Internship Report

Staatsoper Hamburg

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Internship Report
Art / Design / History of Art

University, School

ASG Hamburg

Grade, Teacher, Year

2009, -

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Hamburg Sturmflut
16./17. Februar in Hamburg 1962 1962 traf eine Sturmflut die gesamte deutsche Nordseeküste, am meisten war Hamburg betroffen, und allein dort starben 318 Menschen. In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 brach die schwerste Sturmflut seit über 100 Jahren über die deutsche Nordseeküste ein. Orkanböen mit Geschwindigkeit­en bis zu 200 Kilometern pro Stunde und meterhohe Fluten ließen zahlreiche Deichabschnitte rund um Hamburg brechen. Ca. (120 km²) Hamburgs stand unter Wasser. Über 60.000 Bewohner Hamburgs wurden obdachlos und Strom, Gas und Wasser fielen aus. Der Sturm Vincinette, der über dem südlichen Nordpolarmeer in Richtung Deutsche Nordseeküste zog war der Auslöser für die Jahrhundertflut­. Am 15. Februar, wurde eine Sturmwarnung mit Stärke 9 für die Nordseeküste verbreitet. Am 16. Februar, wurde eine Orkanwarnung ausgesprochen, wodurch es erste Todesopfer gab. Gegen 9:00 zerriss dann die Ankerkette des Feuerschiffs Elbe III. Am Abend wurde dann für die deutsche Nordseeküste und Niederelbe eine schwere Sturmflut mit drei Metern über mittleren Hochwasser(hat es seit 100 Jahren nicht mehr gegeben) vorhergesagt. Von einer bevorstehenden Flutkatastrophe war jedoch keine Rede, da in der Gegend ja häufiger hohe Wasserpegelstän­de vorkommen. Dieses Sturmtief löste in der Nacht vom 16. zum 17. Februar die Sturmflut aus. Schon jetzt brachen viele Deiche (insgesamt 50 Stellen) und erst um
Clueso Hamburg 16.04.11 Gute Musik. Es ist der 21. April 2011. Lange habe ich auf diesen Tag gewartet. Ich zieh mir zackig eine bequeme Hose und ein T- Shirt über. Den Mascara auf die Wimpern, ein wenig Rouge auf die Wangen, greife die Tasche und renne voller Vorfreude nach draußen auf den Garagenhof. Stop. Wäre gut, wenn ich die Eintrittskarte mitnehme, also zurück. Wo habe ich die Karte hingetan? Panik. 18:55 Uhr: Oberste Schublade meiner Kommode? - Nein. 18:56 Uhr: Hab ich die Karte schon an meine Wall of Fame geklebt? - Nein. 18:57 Uhr: Wo ist diese Karte? Dann, 18:59 Uhr: Eine kleine Ecke, einer Konzertkarte linst aus dem Stapel auf dem Schreibtisch. Gefunden. Endlich. 19.00 Uhr. Das Auto nimmt mich mit und ich fahr zusammen mit ein paar Freunden in Richtung Alsterdorfer Sporthalle. Zeitlich gut angekommen, stürzen wir uns in die überfüllte Sporthalle. Eine Brezel auf die Hand und rein in die Musikbegeistert­e Masse. 20.00 Uhr und das Licht auf der Bühne geht an. Da stand er. Tausende von Menschen am jubeln. Ich wusste, dass es ein unvergesslicher Abend sein wird. Schüttel dein Gesicht aus und tanz, was du hast mit mir, singt Clueso. Dreh dich heißt der ruhige Eröffnungssong, und er gibt einiges von dem Tempo der kommenden zwei Stunden vor: Hier wird nicht gerockt und gerollt, das Konzert in der seit Wochen ausverkauften Sporthalle Alsterdorf hat etwas von einem langsamen Walzer. Die Masse wird behutsam durch die

Praktikumsbericht


0.            Einleitung


Das Betriebspraktikum der Klassenstufe 9 habe ich an der Hamburgischen Staatsoper im Fachbereich der Maskenbildnerei durchgeführt.


- Schulischer Rahmen des Betriebspraktikums


Unsere Schule bot die Gelegenheit, im Rahmen eines dreiwöchigen Schülerpraktikums einen möglichst genauen Einblick in das gewählte Berufsfeld zu erhalten und gleichzeiitg zu erfahren, wie es ist, berufstätig zu sein.


