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Lesson plan
Biology

University, School

Universität Koblenz-Landau

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Geruch und Geschmack Der Geruchssinn: lat. Olfactus, wird auch als olfaktorische Wahrnehmung bezeichnet Unter Geruch versteht man die Interpretation von Sinneserregunge­n. Jedoch nur von Erregunngen, die von den Chemorezeptoren der Nase (oder anderer Geruchsorgane) an das Gehirn geliefert werden. Der Geruchssinn gehört zusammen mit dem Geschmackssinn zu den ältesten Sinnen des Menschen. Bereits Bakterien, Schleimpilze und Einzeller besaßen die Fähigkeit Stoffe in ihrer Umgebung wahrzunehmen (chemosensorisc­her­…
Die Sinnesorgane des Menschen Auge, Ohr, Haut, Nase, Zunge, Gleichgewichtss­inn Inhaltsverzeich­nis Das Auge. 1 Das Ohr 6 Die Haut 9 Die Nase. 10 Die Zunge. 11 Gleichgewichtss­inn­. 13 Mit den Sinnesorganen empfangen wir Reize. Ohr, Nase, Auge, Zunge und Haut übersetzen diese Reize in elektrische Nervenimpulse. Das Gehirn nimmt diese Impulse auf und setzt sie in ein Geräusch, einen Geruch, ein Bild, einen Geschmack und eine Wahrnehmung einer Berührung und der Temperatur um. Sinneszellen: Sie sind für jedes unserer Sinnesorgane…

Unterrichtsplanung

Thema: Geruchs- und Geschmackssinn (Zunge und Nase)

  1. Didaktische Analyse

1.1.  Unterrichtliche Kontinuität und Erweisbarkeit

Thema

Intention

Stunde 1

Unser Geschmacksinn – Die Zunge

SuS lernen die Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter kennen.

Stunde 2

Unser Geruchsinn – Die Nase.

SuS lernen den Aufbau und die Funktion der Nase kennen.

Stunde 3/4

Geruchs- und Geschmacksinn – Nase und Zunge.

(Einstieg Stationsarbeit).

SuS festigen ihr Wissen über die Geschmacksrichtungen und sensibilisieren ihre Geruchsempfindungen. Sie lernen die Geschmacksfelder der Zunge kennen und erfahren, dass warme Gerüche stärker riechen als kalte. Sie erkennen den Zusammenhang zwischen Geruchs- und Geschmacksinn. 

Stunde 5

Geruchs- und Geschmacksinn – Nase und Zunge

SuS festigen ihr Wissen über die Geschmacksrichtungen und sensibilisieren ihre Geruchsempfindungen. Sie lernen die Geschmacksfelder der Zunge kennen und erfahren, dass warme Gerüche stärker riechen als kalte. Sie erkennen den Zusammenhang zwischen Geruchs- und Geschmacksinn. 

1.2.  Sachanalyse

Geschmacks - und Geruchssinn stehen überwiegend im Dienst der Nahrungsaufnahme. Sie dienen nicht nur der Prüfung von Speisen, sondern ermöglichen dem Menschen auch den Genuss. Beim Menschen sind Geschmacks- und Geruchssinn funktionell ähnlich und bei der Wahrnehmung vieler Stoffe unmittelbar miteinander verbunden (vgl. HÜLSHOFF 2005, S. 80ff.).

Die Geschmackssinnesorgane liegen auf der Zunge und im Innern der Mundhöhle. Die Geschmackssinneszellen sind sekundäre Sinneszellen. 4- 20 solcher Schmeckzellen liegen in einer Geschmacksknospe. Der Mensch besitzt insgesamt 9000 Geschmacksknospen. Der Mensch kann prinzipiell vier Geschmackskategorien (Geschmacksreizungen) – süß, sauer, salzig und bitter – unterscheiden, die jeweils in bestimmten Bereichen der Zunge wahrgenommen werden.

Reizt man die menschliche Zunge mit verschiedenen Schmeckstoffen, ergibt sich folgende Verteilung der Empfindlichkeiten:

Bittere Stoffe werden vor allem am Zungengrund, saure und salzige an den Rändern und süße an der Zungenspitze registriert. Eine Sinneszelle reagiert im Allgemeinen nicht nur auf eine Geschmacksqualität, sondern auf alle vier. Nur bei einer Geschmacksqualität (z.B. süß) erfolgt eine besonders starke Reaktion.

Die Vielfalt der Geschmacksarten sind Mischgeschmäcker, die durch Art und Intensität vielfältig variieren können (vgl. ebd., S. 84f).

