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Interpretation
German studies

Die Drei Dunklen Könige Analyse

University, School

Universität Karlsruhe

Grade, Teacher, Year

2,0, 2014

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Text by Rosa H. ©
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Die drei dunklen Könige – Wolfgang Borchert Interpretation Die Kurzgeschichte „ Die drei dunklen Könige“ von Wolfgang Borchert beschreibt die triste Situation der Menschen in der Kriegs- und Nachkriegszeit. Ein Mann sucht in der dunklen Vorstadt nach Holz, um seine Unterkunft, wenn auch nur kurz, wärmen zu können. Es ist niemand auf dem Weg, selbst Sterne und Mond fehlen. Im kalten Hause wartet seine Frau mit blassblauen Augen und müdem Gesicht gemeinsam mit dem erst eine Stunde alten Neugeborenem. Das Holz bedeutet für den Sammler…
Interpretation Die drei dunklen Könige von Wolfgang Borchert Wolfgang Borchert (1921-1947) musste sechs Jahre im Krieg dienen und war zum Schluss in Kriegsgefangens­cha­ft. Als Borchert endlich nach Hause kam, war er krank. Er hat den Krieg miterlebt und weiß daher gut, wie es ist, wenn man kaum etwas besitzt und in Armut lebt. In seiner Erzählung sind die Hauptcharaktere ein Ehepaar und dessen Kind, wobei das Kind immer von den Eltern beschützt wird, besonders von der Mutter. Der Mann tappt durch die dunkle Vorstadt, die ohne Mond…

Textbeschreibung zu „ Die drei dunklen Könige“ von Wolfgang Borchert

In der Kurzgeschichte „ Die drei dunklen Könige“ von Wolfgang Borchert aus „Das Gesamtwerk“ im Rowohlt Verlag, 1982 erschienen, geht es um eine Familie nach dem Zweiten Weltkrieg.

In dem Text geht es um eine Familie kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Mann, der gerade Feuerholz gesammelt hat, kommt spät nach Hause. Seine Frau hat gerade einen Sohn zur Welt gebracht und öffnet ihm die Tür. Der Mann macht Feuer, während das Neugeborene friedlich schläft.

Deshalb bemühen sich die Frau und der Mann leise zu sein. Nach kurzer Zeit kommen drei Männer vorbei. Sie suchen eine Unterkunft für eine kurze Pause. Die Männer tragen alte Uniformen, der Krieg hat ihnen übel mitgespielt. Zusammen mit dem Mann gehen die drei vor die Tür, um eine Zigarette zu rauchen.

Dort erhält der Mann einen aus Holz geschnitzten Esel für das Kind. Dann gehen sie alle wieder zurück ins Haus. Einer der Männer gibt der Frau zwei gelbe Bonbons, sie fürchtet sich vor den Männer. Als sich die Männer über das Kind beigen, schreit es kräftig.

Schnell verlassen sie das Haus und die Frau bemerkt, dass Weihnachten ist.

Das der Text eine Kurzgeschichte ist, erkennt man deutlich daran, dass er einen unvermittelten Einstieg hat, Zeile eins „ Er tappte durch die dunkle Vorstadt.“ Außerdem hat er ein offenes Ende, das erkennt man am Ende des Textes in Zeile 101 bis 104 „[…] auf das kleine schlafende Gesicht.“ Ein weiteres Merkmal einer Kurzgeschichte ist, dass sie immer im Präteritum steht.

Das ist klar zu sehen in Zeile 16 wo es heißt „ Er hielt…“ oder in Zeile 45 bei der Formulierung „ Wir sahen…“.

Die Kurzgeschichte ist in einzelne Erzählschritte unterteilt. Die Einleitung von Zeile eins bis 44 erzählt die Situation der Familie. Der Hauptteil in Zeile 45 bis 86 handelt von der Begegnung mit den drei Männern und im Ende ab Zeile 87 bis zum Schluss merken die Frau und der Mann, dass die drei Männer besondere Menschen sein mussten.

In Zeile eins bis neun geht es um den Mann, der gerade Feuerholz gesammelt hat und nach Hause kommt. In Zeile zehn bis 19 macht die Frau aufmerksam, dass sie gerade ein Kind geboren hat. Zeile 20 bis 32 handelt von dem neugeborenen Jungen. In Zeile 33 bis 44 macht sich der Mann Vorwürfe, dass er seiner Frau und dem Kind nicht viel bieten kann.

In Zeile 45 bis 47 tauchen die drei Männer vor dem Haus auf. Ab Zeile 48 bis 60 werden die drei Männer beschrieben, sie tragen alte Uniformen. Einer hat keine Hände mehr. Sie wollen eine Zigarette rauchen, doch die Frau sagt, dass sie nach draußen gehen sollen. Im Abschnitt von Zeile 61 bis 74 gibt einer der Männer dem Mann einen aus Holz geschnitzten Esel für das Kind.

