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Vulkanismus am Beispiel des Vesuvs

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Geo Sciences

University, School

Staatliche Realschule Trostberg

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1 Vulkanismus 1 Vulkanismus. 1 1.1 Vulkane als Geosystem 3 1.1.1 Schalenaufbau der Erde. 3 1.1.2 Magmatische Gesteine: Gesteine aus Schmelzen. 3 1.1.2.1 Chemische und Mineralogische Zusammensetzung­. 3 1.1.3 Wo entstehen Magmen. 4 1.1.4 Wie entstehen Magmen. 4 1.1.5 Warum steigen Magmen auf 4 1.1.6 Magmakammern. 4 1.1.7 Rheologie, magmatische Gase und Blasenbildung. 5 1.1.7.1 Rheologie (Fließmechanik) 5 1.1.7.2 Schmelzstruktur­en.­ 5 1.1.7.3 Viskosität 5 1.2 Laven und andere vulkanogene Ablagerungen. 6 1.2.1 Lavatypen.…
Die Anwendung des Stanford Prison Experiments am Beispiel des totalitären „Führerst­aat­s“ unter Hitler BSZ für Wirtschaft I Prof.-Dr.-Zeign­er-­Schule Dresden Belegarbeit im Fach Geschichte/Geme­ins­chaftsku­nde von Klasse WG09a Betreuer: Herr Schneider Ort, Datum: Dresden, 24.11.2011 Inhaltsverzeich­nis­ 1. Einleitung 3 2. Das Stanford Prison Experiment 3 2.1 Der Psychologe Philip Zimbardo 3 2.2 Der Anlass für das Experiment 4 2.3 Die Durchführung 4 2.4 Die Eskalation 5 3. totalitärer „Führerst­aat­“â­€¦

Referat

Vulkanismus am Beispiel des Vesuv-Ausbruches


1. Einleitung


Vulkane gelten als eine der gefährlichsten Naturgewalten. Immer wieder kommen bei Ausbrüchen tausende Menschen ums Leben. So haben Vulkane in den letzten 400 Jahren etwa eine Viertelmillion Menschen unmittelbar getötet. Betrachtet man auch die großräumigen und langfristigen Auswirkungen, wie zum Beispiel Hungersnöte, dürfte diese Ziffer wohl um ein Dreifaches höher liegen.[1] Doch oft wird nur die lokale Katastrophe, wie Lavaströme, betrachtet, ohne zu wissen, wie umfangreich auch globale Auswirkungen sein können.

Nehmen wir ein typisches Beispiel: Den Supervulkan Yellowstone.

Jeder, der den Film 2012 gesehen hat, weiß von der Gefahr des Yellowstones. Im Film wird durch ein Erdbeben an der San-Andreas-Verwerfung der Vulkan erweckt und es kommt zur Eruption. Doch dieses Szenario ist kein Sciencefiction-Produkt Hollywoods: Erdbeben können den Yellowstone-Vulkan beeinflussen. Die gewaltige Magmakammer des Supervulkans zieht sich unterirdisch bis unter die Plattengrenze der San-Andreas-Verwerfung.[2] Durch das seit Jahren erwartete Monsterbeben dieser Plattengrenze würde der Vulkan ausbrechen.

Die Folgen wären verheerend. Nicht nur die umliegenden Gebiete wären durch die Lava unbewohnbar, die Katastrophe hätte globale Auswirkungen: Aus einen Vulkan tritt nicht nur Lava aus, sondern auch gewaltige Mengen an Asche, Staub und Gasen. Vor allem die Asche ist hier von Bedeutung, denn sie gelangt bis in die Stratosphäre und verdunkelt den Himmel. Das würde eine globale Klimakatastro­phe bedeuten, denn durch die fehlenden Sonnenstrahlen sinkt die Durchschnitts-temperatur der Luft um ein Vielfaches.

Die daraus resultierenden Ernteausfälle und Viehsterben würden zu weltweiten Hungersnöten und über Jahre hinweg zu einem starken Bevölkerungsrückgang unseres Planeten führen, wenn nicht sogar zum komplettem Aussterben der Menschheit.

