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Specialised paper
German studies

University, School

Geschwister Scholl Gymnaisum Magdeburg

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2019, 15 Punkte

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Text by Chantal N. ©
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Tolkien-Der Begründer der Fantasy

Wie Mythen zu einem Genre wurden


Gliederung

  1. Einleitung

  2. Fantasy

    2.1 Allgemeines

        2.1.1 Definition

        2.1.2 Merkmale

        2.1.3 Arten/Subgenre

        2.1.4 Figuren, Schauplätze und Motive

    2.2 Entstehung und Entwicklung Fantasy

      2.2.1 Wurzeln

      2.2.2 Entwicklung im 19. Jahrhundert

      2.2.3 Entstehung im 20. Jahrhundert

      2.2.4 Entwicklung im 21. Jahrhundert

  3. Fantasy vor Tolkien

    3.1 Allgemein

    3.2 Arten

  4. Tolkien

    4.1 Biographisches

    4.2 Seine Werke

      4.2.1 Schauplätze, Figuren und Motive

      4.2.2 Besonderheiten

  5. Das Erbe Tolkiens

    5.1 Allgemein

    5.2 Tolkiens Einfluss

  6. Fazit

  7. Quellen

  8. Anhang

1. Einleitung

In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit .“ (Tolkien 1937: S 13) Dieser Satz, den der Professor John Ronald Reuel Tolkien auf einer langweiligen Arbeit beim Korrigieren notiert haben soll, ist ein Anfang für eine Geschichte. Aber nicht nur der Anfang für eine Geschichte sondern auch für eine Veränderung eines zu dem Zeitpunkt noch sehr unbekannten Genre der Literatur: Die Fantasyliteratur.

Ich hab mich schon oft gefragt inwiefern J.R.R. Tolkien die Fantasyliteratur beeinflusst haben könnte, da er in der Erarbeitung seiner Geschichten viel Zeit investiert hat und auch heute noch sehr bekannt ist. Deshalb habe ich mich mit der Frage „In wie weit Tolkien die Fantasyliteratur verändert hat?“ in meiner wis­senschaftlichen Arbeit näher beschäftigt. Dabei werde ich natürlich zuerst auf die Vorgeschichte der Fantasyliteratur eingehen und dann die Veränderungen Tolkiens darlegen, um beleuchten zu können inwiefern er dieses Genre überhaupt verändert hat.

Hierbei möchte ich zunächst auf die Fantasy im allgemeinen eingehen und dann auf die Fantasy vor Tolkien eingehen, bevor ich auf Tolkien persönlich eingehe und dann das Erbe Tolkiens, also sein Nachwirken im Bezug auf die Fantasy aufgreife.

Zum Schluss ziehe ich ein Fazit.


2. Fantasy

2.1 Allgemeines

2.1.1 Definition

Die Phantastik stellt eine Sammelbezeichnung für erzählende Literatur, in der die Naturgesetze der realen Welt außer Kraft gesetzt werden, dar. Ein modernes Subgenre der Phantastik ist die Fantasy, welche übernatürliche, magische und märchenhafte Elemente in den Vordergrund stellt.

Dabei bedient sie sich auch oft der Motive von Mythen, Sagen und Volksmärchen.

Sagengestalten wie Zauberer, Trolle, Zwerge, aber auch andere frei erfundene Wesen mit menschenähnlichen Eigenschaften ausgestattete Tiere tauchen in einer meist fiktiven Welt, die sich deutlich von der Realen unterscheidet, auf. Dabei gilt das Fiktionale in der imaginären Welt als wahr.


2.1.2 Merkmale

Ein wichtiges Merkmal und die Handlungsbasis in der Fantasyliteratur ist eine zumeist fiktive Welt, welche sich in den Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen oft an denen aus historischen Epochen orientiert. Das europäischen Mittelalter ist sehr häufig Orientierungspunkt für eine erfundene Welt, aber auch die Renaissance oder die Eisenzeit dienen in ihren Strukturen häufig als Orientierung.

Die Welt ist somit technisch als auch kulturell auf einem Stand, der heutzutage als rückständig bis frühzeitlich empfunden wird. Dies wird oftmals zu einem Dualismus erweitert bei dem sich zwei oder mehrere stark konträre Zivilisationen gegenüber stehen.

Meist ist die politische Ordnung in der fiktiven Fantasywelt dem Feudalismus sehr ähnlich. Moderne politische Errungenschaften oder moderne politische Systeme werden in der Fantasy-Literatur kaum bis selten thematisiert oder zur Kenntnis genommen. Die Erzählhaltung in der Fantasy gleicht somit der in historischen Romanen. Die Religionen sind entweder mit dem Glauben an viele Götter verbunden (Polytheismus) oder mit dem Glauben an nur einen Gott (Monotheismus), was die Existenz anderer Götter natürlich ausschließt.

