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Die politische Geschichte der Sowjetunion (UdSSR) Von der Gründung der kommunistische Partei bis zum letzten Präsidenten Gorbatschow Die Sowjetunion beschreibt einen sogenannten Einparteienstaa­t, der sich quer über Osteuropa bis nach Nord- und Zentralasien erstreckt. Genauer gesagt ist die Sowjetunion eine Föderation unabhängiger Staaten mit gemeinsamer Innen- und Außenpolitik, die jedoch zentralistisch und streng von Moskau ausgehend geregelt wird. Die UdSSR wurde am 30. Dezember 1922 gegründet und wurde nach ihrem…
1 Nationalstaatsg­eda­nke und Nationalismus in Europa Deutschland unter Napoleon 1800-1815 Quellen: -Code civil wichtig um konföderierte Staaten zusammenzuhalte­ng­emeinsam­e Grundlage -Freikorps Lützow Uniformen Vorbild dt. Nationalfarben -Proklamation preuß. Königs Friedrich Wilhelm III.  „An mein Volk“nach langem Zögern Aufruf zu Krieg gegen Napoleonsprich­t Nationalstolz an -Wiener Schlussakte: Konkretisierung dt. Bundesakte(geg­en Aufstände, Revolution)  Art. 13 -Dt. Bundesakte schafft keinen…
Von der Helvetik bis zum Bundesstaat: Die Geschichte der Eidgenossenschaft 1798-1848
  1. Eidgenossenschaft

    1. Zustand der Eidgenossenschaft vor 1798

Vor der Helvetik existierte die Eidgenossenschaft. Es handelte sich dabei um ein kompliziertes und einheitliches Geflecht, dass gemeinsam einen Staatenbund bildete. Den Kern bildeten dabei die dreizehn alten Orte (Uri, Schwyz, Unterwalden , Luzern, Glarus, Zürich, Zug, Bern, Freiburg, Solothurn, Basel, Schaffhausen, Appenzell).

Die zugewandten Orte (Neuenburg, Graubünden, St. Gallen, Wallis, Genf) waren über ein lockeres Bündnis mit den Alten verknüpft, wobei nicht alle Orte mit den Dreizehn verbündet waren. Die Gemeinen Herrschaften (Tessin, Aargau, Thurgau, ) schliesslich wurden den Alten gemeinsam verwaltet. Daneben verfügten die einzelnen Orte über eigene Untertanengebiete.

Die einzelnen Staaten lassen sich in städtische Orte und Länder unterteilen. In den städtischen Orten verwaltete ein kleiner Kreis von Bürgern der Stadt den Kanton. Direkte Steuern liessen sich nicht durchsetzen, sodass es über kein stehendes Heer verfügte. Seine Einnahmen speisten sich vornehmlich aus Feudalabgaben und Zöllen. Im Kanton selber herrschten unterschiedliche Rechtsräume, die aus der Tradition entstanden waren.

Einzelne Dörfer hatten sich in der Vergangenheit mit Gewalt oder Geld Freiheiten (Privilegien) erlangt. In den Ländern war zwar das Land mit seinen Landsleuten stärker in den Entscheidungsprozess involviert, aber Kopf der Landsgemeinde war eine Elite, deren Macht sich auf der Wirtschaft stützte. Gewaltenteilung gab es nicht.

Die zusammenhaltende Institution der Eidgenossenschaft war die Tagsatzung, die mehrmals jährlich stattfand, ab 1713 meistens in Frauenfeld. Hier besprachen die Gesandten die Verwaltung der Gemeinen Herrschaften, die Aussenpolitik und die Verteidigung. Vertreter aus den alten Orten schickten zwei, aus den Zugewandten Einen Gesandten. Beschlüsse erforderten Einstimmigkeit.


    1. Auswirkungen der französischen Revolution

Die Ereignisse in Frankreich stiessen in der Eidgenossenschaft auf reges Interesse. Rückkehrende Söldner berichteten begierigen Anwohnern über die Ereignisse. Die Orte erliessen aber bald strenge Zensuren, um kritische Informationen aus Frankreich zu unterbinden. 1790 kam es in Schaffhausen und 1791 im Wallis zu Aufständen gegen die Vögte, die aber militärisch unterdrückt wurden. 1794, inspiriert durch die französische Revolution, formulierten ihn der Lesegesellschaft Stafä Heinrich Nehracher das Stäfner Memorial, indem die Elite eine Gleichstellung des Landes mit der Stadt forderte, um die politische und wirtschaftliche Benachteiligung aufzuheben.

