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Interpretation von Pflichtlektüren zum Abitur: Schülerwerke zu Faust I, Iphigenie auf Tauris, Die Leiden des jungen Werthers (Pflichlektüren, Band 3)
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Interpretation
German studies

University, School

König Wilhelm Gymnasium

Grade, Teacher, Year

2010, Altmeier

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Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe. Szenenzusamenfa­ssu­ng: 1. Aufzug 1.1 bis 1,4; 2. Aufzug 2.1 bis 2.2; 3. Aufzug 3.1 bis 3.3; 4. Aufzug 4.1 bis 4.5; 5. Aufzug 5.1 bis 5.6 Inhaltszusammen­fas­sungen der Szenen Erster Aufzug 1.Auftritt Die Göttin Diana hat Iphigenie vor dem Tod gerettet. Aus Dankbarkeit dient diese der Göttin auf der Insel Tauris als Priesterin. Iphigenie hält einen langen Monolog, in dem sie erklärt, dass sie ihr Leben dort als zweiten Tod empfindet, da sie sich nach ihrer Heimat Griechenland sehnt. 2.Auftritt Arkas, ein Vertrauter des Königs Thoas, kündigt Iphigenie das Erscheinen von Thoas an und rät ihr den Heiratsantrag des Königs anzunehmen. Außerdem warnt Akras Iphigenie vor der Wut des Königs, falls sie seinen Antrag ablehnen würde. 3.Auftritt Da der König Thoas um seine Nachfolge besorgt ist, bittet er Iphigenie darum, ihn zu heiraten. Iphigenie lehnt den Heiratsantrag des Königs ab und gesteht ihm, dass sie aus dem Geschlecht Tantalus stammt, auf dem ein Fluch lastet. Gemäß dem Tantalidenfluch kommt es in jeder Generation zu Hass und Morden unter den Familienangehör­ige­n. Thoas ist über die Weigerung Iphigenies sehr verärgert und droht ihr, dass von ihr abgeschaffte Menschenopfer wieder einführen zu lassen. Zwei Fremde, die in Uferhöhlen von Soldaten des Königs gestellt worden sind, sollen die ersten Opfer sein. 4.Auftritt Im Vertrauen auf deren

Johan Wolfgang von Goethe

Iphigenie auf Tauris

Szenenanalyse 3. Aufzug, 3. Auftritt


Aufgabe:

Analysiere den Szenenausschnitt 3. Aufzug, 3. Auftritt unter besondere Berücksichtigung der seelischen Verfassung der drei Figuren. Beziehe dabei auch die Art der Gesprächsführung ein.


Das Werk „Iphigenie auf Tauris“ entstammt der Feder des Johann Wolfgang von Goethe. Sein 1786 in Jamben umgeschriebenes Werk bfasst sich mit dem Konflikt des Humanitätsideals Iphigenie, die sich nach ihrer Heimat Griechenland sehnt, aber durch ihre Moral und ihr Gewissen gezwungen ist, die Insel Tauris nicht zu verlassen. Beim Versuch die Königstochter zu opfern wurde sie durch die Göttin Diana gerettet und war fortan ihre Priesterin.

Der zu Bearbeitende Dialog ist der 3. Aufzug aus dem 3. Auftritt, wo Orest zunächst meint, dass Iphigenie und Pylades mit ihm im Reich der Toten seien. Pylades und Iphigenie versuchen nun auf unterschiedliche Weise, Orest von seinem Irrglauben abzubringen.

Während Iphigenie auf die Hoffnung der beiden Götter, Diana und Apoll, setzt und diese anfleht ihren Bruder vom Wahn zu befreien, appelliert Pylades an Orests Vernunft. Anschließend ist Orest tatsächlich geheilt.

Thema des Dialogs ist die Berücksichtigung der seelischen Verfassung der drei Figuren, wobei ich auch, die Art der Gesprächsführung in der wesentlichen Analyse (Hauptteil) einbeziehen werde. Zum Schluss werde ich noch einmal die abrundende Darstellung der Ergebnisse, inklusive einer abschließenden Bewertung der Szene darstellen.

Der Anfang der Scene beginnt mit einer Aussage von Orest, welcher wohl kurz vor dem Wahnsinn steht, da er schon seine Schwester Iphigenie und seinen Bruder Pylades in die Unterwelt kommen sieht („Seid ihr auch schon herabgekommen?“ ,V. 1310) Auf Grund des Fluches wünscht er sich, dass seine Schwester Electra bei ihm wäre, um den Fluch zu lösen („Noch fehlt Elektra“ ,V.1311).

Es ist sehr sichtbar, dass der Fluch hier Orest schreckliches Leiden und Quälen bringt, wo man auch auf die negative Einstellung von Orest zurückgreifen kann, dass er sein Leben nur als etwas Negatives und Sinnloses sieht. Ungewöhnlich für einen Tantaliden jedoch ist, dass in den nächsten Zeilen Orest für einen Freund Bedauern fühlt, was normalerweise nicht der Fall sein sollte, wegen der Normalität von Morden und Grausamkeiten zwischen den Tantaliden.

Daraufhin lassen Iphigenie und Pylades ihren Bruder nicht weiterhin im Elend versinken und treten sofort an ihn heran. Iphigenie betet zunächst zu den „Geschwistern“ (V.1317), welche hierbei die Götter sein sollen, weil nur die Macht dazu haben, „das schöne Licht bei Tag und Nacht herauf den Menschen zu bringen und den Abgeschiedenen nicht leuchten zu dürfen.....[read full text]

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Nach dem Analysieren des dritten Auftrittes des dritten Aufzuges, wurde mir bewusst, dass es sich hierbei um eine sehr wichtige Szene, für den weiteren Verlauf der Handlung, handelt. Orest wird endlich von seinem Fluch befreit und kommt somit auch wieder zum Verstand.

Er macht eine komplette Persönlichkeitswandlung und wendet sich vom negativen zum positiven hin, wobei er auch wieder an die Götter glaubt und sich wieder im Leben, fest auf seinen eigenen Beinen, stehen sieht. Von mir aus kann ich diese Szene positiv bewerten, da sie für mich einen Spannungspunkt darstellt, welcher neue Informationen vermittelt und viele neue Wege für einen möglichen Schluss setzt.

Somit musste die Heilung Orests erfolgen, damit die Spannungskurv.....

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