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Interpretation
German studies

Die Drei Dunklen Könige Analyse

University, School

Universität Karlsruhe

Grade, Teacher, Year

2,0, 2014

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Text by Rosa H. ©
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Die drei dunklen Könige – Wolfgang Borchert Interpretation Die Kurzgeschichte „ Die drei dunklen Könige“ von Wolfgang Borchert beschreibt die triste Situation der Menschen in der Kriegs- und Nachkriegszeit. Ein Mann sucht in der dunklen Vorstadt nach Holz, um seine Unterkunft, wenn auch nur kurz, wärmen zu können. Es ist niemand auf dem Weg, selbst Sterne und Mond fehlen. Im kalten Hause wartet seine Frau mit blassblauen Augen und müdem Gesicht gemeinsam mit dem erst eine Stunde alten Neugeborenem. Das Holz bedeutet für den Sammler nicht nur eine Handvoll warmes Licht, sondern vermittelt ihm auch den süßlichen Geruch nach Kuchen. Die Fürsorge des Vaters gilt neben seiner Frau vor allem dem kleinen Kind, das offensichtlich friedlich, umgeben von einem Heiligenschein, schläft. Er kann ihnen nicht viel bieten. Der Mann ist wütend ob der trostlosen, wenig aussichtsreiche­n Situation, würde am liebsten jemandem dafür ins Gesicht schlagen. Erst als Soldaten, geleitet vom hellen Licht aus dem Zimmer,  an die Tür klopfen und um kurzes Hinsetzen und Aufwärmen bitten, erkennt der Familienvater, dass sie nicht alleine Leidtragende des Krieges sind. Er sieht vielmehr, dass alle drei kriegsversehrt sind, die sich mit kleinen Geschenken für seine Gastfreundschaf­t bedanken. Gemeinsam rauchen die vier Männer selbstgedrehte Zigaretten in Rücksichtnahme auf das eine Stunde alte Kind
Interpretation Die drei dunklen Könige von Wolfgang Borchert Wolfgang Borchert (1921-1947) musste sechs Jahre im Krieg dienen und war zum Schluss in Kriegsgefangens­cha­ft. Als Borchert endlich nach Hause kam, war er krank. Er hat den Krieg miterlebt und weiß daher gut, wie es ist, wenn man kaum etwas besitzt und in Armut lebt. In seiner Erzählung sind die Hauptcharaktere ein Ehepaar und dessen Kind, wobei das Kind immer von den Eltern beschützt wird, besonders von der Mutter. Der Mann tappt durch die dunkle Vorstadt, die ohne Mond und Sterne ist. Das ist kennzeichnend dafür, dass es sehr dunkel ist. Er hat ein Stück Holz gefunden, über dessen „Gefühle“ er nachdenkt. Auch der Geruch des Holzes fasziniert ihn. Den Geruch des Kuchens verbindet er mit Kuchen. Nach einiger Zeit kommt der Mann nach Hause, wo es sehr kalt ist. Das merkt man an dem Satz: „Ihr Ate hing weiß im Zimmer, so kalt war es.“ Der Atem seiner Frau bringt eine Farbe in die dunkle Nacht. Das Ehepaar hat ein Kind, welches im Text immer ein bisschen mehr an Gestalt annimmt. Zuerst wird nur von dem winzigen, runden Gesicht gesprochen, dann erfährt man, dass es erst eine Stunde alt ist und schon alles, was dazugehört, also: Ohren, Nase, Mund und Augen. Man merkt fast gar nicht, dass ..

Textbeschreibung zu „ Die drei dunklen Könige“ von Wolfgang Borchert

In der Kurzgeschichte „ Die drei dunklen Könige“ von Wolfgang Borchert aus „Das Gesamtwerk“ im Rowohlt Verlag, 1982 erschienen, geht es um eine Familie nach dem Zweiten Weltkrieg.

In dem Text geht es um eine Familie kurz nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der Mann, der gerade Feuerholz gesammelt hat, kommt spät nach Hause. Seine Frau hat gerade einen Sohn zur Welt gebracht und öffnet ihm die Tür. Der Mann macht Feuer, während das Neugeborene friedlich schläft. Deshalb bemühen sich die Frau und der Mann leise zu sein. Nach kurzer Zeit kommen drei Männer vorbei. Sie suchen eine Unterkunft für eine kurze Pause. Die Männer tragen alte Uniformen, der Krieg hat ihnen übel mitgespielt.

Zusammen mit dem Mann gehen die drei vor die Tür, um eine Zigarette zu rauchen. Dort erhält der Mann einen aus Holz geschnitzten Esel für das Kind. Dann gehen sie alle wieder zurück ins Haus. Einer der Männer gibt der Frau zwei gelbe Bonbons, sie fürchtet sich vor den Männer. Als sich die Männer über das Kind beigen, schreit es kräftig. Schnell verlassen sie das Haus und die Frau bemerkt, dass Weihnachten ist.

