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Specialised paper
Biology

University, School

Otto Hahn Gymnasium Monheim am Rhein

Grade, Teacher, Year

Note : 1- Jahrgansstf Q1/11

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Facharbeit:

Verwesung einer Menschlichen Leiche

Inhaltsverzeichnis

1.            Das biologische Phänomen Tod. 2

1.1.        Prozess des Alterns. 2

1.2.        Potentielle Unsterblichkeit. 2

1.3.        Todesursachen. 3

1.4.        Übergang vom Leben zum Tod. 3

1.5.        Tod in der Rechtsmedizin. 4

2.            Verwesung. 5

2.1.        Ortsbedingte Verwesung. 5

2.2.        Verwesungsstadien an der Luft (am Beispiel des Schweins). 5

2.3.        Verwesungsunterschiede hinsichtlich der Todesursache. 8

3.            Verwesungsverlauf. 9

3.1.        Leichenfleckenbildung (Livores mortis). 9

3.2.        Übergang in die Leichenstarre (Rigor mortis). 10

3.3.        Zerfall des Körpers. 10

3.4.        Gasbildung und Verflüssigung. 11

3.5.        Skelettierung. 11

4.            Einflüsse auf die Verwesung. 11

4.1.        Bodenfeuchtigkeit. 11

4.2.        Temperatur. 12

4.3.        Sargmaterial (Holz im Vergleich zu Blei). 12

4.4.        Die Kultur des alten Ägyptens. 13


1.                Das biologische Phänomen Tod

1.1.         Prozess des Alterns

Den Alternsprozess des Menschen vermuten viele Wissenschaftler in dem Mechanismus der Evolution. Das Erbgut, welches dabei an die Nachkommen weiter vererbt wird existiert in diesen fort. In dem Genpool, also dem Erbgut dieses Nachkommens sammeln sich im Verlauf des Lebens Faktoren in Form von Mutationen an, die die Stabilität und die Form von Zellen beeinflussen.

Diese Mutationen werden bei der Vermehrung der Zellen, also der Zellteilung, der Mitose bei der die DNS völlig repliziert wird weiter vererbt. So werden jegliche Veränderungen des Erbguts einer Zelle an die bei der Zellteilung entstehenden Tochterzellen weitergeben und diese sich nach und nach anhäufenden Mutationen lassen sich dann im vorangehenden Alter besonders an der Haut, als visuelles Altern festmachen.

Die Zellen im Körper vermehren sich ebenso und geben ebenfalls jegliche Mutationen an die Tochterzellen weiter so können beispielsweise Funktionsstörungen von Organen oder des Stoffwechsels entstehen. [1]

1.2.          Potentielle Unsterblichkeit[2]

Die „potentielle Unsterblichkeit“ ist eine Theorie, die besagt, dass es möglich ist die Phänomene des Alterns auszublenden und ewig zu Leben. Dies ist jedoch im Allgemeinen nur bei Einzellern und sehr selten auch bei Mehrzellern möglich. Ein sehr geeignetes Beispiel dafür ist dir Seegurke. Sie vermehrt sich durch Knospung, einem Ähnlichen Prozess der Zellteilung[3] fort.

Diese Fähigkeit verliert sie im Verlauf ihres Lebens nicht und so ist sie auch nicht dem Selektionsdruck, also die natürliche Auslese nach Darwin[4] ausgesetzt. Somit wird sie nicht durch ihre Nachkommen ersetzt. Die Faktoren der belebten Natur, also die biotischen Faktoren lässt dieses Konzept also außen vor, denn die Seegurke kann beispielsweise an fehlenden Mineralstoffen oder Konkurrenz mit anderen Gattungen sterben.

1.3.         Todesursachen

Die Todesursachen beim Menschen werden mit dem Fachbegriff Epidemiologie benannt und im gleichnamigen Wissensachftsbereich untersucht. Dabei drückt der Begriff der Mortalität die Wahrscheinlichkeit des Sterbens an einer Krankheit aus. Dabei gibt es viele verschiedene Kriterien, wie beispielsweise häufige oder eher seltene oder aber auch geschlechtss.....[read full text]

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Þ                Toxikologische Untersuchung von Blut und Urin

Þ                Inspektion der äußeren Körperfläche

Þ                Untersuchung der vom Tod vorausgehenden Umstände und der Auffinde-Situation

o        durch geschultes Personal[7]

1.5.2. Messung des Todeszeitpunktes

Um den Todeszeitpunkt feststellen zu können müssen mehrere Methoden angewandt werden, um diesen so genau wie möglich definieren zu können. Um vorerst grobe Richtwerte in Erfahrung bringen zu können werden die Ausprägungen der Leichenflecken und die Voranschreitung der Leichenstarre in Augenschein genommen.

Als eine der genauesten Methoden gilt die Messung der Körpertemperatur, die unter Berücksichtigung des Körpergewichts, der Körpergröße und der Außentemperatur, sowie den Auffindungsumständen, um die Abkühlzeit zu berechnen.

