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Interpretation
German studies

University, School

Universität Osnabrück

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Literaturanalysen zur Epoche Barock Die Abitur & Hausaufgabenhilfe Interpretationen zu Martin Opitz, Andreas Gryphius, Christian Hofmann von Hofmannswaldau, Paul Fleming, Simon Dach, Catharina Regina von Greiffenberg, Sibylla Schwarz, Theodor Kornfeld, Johann Jakob Christoffel von Grimmelshausen

Institut für Sprach- und Literaturwissenschaften



Seminar: ‚Barocke‘ Bildlichkeit (FNÄDL 4)

Dozent: Prof.

Dr. phil. Wolfgang Adam



Vanitas und Memento Mori in der deutschen Lyrik des Barock

Abgabedatum: 26.04.2016

Vorgelegt von: W.

T. (962160), wtimmer@uos.de, M.Ed. (Gym)



Inhalt

1 Einleitung 1

2 Grundlagen 2

2.1 Weltbild und Dichtung im deutschen Barock 2

2.2 Das „Vanitas“-Motiv 4

2.3 Das „Memento Mori“ 5

3 Interpretation und Analyse ausgewählter Gedichte 6

3.1 Martin Opitz: „Ach Liebste, laß uns eilen“ 6

3.1.1 Form- und Sprachanalyse 6

3.1.2 Inhaltliche Untersuchung und Deutung 7

3.2 Andreas Gryphius: „Thränen in schwerer Krankheit (Anno1640)“ 10

3.2.1 Form- und Sprachanalyse 10

3.2.2 Inhaltliche Untersuchung und Deutung 12

4 Fazit 16

5 Literaturverzeichnis 18

6 Anhang 20



1 Einleitung

Barock – ein Zeitalter, gekennzeichnet von Spannungen und Gegensätzen, wie es sich kaum in der Kulturgeschichte Europas wiederfinden lässt; jedoch nicht in Malerei, Literatur und Musik: Durch eine immer bestehende Synthese ist der Zusammenhang zwischen diesen drei Elementen enorm und prägt die Epoche des Barock bis heute.

Das Barockzeitalter wird von Mitte des 16. Jahrhundert bis Mitte des 18 Jahrhundert eingeordnet. Neben prachtvollen Schloss- und Sakralbauten voller Prunk spiegelt der um 1618 beginnende Dreißigjährige Krieg die Schattenseite dieser Ära wieder. Seine Grausamkeiten äußerten sich in den kirchlichen und staatlichen Zwangsmaßnahmen der von den Jesuiten getragenen Gegenreformation.

Die Fürsten feierten, während Bauern und Bürger bluteten (vgl. Kemper et al. 1980, 75 ff).
Hatten Humanismus und Renaissance den Blick vorher auf das Diesseits gelenkt und ein säkularisiertes Weltbild, geprägt von Lebensfreude entworfen, so verändert sich dieses im Zeitalter des Barock, ganz im Zuge der Gegenreformation: Der Tod ist allgegenwärtig, die durchaus vorhandene „Weltlust“ scheint nicht von langem Bestand, wird von der Bevölkerung jedoch nicht negiert, sondern mit stetigem Interesse angenommen (vgl.

Sanjose 2010, 1).

Für den Entstehungsprozess der deutschen Nationalliteratur war das politisch und religiös uneinheitliche Schlesien, der Ort mit einer deutsch-polnisch gemischten Bevölkerung zu der auch die Dichter Martin Opitz und Andreas Gryphius zählten, bahnbrechend.

Nachdem insbesondere Opitz‘ Schriften und Dichtungen für Berühmtheit sorgten, wandte sich der Blick aller deutschen Literaturfanatiker nach Schlesien, sodass die hier heimischen Dichter einige Jahrzehnte hindurch eine äußerst führende Rolle in der Literatur einnahmen (vgl. Szyrocki 1974, 11). Opitz und auch einige Jahre später Gryphius prägten die deutsche Barockliteratur individuell, indem sie ihre Weltsicht „in der großen Antinomie1 von Diesseits und Jenseits, Lebensgier und Lebensangst, Pessimismus und Selbstbehauptung […]“ in ihren Werken Ausdruck finden ließen (Hoffmeister 1987, 173).

