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Interpretation von  Pflichtlektüren zum Abitur: Schülerwerke zu Faust I, Iphigenie auf Tauris, Die Leiden des jungen Werthers (Pflichlektüren, Band 3)
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Interpretation
German studies

University, School

Gymnasium am Kothen Wuppertal

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Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe Analyse: 2 Auftritt, 1 Akt Das Drama „Iphigenie auf Tauris“ von Johann Wolfgang von Goethe thematisiert die Grenzen der absoluten Humanität. Der 2. Auftritt des 1. Aufzugs handelt von einem Dialog zwischen Arkas und Iphigenie. Arkas wurde vom König Thoas gesandt, um Iphigenie auf seine Ankunft und seinen Heiratsantrag vorzubereiten. Iphigenie lebt seit einigen Jahren auf der Insel Tauris. Sie ist ein Mitglied in der Familie der Tantaliden, welche von den Göttern verflucht wurde.…

Hausaufgabe 04.10.2011


Der Textauszug , V.220-306 (erster Aufzug, dritter Auftritt), aus dem Drama „Iphigenie auf Tauris“, geschrieben von Johann Wolfgang von Goethe handelt von einem Dialog zwischen Iphigenie, Tochter des Agamemnon und Thoas, dem König von Tauris, in welchem Thoas um Iphigenies Hand anhält und ihre Vergangenheit hinterfragt.
Nachdem Thoas seinen Sohn im Krieg verloren hat und nun den Fortbestand seiner Familie fürchtet, schickt er Arkas, um Iphigenie seine Heiratswünsche zu überbringen.

Außerdem bittet Arkas sie, ihre Identität, die sie bisher verheimlicht hat, zu offenbaren. Iphigenie jedoch verschweigt ihre Abstammung und lehnt den Heiratswunsch Thoas' ab, da sie den bedrohenden Familienfluch fürchtet. Daraufhin beschließt Thoas persönlich um ihre Hand anzuhalten.
Durch diesen Dialog entwickelt sich im weiteren Gesprächsverlauf ein Konflikt, der dazu führt, dass sich die Situation anspannt.
Iphigenie respektiert und vertraut Thoas, jedoch will sie keine Bindung eingehen, da sie zurück zu ihrer Familie möchte.

Um dem Antrag auszuweichen, erzählt sie ihm von ihrem Fluch. Im Folgenden werden wir dieser Deutungshypothese nachgehen.
Insgesamt lässt sich der Auszug in vier separate Sinnabschnitte gliedern.

In dem ersten Abschnitt (V.220-225) geht es darum, dass Iphigenie Thoas den Segen der Göttin, Sieg, Ruhm, Reichtum und das Wohl seines Volkes wünscht, (vgl. V.220-223).

In diesem Abschnitt wird deutlich, dass Iphigenie Thoas respektvoll und ehrenwürdig behandelt. Obwohl sie von Thoas' Heiratsplänen, denen sie negativ gegenübersteht, erfahren hat, versucht sie dennoch einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

Der zweite Abschnitt (V. 220-244) beinhaltet eine kleine Rede Thoas', in der er seine schweren Zeiten beschreibt. Zunächst erklärt er, dass er sich in seinem Haus sehr alleine fühlt und bedankt sich für Iphigenies Unterstützung in seinen schweren Zeiten, als ihm sein Sohn von der .....[read full text]

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Trotz allem gibt er nicht nach und bezieht sich auf Iphigenies Aussage, sie hätte ein verwünschtes Haupt, indem er sagt: „Ich möchte schwer zu überreden sein, / Dass ich an dir ein schuldvoll Haupt besitze,“ (V.284+85). Nochmals verlangt er, dass sie ihr Schweigen bricht: „Drum endige dein Schweigen und dein Weigern; / Es fordert dies kein ungerechter Mann,“ (V. 287+288).

Er versucht sie hiermit zu überreden, indem er wiederholt sagt, dass er es es verdient hat, es zu wissen. Er argumentiert mit „Die Göttin übergab dich meinen Händen,“ (V.290), sodass sie nicht sagen kann, sie gehöre der Göttin Diane. Diane hat sie nämlich Thoas übergeben, wodurch Iphigenie .....

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