müssen sowohl didaktische als auch methodische Überlegungen und Entscheidungen getroffen werden. Diese zwei Faktoren sind nicht klar voneinander zu trennen und stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander. Die didaktische Analyse befasst sich mit der Legitimation des Unterrichtsstoffes und seiner Einordnung in den Bildungsplan, der verbindlich vorschreibt, was im Unterricht zu behandeln ist.

Die methodische Analyse beschäftigt sich mit der Umsetzung und Verwirklichung des Unterrichtsstoffes. Es muss hierbei genau abgewogen werden, welche Methode und welche Sozialform für die jeweilige Klasse angemessen sind und ob diese ihren .....

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3.1.3 Gegenwarts-, Zukunfts- und exemplarische Bedeutung

Die Unterrichtsstunde soll den Schülern den Krieg und die damit verbundenen Ursachen näher bringen. Dies soll an dem exemplarischen Beispiel des Krieges im Kongo erfolgen. Die Schüler kommen tagtäglich mit dem Thema Krieg in Kontakt und zwar durch die aktuellen Medienberichte, die sich mit dem Umbruch in der arabischen Welt und der prekären Lage in Syrien beschäftigen.

Jedoch ist es so, dass sich die meisten Schüler mit dieser Thematik nicht weiter auseinandersetzen, da sie in dem Bewusstsein sind, dass sie der Krieg und die damit verbundenen Folgen nichts angehen. Ausgehend davon möchte ich mit meiner Fragestellung: „Was hat mein Handy mit dem Krieg im Kongo zu tun?“ die Schüler dazu anhalten, bewusst zu reflektieren und ihnen dadurch aufzeigen, dass Krieg kein Phänomen ist, das an der Grenze des jeweiligen Landes aufhört, sondern darüber hinaus wirkt.

Das Possessivpronomen „mein“ zeigt auf, dass wir alle auf eine gewisse Art und Weise in den Krieg involviert sind, da die meisten von uns Handys oder elektronische Geräte besitzen, die Tantal beinhalten. Dies führt dazu, dass sich die Schüler dem Thema Krieg nicht entziehen können und sich bewusst mit der dargelegten Thematik auseinandersetzen. Mit der oben genannten Fragestellung möchte ich eine Brücke zur Lebenswirklichkeit der Schüler bauen und ihnen verdeutlichen, dass jegliches Handeln in unserer globalisierten Welt Folgen hat.

Ich möchte den Schülern das Handy nicht „madig“ machen und ihnen auch kein schlechtes Gewissen implizieren, sondern sie dazu anhalten, bei dem Thema Krieg oder anderen globalen Missständen genauer hinzuschauen.


3.2 Methodische Analyse

Ausgehend von den didaktischen Überlegungen habe ich folgende Methoden gewählt.


3.2.1 Begrüßungsphase (2 Minuten)

Die Begrüßung durch die Lehrkraft signalisiert den Schülern, dass der Unterricht begonnen hat und dass alle Gespräche eingestellt werden müssen.


3.2.2 E.....

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Die Folie zeigt die Abbildung eines Handys, welches mit Blutspritzern versehen ist. Auf der linken Seite steht in englischer Sprache die Aussage „Blood in the Mobile“. Des Weiteren beinhaltet die Folie noch folgende Elemente zur Verstärkung: Ein Bild eines Kindersoldaten aus dem Kongo, schmutzverschmierte Hände, die Coltan darbieten, Menschen, die im Schmutz nach Coltan suchen und ein Demonstrant, der  ein Plakat mit der Aufschrift „6.000.000 Congoleses have died for our mobile phone“.

Durch diese problemorientierte Darstellung möchte ich die Schüler zum Nachdenken anregen, in der Hoffnung, dass sie den dargestellten Behauptungen nachgehen wollen. Ich werde die Folie nicht weiter kommentieren und setze hierbei auf den stillen Impuls.

Ich habe diese Methode verworfen, da ich mir nicht sicher bin, ob die Folie das Potenzial hat, die Problematik zwischen dem dargestellten Handy und den umliegenden Bildern hervorzubringen. Vielmehr habe ich die Befürchtung, dass die Schüler den Zusammenhang als suspekt erleben werden. Die dazugehörige Folie befindet sich im Anhang.