Die Nase besteht aus einem knöchernen und einen knorpeligen Anteil. Der harte, knöcherne Anteil heißt Nasenwurzel. Der knorpelige Anteil der Nase ist beweglich und besteht auf beiden Seiten aus einem Dreieckknorpel. Er sitzt der knöchernen Nasenwurzel auf und verbindet sich mit weiteren knorpeligen Anteilen der Nase.

Zusammen mit dem Nasenspitzenknorpel, der aus dem Nasensteg und den Nasenflügeln besteht, wird die Form der Nasenlöcher bestimmt (vgl. JUNGERMANN 2013).  .

Durch die Nase atmen wir nicht nur ein und aus, sondern nehmen auch Duftstoffe auf, die unser Gehirn analysiert. Als Riechorgan verfügt die Nase über zahlreiche entsprechende Sinneszellen, die vom Riechnerv (Riechfeld) ausgehen. Stoffe, die den Geruchssinn aktivieren, müssen verdampf.....[read full text]

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Methode: Stationsarbeit

Stationsarbeit, Lernen am Zirkel oder Lernen an Stationen ist eine der beliebtesten  der bekanntesten Methode des offenen Unterrichts. Die Stationsarbeit ist auf alle Unterrichtsfächer übertragbar und bietet eine handlungsorientierte Festigung sowie neue Erkenntnisse über die bereits bekannten Sinnesorgane Zunge und Nase.

Stationsarbeit stärkt das soziale Lernen zwischen den Su.S und lässt sie durch die kombinierte Partnerarbeit in Kommunikation treten. Das Hauptaugenmerk der Stationsarbeit liegt in dem didaktisch-methodischen Bereich. Zum Einen können die einzelnen Stationen die verschiedenen Interessen der SuS abdecken. Zum Anderen kann der Lehrer bei der Planung der Stationsarbeit auf die verschiedenen Lerntypen (optisch, akustisch, kinästhetisch)  eingehen.

Bei dieser offenen Methode kann man individuell an den Lernstand der SuS anknüpfen und durch gezielte Differenzierung jedem Schüler und jeder Schülerin das gleiche Grundwissen des Sachthemas ermöglichen. Darüber hinaus kann man zusätzliche Themen anbieten. Die Voraussetzung für ein „problemorientiertes, eigenständiges und aktives Lernen“ (Wiechmann, 2008, S.72), ist die motivierende und vielseitige Gestaltung der Lernumgebung.

Diese offene Methode eignet sich zum Einstieg in offene Unterrichtsformen, da man die Schüler schrittweise zu einer offeneren Methode heranführen kann. (vgl. Wiechmann, 2008,S.61-74)  Ziel ist ein selbstgesteuertes, ganzheitliches Lernen im Sinne Pestalozzis mit „Kopf, Herz und Hand“. (Klaff, 1997,S.30)

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Eine schöne Blume ist oft wohlriechend, der frische Kuchen sieht nicht nur lecker aus, er duftet auch nach Apfel und Zimt und schmeckt auch genauso gut.

1.5.  Zukunftsbedeutung

Das Kennen der Funktionen unserer Sinnesorgane hat auch im weiteren Leben der SuS einen hohen Stellenwert. Erst durch das Kennen der Funktionen von Zunge und Nase und deren Zusammenhang, lassen sich viele Phänomene erklären und nutzen. Die Erkenntnis, dass ein Lebensmittel seltsam schmeckt oder riecht, lässt auf Verdorbenheit oder Ungenießbarkeit schließen.

Des Weiteren ist es hilfreich den Zusammenhang zwischen Geruchs- und Geschmacksinn zu kennen, um bei der nächsten Erkältung auch zu wissen, weshalb das Essen fade schmeckt.

Der Rheinlandpfälzische Lehrplan sieht in Lernstufe 6 vor, die Sinnesorgane und ihre Funktionen herauszuarbeiten (Lehrplan RLP für Sonderschulen Biologie 1985, S. 6).

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1.8.  Intentionalität

Ziel der Unterrichtsreihe ist, die SuS anzuregen, Sinne in ihrem Alltag wahrzunehmen und zentrale Eigenschaften und Funktionen kennenzulernen.

In der Unterrichtsstunde erhalten die SuS die Möglichkeit, bereits Bekanntes zu vertiefen und zu sichern, selbstständig zu arbeiten und Geschmack und Geruch in einem Zusammenhang wahrzunehmen.

Zentrales Anliegen:

Die SuS durchlaufen ein Erfahrungsfeld zwischen Riechen und Schmecken.

Darüber hinaus ergeben sich weitere Lernmöglichkeiten:

Fachlich – sachlich:


  • Zuordnen von Geschmacksrichtungen
  • Paarweise Zuordnen von Gerüchen
  • Erschließung der Eigenschaft „warme Flüssigkeiten riechen stärker, als kalte Flüssigkeiten“
  • Erkennen und Zuordnen der Geschmacksfelder
  • Erkennen des Zusammenhangs zwischen Geruchs- und Geschmacksinnà Der Geschmack wird durch Riechen verstärkt.