Bei stark abweichenden Messergebnissen werden auch Insektenlarven beurteilt, sofern sich welche in direkter Nähe der Leiche befinden.[8]

2.                Verwesung

Das Phänomen der Verwesung wird durch Organismen wie Bakterien und Pilze, hervorgerufen. Enzyme. Die von diesen Organismen abgegeben werden zersetzen dabei komplexe organische Verbindungen, wie die Haut oder Muskeln in kleinere Einheiten, die dann für den Energiegewinn genutzt werden.

Für diesen Prozess ist die Anwesenheit von Sauerstoff Voraussetzung und die organischen Verbindungen werden dabei zu Wasser, Kohlenstoffdioxid, Harnstoff und Phosphat zersetzt. Im Gegensatz zu der Fäulnis werden bei der Verwesung keine giftigen oder unangenehm riechenden Stoffwechselprodukte frei. Wenn jedoch kein Sauerstoff vorhanden ist, wie zum größten Teil im Körper erfolgt der größte Teil des Zerfalls innerhalb des Körpers durch Fäulnis statt, äußerlich durch Verwesung.

In den späten Stadien der Zersetzung überwiegen die Verwesungsprozesse, wenn dafür genügend Sauerst.....

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Jedoch verfärbt sich der Boden unter dem Leichnam schwarz, da sich die Endprodukte der Umwandlung der Biomasse des toten Schweins durch die Pilze und Bakterien am Boden sammeln. Das Blut und das entstehende Wasser fließen dabei über den Boden ab oder werden von diesem aufgenommen.

[12] (Tag 8)

2.2.4. Starke Vertrocknung

In diesem Stadium der Verwesung wird der Leichnam des Schweines weiter zersetzt und zwar so weit, dass beinahe nur noch Haut und Knochen vorhanden sind. Dabei fließt das restliche entstehende Wasser durch den Boden ab und so gut wie alle Maden sind verschwunden.

[13] (Tag 11)

2.2.5. Skelettierung

Das letzte Stadium der Verwesung ist die „Skelettierung“, bei der die letzten Überreste der Haut von den übrig gebliebenen Maden gefressen werden und nur noch die Knochen liegen bleiben. Die restliche abgestorbene Biomasse die schwarz verfärbt auf dem Boden lag wurde auch gefressen.

[14] (Tag 39)

2.3.         Verwesungsunterschiede hinsichtlich der Todesursache

2.3.1. Hirntod

Als eingetreten gilt der Hirntod, sobald keine Hirnströme im Zentralennervensystem mehr gemessen werden könne. Keine Voraussetzung für den Hirntod ist beispielsweise der Herzstillstand, da es auch durch eine Herz-Lungen-Maschine am Laufen gehalten werden kann.

Diese Todesursache hat keine spezielle äußere Auswirkung auf den Verwesungsprozess doch im Inneren des Körpers wird durch das Blut weiterhin Sauerstoff transportiert, was die Verwesung von innen beschleunigt.

2.3.2. Somatischer Tod

Der „somatische Tod“ gilt als eingetreten, wenn die Vitalfunktionen des Körpers, also die lebenswichtigen Funktionen wie Atem oder Herzschlag unwiderruflich zum Stillstand gekommen sind. Der Stillstand einer oder mehrerer Vitalfunktionen hat auf den Verlauf der Verwesung kaum einen Einfluss, da die Sauerstoffzufuhr innerhalb des Körpers nicht erhöht wird und dadurch Pilze und Bakterien innerhalb des Leichnams den Körper noch nicht zersetzen können.

2.3.3. Molekularer Tod

Der „molekulare Tod“ tritt erst nach dem eigentlichen Tod ein und beschreibt den Ausfall einiger Stoffwechselvorgänge, die auch fortdauern würden wenn kein Sauerstoff dem Körper zugeführt werden würde. Dieser Ausfall der Stoffwechselvorgänge hat eine sehr starke Auswirkung auf den Verwesungsprozess, da ohne die Stoffwechselprozesse die Zellen nach und nach absterben, was schwarze Flecken am Leichnam verursachen würde und die Aa.....

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Die ersten sichtbaren Zeichen der Verwesung ist eine grün Färbung der Haut und vor allem der Adern, da die Bakterien das Hämoglobin, den roten Farbstoff des Blutes[18] zersetzen. Durch die explosionsartige Vermehrung der Bakterien in den Venen und Adern scheinen die besonders grünlich, so dass der Körper nach durchschnittlich sieben Tagen marmoriert erscheint.[19]

3.4.         Gasbildung und Verflüssigung

Die Bakterien, die bei der Verwesung eine sehr wichtige Rolle haben, setzten durch ihre Stoffwechselprozesse Gase frei, die auf der Haut Blasen bilden und sowohl die Zunge als auch jegliche anderen Weich- und Schwellkörper aufquellen lassen.

