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Religious Studies

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Hausarbeit: „Suizid im internationalen Vergleich – Statistik, Theorien, Zusammenhänge&#­822­0; Inhaltsverzeich­nis­ Seite 1 Einleitung 1 2 Entwicklung der Suizidrate in unterschiedlich­en Regionen 2 2.1 Deutschland 2 2.2 Länder in der Europäischen Union 3 2.3 Vereinigte Staaten von Amerika 3 2.4 Östliche Länder 3 2.5 Zusammenfassung 4 3 Suizid als soziologischer Forschungsgegen­sta­nd 4 3.1 Grundgedanken von Emile Durkheim 4 3.2 Die verschiedenen Arten des Suizids 5 3.3 Die Integrationsthe­ori­e…
Tod und Sterben Ein philosophisches Tagebuch Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt. – Bertolt Brecht Klasse 9c - Ethik Inhaltsverzeich­nis Kapitel 1 – Jungen begehen mehr Suizid als Mädchen Ich habe im Unterricht gelesen, dass Jungen viermal so oft einen vollendeten Suizidversuch begehen, d.h. sie töten sich im Schnitt viermal so oft. Da ich selbst ein Junge bin und mir nicht sofort ersichtlich wurde, wieso das so sein sollte, hab ich mir überlegt, genauer nachzuforschen. Zunächst kam es mir sehr unwahrscheinlic­h…

Suizid in den Weltreligionen

Suizid im Christentum und in der Kirche

Für eine lange Zeit hatte das Christentum keine klare Stellung zum Suizid und auch in der Bibel stand nichts über Erlaubnis beziehungsweise Verbot des Suizids. Als erster nahm der bekannte kirchliche Lehrmeister Augustinus eine klarere Stellung zum Suizid. Seiner Meinung nach war der Suizid etwas Schlechtes und übles. Laut Augustinus sollte man das Gebot „Du sollst nicht töten“ auch auf sich selber beziehen.

Mit der Zeit kam es dann dazu, dass die Kirche den Suizid als Sünde ansah. Auch wurde Suizidopfern ein kirchliches Begräbnis verweigert.

Die Katholiken sind der Überzeugung, dass das Leben im Grunde genommen Gott gehört. Das würde bedeuten, dass Menschen nicht das Recht haben, über ihren Tod zu bestimmen. Die Menschen haben also nicht das Recht, dieses Leben oder dieses Geschenk, zurückzuweisen. Jedoch ist dabei nicht gemeint, dass wir uns vor Gott fürchten sollten und deswegen auf Suizid verzichten sollten, sondern viel mehr der Umstand, dass Christen dazu bereit sein sollten, dieses Geschenk von Gott anzunehmen.

Das Christentum meint, dass durch Suizid, die Herrschaft Gottes verletzt werden würde.

Im Zusammenhang dazu steht die Ansicht, dass das Leben jedes Menschen heilig sei und aus diesem Grund müsse alles dafür getan werden, um den bestmöglichen Schutz für das Leben zu gewähren. Um Gottes Ehre nicht zu verletzen, müsse man alles dafür tun, um das Leben zu bewahren.

Wichtig ist im Christentum auch der Gedanke, dass Menschen nur Verwalter und eben keine Eigentümer des Lebens seien. Gott hat den Menschen sozusagen das Vertrauen geschenkt und die Menschen sind dazu verpflichtet, darauf Acht zu geben. Auch heute ist es so, dass die christliche Ethik, den Suizid nicht als ein christliches Handeln sieht.

Trotzdem herrscht heutzutage die Überzeugung, dass ein Suizid nicht als Unheil gesehen werden sollte. Viele Christen bewerten den Suizid als ein Vergehen oder einen Verstoß gegen die rechte Eigenliebe. Auch verstößt Suizid gegen Nächstenliebe, den es führt zu enormen Schaden in der Familie und im Freundeskreis. Außerdem wird es als Verstoß gegen die Solidarität zur Menschheit gesehen.

Auch die der Liebe zu Gott wiederspricht der Suizid eindeutig, da eine Liebe zu Gott niemals gegeben sein kann. Wenn man dieses Geschenk des Lebens, welches von Gott kommt, nicht annimmt.

Entscheidend ist für die Christen jedoch, wie schon zuvor angedeutet, dass das Leben von Gott gewollt und geheiligt ist und das dieses bis zum natürlichen Tod zu schützen ist. Wichtig zu wissen ist aber auch, dass die Kirche die Menschen dazu auffordert, niemals im Kampf für das ewige Heil, aufzugeben. Man glaubt daran, dass allein Gott, Menschen die von Suizid betroffen sind, wieder zum richtigen Pfad führen kann.