Diese oft sehr verschiedenen Religionsgemeinschaften stehen sich zumeist .....[read full text]

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Motive, Klischees und Stereotypen spielen eine weitere große Rolle in der Fantasy, welche aus der Mytholgie, Sagenwelt und Volksmärchen übernommen wurden. Auf die Motivik werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal eingehen.


Die Quest ist eine klassische Erzählstruktur der Fantasy, aber auch Einflüsse aus Filmen, Computer- und Rollenspielen sind zu erkennen. Der Handlungsverlauf ist größtenteils episch und umfasst die ganze Welt, welche in die Ereignisse einbezogen wird.

In der Fantasy haben sich auch, wie in jedem anderen Genre auch, eigene Stereotypen und Klischees etabliert. Dabei hat besonders die Spielindustrie das Genre durch Spiele wie „Warhammer“ oder „Dungeons and Dragons“ stark geprägt und formalisiert. Es werden Handlungselemente immer wieder eingebaut, um den Lesern einen leichteren Einstieg zu ermöglichen und ihnen das bieten, was sich bewährt hat.


2.1.3 Arten/Subgenre

Diese Untergruppen der Fantasyliteratur sind meist nicht sehr stark voneinander abgegrenzt und weisen oft Merkmale anderer Untergruppen auf:


High Fantasy

Die High Fantasy als klassische Fantasy spielt in einer erfundenen Welt, die oft einem idelisierten Mittelalter entspricht. Das Verwenden von übermäßig Magie ist genauso typisch für die klassische Fantasy wie, dass die Geschichte häufig im Stil Tolkiens geschrieben und dementsprechend episch sind. Die Handlung in den Romanen ist meist schematisch und folgt einem bestimmten Aufbau.

Werke der High Fantasy sind oft mehrbändig und handeln von einer Gruppe von Helden oder nur einem Helden die sich auf eine aufregende Reise (Quest) begeben, um einen magischen Gegenstand zu finden oder eine äußerst wichtige Aufgabe zu erfüllen, um so die Welt von einer Bedrohung, wie zum Beispiel einer finsteren Macht, zu befreien. Meist werden die Protagonisten erst auf der Reise zu Helden, zeigen Schwächen, machen Fehler und bemühen sich Probleme ohne Gewalt, verbal und mit einsetzen des Verstandes zu bewältigen.

Diese Reise dient den Helden zur Selbstfindung.

Bekannte Werke der klassischen Fantasy sind zum einen „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien -was als das Begründerwerk dieses Subgenre gilt- aber auch „Das Lied von Feuer und Eis“ von George R.R. Martin, „Die Elfen“ von Bernhard Hennen, „Eragon“ von Christopher Paolini und weitere Fantasy Romane in der Tradition von Tolkien.


Low Fantasy

Low Fantasy auch heroische Fantasy oder „Sword and Sorcery“ (engl. Schwert und Magie) genannt, ist Abenteuer- und Pulp-Literatur („Zeitschriftmagazine mit literarischen Geschichten“²2) In der Literatur wird sowohl auf das Epische sowie auf die Unterteilung in gut und Böse verzichtet. Auch eine Handlung, die die gesamte Welt umfasst ist untypisch für die Low Fantasy, denn es geht mehr um das Schicksal der Protagonisten als um die Weltrettung.

Höhere Probleme werden von direkten Auseinandersetzungen mit Antagonisten und Gefahren ersetzt, wobei Action-, Gewalt-, und Sexszenen betont werden, um die Handlung schnell zu einem Höhepunkt zu führen. Eine Geschlechterunterscheidung ist an den Mustern der Pulpliteratur angelehnt, wo Männern Werte wie Mut, Stärke und Heldentum zugeschrieben werden, während Frauen nur für sexuelles Vergnügen oder als Ama.....

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Animal Fantasy

Als Animal Fantasy bezeichnet man die Abenteuer und Erlebnisse von tierischen Hauptcharakteren oder sich in Tiere verwandelnde Menschen. Die Geschichten finden im Tierreich statt und die Welt wird aus der Sicht der Tiere entdeckt. Geschichten die Tiere als Heldenfiguren thematisieren sind zum Beispiel „Die Wölfe der Zeit“ von William Horwood, „Warrior Cats“ von Erin Hunter oder „Als die Tiere den Wald verließen“ von Colin Dann.


