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Philosophy

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Ludwig-Maximilians-Universität München - LMU

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Fragen und Antworten für das Fach Schadenskunde zur Klausurvorberei­tun­g Welche Bauteilbeanspru­chu­ng können im Betrieb Auftreten? Mechanische Kräfte / thermische Belastung / korrosive Belastung / Tribologische Belastung Was versteht man unter der Häufigkeitsvert­ei­lung der Beanspruchung und der Beanspruchbarke­it? Beanspruchbarke­it: z.B. Zugversuch bei vielen Messungen kommen viele verschiedene Messwerte raus Beanspruchung: Eine „ typische „ Beanspruchung würde am häufigsten auftreten, während kleinere…
Klausurvorberei­tun­g Philosophie der Antike Fragen und Antworten Was bedeutet Idealismus? Als Idealismus bezeichnet man eine philosophische Grundeinstellun­g, de behauptet, dass Ursache allen Seins, der Welt und des Menschen, einen geistigen Ursprung hat. Dabei liegt das Wesen der Welt nicht in der Struktur der Dinge bzw. Materie, sondern im Geist bzw. der Vernunft. Denken und die Ideen haben den Vorrang gegenüber der materiellen Welt, die der sinnlichen Erfahrung unterliegt. Wirklichkeit wird dabei durch Erkenntnis…
Theoretische Philosophie, Fragen und Antworten, Klausurvorbereitung

1. Ontologischer Gottesbeweis nach Descartes:
René Descartes, ein Philosoph des 17. Jahrhunderts steht am Beginn des neuzeitlichen Nachdenkens über Gott. Descartes überprüft das Erkenntnisvermögen des Menschen. Da nach seiner Analyse dem Menschen nur innere Erkenntnisse eine genügende Sicherheit geben, leitet Descartes die Einsicht in die Existenz Gottes von inneren Vorstellungen ab.

Er begründet die Existenz Gottes nicht wie Anselm dadurch, daß ein höchstes Sein, wenn es wirklich vollkommen sein soll, nicht nur vom Menschen gedacht, sondern auch existieren muß. Er fragt nach der Ursache, die die Vorstellung eines höchsten Wesens im menschlichen Geist überhaupt möglich macht. Descartes versteht den Menschen als ein endliches Wesen, das aus sich selbst nicht in der Lage ist, ein höchstes, absolut vollkommenes und gutes Wesen zu denken.

Daher könne dieser Gedanke nicht aus dem menschlichen Geist selbst entspringen, sondern muß von diesem höheren Wesen selbst kommen.


2) Nennen und erläutern Sie die 4 cartesischen Regeln zur Methode.

Die erste der vier Regeln zur Methode, die René Descartes im Discours de la Méthodepour bien conduire sa raison, et chercher la vérité dans les siences (1637) ausführt, ist die Regel der Evidenz. Sie besagt, dass keinerlei Urteil, Aussage oder Behauptung als wahr aufgefasst werden soll, sofern dessen bzw. deren Wahrheit nicht evidentermaßen einleuchtet, d. h. sofern Anlass dazu besteht, auf irgendeine Weise an dieser Wahrheit zu zweifeln.

Dies beinhaltet, dass jegliche Vorurteile und Autoritäten hinterfragt werden müssen, um das in Frage stehende Urteil letztlich auf zweifelsfreie Gewissheit zu überprüfen. Die zweite Regel ist diejenige der Analyse. Analyse bedeutet wörtlich Zergliederung; in diesem Sinne soll eine gegebene Problemstellung im Rahmen einer philosophischen oder allgemein wissenschaftlichen Untersuchung in so viele einzelne Elemente zergliedert werden, wie möglich und notwendig ist, um die vorliegende Komplexität zu reduzieren, um die fundamentalen Bestandteile des Problems offenzulegen und um auf diesem Weg leichter zur Lösung dieses Problems zu gelangen.

Die dritte Regel ist die Regel der methodischen Ordnung: Diese Regel besagt, dass systematisch vom Einfachen zum Komplexen fortgeschritten werden soll. Während es in der zweiten Regel um die Analyse, das Zergliedern geht, steht hier die Synthese, d. h. das Zusammensetzen, im methodischen Fokus, da durch die hier beschriebene Vorgehensweise auch diejenigen Gegenstände in einen systematischen Zusammenhang gebracht werden können, die ihrer Natur gemäß unverknüpft sind.Die vierte Regel ist die Regel der vollständigen Synthese: Die bisher dargelegten analytischen und synthetischen Arbeitsschritte sollen systematisch bis zur vollständigen und lückenlosen Erfassung des gegeben Sachverhaltes in seiner Gesamtheit fortgeführt

werden.