Die Kirche setzt sich auch für Suizidopfer ein und bettet für sie. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Suizid dem Willen Gottes widerspricht und deswegen verboten ist. Er ist auch ein schweres Vergehen gegen die Gerechtigkeit, die Liebe und die Hoffnung. Das fünfte Geb.....[read full text]

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Von dem Wunsch der Herbeiführung des Todes ist hier nicht die Rede. Die Entscheidung zu dieser Handlung ist vom Patienten selbst zu treffen, sollte dieser dazu fähig sein.


Suizid im Buddhismus

Während die drei größten Religionen der Welt, das Christentum, das Judentum und der Islam, allesamt den Suizid ablehnen, ist es beim Buddhismus etwas anders. Der Buddhismus ist, kann man sagen, weder für noch gegen den Suizid. Oder zumindest wird dieses Thema im Buddhismus differenziert betrachtet. Die Lehre vom Karma besagt, das sich der Mensch in Lebenssituation befindet, in der wir von Raum-Zeit Verhältnis abhängig sind.

Das heißt also, dass es bestimmte Voraussetzungen für Leben geben muss, denn wenn man selber existiert, müssen andere vor sowie nach mir existieren. Wichtig ist hierbei, sich als ein Teil eines Ganzes zu sehen und das jedes Teil, also jeder einzelne, Auswirkungen und Konsequenzen auf das Ganze hat. Voraussetzung für einen Suizid, welches im Buddhismus anerkannt werden kann, ist dass man in einem Zustand sein sollte, in dem man klar denken und konzentriert sein kann.

Im Grunde genommen, bewertet der Buddhismus den Suizid als unheilsam, da es nicht möglich ist, durch einen Selbstmord, den Problemen im Leben zu entkommen, da man bei der Wiederverkörperung wieder mit den alten Prob.....

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Suizid im Judentum

Früher, vor dem 20. Jahrhundert wurde Suizid schwer verurteilt. Menschen, die sich selber das Leben nahmen, wurden wie Schwerkriminelle an besonderen Orten auf dem Friedhof begraben. Man war der Meinung, dass Gott derjenige ist, der das Leben gibt und nimmt.

Im Laufe des 20. Jahrhundert wurde der Suizid etwas anders betrachtet: Man sah den Suizid nun viel mehr als Auswirkung einer psychischen Krankheit. Mann war der Meinung, dass durch die verzweifelte Situation des Betroffen, dessen Verstand nicht mehr als funktionsfähig eingestuft werden konnte. Suizidfälle wurden dann in Bezug auf die Platzierung des Grabes normal beerdigt.

Selbstmord

Selbstmord ist historisch betrachtet, die älteste Bezeichnung eines Suizids in der deutschen Sprache. Das Wort „Selbstmord“ kommt eigentlich nicht aus dem deutschen, sondern aus dem neulateinischen Begriff „suicidium“, welches aus dem 17 Jahrhundert stammt.

Sterbehilfe

Sterbehilfe (Euthanasie) oder die Unterstützung im Sterben. Man muss aber zwischen die Unterstützung zum Sterben, sowie der Sterbehilfe im Sterben, unterscheiden. Bei der Sterbehilfe zum Sterben, handelt es sich darum, einen Menschen aufgrund seines Willens, zu töten. In Deutschland wird der Begriff Sterbehilfe dafür verwendet. Wie schon zuvor gesagt, gibt es auch den Begriff Euthanasie.

Dieser wird aber nicht gerne verwendet, weil er im großen Zusammenhang mit dem Nazi Regime steht und eher aus dem Nazi Regime seinen Ursprung fand. Im Gegensatz zur Sterbehilfe zum Sterben, handelt es sich bei der Sterbehilfe im Sterben darum, dass Menschen die im Sterben .....

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Der Sinn dieses Eingriffs besteht darin, dem Patienten Schmerzen und Leiden zu ersparen.


Bei der passiven Sterbehilfe kann man sagen, dass es sich um ein Sterben handelt, in dem der Arzt auf jegliche Einschreiten verzichtet. Ein Handeln, welches den Patienten länger am Leben ließe, während des Sterbevorgangs, wird nicht durchgeführt. Dieses Handeln kann nicht zu einer Strafe führen. Strafbar ist ein Handeln im Zusammenhang mit passiver Sterbehilfe erst, wenn keine Hinweise zum Sterben festgestellt werden können und wenn das Verzichten auf lebensverlängernde Maßnahmen durchgeführt wird.

Auch kann man zwischen direkten und indirekten Handeln und Eingriffen unterscheiden. Direkte Eingriffe treten dann ein, wenn das Vorhaben der Sterbehilfe auf Lebensverkürzung basiert. Die indirekte Sterbehilfe ist hingegen eine nicht durch Absicht hervorgerufene Nebenfolge.