So etwas Ähnliches passiert in Zeile 75 bis 78, als ebenfalls einer der Männer der Frau zwei gelbe Bonbons gibt. In Zeile 79 bis 86 lehnen sich die Männer über das Kind, das fängt kräftig an zu schreien und schnell verlassen die Männer das Haus. In Zeile 87 bis 91 macht sich die Familie noch einmal Gedanken .....[read full text]

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Natürlich sind auch der Mann, die Frau und das Baby wichtig. Die Männer kommen auf einmal zu der Familie und bringen ihnen Geschenke, doch keiner weiß, wieso sie das tun. In der Außensicht wirken die drei Männer sehr nett und hilfsbereit. Sie erzählen von ihrer Situation, aber sonst erfährt man nichts über sie.

Man weiß nicht, was sie denken oder fühlen. Bei der Frau dagegen merkt man deutlich, dass sie Angst hat. Mehrmals im Text wird dies deutlich. So wie in Zeile 81 „ Sie fürchtete sich“. Ihr Verhalten ist sehr zurückhaltend. Das Baby verhält sich die ganze Zeit ruhig.

Doch als sich die Männer über das Baby beugen, fängt es an zu schreien. Was dies allerdings zu bedeuten hat, kann man nicht wirklich deuten. Auch der Mann ist anfangs skeptische, die Männer hinein zu lassen, aber dann unterhält er sich mit den Drei und wirkt relativ offen.

Der Satzbau, den der Autor gewählt hat ist relativ einfach und verständlich. Die Sätze sind meistens sehr kurz gehalten, wie man es in Zeile acht bis neun deutlich sehen kann „ Sterne waren nicht da“. Auffallend ist, dass Wolfgang Borchert dreimal den Satz schreibt „ Aber er hatte keinen, dem er dafür die Fäuste ins Gesicht schlagen konnte“.

Der Satz steht einmal in Zeile 37 bis 38. Dann in Zeile 43 bis 44 und dann nochmal in Zeile 90 bis 91. Er benutzt sonst keine Fremdwörter oder Fachausdrücke, das macht den Text leicht verständlich.

Borchert verwendet viele sprachliche Bilder. Gleich in der Überschrift ist eine Alliteration zu finden „ Die drei dunklen Könige“. Auffallend ist, dass der Verfasser viele Personifikationen und Wiederholungen benutzt. Die erste Personifikation ist gleich in Zeile drei und vier zu finden, dort heißt es „[…] das Pflaster war erschrocken über den späten Schritt.“ Gleich danach in Zeile sechs heißt es „[…] bis eine Latte morsch aufseufzte…“.

Eine weitere Personifikation findet man in Zeile zehn bis elf „ sie weinte dabei, die Tür…“. Noch eine Personifikation findet man in Zeile 15 „ Das Holz seufzte. Eine Wiederholung ist in eine Zeile sieben zu finden „ Das Holz roch mürbe und süß“. Dieser Satz kommt so ähnlich nochmal in Zeile 15 und 16 vor „ Dann roch es mürbe .....

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Es ist vermutlich das erste Weihnachte, nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch die Wiederholung am Ende, dass es gerade Weihnachten ist, wird der Bezug zu Weihnachtsgeschichte noch einmal verdeutlich. Wolfgang Borchert will mit der Kurzgeschichte zeigen, dass man Menschen nicht nach deren Äußeren beurteilen soll.

Denn auch wenn die Männer sehr mitgenommen aussehen, können es doch sehr nette Menschen sein und dir Gutes tun. Das Paar war erst skeptisch, die drei Fremden in ihr Haus zu lassen. Doch die Männer haben ihnen nichts Böses getan. Nachdem die Männer gegangen sind, war der Eindruck der Hilfslosigkeit und der Einsamkeit, der am Anfang rüber kam, verschwunden.

Ich selber finde die Kurzgeschichte sehr gut. Sie ist leicht zu verstehen und auch sprachlich nicht schwer geschrieben. Die Kurzgeschichte sagt etwas Wichtiges aus. Sie zeigt, dass das äußere Aussehen nicht wichtig ist, sondern das was man tut wichtig ist. Was ich außerdem gut finde ist, dass man den Text fertig lesen muss, weil man wissen will, was die drei Männer machen.

Obwohl ich nicht gleich den Zusammenhang zu der Weihnachtsgeschichte erkannt habe, hat mir die Kurzgeschichte gut gefallen. Wenn ich die Erzählung lese, frage ich mich, wie ich anstelle des Paares gehandelt hätte.


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