Die nachfolgende Arbeit befasst sich zunächst mit der barocken Dichtung und dem von Krieg und Tod geprägten Weltbild der Bevölkerung des 17. Jahrhunderts.

Im Hinblick darauf werden zwei typische Motive thematisiert, die sich sowohl in zeitgenössischen Gedichten verschiedener Autoren wiederfinden, als auch Einfluss auf die Attitüde der Bevölkerung hinsichtlich ihrer Lebensweise nahmen. Hierbei handelt es sich um das Vanitas-Motiv und das Memento-Mori-Motiv. Im Anschluss hieran erfolgt zur Veranschaulichung eine Analyse zweier ausgewählter Gedichte, die unter anderem hinsichtlich ihrer Motive betrachtet werden.

Die Kriterien zur Auswahl der zwei Gedichte bestanden in erster Linie darin, dass

  • das Vanitas-Motiv in beiden Werken hervorsticht, jedoch unterschiedlich motiviert ist: Es wird der Verfall durch fortschreitendes Alter einerseits und Krankheit a.....[read full text]

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    Die intensiven lyrischen Auseinandersetzungen mit Krieg, Tod und Vergänglichkeit können auch mit dem ausdrücklichen Streben nach Lebensgenuss und einer Flucht in die Idylle verbunden werden. – Hier wird ein Gegenentwurf zu den anderen negativ konnotierten Motiven postuliert. Um Lebensgefühl ganzheitlich zu vermitteln, stehen den Dichtern folglich drei zentrale Leitmotive zur Verfügung, welche auch außerhalb der Lyrik stets in Verbindung mit der Epoche des Barock gebracht werden (vgl.

    Cornelsen, 150 f): Die Rede ist von der sogenannten Vanitas, dem Memento Mori und dem Carpe Diem. Alle drei Motive blühten in Hinblick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland vor dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges, dem daraus resultierenden Leid sowie der Hoffnung, auf und dienten der Bevölkerung als Leitvorstellung für diverse Lebensbereiche.

    Um den inhaltlichen Rahmen einzugrenzen, stehen die ersten beiden Motive im Fokus, wobei das Carpe-Diem-Motiv als Gegensatz zum Memento-Mori-Motiv in viel.....

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    8∋≈ =≠∞;†∞ 4+†;=, ≠∞†≤+∞≈ ⊇∞∋ 2∋≈;†∋≈-6∞⊇∋≈∂∞≈ =∞⊥+∞≈⊇∞ †;∞⊥†, ≈≤+;†⊇∞+† ⊇∋≈ ∋††⊥∞∋∞;≈∞ „3†∞++∞≈∋ü≈≈∞≈“ ∞≈⊇ ⊇;∞ 0≈∞++;†††;≤+∂∞;† ⊇∞≈ 7+⊇∞≈, ≠;∞ ∞≈ ∋∞≈ ∞≈=ä+†;⊥∞≈ 8;≤+†∞≈⊥∞≈ ⊇∞≈ 17. 1∋+++∞≈⊇∞+†≈ +∞∂∋≈≈† ;≈†: „8∞+ 2++≈∞+∋∞ ≈†;++† ∞+∞≈≈+ ≠;∞ ⊇∞+ 6∞+;≈⊥∞, ⊇∞+ 7+⊇ †ä߆ ≈;≤+ ≈;≤+† ∋∞† 6∞≈≤+䆆∞∋∋≤+∞≈ ∞;≈, †ü+ ;+≈ ≈;≈⊇ ∋††∞ 4∞≈≈≤+∞≈ ⊥†∞;≤+“ .....

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