Science Fantasy

Dieses Subgenre ist eine Mischung aus Elementen der Fantasy und Science-Fiction. Dazu gehören Bücher wie „Star Wars“ von George Lucas, „Der Wüstenplanet“ von Frank Herbert, „Die Seltsamen“ von Stefan Bachmann oder „Otherland“ von Tad Williams.


Dark Fantasy

Es ist eine Literaturrichtung die vom Horror und von der Erotik beeinflusst wurde, sodass sich düstere und unheimliche Elemente mit der typischen Fantasywelt verbunden wird. Es tauchen Wesen wie Dämonen und andere Schattenwesen wie Vampire auf. Auch Leidenschaft und Erotik spielen in der Dark Fantasy oft neben dem Horror eine wichtige Rolle. Beispielwerke der Dark Fantasy sind zum Einen „Der dunkle Turm“ von Stephen King, die „Bis(s)“-Reihe von Stephanie Meyer, „Der Hexer-Zyklus“ von Andrzej Sapkowski oder „Die Kettenwelt Chroniken“ von Alan Campbell.


All Age Fantasy

Hierbei handelt es sich um Bücher und Erzählungen phantastischer Art, die Leser jeder Altersstufe ansprechen. Eigentlich waren diese für junge Leser gedacht, aber mittlerweile interessieren sich auch immer mehr Erwachsene für diese Art von Literatur, da die Autoren ein spannendes Abenteuer mit einer phantastischen Atmosphäre und einer vielschichtigen Unterhaltung verbinden.

Dazu zählen die schon genannte Bücherreihe „Harry Potter“ von J.K. Rowling, „His Dark Materials“ von Philip Pullman und „Artem.....

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Häufig befassen sich die Autoren mit überlieferten Sagen und Legenden oder thematisieren geschichtliche Ereignisse beziehungsweise Persönlichkeiten. Wichtig zu nennen sind hier die Romane „Am Hofe des Sonnenkönigs“ von Vonda N. McIntyre, die „Dr.-Faustus-Triologie“ von Kai Meyer, „Die Feuerreiter seiner Majestät“ von Naomi Novik und die „Avalon-Reihe“ von Marion Zimmer Bradley.


Social Fantasy

Die Sozial Fantasy stellt sozial- und gesellschaftskritische Themen in den Vordergrund und thematisiert häufig auch politische und soziale Utopien wie zum Beispiel den Anarchismus. Als Beispiel kann ich hier nur die „Erdsee-Reihe“ von Ursula K. Le Guin anführen.


2.1.4 Figuren, Schauplätze und Motive

Figuren

Die Figuren einer Fantasygeschichte können verschiedenen Gesellschaftsschichten angehören und in verschiedene Rassen unterteilt werden. Bekannte Rassen sind die bei den Merkmalen schon genannten Zwerge, Elben, Orks, Drachen, Untote (Vampire, Zombies, belebte Skelette, usw.), Goblins, Kobolde, Trolle, Riesen, Tiermenschen (Zentauren, Minotauren, .), Gestaltswandler, Halblinge und viele mehr.

In der Fantasy können Figuren Mitglieder von Völkern sein, die schon andere Autoren definiert haben, aber auch eigene Rassen können geschaffen oder alte neu definiert werden. Dem Autor sind keine Grenzen gesetzt, sodass immer wieder neue Völker entstehen oder Rassen sich verändern.

Schauplätze

Die Schauplätze der Fantasy sind zum einen Orte aus der realen Welt oder selbst erfundene Plätze einer erdachten fiktiven Welt. Auch hier sind dem Autor keine Grenzen gesetzt, wo seine Handlung angesiedelt ist. Ob in einer von ihm entwickelten Welt, auf der Erde oder auf einem anderen Planten, egal ob existierend oder ebenfalls erfunden. Dabei können auch reale Orte mit erfundenen Plätzen verschmelzen.

Auch die Zeit ist nicht festgeschrieben. Ein Fantasyort kann sowohl in einer historischen Zeit angesiedelt sein, in der Gegen.....

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2.2.1 Wurzeln

Diese Sagen, Legenden, Mythen und Heldenepen wie die „Odyssee“ des Odysseus - die älteste Quelle der griechischen Mythologie - von Homer(vor über 2800 Jahren), der Sagenkreis um König Artus und seine Tafelrunde (im sechsten Jh. n. Chr.*) oder das Nibelungenlied, bilden die Vorlage für die moderne Fantasy, welche diese Geschichten direkt aufgreift, nach erzählt oder ihre Handlung adaptiert.

Im Mittelpunkt steht immer ein tapferer Held, der alle Gefahren übersteht und Versuchungen widersteht.