3) characteristica universalis (\allgemeine Charakteristik")die Idee einer formalen, symbolischen Universalsprache fur dieWissenschaft, die Mathematik und die Metaphysik Leibniz beschreibt die characteristica universalis auch als ein Alphabet des menschlichen Denkens. Es sollte dabei eine eindeutige Zuordnung zwischen den Symbolen und den Gedanken bestehen.Die characteristica universalis sollte die Grundlage bilden fur einen calculus ratiocinator einen Kalkul, mit dem logische Schlussfolgerungen nach formalen Regeln berechnet werden konnen. Mit dem Begrif des calculus ratiocinator nahm Leibniz den modernen Begrif des formalen Beweissystems vorweg.


4) Wozu führt Leibniz die Redeweise von möglichen Welten ein?

Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) war in den verschiedensten Wissenschaftszweigen tätig und beschäftigte sich u. a. mit der Suche nach einer »Characteristica universalis«, einer Universalsprache für Wissenschaft, Mathematik und Metaphysik, die eine eindeutige Zuordnung von Zeichen und Gedanken ermöglichen würde. Außerdem könnten logische Operationen in einer solchen Sprache nach festen, eindeutigen formalen Re.....[read full text]

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12). Zu einem Sprachspiel gehören nicht nur das sinnvolle Sprechen, sondern ganz wesentlich gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wie z. B. Autoritätsverhältnisse, Vyerpflichtungen und Verantwortungsverhältnisse. So lässt sich bei genauerer Betrachtung das Sprachspiel des Befehlens wie folgt in soziale Rahmenbedingungen einbetten: Wenn Person x gegenüber Person y Autorität bezüglich der Handlung z hat und x nun y befiehlt, z zu tun, dann ist y verpflichtet, z zu tun, und x trägt für die Folgen von z die Verantwortung.


13). Die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke ist die Art und Weise des Gebrauchs des Ausdrucks (alle Verwendungsweisen; eine Konvention). Problem: Die Bedeutung vieler Ausdrücke ist einem Sprecher und Hörer oft sehr klar, obwohl sie die Verwendungsweisen nur sehr begrenzt kennt. (Holismusproblem: Wie kann man die Bedeutung kennen, wenn diese in allen

Verwendungsweisen besteht?) Offene Frage: Wie können neue Bedeutungen eingeführt und erfasst werden (z.B. Metaphern verstehen)? Wir benötigen eine Theorie der Bedeutung, die die Absichten des Sprechers mit einbezieht (intentionalistische Bedeutungstheorien: Paul Grice)Aber: Äußerungen können auch dann eine feste Bedeutung haben, wenn sie ohne die

entsprechende Absicht getätigt werden (unbeabsichtigte Beleidigung) Wir benötigen eine Theorie der Bedeutung, die ein Prinzip der wohlwollenden Interpretation einer Äußerung mit berücksichtigt.


14) Benennen Sie die Hauptunterschiede zwischen Aristoteles' Auffassung vom Menschen und vom Staat und der Auffassung von Hobbes.Die Menschenbilder von Aristoteles (384–322 v. Chr.) und Thomas Hobbes (1588–1679) sind in einigen Hinsichten diametral entgegengesetzt: So geht Aristoteles zunächst davon aus, dass Menschen von Natur aus ungleich sind, während Hobbes eine fundamentale Gleichheit aufgrund der Symmetrie von gegenseitiger Existenzbedrohung unter den Menschen annimmt.

Während der Mensch für Aristoteles ein zoon politikon, ein Sozialwesen ist, gilt bei Hobbes die Sentenz Homo homini lupus, »der Mensch ist demMenschen ein Wolf«. Im fiktiven Naturzustand, d. h. im Zustand ohne jeden Staat, herrscht laut Hobbes somit der bellum omnium contra omnes, der Krieg aller gegen alle. Auf Grundlage dieser verschiedenartigen Menschenbilder entfalten sich die ebenfalls stark divergierenden Vorstellungen vom Wesen und vom Nutzen des Staates: Aristoteles postuliert, dass das Ganze vor dem Teil existiert; demnach kommt auch der Staat vor dem Individuum.