Suizid in der Antike

Suizid und dessen moralische Einordnung und Wertung war bereits in der Antike ein bekanntes Thema. Die meisten Menschen dachten damals, dass nur Gott über Leben Tod bestimmten könne. Viele waren auch der Meinung, dass das Schicksaal jedes einzelnen schon feststeht und das der Mensch nicht die Möglichkeit habe, dieses Schicksaal zu ändern. Es entstanden verschiedene philosophische Richtungen die in Konkurrenz zu einander standen.

Die bekannten Philosophen Aristoteles und Platon lehnten den Suizid entschieden ab. Platon war der Meinung, dass der Mensch nicht über sich selbst verfügen dürfe da der Mensch nicht sich selbst gehöre. Er dachte, dass der Mensch von den Göttern ein Aufgabe und Position im Leben bekommt und man ist nicht dazu berechtigt, diese Position zu verlassen. Der berühmte Philosoph meinte auch, dass dadurch der vorherbestimmte Todestag, seine Gültig.....

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Auch lebensveränderlichere Situationen in der Berufswelt können zu einem Suizid führen.

Auch können die Gründe von einem Suizid in der Kindheit liegen. In den meisten Fällen ist es aber so, dass ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren den Ausschlag gibt. Das heißt also, dass sich ein suizidales Verhalten auch über mehrere Jahre entwickeln kann, sprich als Folge einer Folge von Ereignissen oder aber als Folge eines einzelnen Ereignisses. Oft wird auch der Begriff „lebensmüde“ mit dem Suizid in Verbindung gebracht.

Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und chronische Schmerzen sind Ursachen eines Suizids, die oftmals unterschätzt werden. Alkohol zum Beispiel, wird von vielen Menschen vor einem Suizidversuch konsumiert. Doch Alkohol kann auch in der Vorgeschichte zum Suizid eine große Rolle spielen.

Eine ethisch wichtige Frage beim Suizid ist auch die Frage nach den Folgen eines Suizids. Welche Auswirkungen hat das auf die Angehörigen der Familie? Die meisten sind nach Suizidfällen schockiert. Viele können das Geschehen nicht wirklich erfassen geschweige denn realisieren. Viele Menschen empfinden oft nichts, sind sozusagen traumatisiert von dem Geschehen. Das Gefühl von Trauer, tritt bei den meisten erst nach mehreren Tagen ein.

Beurteilung des Selbstmordes im Liberalismus und Humanismus

Der Liberalismus sieht heutzutage den Suizid als ein Recht jedes Menschen. Dieses Recht zu Sterben kann mit dem Recht der Selbstbestimmung, das ebenfalls jedem Menschen zusteht, verglichen werden. Der liberale Mensch stellt auch die Forderung, dass selbstmordgefährdete Menschen nicht zwanghaft in ein Krankenhaus eingewiesen werden sollten, da das Recht ihr eigenes Leben zu beenden, ein Recht ist, dass zu den Grundrechten der Menschen gehört.

Der Liberalismus fordert jedoch auch, dass bei der Durchführung des Selbstmordes, andere Menschen nicht zu Schaden kommen dürfen. Ein Selbstmordattentat beispielsweise, kann der Humanismus nicht akzeptieren, da dieser das Ziel, mehrere Menschen mit in den Tod mitzunehmen. Ebenfalls ist dem Liberalismus wichtig, dass die Entscheidung zum Selbstmord nicht aus einer Lustsit.....

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Ärzte und Psychologen halten es für enorm wichtig, dass solche Warnungen und Anzeichen eines mögliches Suizids ernst zu nehmen sind und die Betroffen auf eine mögliche Suizidalität offen angesprochen werden sollten.

Die Ärzte meinen, dass Menschen die einen Suizid vorhaben, meistens auf der Suche nach jemandem mit dem sie über ihre Gedanken sprechen können, noch verzweifelter werden, weil sie meistens keine Ansprechperson finden.

Deswegen ist ein zentraler Punkt der Prävention das Reden mit der betroffenen Person. Wichtig wäre es, ihnen Hilfe beim Reden über ihre Probleme und Suizidgedanken anzubieten. Dies könnte die Ausweitung der Probleme beziehungsweise Suizidgedanken, verhindern. Auch eine soziale Isolation könnte man damit möglicherweise vermeiden beziehungsweise in Grenzen halten.

Die Aufklärung über Depressionen und Verzweiflungszustände scheint sehr wirksam und effektiv. Im den 1950ern entstand dann aus diesen Überlegungen heraus die Telefonseelsorge, die eine telefonische Beratung sowie Unterstützung für Menschen mit Sorgen und Nöten, bietet. In manchen Ländern gibt es Beratungen auch im Internet übe.....


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