- Bewerbungsverlauf und Gespräch


Im September 2006 rief ich in der Staatsoper an und fragte nach, ob man dort ein Schü-lerpraktikum durchführen könne. Dies wurde mir bestätigt und gleichzeitig wurde ich infomiert, dass ich das Praktikum in einem der folgenden Bereiche absolvieren könne: Requisite, Kostümmalerei, Maskenbildnerei, Musikbibliothek und Orchesterwartebereich.

Die Mitarbeiterin aus der Personalabteilung riet mir auch, meine Unterlagen möglichst umgehend einzureichen, da es bereits ziemlich spät sei, sich für ein Praktikum im Januar/Februar 2009 zu bewerben

Ich entschied mich für die Maskenbildnerei und schrieb eine Bewerbung. Bereits zwei Wochen später erhielt ich eine schriftliche Zusage.

- Grundlagen der Entscheidung für den Betrieb


Ich habe mich für die Staatsoper entschieden, da es mich sehr interessierte, hinter die Kulissen eines so großen, aus vielen Teilen bestehenden, Kulturbetriebes zu schauen. Speziell für den Bereich der Maskenbildnerei entschloss ich mich weil es mich fasziniert, wie mit Schminke und Perücken ein Mensch in eine völlig andere Gestalt verwandelt werden kann.


- Erwartungen


Ich erhoffte mir von diesem Praktikum, einen Einblick in den Beruf des Maskenbildners zu erhalten. Ferner war ich daran interessiert, Opernaufführungen mit vorzubereiten, indem ich z. B. beim Schminken, Frisieren etc. half.


1.            Beschreibung des Betriebes


1.1 Produktions- bzw. Dienstleistungsbereich allgemein


Die Maskenbildnerei beschäftigt sich mit den Teilen des Kostüms, die mit dem Kopf zu tun haben. Dazu gehört nicht nur ein meist aufwendiges Schminken der Gesichter der Darstel-ler, sondern auch das Herstellen von Perücken, Masken, Glatzen und künstlichen Haartei-len wie z. B. Zöpfen oder Bärten und das „Anbringen“ diese Teile an den Mitwirkenden der Aufführung.

Auch Mützen und Hüte, die meist in der Kostümabteilung hergestellt werden, werden ebenfalls von der Abteilung „Maske“ an den Köpfen der Darsteller befestigt. Außerdem wird in der Maskenbildnerei professionell frisiert. Wenn erforderlich, malen Maskenbildner auch Tätowierungen, Wunden u. ä. auf die Haut .....[read full text]


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Zwischendurch halfen wir beim Aufräumen, Auspa-cken neuer Ware und hefteten Dokumente ab. Außerdem hatte ich Gelegenheit, mit Ton meine eigene Maske zu modellieren, von der ich später einen Abdruck aus Pappmaché machte und den ich am Ende der Praktikumszeit, fertig lackiert, mit nach Hause nehmen durfte.



2.            Ablauf des Praktikums


2.1         Tabellarische Übersicht der Praktikumstage


Tag, Datum

Uhrzeit

Tätigkeiten

Mo.,

26.01.09

Freier Tag wegen Dienst am Samstag, 31.01.09

Di.,

27.01.09

10.00-16.00

- Einführung in die Maskenbildnerei

- Übungen zum Frisieren

Mi.,

28.01.09

12.00-19.30

- Übungen zum Schminken für die Kinderoper

- ab 18.00 Uhr - Komparserie *

Do.,

29.01.09

14.00-19.30

- Materialien für die Kinderoper vorbereiten –

Tressieren

Fr.,

30.01.09

12.00-19.30

-Tressieren und Knüpfen in der Staatsoper

- ab 15.00 Uhr - Einrichtung des Schmink-

raumes und des eigenen Schminkplatzes

auf Kampnagel

- ab 18.15 Uhr - Komparserie * in der Staats-

oper

Sa.,

31.01.09

9.00-16.30

Klaviertechnik-Probe ** auf Kampnagel (Schminken und Frisieren)

- 9.30-14.00 Uhr - Besetzung „Gelb“

- 14.15-16.30 Uhr - Besetzung „Blau“

So.,

01.02.09


Freier Tag (Wochenende)

Mo,.