Der Staat ist dabei selbst als Zweck des menschlichen Zusammenlebens zu verstehen. Die Ordnung des Staates wird durch die Ordnung der teleologisch ausgerichteten Natur konstituiert, sodass im besten Fall die am ehesten zum Herrschen Befähigten zum Wohle der Beherrschten regieren (»Politie«). Primäre Instanz dieser Herrschaftsform sind die Gesetze.Für Hobbes, der die Natur nicht als teleologisch, sondern als mechanisch ablaufend versteht, ist der Staat hingegen ein aus der Not des Krieges aller gegen alle heraus

konstruiertes Artefakt mit dem Zweck, die Existenz des Individuums zu sichern: Die einzelnen Individuen übertragen aus egoistischer Motivation einen Teil ihres natürlichen Rechts auf einen Souverän, der den Staat daraufhin absolutistisch und ohne Gewaltenteilung regiert


16). Resolutiv-kompositive Methode. Or.....

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15).Um staatliche Herrschaft zu legitimieren, führt Thomas Hobbes ein Gedankenexperiment an: er zeichnet einen Naturzustand, in dem die Menschheit frei von jeglicher staatlicher Herrschaft ist, undermittelt, warum die einzelnen Individuen einer freiwilligen Unterwerfung unter eine staatliche Zwangsgewalt zustimmen. Hobbes' Menschenbild zufolge werden die Menschen im Naturzustand von Ehrgeiz, Misstrauen und Ruhmsucht geleitet und sehen sich der permanenten Bedrohung durch ihre Mitmenschen, dem „Krieg aller gegen alle“, ausgesetzt.

Denn bei gegebener Güterknappheit sind die Menschen gezwungen, sich zu streiten, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen und machen dabei von ihrem „Recht auf alles“ Gebrauch. Da die Menschen von Natur aus alle gleich sind, ist der Zustand einer unumstößlichen Machtbalance ausgeschlossen und es herrscht ein ständiger Kampf um Selbsterhaltung. Hobbes beschreibt das menschliche Leben in diesem Naturzustand als „nasty, brutish and short“.Selbst der egoistischste Mensch kommt mit der Zeit zu dem Schluss, dass sein Überleben gesichert wäre und er sein wohlverstandenes Eigeninteresse besser verfolgen könnte, wenn er von Frieden ausgehen könnte.

Diese Klugheitsüberlegungen nennt Hobbes auch die „Gesetze der Natur“. Aus individueller Sicht macht es aber keinen Sinn, wenn ein Mensch als einziger das oberste Gesetz der Natur befolgt und den Frieden sucht, weil er nicht davon ausgehen kann, dass die anderen ihm ebenfalls friedlich begegnen. Was jedoch eine Verbindlichkeit zur Friedenseinhaltung gewährleisten kann, ist ein Gesellschaftsvertrag, dem alle Menschen im Naturzustand zustimmen.

Da alle Menschen zu dem vernünftigen Urteil kommen, dass eine staatliche Herrschaft einen für sie persönlich vorteilhafteren Zustand als den Naturzustand hervorbringt, gehen sie diesen Vertrag ein, indem sie alle auf ihr Selbstregierungsrecht verzichten und es an einen Souverän, den Leviathan, abtreten, der den Frieden sichert, Gesetze erlässt und diese – auch mit Gewalt – durchsetzt.

Dabei orientieren sich die Gesetze nicht an gegebenen Gerechtigkeitsvorstellungen, vielmehr ergibt sich Gerechtigkeit als Folge aus dem Staatsvertrag selbst. Staatliche Herrschaft stellt für Hobbes damit keinen Selbstzweck dar, sondern hat einen instrumentellen Status und ist nur insofern legitimiert, als dass der Souverän den Frieden sichern soll, wozu ihn alle Vertragsteilnehmer ermächtigt haben.

Hobbes wendet kein weiteres Legitimationskriterium als die Friedenssicherung an den Staat an: solange er diese Aufgabe erfüllt, ist eine staatliche Ordnung dem Naturzustand vorzuziehen. Umgekehrt bedeutet das, dass der Leviathan gestürzt werden kann, wenn er keine dauerhaft friedliche Ordnung herstellen kann, auch wenn er keinen Vertragspartner darstellt und sein „Recht auf alles“ behält



18. Eine Person ist ein denkendes und vernünftiges Wesen, welches nicht nur Vernunft hat, und eine Sache überdenken kann, sondern auch sich als sich selbst und als ein Ding betrachten kann und in verschiedenen Zeiten und Orten denkt.Das ist nur durch das Bewusstsein möglich. Denn es ist unmöglich etwas zu empfinden, ohne etwas empfunden zu haben. Wenn wir etwas sehen, hören, riechen, so wissen wi.....