Obwohl diese Aussagen auf Spekulationen beruhen, lassen sich die globalen Aus­wirkungen recht gut vorhersagen, da es solche „vulkanischen Winter“ bereits öfter gegeben hat. Als spektakulärstes Beispiel zeigt sich der Toba, ein Vulkan auf der indonesischen Insel Sumatra. Der Ausbruch vor ca. 74.000 Jahren gilt als eine der gewaltigsten Eruptionen überhaupt.

Das ausgestoßene Material verteilte sich in der Stratosphäre und verdunkelte die Erde. Daraus resultierte die letzte größere Verei­sung der Erde, die mehrere Jahre anhielt und reduzierte die damalige menschliche Population auf etwa 10.000 Individuen. Die Menschheit stand somit kurz vor dem Ende.[3] Man spricht auch von der Toba-Katastrophen-Theorie.

Doch auch in jüngerer Zeit gab es Beobachtungen zum Vulkanischen Winter.


2. Grundsätzliches zum Vergleich von Vulkankatastrophen


Um Vulkanausbrüche mit einander zu vergleichen, benötigt man mehrere relevante Informationen: Todesopfer, Volume.....[read full text]

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3.1 Tektonischer Hintergrund


Eine Besonderheit des Vesuvs besteht darin, dass er nicht wie viele andere Vul­kane an einer Plattengrenze liegt. Es handelt sich jedoch auch nicht wie bei den Hawaii-Inseln um einen Hotspot, einem „Loch“ in der Platte. Die einzige Erklärung bietet die Theorie der Mikroplatten.

Der Vesuv befindet sich im Vulkangürtel der Romana, einer etwa 450 km langen Zone mit zum Teil erloschenen vulkanischen Komplexen. Dieser Gürtel entstand durch Konvektion zweier sogenannten Mikroplatten, Teile der großen Kontinen­talplatten. Hier ist es die Apulische Platte, die sich unter die Tyrrhenische schiebt. Die Apulische Platte war auch für das starke Erdbeben in Friaul 1976 verantwortlich, durch Kollisionen der Tyrrhenischen und der Afrikanischen Platte entstanden unter Anderem die Vulkane Vulcano und Stromboli.

Heute befindet sich die Magmakammer etwa fünf Kilometer unterhalb des Vulkans. Sie hat eine Höhe von fast zwei Kilometer und einen Durchmesser von ca. einem Kilometer.[6]

Der Vesuv liegt in einer vulkanisch sehr aktiven Gegend, den Phlegräischen Feldern. Bei einem Blick aus der Luft erkennt man sofort die vielen Vulkankrater. Dazu gehört auch die Solfatara, ein Krater, aus dem immer noch Schwefeldämpfe aufsteigen.

3.2 Vorboten


Aufgrund der hohen Fruchtbarkeit vulkanischer Erde siedelten sich im Umland des Vesuv bereits früh Menschen an. Es existieren Schriftstücke, die belegen, dass der Vesuv auch vor der Katastrophe 79 n. Chr. aktiv war, was auch von Bohrungen auf Grönland unterstützt wird. Man schätzt den letzten vorherigen Ausbruch auf das Jahr 217 v. Chr.

Die damalige Zeit war jedoch von Völkerwechsel geprägt, sodass der Vesuv als aktiver Vulkan mehr und mehr in Vergessenheit geriet,[7] da der damals recht kleine Krater am Gipfel nicht als Vulkanschlot gedeutet wurde.

Heute erkennt man vulkanische Aktivität auch in der nahe gelegenen Stadt Pozzúoli, nahe der Solfatara. Hier finden sich im Meer unterwasser die versunkenen Ruinen Port Julius´, die aus der Luft sichtbar sind. An Säulen lässt sich durch Linien von Meeresorganismen erkennen, dass diese zeitweise Über-, und manchmal Unterwasser waren. Das ist auf die Bewegungen des Magma in der Magmakammer unter der Caldera zurückzuführen.[8]

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Da vulkanische Asche aus verbrannten Steinen entsteht, hat diese eine enorme Dichte, und so reichen bereits geringe Mengen aus, um Dächer zum Einsturz zu bringen. Somit waren die Einwohner in ihren Häusern auch nicht sicher, viele wurden von ihren einstürzenden Wohnungen begraben. In der ersten Phase starb etwa ein Drittel der Bevölkerung Pompejis.