Aus der Nase und dem Mund treten Körperflüssigkeiten aus und nach wenigen Wochen verflüssigt sich beinahe das gesamte Gewebe mit Ausnahme von wenigen inneren Organen, die im Verwesungsprozess relativ lange erhalten bleiben.[20]

3.5.         Skelettierung

In einem Zeitraum von ein bis circa 2 Jahren zersetzt sich, in gemäßigten Klimazonen unseres Planeten das Körpergewebe vollständig, wobei Fingernägel und Sehnen länger erhalten bleiben und nur nach das Knochengerüst bleibt übrig. In den vergangenen Jahrhunderten war es üblich, nach einer gewissen Ruhezeit von meist 30 Jahren den Schädel und die Oberschenkelknochen zu bergen, zu säubern und teilweise zu beschriften oder sogar zu bemalen und in sogenannten Beinhäusern zu verwahren.[21]

4.                Einflüsse auf die Verwesung

4.1.         Bodenfeuchtigkeit

Auf den meisten deutschen Friedhöfen staut sich in der Erde viel Wasser. Durch die Feuchtigkeit in der Erde bildet sich, wie bei Wasserleichen, die einer extremen Feuchtigkeit ausgesetzt sind eine seifenartige Substanz die sich auf der Haut ablagert.

Diese Substanz kann von den Pilzen und Bakterien außerhalb des Leichnams nicht zersetzt werden und deshalb bleiben die Leichen jahrzehntelang erhalten.


4.1.1. Gegenmaßnahmen

Ein Trauma für die Totengräber oder die Angehörigen des Toten, wenn anstatt den Knochen ein nur halb verwester Leichnam aus dem Grab gehoben wird. Ein ausgefeiltes Grabkammersystem soll Abhilfe schaffen:

Die Grabkammer wird rundum durch Beton vor feuchtem Lehm oder feuchter Erde geschützt. Sie wird durch ein Röhrensystem mit Sauerstoff versorgt, um den Verwesungsprozess zu beschleunigen. Ebenfalls werden Kohle-Aktiv-Filter um dem Leichnam weiterhin Sauerstoff zuzuführen, jedoch die Friedhofsbesucher nicht mit den entstehenden .....

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Die Temperatur in einem Bleisarg ist bei kürzeren Temperaturschwankungen konstant, bei langanhaltendem Temperaturunterschied verändert sich die Temperatur im Bleisarg nach einiger Zeit ebenfalls. Ein Sarg aus Blei kann von den in der umgebenen Erde leben auch nicht gravierend beschädigt werden und in den Sarg hinein kommt auch nichts.

Fazit:

Ein Bleisarg hält im Gegensatz zu einem Holzsarg beinahe jegliche äußeren Einflüsse von sich fern und der Leichnam bleibt sehr lange erhalten. Sofern dies das gewünschte Ergebnis ist eignet sich ein Sarg aus Blei, jedoch ist heutzutage eher ein schnellerer Verwesungprozess erwünscht, da sonst alle Friedhöfe nach ein paar Jahrzehnten überbelegt wären und es keinen Platz mehr für weitere Gräber gibt.

Daher eignet sich heutzutage eher ein Holzsarg, da bei diesem die Verwesung schneller von statten geht.

4.4.         Die Kultur des alten Ägyptens

Im alten Ägypten war der Glaube verbreitet, dass die Mumifizierung eines Leichnams dafür ausschlaggebend war, ob die verstorbene Person in die „Nachwelt“ kam oder nicht.

Bevor die eigentliche Mumifizierung stattfand wurden die inneren Organe, entfernt und der hohle Körper wurde mit Natron gefüllt, damit der Körper austrocknete. Dies hat viele Vorteile, da der Leichnam so keine Feuchtigkeit mehr und auch keine Magenbakterien besitzt und somit einige der Hauptfaktoren der Verwesung fehlen.

Nach 14 Tagen Austrocknen der verstorbenen Person wird das Natron aus der nun geschrumpften Leiche entnommen, wodurch das mit Wasser vollgesogene Natron das Phänomen der Wasserleiche vor ruft, was den Verwesungsprozess ebenfalls stark verlangsamt. Die Wunden die entstehen, um die Organe und das Natron wieder aus dem Leichnam zu entnehmen wurden nach diesen 14 Tagen wieder zu genäht und mit einer Art Flicken bedeckt, was verhindert, dass sich die Wunde entzündet und sich eine geschwollene Wundrose bildet, die den Verwesungsprozess beschleunigen würde.

Die mumifizierten Leichname hätten alle bis heute existieren können jedoch wurden die meisten im frühen Mittelalter zerstört um aus ihnen Pulver für angebliche Zaubertränke zu machen oder sie wurden von Wissenschaftlern entdeckt, die mit diesen versuchen die Kultur der Ägypter bis in alle Winkel zu ergründen. [22]

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