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Interpretation
German studies

University, School

Kirchheim SG

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unklar,2017

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Analyse Faust – der Tragödie erster Teil „am Brunnen“ Das Drama „Faust- der Tragödie erster Teil“ wurde von Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1808 veröffentlicht. Es geht um Heinrich Faust, der zum einen selbst nach jahrelangem Studieren der Universalwissen­sch­aften behauptet, noch zu wenig zu wissen und nach noch mehr Wissen strebt, und zum anderen unfähig ist, sein Leben zu genießen. Aus diesen Gründen schließt er mit dem Teufel einen Pakt, dem er seine Seele verspricht, um dafür vor allem durch das junge Mädchen Gretchen menschlichen…
Szenenanalyse: Straße aus Faust - Die Tragödie erster Teil. Johann Wolfgang von Goethe Szenenanalyse „Faust – Der Tragödie erster Teil“ (Faust I) ist ein Drama von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahr 1808, und somit aus der Zeit der Weimarer Klassik. Dieses Drama beinhaltet die Szene “Straße“, diese Szene spielt nach der Szene „Hexenküche“ in dieser Szene bekommt Faust einen Zaubertrank welchen ihn um dreißig Jahre verjüngt und Faust sieht ebenfalls das verschwommene Bild seiner Traumfrau in einem Spiegel, und spielt vor der…
Szenenanalyse: Vor dem Tor „Faust: Der Tragödie erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe

In dem Drama „Faust- Der Tragödie erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe, welches 1808 zur Zeit der Klassik uraufgeführt wurde, geht es um den Gelehrten Faust, der eine Erkenntniskrise durchlebt und deshalb auf einen Pakt mit dem Teufel eingeht.

Dieser ist eingeleitet durch eine Wette zwischen Teufel und Gott. Zentrale Thematik der Tragödie ist der innere Konflikt Fausts zwischen dem wissenschaftlichen und dem sinnlichen Leben, welches in der Gretchentragödie zum Ausdruck kommt.

Das Drama beginnt mit drei hinführenden Einführungen, darunter einem Widmungsgedicht des lyrischen Ichs mit dem Titel „Zueignung“, einem Vorspiel auf dem Theater und dem „Prolog im Himmel“, in dem auch die Wette zwischen Mephisto und Gott thematisiert wird.

Die Wette beinhaltet Heinrich Fausts Werdegang , der durch den Versuch des Teufels ihn von dem rechten Weg abzubringen beeinflusst wird. Als Wetteinsatz dient Fausts Seele, welche nach dem Gewinn der Wette entweder dem Teufel oder Gott zugesprochen wird. In der nachfolgenden Szene „Nacht“ beginnt das eigentliche Drama und die Gelehrtentragödie findet dort ihren Ursprung.

Trotz seiner leidenschaftlichen Hingabe zu Wissen, seinem Doktortitel und dem jahrelangem Studium, weiß Faust noch nicht was „die Welt im Innersten zusammenhält“(V.382f) und leidet an einer Existenz- und Erkenntniskrise. Durch drei Entgrenzungsversuche versucht er diese Krise zu überwinden – erfolgslos.

Er scheitert bei dem Makrokosmos, sowie dem Versuch einen Erdgeist in seine Dienste zu zwingen. Letzten Endes sieht er seinen einzigen Ausweg im Suizid, um in höhere Sphären aufzusteigen, welcher jedoch durch die Erinnerungen an Ostern und damit auch an seine Kindheit und der Natur abgebrochen wird.

Auf einem Osterspaziergang mischen sich Faust und Wagner, sein Schüler, unter das feiernde und singende Volk. Faust fühlt sich sichtlich wohl. Die beiden begegnen Bauern, welche Faust und insbesondere seinen Vater als Ärzte ehren. Diese Unterhaltung erinnert Faust an seine Biografie, da er mit seinem Vater damals ein hergestelltes giftiges Medikament gegen die Pest verabreicht hat.

Doch diese Erinnerung missfällt ihm und er wird sich bewusst mehr Menschen geschadet als geholfen zu haben.

An dieser Stelle setzt das zu interpretierende Gespräch zwischen Faust,dem Universahlgelehrten und Wagner ein.Die Erinnerung an sein damaliges Handeln hinterlässt bei Faust Gewissensbisse. Nach seiner Unmut erfreut er sich an der Natur und befriedigt sich an der friedlichen und ruhigen Abendstimmung, während Wagner die Buchgelehrsamkeit und die wissenschaftliche Arbeit mit Buch und Pergament lobt.

Im weiteren Verlauf beschreibt Faust seine innere Zerissenheit zwischen dem Wissen und der Sinnlichkeit.Dieser Monolog ist auch eine der Grundlagen für das darauffolgende Auftreten Mephistoteles als Pudel(vgl. V.1147 f) und zeigt die zwei Seelenproblematik auf. Die Textstelle ist in Fausts Redenanteilen im Wesentlichen geprägt von Kreuzreimen(abab) wie beispielweise in Vers 1084 fortfolgenden mit „sinken,erw.....[read full text]

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Diese Erlebnisse erwecken in ihm einen „Trieb“(V.1085), welcher die neu aufkommende Lebensfreude,Lust und Begierde beschreibt, möglicherweise aber auch ein Indiz für die Zeit des Frühlings ist, die in Faust gleichermaßen postive Aspekte erzeugen. Die Zeit des Frühlings weckt in ihm Naturerinnerungen (V.776ff) und erinnert ihn an seine Kindheit zurück (V.779f).