Um Mitternacht bagann der Atompilz in sich zusammenzufallen, wodurch die zweite Phase begann. Diese war vor allem für Herkulaneum bedeutend, da durch das Zusammensinken der Eruptionswolke und des Einsturzes der Magmakammer pyroklastische Ströme entstanden. Das sind Gemische aus heißer Luft sowie Gesteins- und Aschebrocken, die bei einer Temperatur von bis 300° bis zu 800° mit etwa 400 km/h den Hang hinab rasen.[11] Normaler Weise besteht ein solcher Strom aus zwei Teilen: der Wolke aus Gasen und Schutt („Surge“) sowie dem wesentlich langsameren Strom auf dem Boden, der verdichtetes Material sowie große Steinbrocken transportiert.

Der erste Strom beschädigte die Stadt Herkulaneum sehr und alle, die sich in den Straßen aufhielten, erstickten. Der zweite Strom hatte in Herkulaneum 400°, und vernichtete dabei alles Brennbare, was noch nicht von der Surge zugedeckt war. So verbrannten auch menschliche Körper vollkommen und die Stadt wurde zugedeckt.

In Pompeji verursachte eine spätere pyroklastische Welle das letztendliche Zudecken der Überreste und somit die Konservation.[12]

Im Laufe des 25. August stieß der Vesuv noch weitere pyroklastische Ströme aus, die jedoch keine Schäden mehr anrichteten, da die Umgebung bereits unter Schutt begraben war. Die letzte Explosion des Vesuvs ließ ein starkes Erdbeben entstehen und eine schwarze Aschewolke tauchte das Umland bis in einer Entfernung von etwa 6 km in Dunkelheit.

Am Ende war Pompeji unter einer fast fünf Meter hohen, Herkulaneum unter einer 20 Meter hohen Asche- und Gesteinsschicht begraben.[13]

Die genaue Todeszahl ist nicht bekannt, man schätzt jedoch, das die meisten Einwohner der beiden Städte umgekommen sind.


Durch den genauen Augenzeugenbericht von Plinius dem Jüngeren, der sich zur Zeit des Ausbruchs in sicherer Entfernung befand, kann man heute den Hergang des Ausbruchs gut nachvollziehen, und heute werden Vuskanausbruche ähnlich explosiv wie damals der Vesuv als „plini.....

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Durch den Erhalt der Mauern ließen sich Wandmalereien finden. Jedoch nicht nur Fresken, sondern auch altertümliche Graffitis. Diese wurden von den Bewohnern Pompejis an die Wände geschrieben und blieben bis heute erhalten.

Durch die Asche wurden viele Menschen und Tiere eingeschlossen und starben einen qualvollen Tod. Als ihre Körper im Laufe der Zeit verwesten, blieben Hohlräume zurück, die bei den Ausgrabungen mit Gips ausgegossen wurden. So erkennt man heute ihren Überlebenskampf vor dem Tod: Viele versuchen, sich mit Tüchern vor Mund und Nase zu schützen und Hunde wirken verkrampft.


Heute wären bei einer derartigen Eruption durch die nähe Neapels mehr als drei Millionen gefährdet[15], aus diesem Grund ist der Vesuv einer der am Besten überwachten Vulkane überhaupt. Doch wie bei allen Naturkatastrophen sind präzise und frühe Vorhersagen äußerst schwierig. Es würde Tage dauern, die Umgebung zu evakuieren.

Doch das größte Problem ist: Die dortige Bevölkerung erkennt die Gefahr nicht, die vom Vesuv ausgeht[16], genau so wie die altem Römer früher in Pompeji.



[1] Zeilinga de Boer, J.; “Das Jahr ohne Sommer”; Magnus-Verlag; o. O.; 2004; S. 16.

[2] Meyer, Justus; “Wann explodiert Los Angeles?“; in: Welt der Wunder; 2011, Nr. 5; S. 73

[3] Zeilinga de Boer, J.; “Das Jahr ohne Sommer”; Magnus-Verla.....

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[15] Stand: 12.8.2011

[16] “Planet Wissen: Pompeji – Im Schatten des Ves.....

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