Die Zürcher Regierung bekam von diesem Entwurf allerdings Wind, besetzte das Gebiet militärisch, verbannte unter anderem Nehracher und verhängte Geld und Ehrenstrafen.

Trotz der ablehnenden Haltung blieben die diplomatischen Beziehungen zu Frankreich relativ gut. Erst 1792, mit dem Sturm auf die Tuilerien, brachen sie den Kontakt zu Frankreich ab. Zudem entbrannte innerhalb der Eidgenossenschaft ein Streit, ob sie sich gegen Frankreich im Koalitionskrieg anschliessen oder neutral bleiben sollte. Besonders Basel war von Grenzverletzungen durch beide Kriegsparteien betroffen, weshalb hier Peter Ochs das Meisterstück gelang, zwischen Preussen und Frankreich 1795 einen Separatfrieden auszuhandeln. 1797 schloss Frankreich mit Österreich Frieden und errichtete die Cisalpinische Republik.

Spätestens jetzt hatte Frankreich das Interesse an einer neutralen Schweiz verloren. Ochs konnte es zumindest davon überzeugen, dass die Schweiz als Staat weiterhin nützlich sein könnte. Für Frankreich spielten letzten Endes verschiedene Gründe für den Einmarsch eine Rolle. Als neutrales Land stand sie dem direkten Zugang zu den Satellitenrepubliken im Weg, sie beherbergte Konterrevolutionäre, zeigte keine Bereitschaft für Reformen und schliesslich verfügte sie über volle Staatskassen, mit dem die französische Kriegskass.....[read full text]

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Der Gedanke einer atheistischen Regierung und die strikte Trennung von Kirche und Staat und die Verstaatlichung von Kircheneigentum war ihnen ein Dorn im Auge. Vielmehr fürchteten sie, dass dies nur ein Vorwand war, um ihre Religion zu vernichten. Die Gedanken der Aufklärung liefen ihnen zuwider. Durch die Anstachelung kam es in der Innerschweiz zum Aufstand, woraufhin das Direktorium ihn mit der französischen Armee niederschlagen musste.

Einsätze des französischen Militärs unterminierten aber das Vertrauen in die Helvetik und die Armee, von den positiv gestimmten Orten zuerst als Befreier betrachtet, wurde zunehmend als Unterdrückungsinstrument wahrgenommen.

Das nächste Problem war die Finanzierung des Staates. Das einzige vorhandene zentrale Steuersystem war der Zehnten, denn die Helvetik aber abschaffen wollte. Direkte Steuern kannte die alte Eidgenossenschaft nicht. Mit der Abschaffung des Zehnten ergaben sich mehrere Probleme. Gerade niedere Geistlichen waren darauf angewiesen, da er ihre Lebensgrundlage bildete. Zudem musste die Regierung ein nachhaltiges Steuersystem einführen, dass die Ausfälle kompensieren konnte.

Bloss, erfolgte die Abschaffung schneller als die Einführung und sie fuhr Defizite ein, die sie nur durch den Verkauf von Staatseigentum decken konnte. Das alte Zehntensystem orientierte sich noch an der Ständegesellschaft, wer Macht hatte, musste weniger Steuern zahlen oder sogar keine. Das neue Steuersystem war kapitalistisch, wer über Besitz verfügte, sollte mehr Steuern zahlen.

Es war rationaler. Das Problem war nur, dass es der helvetischen Regierung nicht gelang, ein nachhaltiges System einzuführen und ein Teil der Einnahmen schöpfte die französische Armee ab. Die Helvetik sah sich daher gezwungen, den Zehnten wieder einzuführen und verspielte sich somit die Unterstützung der Bauern.

Politisch waren sich die politischen Parteien uneinig über die Stärke des Zentralismus, welche sie in zwei unversöhnliche Lager aufspaltete. Die Unitarier traten für einen starken Zentralstaat ein, da nur auf diese Weise die neuen Freiheiten und die nationale Unabhängigkeit gesichert und vermittelt werden können. Die Unitarier setzten sich aus den Patrioten und Republikanern zusammen.

Erstere traten für die Abschaffung der Feudallasten ein, relativ starker Ausbau der Volksrechte und eine grosse Nähe zu Frankreich. Die Republikaner hingegen waren gemässigt und setzten sich für partielle Reformen ein. Die Umstürze in Frankreich waren ihnen ein Greuel, weshalb die Macht in einer Bildungselite konzentriert sein sollte, welche das Volk unterrichtet.