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Das Selbst ist sich bewusst, dass es glücklich sein möchte.


20. Empirismus ist eine philosophische Richtung, die behauptet, Erfahrung sei der einzige Ursprung von Erkenntnis über die Welt. Erfahrung wird zur notwendigen Bedingung und zum Grund aller Erkenntnisse erklärt. Als wissenschaftliche Methode gilt für den Empirismus allein das Ausgehen von Beobachtung und Experiment. Nach der Lehre des Empirismus nimmt jedes Wissen seinen Anfang in der Erfahrung und unterliegt ihrer Kontrolle.

Empirismus leitet also Wissen allgemein aus der Erfahrung ab (nicht aus dem Verstand oder der Vernunft, wie der Rationalismus annimmt), die für (sinnlich) gegeben gilt.John Locke lehnt die Vorstellung unveränderlich angeborener Ideen ab und meinte, durch bloßes Denken sei kein Wissen möglich, sondern allein durch Erfahrung. Der Verstand ist seiner Meinung nach bei der Geburt eine tabula rasa und erst die Erfahrung schreibt darauf.

Dies geschehe durch Sinne (Sensualismus), die Sinnesempfindung (sensation) – äußere Erfahrung - und die Selbstbeobachtung (reflection) – innerer Erfahrung. Idee) ist in seiner Theorie das, was Objekt des Verstandes ist, wenn ein Mensch denkt. Die einfachen Ideen (simple ideas) sind elementare Bausteine der Erfahrung. Dies beginnt mit durch einen Sinn vermittelten Ideen/Vorstellungen wie bestimmten Farben, Tönen, Geräuschen, Gerüchen, Geschmäcken. Der menschliche Verstand ist dabei nach Lockes Theorie passiv.Durch Kombinieren einfacher Ideen/Vorstellungen entstehenzusammengesetzteIdeen/Vorstellungen.

Auf der Stufe des Kombinierens setzt nach der vertretenen Erkenntnistheorie eine aktive Tätigkeit des Geistes ein. Die zusammengesetzten Ideen/Vorstellungen treten häufig in wiederkehrenden und beständigen Kombinationen auf, so daß sei mit Namen oder Wörtern benannt werden, deren Klang im Geist der Hörenden sofort eine entsprechende Idee/Vorstellung hervorruft.Relationen (relations) drücken ein Verhältnis verschiedener Ideen/Vorstellungen zueinander aus, indem sie vergleichend in Beziehung zueinander gesetzt werden, unter Gesichtspunkten der Übereinstimmung und Nichtübereinstimmung.Abstraktion (abstracting) wird von Locke als einziges Verfahren der Verallgemeinerung von einfachen Ideen.....

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23) Nach Heidegger ist die primäre und basale Seinsart der Dinge, die uns als innerweltlich Seiendes begegnen, die Seinsart der »Zuhandenheit«. Zuhandenheit ist, wie Heidegger sagt, die Bestimmung von Seiendem, wie es ›an sich‹ ist. Anders als traditionellerweise angenommen, besteht die primäre und basale Seinsart des innerweltlich Seienden also nicht in dem, was Heidegger als bloße »Vorhandenheit« bezeichnet.

Das heißt: Die Dinge, die innerweltlich Seiendes sind, haben ihr je bestimmtes Sein nicht aufgrund ihrer bloßen Materialität und irgendwelcher vermeintlich urwüchsigen Eigenschaften, die unabhängig von unserem In-der-Welt-sein einfachhin gegeben sind.Vielmehr resultiert ihr Sein zuvörderst aus ihrem je bestimmten Platz innerhalb derjenigen Praxis, in der wir als Dasein leben und die unser In-der-Welt-sein bestimmt. Die Dinge und auch Geschehnisse als solche und als je spezifische können also letztlich nur solche und je spezifische sein, da sie bedeutsame Bestandteile der Praxis des Daseins sind.

