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Lesson plan
Pedagogy

University, School

Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Grade, Teacher, Year

Dr. Spinnler, WS 201718

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Verwendung von Jugendliteratur im Geschichtsunterricht am Beispiel von Caius, der Lausbub aus dem alten Rom

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung. 1

2. Informationen zum Buch. 1

2.1 Allgemeines. 1

2.2 Historische Einordnung. 2

3. Didaktische Betrachtung mit Bezug zum Buch. 2

3.1 Einordnung Lehrplan. 2

3.2 Didaktische Bedeutung des Buches. 3

3.2.1 Verwendung der Jugendliteratur 3

3.2.2 Didaktische Bedeutung des Themas „Das Antike Rom“. 4

4.      Gestaltung der Unterrichtssequenz. 6

4.1 Methodeneinsatz und Unterrichtsmaterialien. 7

4.2 Beschreibung des Ablaufs der Unterrichtseinheit 8

5.      Fazit 10

6.      Literaturverzeichnis. 11

7.      Anhang. 12

7.1 Tafelbild. 12

7.2 Arbeitsblatt 13

8.      Eigenständigkeitserklärung. Fehler! Textmarke nicht definiert.


1. Einleitung

„Wenn es um Erziehung geht, verhalten sich die meisten lächerlich. Sie geben den tüchtigsten Sklaven die Aufsicht über ihre Äcker, Schiffe und über ihren Handel und Haushalt. Ist aber ein zur Arbeit untauglicher Fresser und Säufer da, übergibt man ihm ohne Bedenken die Kinder“[1].

So kommentiert schon der griechische Geschichtsschreiber und Lehrer Plutarch die Erziehung und die Qualität des Unterrichts im alten Rom. Doch nicht jeder Bürger konnte sich einen fachkundigen Lehrer für die Ausbildung seiner Kinder leisten, daher blieb Bildung nach wie vor ein Privileg der römischen Oberschicht.

Dementsprechend dürftig ist auch die Quellenlage für den historischen Bezug zum Alltagsgeschehen der einfachen Bevölkerung in Rom. Da im Folgenden nur ein Unterrichtsentwurf beschrieben und ausformuliert werden soll, wurden die Quellen, in Anlehnung an das Lehrplanziel, auf das nötigste reduziert und so dient als Hauptinformationsmedium das Jugendbuch „Caius, der Lausbub aus dem Alten Rom“ des Autors Henry Winterfeld.

Die Arbeit strukturiert sich zuerst in allgemeine Informationen zum Autor und die historische Verortung des Jugendbuches. Danach soll das Thema im Lehrplan eingeordnet, sowie die Verwertbarkeit und Verwendung eines Romans im Unterricht allgemein etwas genauer betrachtet werden. Schließlich wird die Durchführung und Methodik einer selbstgeplanten Unterrichtssequenz betrachtet und ausgearbeitet.

Abschließend werden mögliche auftretende Problematiken im oder aus dem Unterrichtsgeschehen zusammenfassend ausgeführt.

2. Informationen zum Buch

2.1 Allgemeines

Das Buch „Caius, der Lausbub im Alten Rom“ schrieb Henry Winterfeld, der am 9.4.1901 in Hamburg geboren wurde und am 27.1.1990 in den USA verstarb. Es ist im Blanvalet Verlag als Gesamtausgabe im Jahr 1979 in München erschienen, wobei die einzelnen Teile unterschiedliche Jahre der Erstpublikation aufweisen – „Caius ist ein Dummkopf“ (1954), „Caius geht ein Licht auf“ (1959) und „Caius in der Klemme“ (1976)[2].

Eine besondere Widmung hat er seinem Enkelsohn Dorian mit diesem Kinderkriminalroman ausgesprochen. Inhaltlich geht es um eine Gruppe befreundeter Jungen der patrizisch-römischen Oberschicht, die im antiken Rom gemeinsam Abenteuer erleben und mysteriösen Ereignissen auf die Spur gehen. Der Leser kann in den Alltag Gleichaltriger einer vergangenen Zeit eintauchen, die er bald schon als Freunde begreift.

Da regelmäßig zu den erzählenden Texten und Beschreibungen der handelnden Charaktere auch Illustrationen derer eingefügt sind, kann sich der meist junge Leser ein gutes Bild der einzelnen Personen im Buch machen und tiefer in die Geschichten eintauchen. Die Illustrationen und die einfache Sprache erleichtern es Kindern, eine Vorstellung der römischen Kleidung und des römische.....[read full text]

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3.2 Didaktische Bedeutung des Buches

3.2.1 Verwendung der Jugendliteratur

Am Anfang steht die Frage: Warum verwendet man historische Jugendliteratur im Geschichtsunterricht? Die fiktiven Texte eröffnen den Kindern eine Möglichkeit, sich selbst ein, im Optimalfall realitätsnahes, Bild zu den theoretischen Inhalten des Geschichtsunterrichtes zu machen.