Die Föderalisten schliesslich waren gegen den Zentralstaat. Ihre Zusammensetzung war fliessend. Sie bestanden aus Anhängern der Helvetik, die den Zentralstaat als ungeeignet für die Schweiz ansahen bis hin zu den Reaktionären, die eine Rückkehr zum Ancien Régmie suchten. Ihre Konflikte lösten die Parteien in Form von Staatsstreichen, insgesamt vier.

Das letzte grosse Problem war schliesslich der aussenpolitische Faktor. Durch die Koalitionskriege war die Schweiz Teil des Schauplatzes und musste dementsprechend Truppenmärsche und Einquartierungen erdulden. Und je nachdem welche Seite gewonnen hatte, befand sich aktuelles Schweizergebiet in reaktionärer oder helvetischer Hand. Gerade die französische Besatzung, die eigentlich als Befreier gekommen war, entwickelte sich zu einer grossen Last.

Denn sie nagte am Goodwill der Bevölkerung und belastete die Glaubwürdigkeit und Staatshaushalt der Helvetik. Zudem war die Helvetik lediglich eine Satellitenrepublik, deren Aussenpolitik sich nach den französischen Bedürfnissen zu richten hatte. Ihre Instabilität bewog Napoleon schliesslich dazu, der an Stabilität und einem Truppenreservoir interessiert war, seine Truppen im S.....

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Bloss Bern verlor Gebiete, welche die Waadt und den Aargau bildeten. Die Grenzverläufe der Kantone entsprach den heutigen, später sollten lediglich noch vier dazu stossen. Die Verfassung der einzelnen Orte orientierte sich an der Regierungsform vor 1798, die Landorte erhielten wieder ihre Landsgemeine und die Städte kehrten zur Ratsherrschaft zurück. Die Orte wurden zudem in Bezirke eingeteilt, eine Form, die es heute noch gibt.

Gemeinsam bildeten die Kantone eine Könföderation, die Eidgenossenschaft, die völkerrechtlich unabhängig war. Mit diesem Schritt wollte Napoleon endlich Ruhe haben in der Helvetik und eine solche Schweiz war aussenpolitisch wenig handlungsfähig und konnte ihm daher nicht in den Rücken fallen. Zudem installierte er einen Landammann der Schweiz, ein Befehlsempfänger Frankreichs der eine wichtige Aufgabe zu erfüllen hatte, Soldaten für Napoleons Feldzüge einziehen.

Den Landammann war nur ein Jahr im Amt und konnte sich keine Macht aufbauen und wurde von den alten Eliten gestellt, ein Ausdruck der alten Machtverhältnisse aus dem Ancien Régime. Bis 1815 erlebte die Schweiz eine relativ ruhige Zeit. Die von Napoleon verhängte Kontinentalsperre führte aber zuerst zu einer Krise, da der Güterverkehr unterbrochen war. Die Textilindustrie litt teilweise unter kritischen Engpässen.

Durch den Wegfall der englischen Konkurrenz entstand aber in der östlichen Schweiz eine florierende Textilindustrie, die gute Gewinne einfuhr. Zwar stürzte sie die Aufhebung der Blockade wieder in eine Krise, aber für die kommende Industrialisierung war sie gut vorbereitet. Die Eidgenossenschaft plagte aber eine hohe Arbeitslosigkeit, deren Auswirkungen sich aber in Grenzen hielten.

Sie füllten nämlich die von Napoleon geforderten Truppenkontingente, sodass es zu keinen Zwangsrekrutierungen kommen musste.


    1. Wiener Kongress

Mit der entscheidenden Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht von Leipzig 1813 machten sich die Grossmächte am Wiener Kongress 1814 daran, das Rad der Zeit wieder zurück zu drehen. In der Schweiz ermunterte dies die Innerschweizer Kantone unter der Führung von Bern die alten Gebiete wieder einzufordern mit den alten Rechtsungleichheiten.

Zeitweise standen sich zwei Tagsatzungen gegenüber. Die Grossmächte drohten mit der Intervention und die Eidgenossen setzten sich widerwillig an der Tagsatzung zusammen. Am Wiener Kongress bereiteten sie den Grossmächten ebenfalls Kopfschmerzen, da sie sich nicht auf ihre territorialen Grenzen einigen konnten. Schliesslich überliessen sie diese Streitigkeit den Siegermächten.

Diese hatten ein Interesse, den Westen der Schweiz zu stärken und fügten daher Genf und Wallis gegen den Widerstand der katholischen Orte der Schweiz hinzu, um Frankreich den Weg nach Italien über die Simplonroute zu versperren. Basel und Bern entschädigten sie mit kleineren Gebieten, die aber katholisch waren zum Unmut der beiden Orte. 1830 sollte dies in Ba.....

