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Szenenanalyse Faust: Straße II - Goethe

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German studies

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Edith-Stein-Gymnasium Speyer

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Straße (V.2605-V.2677)­ Funktion der Szene Einleitung der Gretchentragöd­ie Findet Faust seine höchste Erfüllung in der Liebe? Inhalt Ausgangssituati­on: Faust kommt aus der Hexenküche, Gretchen aus der Kirche 2 Abschnitte 1. Abschnitt (V.2605-V.2618)­ Erste Begegnung Faust, Gretchen
Szenenanalyse: Straße aus Faust - Die Tragödie erster Teil. Johann Wolfgang von Goethe Szenenanalyse „Faust – Der Tragödie erster Teil“ (Faust I) ist ein Drama von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahr 1808, und somit aus der Zeit der Weimarer Klassik. Dieses Drama beinhaltet die
Faust - Der Tragödie Erster Teil Szenenanalyse Straße Die Szene Straße (Seite 75-77) aus dem 1808 verfassten Drama Faust - Der Tragödie Erster Teil von Johann Wolfgang Goethe handelt von der ersten Begegnung Fausts mit Gretchen und seine Bemühungen um ihre Liebe zu erlangen. Diese Szene ist

Szenenanalyse Faust – Straße II


Die zu analysierende Szene „Straße II“ ist ein Auszug aus der Tragödie „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe.

Das Drama wurde zwar 1797 veröffentlicht, benötigte allerdings einige Zeit um sich aus der ursprünglichen Fassung, dem „Urfaust“, zu entwickeln. Dieser beinhaltet weder die drei einleitenden Szenen, noch die Gelehrtentragödie mit Fausts Existenzkrise. Stattdessen behandelt er vordergründlich die Liebestragödie um Gretchen, welcher sich auch das vorliegende Szene zuordnen lässt.

In ihr überzeugt Mephisto Faust davon, dass es für eine Liebesnacht mit Margarete nötig sei, deren Nachbarin fälschlicherweise den Tod ihres Mannes zu bezeugen.


Goethes Lebenswerk war einerseits von dem historischen Universalgenie Doktor Faustus und andererseits von dem zeitgenössischen Prozess um eine Kindsmörderin inspiriert.

Die literarische Figur des Doktor Heinrich Faust verkörpert nicht nur den eben genannten Gelehrten, sondern beinhaltet zudem Charakterzüge des Autors selbst. Da dieser beinahe sein ganzes dichterisches Leben mit dem Fauststoff beschäftigt war, sind darin ebenso seine Gedanken als Student wie auch seine Sturm und Drang - Erlebnisse, der Geist der Weimarer Klassik und seine Altersweisheiten aus der Renaissance eingeflossen.

Die Grundzüge des Weltendramas werden durch einen Pakt dargestellt, den der Doktor mit dem Teufel eingeht.

Er verzweifelt wissbegierig an der Beschränktheit des menschlichen Seins und erhofft sich durch das Bündnis herauszufinden „was die Welt im Innersten zusammenhält“ (V. 382f), zumal ihn diese Thematik bereits in schwere Depressionen und zu suizidalen Absichten getrieben hat. Mephistopheles ist dagegen zu Beginn der Geschichte eine Wette mit Gott eingegangen, die es zu seinem Ziel gemacht hat, Faust vom re.....[read full text]

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Der Teufel ist sogar etwas erstaunt darüber, dass Faust seine Absicht Meineid zu leisten nicht sofort erkannt hat. Das macht der lateinische Ausruf „Sancta Simplicita“ (V. 3037); heilige Einfalt, klar. Darauf reagiert der Doktor jedoch wieder vorschnell und lehnt den Plan sofort ab (V. 3039). Hier beginnt Mephisto seine hinterlistige Überredungskunst anzuwenden. Er will Faust nicht nur davon überzeugen, das Lügen nicht verwerflich ist, sondern ihm auch bewusst machen, dass Lügen bereits etwas Alltägliches in seinem Leben sind (s.

V. 3040). Seine These lautet, dass Faust selbst zugegeben hat, beispielsweise seine Studenten anzulügen. Der Beleg dafür findet sich in der ersten Szene des Dramas „Nacht“. Faust moniert nicht zu wissen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, dabei unterrichtet er genau in den Gebieten, die ihm angeblich verschlossen sind (vgl. V. 3043ff). Faust wisse über den Tod von Marthes Mann genauso viel, wie über das, was er seinen Studenten lehrt und wohin er ihnen „Definit.....

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