Richtig eingesetzte Texte im Unterricht fördern somit die eigene Meinungsbildung und das reflexive Denken der Schülerinnen und Schüler. Zum anderen können sich die Schülerinnen und Schüler in die Hauptperson(-en) hineinversetzen und somit ihre Empathiefähigkeit und Sozialkompetenz schulen. Diese Methode unterstützt das Gefühl, die Vergangenheit erleben zu können, die sonst in Form rein gedanklichen Entwicklungsprozesses im Geschichtsunterricht vermittelt wird und den Schülerinnen und Schülern den Eindruck von Aktualität nimmt.

Durch die vor allem sprachlich vereinfachte Darstellung des Sachverhaltes im Roman wird das sehr umfangreiche Themengebiet Antike und römische Kultur, ähnlich dem Gedanken des Szenarios[9], komprimiert und auf die wesentlichen Bestandteile reduziert, sodass sich die Schülerinnen und Schüler die Inhalte schneller und einfacher erarbeiten und aneignen können.

Infolgedessen lässt sich die Wissensübertragung anschaulicher gestalten und mit besserer Festigung durch das selbstständige Bearbeiten des Textes bzw. der Textausschnitte aus dem Unterricht herausgehen. Der angenehme Nebeneffekt der Textarbeit im Geschichtsunterricht ist unter anderem eine Schulung der Lesekompetenz und die Anregung auch außerhalb des Unterrichts zum Buch zu greifen, da Einblicke und passende Akzente aus dem Buch die Neugier der Schülerinnen und Schüler wecken können.[10] Außerdem kann das Buch als Mittel zum fachübergreifenden und fachverbindenden Unterricht zwischen Deutsch und Geschichte genutzt werden.

Im Deutschunterricht lassen sich Aspekte des Ausbaus der Lesekompetenz, sowie des Textverständnisses realisieren und somit die Lehrplanziele auch ergänzend erfüllen. Unter diese fallen zum einen ein angemessenes Lesetempo und zum anderen die Wiederholung und Vertiefung der Texterschließungsstrategien, wie Fragen formulieren und unbekannte Wörter nachschlagen oder erfragen[11].

Als weiterer Verwendungszweck bietet ein Jugendbuch auch für Schülerinnen und Schüler, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen, die Gelegenheit zum vertiefenden Lernen der Zweitsprache. Weiterhin zeigt sich auch an statistischen Befunden und Befragungen, dass Mädchen dem Lesen während der Grund- und Sekundarschulzeit einen höheren Wert zuweisen, als Jungen und somit einen Vorteil gegenüber ihren männlichen Altersgenossen diesbezüglich gewinnen[12].

Dementsprechend sollte der Lehrer durch gezieltes Einschieben von Lesezeiträumen dieser sich bildenden Wissensungleichheit entgegenwirken, beziehungsweise die Möglichkeit für selbstreguliertes Lernen und Weiterbilden, in diesem Beispiel auf das Lesen und entsprechende Kompetenz bezogen, bieten[13].

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Trotzdem zeugt es von einer hohen Toleranz der Römer gegenüber fremder Kulturen und deren Ansichten. Gleichzeitig kann man den Schülerinnen und Schülern mit dem Vergleich der Vergangenheit bewusst machen, dass Toleranz und Akzeptanz fremder Kulturen etwas Gutes und Erhaltenswertes ist und zudem Chancen bietet. Viele technologische Ideen hatten die Römer nicht selbst, sondern importierten sie aus eroberten Gebieten.

Genauso betrifft dies kulinarische, kulturelle und handwerkliche Errungenschaften. Als weiteren fachübergreifenden Gedanken kann man den Schülerinnen und Schülern in Bezug auf heutige Problematiken die Frage stellen „Was ist deiner Meinung nach typisch Deutsch und was nicht?“ und daran aufzeigen, was Deutschland ohne Zuwanderung alles fehlen würde.

Das gesellschaftlich am meisten verankerte Beispiel wären wohl Nahrungsmittel und fremdländische Gerichte z.B. der Döner, das Gyros oder auch die Pizza. Ansonsten finden sich auch materielle Hinterlassenschaften der Römer in Deutschland. Viele Städte, die heute am Rhein und der Donau liegen, sind von den Römern gegründet worden und von ihnen lange Zeit bewohnt gewesen.

