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Textanalyse zu Szene Wald und Höhle aus Faust

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Text Analysis
German studies

Faust Wald Und Höhle Interpretation

University, School

Isar Gymnasium München

Grade, Teacher, Year

2, Prof. Maier, 2018

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Johann Wolfgang von Goethe Faust 1 Interpretation der Szene Wald und Höhle Faust, das Lebenswerk von Johann Wolfgang von Goethe, besteht aus zwei Teilen. Es beinhaltet eine Rahmenhandlung, in welcher ein Herr mit Mephistopheles eine Wette vereinbart, ob der Teufel Faust dazu bringen kann vom rechten Weg des Lebens abzuweichen. Denn der Herr beschreibt Faust als einen guten Menschen, der sein Wissen hinterfragt und niemals den Glauben verliert. Des Weiteren verlaufen innerhalb des Werkes zwei verschiedene Tragödien: Zum einen…
Faust: Szene „Wald und Höhle“ von Johann Wolfgang von Goethe Interpretation „Irren ist menschlich“ lautet ein weises Sprichwort. Jeder Mensch begeht Fehler aus Unsicherheit, Ignoranz oder aus Versehen; Wichtig jedoch ist sich seiner Schuld bewusst zu werden und folglich seiner Verantwortung zu stellen. Angenommen jemand „geht fremd“ und lässt seinen Partner darüber in Unwissenheit, so verschließt er die Augen vor der Wahrheit, und sei er noch so verliebt, nimmt er in Kauf andere Personen seelisch zu verletzen. Man hadert mit…
Textanalyse zu Szene Wald und Höhle aus Faust

22. 12. 2018

  1. Naturgefühl als Gegenpol zur stressigen Arbeitswelt


  1. Erschließung und Interpretation der Szene „Wald und Höhle“ mit Blick auf Fausts Weltsicht und die Bedeutung der Szene für das gesamte Drama.


    1. Ruhe in der Natur vs. Aufbruchsgefühl

      1. Monolog von Faust => Naturgefühl

    1. Naturgefühl Fausts

    2. Beruhigung durch Betrachtung des Monds

    3. Erkennen des Zustandes zwischen Begierde und Genuss

      1. Dialog zwischen Faust und Mephisto (Streitgespräch)

2.1 Gegenseitige Vorwürfe und Verhöhnung des Naturgefühls durch Mephisto

2.2 Erregungen der Begierde nach Gretchen durch Mephisto

    1. Entschluss zur Rückkehr zu Gretchen

    1. Monolog- und Dialogführung mit Hinblick auf die sprachlichen Besonderheiten

      1. Monolog von Faust

    1. Darstellung von Fausts Erregung über Naturempfinden durch schmückende Adjektive und Wiederholungen

    2. Beruhigung Fausts durch gedämpfte Sprache

    3. Leidenschaft durch entsprechenden Wortschatz, Adjektiven, Vergleichen und Metaphern

      1. Dialog zwischen Faust und Mephisto

2.1 Verspotten des Naturgefühls durch Mephisto durch Sarkasmus und rhetorische Fragen

2.2 Lächerlich machen Fausts durch Tiervergleich

2.3 Bewusstmachen von Gretchen durch leidenschaftliche Sprache

2.4 Reaktion von Faust durch Klimax (Steigerung) und Anapher (Wiederholung am Anfang) dargestellt

2.5 Entschluss zur Rückkehr, dargestellt durch übersteigerte Bilder, Euphorie und syntaktischen Besonderheiten (Satzbau, z.B. Imperativ)

    1. Lebensgefühl und Weltsicht Fausts

      1. Hingabe zur Natur

      2. Sehnsucht nach Ruhe

      3. Unwichtigkeit des Menschen

      4. Vernunft als höchstes Ziel

      5. Leidenschaftlichkeit

      6. Begeisterung vs. Klage (widersprüchliches Verhalten)

      7. Schnell schwankende Gefühlslage

      8. Verantwortungsloses Handeln

      9. Akzeptanz der Aufbruchssituation

    2. Bedeutung von „Wald und Höhle“ fürs Gesamtdrama

      1. Szene als Mittelpunkt der Gretchentragödie

      2. Mephisto als Auslöser der nun schlechtmöglichsten Handlung ( Inkaufnahme der Schuld Gretchens)

      3. (Vermutliches) Scheitern der Wette zwischen Gott und Mephisto

  1. Resistenz während des Naturgenuss gegenüber Verlockungen


In der heutigen Arbeitswelt wird immer mehr Wert auf Effizienz gelegt, wodurch Arbeitnehmer oftmals in Stress verfallen. Viele suchen daher in ihrer Freizeit die Ruhe der Natur, so auch der Protagonist Faust in Johann Wolfgang von Goethes gleichnamigem Drama. Anhand der Szene „Wald und Höhle“ wird im Folgenden Fausts Weltsicht erschlossen und so auch dessen Bedeutung für das Gesamtwerk.