.....

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Dazu bieten sich offene Unterrichtsformen wie die Partnerarbeit und die Stationsarbeit an. Mit der Partnerarbeit haben die SuS im Fach Biologie sowie auch in anderen Unterrichtsfächern bereits positive Erfahrungen gemacht, so dass diese Sozialform den SuS vertraut ist und sich in der Klasse bewährt hat. Das selbstständige Erarbeiten von Sachverhalten und Lösen von Problemen löst bei den SuS verstärkt Motivation und Lernbereitschaft aus, sodass diese Form des Erarbeitens auch verstärkt die passiveren Schüler der Klasse anspricht. 

Zwischen den Mädchen kann es schon mal zu kleineren Streitigkeiten kommen, was ebenfalls den Einsatz der zugeteilten Partner begründet. Angemerkt sei, dass Christoph durch das Asperger – Syndrom verstärkt auf klare Strukturen und Anleitungen angewiesen ist. Aufgrund seines ausgeprägten Geschmacks- und Geruchsinns besteht die Möglichkeit, dass er sich bei einigen Stationen verweigert.

Diesbezüglich werde ich versuchen ihn durch gezielte Aufforderungen zur Weiterarbeit zu motivieren. Im Falle einer strikten Verweigerung werde ich mit Respekt und Akzeptanz eine solche Situation anerkennen. Die SuS sind auf einen strukturierten Arbeitsablauf angewiesen. Die Ritualisierung des Schultages gibt den SuS Sicherheit. Sie zeigen eine stetige Weiterentwicklung in dem Bereich des selbstständigen Arbeitens und sind mit der Methode „Stationsarbeit“ vertraut.


Überblick: Individuelle Kompetenzen /individuelle Lernstandsanalysen


  1. Methodische Analyse

3.1.  Strukturierung des Unterrichtsinhaltes / Arbeits- und Sozialformen

Einstieg:


Zu Beginn der Stunde wird der Stundenverlauf anhand von Piktogrammen (Sitzkreis/Stationsarbeit) von einem Schüler vorgestellt. Ein Augenmerk liegt auf der Visualisierung des Stundenzieles. Diese Inhaltstransparenz soll den Schülerinnen und Schülern Sicherheit und Klarheit geben. Zum Einstieg in das Thema erkläre ich, dass die Stationsarbeit weitergeführt wird und gebe einen Hinweis auf die Stationsregeln.

Erarbeitungsphase:

Die SuS werden alle Stationen in Partnerarbeit durchführen. Dies erweist sich als sinnvoll, da die SuS mit der Sozialform Partnerarbeit vertraut sind und Ruhe mehr Ruhe für die Arbeitsphase sicher gestellt ist. Durch die Methode der Stationsarbeit wird zum einen die Selbstständigkeit gefördert und ein problemorientiertes Lernen ermöglicht und zum anderen durch die Partnerarbeit die Kooperations-, Anpassungs- sowie die Kommunikationsfähigkeit geschult.

Die Partner sind so gewählt, dass sich jeweils ein starker und ein schwacher Leser in der Gruppe befindet. Die Leseschwäche des einen Gruppenpartners kann durch die Lesekompetenz des anderen kompensiert werden. Im Fokus der Stationen steht die direkte praktische Auseinandersetzung mit den Sinnesorganen, wobei lesen und schreiben in diesem Fall als nebensächlich .....

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3.2.  Formen der Differenzierung

Dank der Stationsarbeit können die SuS die jeweiligen Stationen in ihrem eigenen Lerntempo durchführen. Dadurch erfolgt automatisch eine quantitative Differenzierung. Die Schüler Ahmet, Jasmin, Emrah, Gzim und Christoph können bei Leseschwierigkeiten auf ihre Partner zurückgreifen. Wird ein Arbeitsauftrag bei der Stationsarbeit nicht verstanden, können die SuS die LAA zur Hilfestellung heranziehen.

3.3.  Rolle der LAA

Ich gebe den SuS beim Einstieg die Stundenstruktur vor und leite das Thema der vergangenen Stunden mit ihren Regeln ein. Während der Erarbeitungsphase ziehe ich mich zurück und fungiere als Berater, falls die SuS die Arbeitsaufträge nicht verstehen. Zusätzlich agiere ich als Zeitwächter und leite die verschiedenen Unterrichtsphasen ein.

Bei der Abschlussphase leite ich durch gezielte Fragen die Ergebnissicherung und befinde mich im Gegensatz zur Stationsarbeit in .....

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