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    1. Restauration (1815-1830)

Mit der restaurierten Schweiz war die Hoffnung auf einen eidgenössischen Staat vorerst begraben und die Konservativen sassen sicher im Sattel. 15 Jahre später hatten die Vertreter der Aufklärung (Liberale) in vielen Kantonen die Macht erlangt. Dem vorangegangen waren wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen, die zum Teil miteinander verwoben waren.

Wirtschaftlich entwickelte sich die Textilindustrie positiv. Nach der Aufhebung der Kontinentalsperre erlitten sie wegen der wieder aufgetauchten englischen Konkurrenz einen Einbruch, aber kurze Zeit später erholten sie sich. Dank den Flüssen verfügten sie über günstige Bedingungen für die Energiegewinnung. Auf dem Land gewann die Bevölkerung wirtschaftlich an Macht, ohne dass sie die gleichen politischen Rechte wie die Stadt verfügt hätte.

Gesellschaftlich formierte sich ein Nationalbewusstsein, dass die Kantonsgrenzen hinausging. Ein wichtiger Faktor war hierbei das erstarkende und ausweitende Vereinswesen, besonders in protestantischen und industrialisierten Gebieten. Der zunehmende wirtschaftliche Verkehr führte ihre Vertreter enger zusammen. Der gesellige Austausch verstärkte die Bande und schuf ein Nationalbewusstsein. 1824 fand das erste eidgenössische Schützenfest statt, bei dem die einzelnen Kantonsflaggen eine Fahnenburg bildeten, gekrönt von einer Schweizerfahne, was bereits symbolisch die Nation vorwegnimmt.

Aber auch dem Militär kam eine integrative Bedeutung zu. In der eidgenössischen Armee kamen Truppenteile verschiedenster Kantone zusammen, womit wiederum ein Austausch stattfand, der die Bande festigte.

Schliesslich befeuerten aussenpolitische Faktoren ebenso den Wunsch nach einem Nationalstaat. Die Schweiz war wiederholt Zufluchtsort für politische Flüchtlinge. Die Heilige Allianz, insbesondere Metternich, sahen darin aber einen politischen Akt. Die liberale Presse stärkte den Kantonen in der Asylgewährung den Rücken. Dem aussenpolitischen Druck war aber die Tagsatzung nicht gewachsen, sodass sie einerseits die Kantone zu einer zurückhaltenden Asylpolitik aufforderte, andererseits 1825 das Press- und Fremdenkonklusum erliess, welches der Presse einen Maulkorb bezüglich befreundeter Mächte verpasste und die Polizeianwies, keine Personen zu dulden, welche die öffentliche Ordnung eines Staates gestört hätten.

Das Konklusum erodierte aber bereits nach vier Jahren und verstärkte die Empörung über die externe Einmischung. Zudem war die Aussenpolitik der Tagsatzung schwerfällig, da sie aus den Vertretern der Kantone bestand. Die Liberalen wünschten sich einen Staat, der gegen aussen geschlossen auftrat und die Schweiz politisch würdig vertrat, der aber auch in der Lage war, wirtschaftliche Verträge abzuschliessen, die am Kantönligeist scheiterten.


    1. Revolution 1830/31

Im Juli 1830 blickte Europa gebannt auf Paris, denn dort fand die Julirevolution statt. Die Liberalen, eine oppositionelle Minderheit, revoltierten gegen den König. Dieser hatte zuerst Neuwahlen ausgerufen, nur um dann festzustellen, dass die Liberalen gestärkt ins Parlament einzogen und schliesslich die Versammlung ganz aufgelöst. Dass war schliesslich der Auslöser für die Revolution, den der König widersetzte .....

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Mit militärischen Interventionen gelang es aber der Tagsatzung, den Kanton zu einen und gestand den äusseren Bezirken die Rechtsgleichheit für Person und Ort.

Was den Liberalen auf Kantonsebene gelungen war, wollten sie nun ebenso auf Bundesebene durchführen, eine Revision der Bundesverfassung, um gegen aussen einen handlungsfähigen Staat zu etablieren. Die Konservativen wünschten zwar ebenfalls eine Verbesserung der institutionellen Ausstattung, aber ihre Änderungswünsche waren minimal. Die Liberalen hingegen strebten einen Systemwechsel an, die Errichtung eines Nationalstaates.

Da die Verfassung keine Revisionsklausel enthielt, war dafür Einstimmigkeit erforderlich. Unter dem gegenwärtigen Klima zwischen Konservativen und Liberalen ein unwahrscheinliches Szenario. Dennoch beauftragte die Tagsatzung eine Kommission mit der Erarbeitung von Verfassungsentwürfen.