Meistens waren dies Soldatenlager zur Sicherung der Außengrenzen des Reiches. Hier könnte man mit den Schülerinnen und Schülern einen Klassenausflug in römisch gegründete Städte wie zum Beispiel nach Trier, Köln, Xanten, oder Regensburg planen, ausarbeiten und durchführen, um den Lernort Schule zu verlassen und Geschichte und Kultur greifbarer zu machen, indem man es als Erlebnis gestaltet.

Abgesehen vom Verhalten und den Eroberungen des römischen Volkes in vielerlei Hinsicht, was auch nach 2000 Jahren noch als beachtliche Leistung gesehen werden kann, hat noch heute eines in unserem alltäglichen Gebrauch als „römisches Erbe“ Bestand: die Sprache. Dies fällt bereits bei den grammatikalischen Begrifflichkeiten im Deutschunterricht auf, zum Beispiel bei der Konjugation und den Wortarten.

So kann den Schülerinnen und Schülern direkt vor Augen geführt werden, dass die römische Kultur noch heute Bedeutung für und Auswirkungen auf ihren Alltag hat. Außerdem ist Italien ein beliebtes Urlaubsziel und an vielen Orten ist die Geschichte durch Museen, Ruinen und erhaltene Bauwerke noch sichtbar.


4.     Gestaltung der Unterrichtssequenz

Wie gestaltet man eine Unterric.....

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Die Klasse wird vom Lehrenden bewusst in drei Gruppen aufgeteilt, um eine gute Mischung von schwächeren und stärkeren Schülerinnen und Schülern in den Gruppen zu erzeugen. Außerdem kann man sich an der Klassendynamik orientieren, einschreitend handeln und Streitigkeiten oder laufende Unruhestiftung zu verhindern. Zusätzlich kann der kulturelle und sprachliche Austausch unter den Schülerinnen und Schülern gewährleistet und gefördert werden, indem Kinder aus Migrationsfamilien schrittweise in die Klasse integriert oder Vorurteile der Schülerinnen und Schüler abgebaut werden[19].

Außerdem verhindert es eine Überforderung der Leistungsschwachen, da die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler in der Gruppenarbeit unterstützend zur Seite stehen können. Das bewirkt im Umkehrschluss auch, dass die Stärkeren eine zusätzliche Aufgabe haben, sich somit nicht unterfordert oder gelangweilt fühlen und ihre Sozialkompetenz in praktischer Anwendung, gemäß Bildungszielen, ausbauen können[20].

Danach werden die Ergebnisse gesammelt und das Arbeitsblatt für die gesamte Klasse an der Tafel vervollständigt oder als Präsentationen der Schülerinnen und Schüler ausgeführt/vorgetragen.


4.2 Beschreibung des Ablaufs der Unterrichtseinheit

Zu Beginn der Stunde sollen die Schülerinnen und Schüler das Bild an Tafel/Projektor beschreiben und ihre Ideen äußern, was das Thema der heutigen Stunde inhaltlich behandeln wird. Der Lehrer wartet auf die Antworten der Schülerinnen und Schüler und nutzt diese, um eventuell Mitarbeitsnoten der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu machen, sowie als Aufhänger und Einstieg zum Stundenthema.

Sofern die Schülerinnen und Schüler unbewusst schon den ein oder anderen Aspekt des Textes vorweggegriffen haben, vermerkt die Lehrkraft die Vorschläge an der Tafel, damit die Ideen und Antworten der Schülerinnen und Schüler entsprechend gewertschätzt werden. Im Anschluss werden die Arbeitsblätter an die Schülerinnen und Schüler ausgeteilt. Allerdings muss bei der Ideensammlung dringend die Uhr im Blick behalten werden, da sonst der Themenabschluss zeitlich problematisch wird.

Im Folgenden wird kurz ein bis zwei Minuten der Arbeitsauftrag der Klasse präsentiert. Zusätzlich informiert der oder die Lehrende die Schülerinnen und Schüler den einzelnen Themenbereichen des Arbeitsblattes je eine Farbe mit Buntstift zuzuordnen, um dann beim Lesen des Textes die zugehörigen Informationen in der gleichen Farbe kennzeichnen zu können. Die genaue farbliche Gestaltung bleibt jeder Schülerin und jedem Schüler offen, da sich auch Kinder mit Augenerkrankungen, wie Rot-Grün-Schwäche, in der Klasse befinden können und man so von vornherein Problematiken ausschließt.