Das der Text eine Kurzgeschichte ist, erkennt man deutlich daran, dass er einen unvermittelten Einstieg hat, Zeile eins „ Er tappte durch die dunkle Vorstadt.“ Außerdem hat er ein offenes Ende, das erkennt man am Ende des Textes in Zeile 101 bis 104 „[…] auf das kleine schlafende Gesicht.“ Ein weiteres Merkmal einer Kurzgeschichte ist, dass sie immer im Präteritum steht.

Das ist klar zu sehen in Zeile 16 wo es heißt „ Er hielt…“ oder in Zeile 45 bei der Formulierung „ Wir sahen…“.

Die Kurzgeschichte ist in einzelne Erzählschritte unterteilt. Die Einleitung von Zeile eins bis 44 erzählt die Situation der Familie. Der Hauptteil in Zeile 45 bis 86 handelt von der Begegnung mit den drei Männern und im Ende ab Zeile 87 bis zum Schluss merken die Frau und der Mann, dass die drei Männer besondere Menschen sein mussten.

In Zeile eins bis neun geht es um den Mann, der gerade Feuerholz gesammelt hat und nach Hause kommt. In Zeile zehn bis 19 macht die Frau aufmerksam, dass sie gerade ein Kind geboren hat. Zeile 20 bis 32 handelt von dem neugeborenen Jungen. In Zeile 33 bis 44 macht sich der Mann Vorwürfe, dass er seiner Frau und dem Kind nicht viel bieten kann. In Zeile 45 bis 47 tauchen die drei Männer vor dem Haus auf.

Ab Zeile 48 bis 60 werden die drei Männer beschrieben, sie tragen alte Uniformen. Einer hat keine Hände mehr. Sie wollen eine Zigarette rauchen, doch die Frau sagt, dass sie nach draußen gehen sollen. Im Abschnitt von Zeile 61 bis 74 gibt einer der Männer dem Mann einen aus Holz geschnitzten Esel für das Kind. So etwas Ähnliches passiert in Zeile 75 bis 78, als ebenfalls einer der Männer der Frau zw.....[read full text]

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Die ganze Erzählung spielt sich im und vor dem Haus der Familie ab. Der ganze Text ist in der Er- Form geschrieben, daher ist die Erzählperspektive der Personale Erzähler. Dies erkennt man in verschiedenen Zeilen, einmal zum Beispiel in Zeile 66. Dort heißt es „sagte er“ oder in Zeile 102, wo es heißt „brummte er“. Der Text ist in der Umgangssprache verfasst worden, das sieht man beispielsweise in Zeile 78 „ Für die Frau sind die.“ Die wichtigsten Personen in der Kurzgeschichte sind die drei Männer, sie machen den größten Teil der Szene aus.

Natürlich sind auch der Mann, die Frau und das Baby wichtig. Die Männer kommen auf einmal zu der Familie und bringen ihnen Geschenke, doch keiner weiß, wieso sie das tun. In der Außensicht wirken die drei Männer sehr nett und hilfsbereit. Sie erzählen von ihrer Situation, aber sonst erfährt man nichts über sie. Man weiß nicht, was sie denken oder fühlen. Bei der Frau dagegen merkt man deutlich, dass sie Angst hat.

Mehrmals im Text wird dies deutlich. So wie in Zeile 81 „ Sie fürchtete sich“. Ihr Verhalten ist sehr zurückhaltend. Das Baby verhält sich die ganze Zeit ruhig. Doch als sich die Männer über das Baby beugen, fängt es an zu schreien. Was dies allerdings zu bedeuten hat, kann man nicht wirklich deuten. Auch der Mann ist anfangs skeptische, die Männer hinein zu lassen, aber dann unterhält er sich mit den Drei und wirkt relativ offen.

Der Satzbau, den der Autor gewählt hat ist relativ einf.....

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Außerdem findet man noch eine Metapher in Zeile 83 und 84 „[…] die Füße aufhoben und zur Tür schlichen.“


Die Kurgeschichte beschreibt eine Situation in der Nachkriegszeit. Der Text bezieht sich auf die Weihnachtsgeschichte. Genauso wie in der Weihnachtsgeschichte wird am Weihnachtsabend ein Kind geboren.

Die Familie besitzt nicht viel und plötzlich tauchen drei Heilige auf, die Geschenke für die Familie haben. Es ist vermutlich das erste Weihnachte, nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch die Wiederholung am Ende, dass es gerade Weihnachten ist, wird der Bezug zu Weihnachtsgeschichte noch einmal verdeutlich. Wolfgang Borchert will mit der Kurzgeschichte zeigen, dass man Menschen nicht nach deren Äußeren beurteilen soll.

Denn auch wenn die Männer sehr mitgenommen aussehen, können es doch sehr nette Menschen sein und dir Gutes tun. Das Paar war erst skeptisch, die drei Fremden in ihr Haus zu lassen. Doch die Männer haben ihnen nichts Böses getan. Nachdem die Männer gegangen sind, war der Eindruck der Hilfslosigkeit und der Einsamkeit, der am Anfang r.....

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