Eines der ersten Werke, die viele der zuvor genannten Formen vereint, ist der in Ferrara erstmals 1516 mit zunächst 40 Gesängen in Versform gedruckte „Orlando furioso“ von Ludovico Ariosto. Dieser Bestseller des Mittelalters ist die Fortsetzung des „Orlando Innamorato“ von Matteo Maria Boiardo.

Die mitteleuropäische Begeisterung für Epik der Vorzeit begann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist zum Beispiel in den Gesängen des fiktiven Barden „Ossian“ wieder zu finden.

2.2.2 Entwicklung der Phantastik im 19. Jahrhundert

In der Frühromantik, welche von einer philosophisch motivierten Begeisterung für übernatürliche Welten geprägt war, entstehen Volksmärchensammlungen, Kunstmärchen und Bildungsromane mit phantastischen Komponenten oft in einer mittelalterlichen Art und Weise. Es wird nicht nur der Wunsch nach einem Helden wiedergegeben, sondern auch der Sehnsucht nach einer besseren Welt wird thematisiert.

Strukturell und inhaltlich wesentliche Elemente wurden der Fantasy-Literatur durch Autoren wie Novalis (Heinrich von Ofterdingen), Ludwig Tieck (Die Elfen) und Friedrich de la Motte-Fouqué (Undine) vorweggenommen. In ihren Werken finden sich phantastische Elemente, die in unserer Welt eingebunden werden. Die Sehnsucht nach dem Unbekannten und Übernatürlichen nimmt eine zentrale Rolle ein.

Wichtig zu nennen ist die Vermischung der literarischen Gattungen- eine zentrale Forderung der romantischen Universalpoesie. So ist zum Beispiel das Romanfragment „Heinrich von Ofterdingen“ von Novalis durchzogen mit Gedichten und Märchen unterschiedlicher Art, was später in Tolkiens Werken ebenso ein wichtig.....

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Nach der ersten Tolkien-Begeisterungswelle der 60er-Jahre prägten etwa Marion Zimmer Bradley und Stephen R. Donaldson in der 70ern, Terry Brooks und Raymond Feist in den 80ern die Fantasy häufig in Anlehnung an Tolkien.

Ebenfalls maßgeblich von der Fantasy-Literatur beeinflusst wurde die Entstehung des Fantasy-Rollenspiels in den 1970er-Jahren. 1974 kommt das erste Rollenspiel aus den USA zu uns: „Dungeons and Dragons“. Ab nun an gilt „nicht mehr nur Fantasy lesen, sondern Fantasy selbst erleben.“ (Feige 2003. S.13)

Parallel zu klassischen High Fantasy entwickelten sich neue Subgenres wie die Urban Fantasy oder die Humoristische Fantasy in den 1980er- und 1990er- Jahren. Die High Fantasy selbst wurde von Autoren wie Tad Williams, Robin Hobb und Robert Jordan weitergetragen.

Dies zeigt, dass die Fantasy in den 60er, 70er und 80er Jahren einen „unglaublichen Boom“ erlebte: die „Autoren spielen mit Drachen, Königen, Zwergen und Welten wie Kinder mit Bauklötzen“ (Feige 2003: S.13).

Aber auch in Filmen (Excalibur (USA/GB, 1981), Kampf der Titanen (GB, 1981)), Serien (Xena (USA/NZ, 1995–2001), Hercules (USA/NZ, 1995–1999), Charmed-Zauberhafte Hexen (USA, 1998–2006), Robin Hood (GB, 1984–1986)) Rollen-, Brett- und Videospielen (Diablo, Dungeon Siege, Warcraft, Legend of Zelda, World of Warcraft usw.), in der Malerei (Alan Lee, John Howe, Luis Royo, usw.) und Musik (Blind Guardian, Nightwish, Xandria, usw.) konnte sich die Fantasy neben der Literatur etablieren und ist dort bis heute noch stark vertreten.


        2.2.4 Entwicklung im 21. Jahrhundert

        Einen neuen Aufschwung erlebte die Fantasy sowohl in Film als auch Literatur im 21. Jahrhundert zum Einen durch den Erfolg der „Harry Potter“-Bücher und -Filme, aber auch durch die „Herr-der-Ringe“-Verfilmungen (ab 2012 auch durch die „Hobbit“-Verfilmungen). Zum Anderen trugen auch die Neuverfilmungen der „Chroniken von Narnia“ oder die Buchreihen „Percy Jackson“ und „Eragon“ zum Aufleben einer Fantasywelle der 2000er- Jahre bei, die teilweise bis heute anhält.

        Im deutschen Sprachraum sind typische Vertreter der Fantasy zum Beispiel Bernard Hennen („Die Elfen“) und Mar.....

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