3.2.3 Überleitungsphase (5 Minuten)

In der Überleitungsphase möchte ich die gewonnene Aufmerksamkeit nutzen, um den Schülern den weiteren Unterrichtsverlauf zu benennen. Zudem werde ich eine Afrikakarte auflegen und die Demokratische Republik Kongo zeigen, denn die Schüler sollen wissen, wo dieses Land liegt, von dem wir sprechen.

Ich werde den Schülern mitteilen, dass wir uns als nächstes fachlich mit dem Krieg im Kongo auseinandersetzen und überprüfen werden, welche Rolle das Handy in diesem Krieg spielt. Dies wird als Gruppenarbeit erfolgen.

Die Einteilung der Gruppen wird per Zufall erfolgen, ich werde die Schüler jeweils bis fünf durchzählen lassen. Die Schüler finden sich mit den Mitschülern zusammen, die die gleiche Nummer haben. Bei der Zusammensetzung der Gruppen sehe ich keine Schwierigkeiten, da sich die Schüler in den vorangegangenen Unterrichtsstunden sehr kooperativ gezeigt haben.


3.2.4 Arbeitsphase (15 Minuten)

In der Arbeitsphase sollen die Schüler den Arbeitsauftrag in ihrer Gruppe ausführen. Die Bearbeitungszeit beträgt 15 Minuten, dies wird auch an der Tafel notiert. Die Themenstellungen für die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

·         Gruppe 1: Ursa.....

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Bevor die eigentliche Sicherungsphase beginnt, werde ich die Gruppenarbeit auflösen und die Schüler bitten, ihren regulären Platz einzunehmen. Ich möchte damit erreichen, dass die Schüler nicht mit dem Rücken zur Tafel sitzen und dadurch die Präsentation ihrer Mitschüler nicht mit der vollen Aufmerksamkeit mitbekommen.

Ich werde als nächstes die von mir bestimmten Schüler nach vorne bitten, um ihre Ergebnisse der Klasse zu präsentieren. Ich werde darauf achten, dass nicht alle Aufgaben auf einmal aufgedeckt werden, sodass die Schüler dann nur mit dem Abschreiben beschäftigt sind. Ich werde hierbei versuchen etwaige Rechtschreibfehler zu korrigieren, damit die Schüler kein fehlerhaftes Deutsch in ihr Heft übernehmen.

Die Kontrollgruppe hört hierbei aufmerksam zu und verbessert oder vervollständigt wenn nötig.

 

3.2.6 Vertiefungsphase (5 Minuten)

In der Vertiefungsphase werde ich nochmals auf die Fragestellung der Unterrichtsstunde zurückkommen. Ich möchte, dass die Schüler die Antwort in eigenen Worten wiedergeben. Dadurch möchte ich überprüfen, ob die Schüler den Zusammenhang zwischen der Fragestellung und den erarbeiteten Ergebnissen herstellen können.

Darüber hinaus möchte ich mit den Schülern ein Klassengespräch führen, indem sie reflektieren, wie sie sich nach den neuen Erkenntnissen fühlen. Ich möchte hierbei einen Denkanstoß bewirken, der in der nächsten Unterrichtsstunde von Frau Cimander vertieft werden soll und zwar in einer aktiven Auseinandersetzung in Form einer Diskussion oder ähnlichem.


4. Unterrichtsziele:

Mein Augenmerk liegt in dieser Unterrichtsstunde auf der Verwirklichung der fachlichen Kompetenzen, deswegen sind diese fett markiert.

Für die zu haltende Unterrichtsstunde habe ich folgende Lernziele formuliert:


Fachliche Kompetenzen:

·         Die Schüler erkennen den Zusammenhang zwischen Rohstoffgewinnung und der damit verbundenen Kriegsfinanzierung am exemplarischen Beispiel des Kongos.

·         Die Schüler kennen die Ursachen des Krieges im Kongo und erkennen die damit verbundene Vielschich.....

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