Uns sind diese Dinge als innerweltlich Seiendes nicht nur vorgängig,

sondern auch primär praktisch erschlossen – und deshalb ist ihre primäre Seinsart auch die der Zuhandenheit. Paradigmatisch für diese Seinsart der Zuhandenheit des innweltlich Seienden ist das – wie Heidegger sagt – Zeug


24. Allgemein gesehen versteht man unter dem Begriff "kopernikanische Wende" bei KANT den fundamentalen Neuanfang einer philosophischen Denkweise, nachdem er in der vorangegangenen Phase seines philosophischen Schaffens althergebracht gedacht hatte. Immanuel Kant beschäftigte sich mit der Metaphysik in der Absicht, die Metaphysik zu einer anerkannten Wissenschaft zu entwickeln und die philosophischen Richtungen Empirismus(Erfahrungswissen) + Rationalismus(Vernunftwissen) zu vereinigen. Er war zu der Auffassung gekommen, dass die Trennung dieser beiden Richtungen und die daraus resultierenden philosophischen Streitereien haeufig spekulativer Art waren.Die herkoemmliche Auffassung, alle Erkenntnis richte sich nach den Gegenständen, schien ihm nicht schluessig zu sein, denn alles Denken und Erkennen ging schließlich vom menschlichen Gehirn aus. Der Umkehrschluss war das neue Konzept: das Potenzial des menschlichen Gehirns bestimmte die Gegenstaende.

Sollte bedeuten, dass sich die "empirische Realitaet" aus der "Anschauung" und Deutung der gegenstaendlichen Welt ergibt, indem diese transzendental in den Raumstellen (äußerlicher Sinn) + in der Zeit (innerlicher Sinn) wahrgenommen wird]. In der Vorrede zur zweiten Auflage der Kritik der reinen Vernunft spricht Kant daher von der Idee, die Metaphysik ähnlich der Mathematik oder Naturwissenschaft durch eine "Revolution" zur "Umänderung der Denkart" zu bringen. Er erklärt seine Idee am Beispiel von Kopernikus, der sich mit den Himmelsbewegungen beschäftigte und ebenfalls mit der bisherigen Vorstellung, dass das ganze Sternenheer sich um den Betrachter dr.....

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Nur weil etwas nicht in Widersprüche führt, heisst dies aber nicht, dass wir es mit absoluter Sicherheit wissen. Humes skeptische Position ist dadurch also in keiner Weise widerlegt oder auch nur erschüttert.




26. Durch Urteile erfolgt Erkenntnis laut Kant und so brachte er eine Verbindung zum Denken der Menschen. Die empirischen Anschauungen der Sinnlichkeit werden in diesen Urteilen mit den Vorstellungen des Verstandes verbunden (Synthesis), somit sind Sinnlichkeit und Verstanddie beiden einzigen und voneinander abhängigen Quellen der Erkenntnis - "Gedanken ohne Inhalte sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind".Als Grundlage des Denkens bedarf es hierzu des transzendentalen Selbstbewusstseins.

Der Angelpunkt der Kantischen Erkenntnistheorie ist das von allen Wahrnehmungen abstrahierte Bewusstsein des "Ich denke" und der Ursprung reiner Verstandbegriffe bzw. der Kategorien ist dieses Selbstbewusstsein. Kants Überlegungen zur Erkenntnistheorie sind inspiriert von David Humes Analyse des Induktionsproblems. Hume stellte fest, dass wir auch mit noch so vielen Erfahrungen nie auf ein Naturgesetz Kausalität schliessen können.

Kant schreibt dazu in den Prolegomena §5 S. 33: „Denn, wie ist es möglich, sagte der scharfsinnige Mann: dass, wenn mir ein Begriff gegeben ist, ich über denselben hinausgehen, und einen anderen damit verknüpfen kann, der in jenem gar nicht enthalten ist, und zwar so, als wenn dieser notwendig zu jenem gehöre? Nur Erfahrung kann uns solche Verknüpfungen an die Hand geben, (so schloss er aus jener Schwierigkeit, die er vor Unmöglichkeit hielt) …“Hume war sich bewusst, dass er auch mit noch so vielen Erfahrungen nie eine absolute Sicherheit erhalten könnte, was in Zukunft passieren wird.

Aufgrund dieser Überlegungen wurde Hume zum Skeptiker und bezweifelte alles. Was wir über die Natur zu wissen glauben, wissen wir nie mit Sicherheit. Letztlich wissen wir nichts über die Natur.Kant übernahm Humes Argument, lehnte aber die Schlussfolgerung ab. Er kehrte die ganze Sichtweise um und sagte etwa: Durch Erfahrungen können wir das Kausalitätsgesetz ni.....

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