02.02.09


Freier Tag wegen Dienst am Samstag, 07.02.09

Di.,

03.02.09


Freier Tag wegen Dienst am Sonntag, 08.02.09

Mi.,

04.02.09

14.00-19:30

- Tressieren und Knüpfen

- ab 18.00 Uhr - Komparserie*

Do.,

05.02.09

12.00-19.30

Proben auf Kampnagel:

- 12.30-16.00 Uhr - Hauptprobe „Gelb“

- 16.00-19.30 Uhr - Generalprobe „Blau“

Fr.,

06.02.09

12.00-18.30

- Modellieren meiner Maske in der Staats-

oper,

-16.00-18.30 Uhr - Generalprobe „Gelb“ auf

Kampnagel

Sa.,

07.02.09

12.00-19.00

- Modellieren meiner Maske in der Staats-

oper

-15.30-19.00 Uhr - Vorpremiere „Blau“ auf

Kampnagel

So.,

08.02.09

15.00-19.00

-15.30-19.00 Uhr - Premiere „Gelb“ auf

Kampnagel

Mo,.

09.02.09


Freier Tag wegen Dienst am Samstag,14.02.09

Di.,

10.02.09

13.00-18.00

- Modellieren meiner Maske

- 13.30 Uhr - Besuch von Herrn Rohde

- 14.00 Uhr - Einweisung zweier neuer Prak-

tikantinnen

- ab 17.00 Uhr - Komparserie* „Carmen“

Mi.,

11.02.09

10.00-17.30

- Pappmachéabdruck des Ton Modells

meiner Maske herstellen

Tag, Datum

Uhrzeit

Tätigkeiten

Do.,

12.02.09


Freier Tag wegen Dienst am Sonntag, 15.02.09

Fr.,

13.02.09

13.00-19.30

- Pappmachéabdruck meiner Maske

lackieren

- 16.30-19.30 Uhr - Aufführung der Kinder-

oper auf Kampnagel (Besetzung „Blau“)

Sa.,

14.02.09

12.00-19.00

12.30-16.00 Uhr - Aufführung der Kinderoper auf Kampnagel Besetzung „Gelb“

-16.30-19.00 - Aufführung der Kinder-

oper auf Kampnagel (Besetzung „Blau“)

So.,

15.02.09

14.00-17.30

- 14.30-17.30 Uhr - Aufführung der Kinder-

oper auf Kampnagel (Besetzung „Gelb“)

* als Komparserie wird der Bereich der Maskenbildnerei bezeichnet, in dem die Statisten (auch Komparsen genannt) geschminkt werden. Hier schaute ich abends oft zu, wie die Maskenbildner die Darsteller schminkten.


** Klaviertechnik-Probe bezeichnet eine Probe ohne Orchester.


2.2         Typischer Arbeitstag – Sonntag, 08.02.2009


An diesem Tag fand die Premiere der Kinderoper „Das Geheimnis der schwarzen Spinne“ von Judith Weir auf Kampnagel statt. Ich war etwas aufgeregt, denn heute musste alles klappen. Die Aufführung begann um 17:00 Uhr, und wir mussten bereits um 15:00 Uhr vor Ort sein, um um 15.30 Uhr mit dem Schminken anfangen zu können.

Als ich auf Kampnagel ankam, bemerkte ich einige „Toi, toi, toi“ Schildchen auf unseren Plätzen und einige Geschenke und Süßigkeiten von der Chefmaskenbildnerin Ute Mai. Zuerst räumte ich meinen Schminktisch ordentlich auf und bereitete mich vor. Wir, die Praktikantinnen, schminkten den Hauptteil der Darsteller, da diese alle das gleiche Grund-Make-up bekamen. Zuerst wurde das Make-up, von dem es einen hellen und einen dunklen Ton gab, gleichmäßig mit einem Schwamm auf das Gesicht, dem Dekolleté und den Ohren der D.....