Um die Arbeitszeit etwas zu verkürzen, beziehungsweise Schülerinnen und Schüler nicht zu unter- oder überfordern, teilt der Lehrer die Klasse wie geplant in drei Gruppen ein und gibt dann vor, welche Gruppe welchen Aspekt aus dem Text erarbeiten soll. Zuerst wird der Text in Einzelarbeit gelesen und danach beginnt die Gruppenarbeit. Für die Gruppenarbeit wird vorausgesetzt, dass die Schülerinnen und Schüler mit dem Ablauf der Gruppenbildung vertraut sind[21].

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Abschließend ist noch zu erwähnen, dass auch ein funktionierendes Arbeitsklima und die Klassendynamik ein entscheidender Punkt für das Gelingen einer geplanten Stunde von großer Bedeutung sind. Der Lehrer, muss sich dieser bewusst werden und die Kunst beherrschen, diese für sich zu nutzen, um die Schülerinnen und Schüler motiviert und begeistert zu halten.

Obiges gilt natürlich nicht nur für die Aufarbeitung des Themas „Das alte Rom“, sondern für jede Unterrichtsvorbereitung erneut.

6.     Literaturverzeichnis

Archambault, Isabelle u. Jacquelynne S. Eccles u. Mina N. Vida. „Ability Self-Concepts and Subjective Value in Literacy - Joint Trajectories from grades 1 through 12.“ Journal of Educationals Psychology, April 2010.

Bayerisches Staatsminsterium für Unterricht uund Kultus, Wissenschaft un Kunst, Hrsg. LehrplanPLUS - Mittelschule Bayern 5/6.Jahrgangsstufe. München: Maiß Verlag, 2017.

Clauss, Manfred. Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian. München: C.H. Beck, 2001.

Eikenbusch, Gerhard. „Lesen und Lesen lassen-Zur Förderung von Leseverständnis in allen Fächern.“ Pädagogik, Juni 2007.

Hölscher, Tonio. Klassische Archäologie. Grundwissen. Darmstadt, 2008.

Josephus, Flavius. Geschichte des Judäischen Krieges. Bd. 6. Stuttgart: Reclam Verlag, 2008.

Mattes, Wolfgang. Methoden für den Unterricht - Kompaktübersicht für Lernende und Lehrende. Paderbron: Schöningh Schulbuchverlag, 2014.

Preuschoff, Giesela. Kinder mit Mandalas zur Stille führen-Kreative Anregungen und praktische Übungen für eltern und KInder. Herder Verlag, 1997.

Reinders, Heinz u. Hartmut Ditton u. Cornelia Gräsel. Empirische Bildungsforschung - Gegenstandsbereiche. München: Springer Verlag, 2015.

Tempel, Silke. Dürfen Sklaven sich verlieben-Wie die alten Römer lebten. Berl.....

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[8] Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, LehrplanPLUS-Mittelschule Bayern, 5./6. Jahrgangsstufe. Maiß Verlag, 1.Auflage, Fachprofil Geschichte/Politik/Geographie. Kap. 2.1. Kompetenzstrukturmodell, München 2017.

[9] VON REIBNITZ, Ute, Szenario Technik, Instrumente für unternehmerische und persönliche Erfolgsplanung. Springer Verlag Wiesbaden, 1991.

[10] EIKENBUSCH Gerhard, Lesen und Lesen lassen. Zur Förderung von Leseverständnis in allen Fächern, In: Pädagogik 2007 Bd.59, Teil 6/07.

[11] Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, LehrplanPLUS-Mittelschule Bayern, 5./6. Jahrgangsstufe. Maiß Verlag, 1.Auflage, Fachlehrplan Deutsch. Lernbereich 2 Lesen (=Lesetechniken und -strategien anwenden), München 2017.

[12] ARCHAMBAULT, Isabelle, ECCLES Jacquelynne S., VIDA, Mina N. Ability Self-Concepts and Subjective Value in Literacy. Joint Trajectories from Grades 1 through 12, in: Journal of Educationals Psychology, Vol. 102(4), 2010 S. 804-816.

[13] REINDERS, Heinz, DITTON Hartmut, GRÄSEL Cornelia, Empirische Bildungsforschung. Gegenstandsbereiche,2.Auflage Springer Verlag, 2015, S.41ff.

[14] Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, LehrplanPLUS-Mittelschule Bayern, 5./6. Jahrgangsstufe. Maiß Verlag, 1.Auflage,2017, Schulart- und fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziele, S.14-16.

[15] ZIMMERMANN, Klaus, Geschichte Kompakt. Rom und Karthago, wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2005 2.Auflage, S.18ff, S.45ff, S.91ff.

[16] JOSEPHUS Flavius, Geschichte des Judäischen Krieges. Reclam Verlag Stuttgart, 2008.....

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