Zunächst wird Fausts Umschwung von der Ruhe der Natur zum Aufbruch und dem Verlangen nach Gretchen erläutert: Die innere Ruhe, die Faust verspürt, wird anfangs in einem Monolog dargestellt. Hierbei spricht er zu einem Erdgeist und bedankt sich für die Gabe der Natur, die ihm Kraft, gleichzeitig aber auch Rast gebe, um seine aktuelle Situation zu reflektieren, aber auch für die Erfüllung seiner Wünsch.....[read full text]

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Mit dem oben genannten Tiervergleich (mit einem Schuhu) verspottet er Faust zudem, es ist jedoch nicht anzunehmen, dass er damit eine negativ gemeinte Anspielung auf tierische Triebe macht, da es ja sein Ziel ist, diese in Faust zu wecken. Später wechselt Mephisto das Thema und kommt auf Gretchen zu sprechen.

Um Faust diese bewusst zu machen, spricht er in einer leidenschaftlicheren Sprache, also von „Vergnügen“ (v. 3297) und seinem „Liebchen“ (v. 3303), von Liebe und Zuneigung. Damit gelingt es ihm, Fausts Interesse an ihr erneut zu wecken. Faust reagiert mit Anaphern – „Der Unmensch ( .), der wie“ (v. 3349 f.) – um seinen Standpunkt zu bekräftigen und nutzt Klimaxe, um seine Gesamtaussage zu verstärken.

Er geht von der einfachen Frage „Was ist die Himmelsfreud´ in ihren Armen“ (v. 3345) über „Fühl ich nicht immer ihre Not?“ (v. 3347) bis hin zu „Bin ich der Flüchtling nicht? Der Unbehauste?“ (v. 3348), um seine enge Verbundenheit, die letztendlich in Abhängigkeit endet, auszudrücken.

Schließlich entscheidet Faust sich für die Rückkehr zu Gretchen. Dies untermauert und rechtfertigt er mit Übertreibungen - er beschreibt sich als „Gottverhasst“ (v. 3356) – und Euphorie: „Lass mich an ihrer Brust erwärmen!“ (v. 3346). Auch ein Teil dieser Euphorie und der Bereitschaft zum Aufbruch ist der jetzt mehrmals genutzte Imperativ – „Und sie zu Trümmern schlug!“ (v. 3359), „ Und sie mit mir zu Grunde gehen!“ (v. 3365) – und auch der größtenteils auf Parataxen ausgelegte Satzbau verdeutlicht den Willen zu einem (schnellen) Aufbruch.

Zum Lebensgefühl und der Weltsicht Fausts kann gesagt werden, dass er sich aufgeschlossen der Natur hingibt, auf diese eingeht und bereit ist, von dieser zu lernen. Gleichzeitig sehnt er sich nach Ruhe, jedoch nicht um sich abzulenken, sondern um seine aktuelle Situation zu reflektieren.

Diese findet er vorerst auch. Dabei erkennt er die scheinbare Irrelevanz des Menschen, verglichen zum großen Ganzen, in dem sich der Mensch befindet. Damit versteht er nun auch, dass Götter weitaus mächtiger seien als er es ist und sein Einfluss geringer sei.....

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Die Szene „Wald und Höhle“ ist definitiv als Mittelpunkt der Gretchentragödie und sogar als einen der Wendepunkte des gesamten Dramas einzuordnen.

Faust ist zwar glücklich über seine aktuelle Situation mit Gretchen, erkennt aber, dass sein Handeln (Gretchen gegenüber) von Trieben gesteuert ist. Er fühlt sich eigentlich schuldig aufgrund seiner, für ihn, neuen Seite. Daraufhin tritt Mephisto hinzu und weckt Fausts Verlangen nach Gretchen.

Er gibt seinen Trieben nach, entgegen Gottes Erwartungen und so kann Mephisto seine Chancen auf einen Gewinn der Wette vorerst erhöhen. Der Teufel kann so auch noch die schlechtmöglichste Handlung Fausts auslösen, nämlich dass Faust Gretchen mit in die Schuld zieht und das sogar bis zum Tod beider.

Es ist also zum jetzigen Zeitpunkt zu erwarten, dass die Wette zwischen Gott und Mephisto scheitert.


Diese Schlüsselszene zeigt, wie sehr Faust durch die Natur geprägt werden kann. Solange er diese für sich alleine genießen kann, ist er sich seinen Gedanken und Gefühlen bewusst, ist sich darüber im Klaren, was förderlich für seine Entwicklung ist und vor Allem ist er Herr übe.....


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