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In der ersten Szene waren alle Darsteller auf der Bühne und wir konnten uns ein bisschen ausruhen. Aber nicht lange, denn dann kam die Darstellerin, die in die Rolle der <<Archäologin>> schlüpfte, zu uns in die Maske und wir banden ihr für ihre Zweitrolle ein gelbes Tuch um den Kopf Gleich darauf lief die Schauspielerin der <<Christine>> in die Maske.

Die nächste Szene im Stück war ihre Hochzeit und sie hatte auch schon ihr Hochzeitskleid an. Nun wurden ihr von den Auszubildenden schnell die Haare umfrisiert und ein Kranz ins Haar gesteckt. Währenddessen steckte ich <<Carl>>, <<Christines>> Bräutigam, seinen Kranz im Haar fest. Danach musste es schnell gehen: Ich nahm eine kleine Schachtel, in die ich zuvor schwarzes Theaterblut gefüllt hatte, und einen kleinen schwarzen Schwamm und lief hinunter hinter die Bühne.

Dort gab ich beides dem <<Priester>>, der diese Utensilien bei der Hochzeit als Requisiten verwenden würde. Anschließend lief ich schnell wieder nach oben in die Maske und half den beiden <<Damen>>, ihre Hüte für die Hochzeit aufzusetzen und steckte sie mit der anderen Praktikantin fest. Die Hüte mussten sehr fest sitzen deshalb half uns am Anfang eine der Auszubildenden.

Nach der Hochzeitsszene auf der Bühne war eine zwanzigminütige Pause, in der wir vielen Kindern die Haare neu frisierten oder einzelne Strähnen, die sich gelöst hatten, wieder feststeckten. Einem <<Edelmann>> malte ich mit einem speziellen Puder einen Schnurrbart und steckte viele neue Hüte und Mützen fest.

Einigen Kindern schminkte ich nach Wunsch noch einmal die Lippen mit Lipgloss und dem <<Schatten>> kurz vor Beginn das Gesicht schwarz nach. Außerdem assistierte ich in der Pause beim Reparieren der „Mausmaske“ eines der <<Schatten>> und half diesen dann beim Aufsetzen ihrer „Tierköpfe“. Zwischendurch aßen wir noch ein paar Gummispinnen, die überall verteilt wurden.

Im zweiten Akt hatten wir nicht mehr viel zu tun. Also verfolgten wir hinter der Bühne die Aufführung. Am Anfang des Akts gab es noch einen schnellen Umzug der Braut, die hinter der Bühne ihr Kleid wechseln musste. Einer der Auszubildenden und wir, die Praktikantinnen, nahmen ihr ihren alten Kranz ab, und setzten ihr dafür einen neuen auf. Das musste sehr schnell gehen, deshalb wa.....

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Das hatte ich nicht erwartet.



3.3  Bewertung


Im Großen und Ganzen hat mir das Praktikum gut gefallen, da ich auf Kampnagel sehr viel praktische Arbeit eines Maskenbildners ausübnen konnte. Ich fand es allerdings Schade, dass uns unter der Woche in der Staatsoper so eintönige Aufgaben wie tressieren oder Knüpfen zugeteilt wurden und das dann fast während der gesamten Praktikumszeit.

Rückblickend denke ich, dass das Praktikum mir viele und für mich wichtige und neue Erfahrungen vermittelt hat. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, in der Kinderoper auch den direkten Kontakt zu den Darstellern zu haben.

Abschließend kann ich sagen, dass mich das Praktikum ein Stück weiter gebracht hat.



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Staatsoper Hamburg: Grundlagen der Entscheidung für den Betrieb
Staatsoper Hamburg: Zöpfen oder Bärten und das „Anbringen“ diese Teile an den Mitwirkenden der Aufführung
Staatsoper Hamburg: Von diesem Model wird in der Regel ein Gips-abdruck genommen, das sogenannte „Negativ“
Staatsoper Hamburg: Zwischendurch halfen wir beim Aufräumen, Auspa-cken neuer Ware und hefteten Dokumente ab
Staatsoper Hamburg: Tressieren und Knüpfen in der Staatsoper
Staatsoper Hamburg: Modellieren meiner Maske in der Staats-
Staatsoper Hamburg: Abschließend kann ich sagen, dass mich das Praktikum ein Stück weiter gebracht hat

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