    1. Radikalisierung des Konfliktes

In den nächsten Jahren begann sich das Klima zwischen den Konservativen und Liberalen zu verschärfen, aber auch innerhalb der Gruppierungen kam es zu Radikalisierungen. Auf der Seite der Liberalen formierten sich die Radikalen, wobei diese Bezeichnung eher von den Gegnern herrührte. Sie selber bezeichneten sich meist als Freisinnige.

Die Liberalen und Radikalen verfolgten grundsätzlich dieselben Ziele, Schaffung eines Bundesstaates, Modernisierung der Gesellschaft, Säkularisierung, Schaffung von Rechtsgleichheit, Gewaltenteilung, Ausbau der Volksrechte und die Lösung der sozialen Frage. Während die Liberalen diese Entwicklung geordnet vollziehen wollten, setzten sich die Radikalen konsequent für deren Umsetzung ein und scheuten sich nicht, dieses Ziel rücksichtslos, falls notwendig mit Gewalt, durchzusetzen.

Auf der anderen Seite standen die Konservativen, die auf die Bremse traten. Nach 1830 kamen sie zum Schluss, dass sich der Wandel nicht aufhalten lasse, aber immerhin verlangsamt werden müsse. Die Gewaltbereitschaft der Radikalen empörte sie. Der Konflikt begann sich an konfessionellen Fragen zu entzünden, wie sich an den Badener Artikeln zeigte, welche die katholische Kirche von Rom stärker lösen wollten und stärker in die Nation einbinden.

In Zürich opponierten die gläubige und reformierte Landbevölkerung gegen die Regierung, nachdem sie den als atheistisch empfundenen liberalen Theologen David Friedrich Strauss einberufen hatte. Sie gipfelte schliesslich in einem bewaffneten Zug gegen Zürich. Dieser wurde zwar niedergeschlagen, aber die liberale Regierung trat zurück und an ihrer Stelle t.....

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Der Zweite war sogar von einem Hauptmann des eidgenössischen Generalstabes, Ulrich Ochsenbein, angeführt worden. Obwohl illegal, gaben die Kantone Bern und Aargau den Zügen Rückendeckung.

Um sich vor weiteren Gewaltakten zu schützen, schlossen sich die katholisch-konservativen Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Freiburg und Wallis im Dezember 1845 zu einer Schutzvereinigung zusammen, welche die Gegner als Sonderbund denunzierten, der gegen den sechsten Artikel des Bundesvertrages verstiess. An der Tagsatzung verfehlten sie allerdings die Mehrheit um eine Stimme, welche die Auflösung des Sonderbundes und die Ausweisung der Jesuiten forderte.

Umso mehr rückten die kantonalen Wahlen von 1847 in den Fokus, welche, auch dank der Jesuiten, zu Gunsten der Liberalen ausfiel. Im Juli 1847 schliesslich erklärte die Tagsatzung den Sonderbund für ungültig und setzte eine Verfassungskommission ein. Der Bürgerkrieg war unvermeidlich.

Neuenburg und die beiden Halbkantone Basel-Stadt und Appenzell Innerrhoden blieben neutral, allesamt konservativ und geografisch isoliert. Die Gegner des Sonderbundes kämpfte das katholische Solothurn und Tessin und Graubünden, Glarus, St. Gallen und Aargau verfügten über katholische Minderheiten. Auf Seiten des Sonderbundes waren Luzern und Freiburg Stadtkantone, letzterer auch französischsprachig.

Die Heterogenität der Konfliktparteien zeigt daher erneut auf, dass es letztlich ein politischer und kein konfessioneller Konflikt war. Bezeichnenderweise waren die Generäle auf beiden Seiten reformiert-konservativ. Mit dem Generalstabsoffizier Henri-Guillaume Dufour war der Tagsatzung ein Glückstreffer gelungen.

Ihm war der Fortbestand der Schweiz wichtig, weshalb er seine Armee zu Zurückhaltung ermahnte und an einem behutsamen, aber schnellen Krieg interessiert war, um Interventionen aus dem Ausland vorzubeugen. Einzig bei Gisikon und Meierskappel kam es zu grösseren Gefechten, bei der die Sonderbundstruppen geschlagen wurden, wobei die Verluste mit 93 Toten und 510 Verwundeten erstaunlich gering waren.

Nach einem Monat war der Konflikt vorbei, sodass die Grossmächte nicht die Chance hatten einzugreifen. Aber auch das Veto Grossbritanniens und die Februarrevolution in Paris 1848, die auf andere Länder überschwappte, verhinderte, dass Österreich eine Allianz gegen die .....

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