Faust enwirft sich in seinem Redeanteil eine für ihn schöne Welt, die jedoch nicht vollständig mit der Realität übereinstimmt.In Vers 1087 sind auffällend viele Begriffe, die mit dem Himmel in Verbindung gesetzt werden können. Es fallen im Zusammenhangmit dem Himmel, die Wörter „Flügel“(V.1090f), „Himmel“(V.1088) und verschiedene Vogelnamen(V.1095,1097,1099).

Diese Wörter des Himmel verdeutlichen den Drang ins Unendliche und die Unbegrenztheit. Im Zusammenhang mit der „Lerche“ fällt außerdem eine Alliteration, die den Aspekt des Frühlings und der Glückseeligkeit verstärkt. Vielmehr beweist auch der Vers „Ach! Zu des Geistes Flügeln“(V.1090), die Verbindung von Faust mit dem göttlichen Himmel und dem Drang ins Unendliche.Er gibt sich vollkommen der Illusion hin, beziehungsweise seiner schönen Welt(vgl. V.1091,1093).

Eine für ihn schöne Welt ist frei von Existenz-und Erkenntnisprobleme,welche durch seine Begrenzheit (vgl.V.359) und den bislang gescheiterten Versuch seinen Wissensdrang zu stillen (vgl. Studierzimmer) entstanden. Auch die zweite Interjektion „Ach! Zu den Gottes Flügeln“(V.1090) zeigt wie emotional bewegt die Szene ist und ist einer von Fausts euphorischen Ausrufen.

Wagner hingegen sieht keinen Sinn in der durch die Natur aufkommenden Euphorie(vgl.V.1101) und ist der Meinung,er werde nie den Drang in die Unbegrenztheit spüren, da er „des Vogels Fittich()nie beneiden“(V.1104) werde. Im Gegensatz zu Faust nutzt Wagner alle Quellen des Wissens (vgl. V.563) um ein möglichst breites Spektrum an Wissen zu erhalten(vgl.V 601).

Er ist hingegen keineswegs an der Natur interessiert,was den Kontrast zu Faust weiter verdeutlicht.Ihm sind die Grenzen des menschlichen Lebens deutlich bewusst(vgl. 563ff) und er besitzt hauptsächlich oberflächliches durch Bücher angeeignetes Wissen(vgl.V.1105),wodurch er nicht das Problem des unstillb.....

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Die eine Seele ist die himmlisch und göttliche und die Andere ist irdisch(vgl.V.1110-1117). Die irdische Seele „hält,in derber Liebeslust,an die Welt“(V.1115). Die auffällige Wortwahl „klammernden“(V.1115)verdeutlicht einen irdischen Aspekt.Die Organe sorgen für die Gesundheit des Körpers.

Auch hier ist es der Fall,dass die eine Seele sich um den Gemütszustand kümmert und so mit dem irdischen der Erde verbunden ist. Gleichzeitig besteht auch eine Verbindung mit der Natur,die für Faust von großer Bedeutung ist. Die Alliteration „Liebeslust“(V.1113) verstärkt diesen Aspekt nochmals.Des Weiteren möchte Goethe ausdrücken,dass Faust noch Mensch bleiben möchte,um die Freuden des irdischen Lebens genießen zu können.

Die himmlische Seele will sich „von der andren trennen“(V.1113), ist transzendtal und eins mit dem göttlichen Kosmos, aufgrund ihres Dranges „zu den Gefilden hoher Ahnen“(V.1117) aufzusteigen. Faust kann sich zwischen den beiden Trieben nicht entscheiden,will zwar beides haben, kann dies jedoch erreichen.

Er beabsichtigt zwar weiterzuleben,schreckt jedoch vor dem Gedanken zu sterben nicht zurück,da er durch die Begegnung mit dem Erdgeist merkt, dass es unmöglich für ihn ist zu leben und gleichzeitig allwissend zu sein(vgl.V.512). Diese Duplizität der Seele ebnet den Weg Mephistoteles, da dieser an der Seelenproblematik ansetzt.Ab Vers 1116 kommen vermehrt Begriffe des Himmels vor.

Beispiele dafür wären„Dust“(V.1116) und„Luft“(V.1118). Auffällig ist der Satzteil „Geister in der Luft“(V.1117), da dieser ein Verweis auf die Gehilfen des Teufels darstellt, möglicherweise auch Mephisto selbst. Wichtiger ist jedoch Fausts Wunsch nach einem neuen,bunten Leben(vgl.V.1121) und nach einem „Zaubermantel“ (V.1122),welcher auch einen Verweis zu Mephistoteles,dem Teufel bildet, der ihm im Verlauf des Dramas einen Zaubermantel zur Verfügung stellen wird(vgl.V.2065).

Die Textstelle bringt Fausts Naturverbundenheit und die Zwei-Seelen-Problematik klar zum Ausdruck.Die Zwei-Seelen-Problematik ist Grundlage für den gesamten Inhalt des Dramas,welche sich aus der Disparität zwischen dem Drang des Wissens und dem Drang nach Sinnlichkeit und etwas Irdischem festmachen lässt und ist neben der Gretchentragödie Hauptbestandteil des Dramas und damit von großer Bedeutung für die weitere Ent.....

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