Internship Report

Staatsoper Hamburg

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Internship Report
Art / Design / History of Art

University, School

ASG Hamburg

Grade, Teacher, Year

2009, -

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Hamburg Sturmflut
16./17. Februar in Hamburg 1962 1962 traf eine Sturmflut die gesamte deutsche Nordseeküste, am meisten war Hamburg betroffen, und allein dort starben 318 Menschen. In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 brach die schwerste Sturmflut seit über 100 Jahren über die deutsche Nordseeküste ein. Orkanböen mit Geschwindigkeit­en bis zu 200 Kilometern pro Stunde und meterhohe Fluten ließen zahlreiche Deichabschnitte rund um Hamburg brechen. Ca. (120 km²) Hamburgs stand unter Wasser. Über 60.000 Bewohner Hamburgs wurden obdachlos…
Clueso Hamburg 16.04.11 Gute Musik. Es ist der 21. April 2011. Lange habe ich auf diesen Tag gewartet. Ich zieh mir zackig eine bequeme Hose und ein T- Shirt über. Den Mascara auf die Wimpern, ein wenig Rouge auf die Wangen, greife die Tasche und renne voller Vorfreude nach draußen auf den Garagenhof. Stop. Wäre gut, wenn ich die Eintrittskarte mitnehme, also zurück. Wo habe ich die Karte hingetan? Panik. 18:55 Uhr: Oberste Schublade meiner Kommode? - Nein. 18:56 Uhr: Hab ich die Karte schon an meine Wall of Fame geklebt? - Nein. 18:57 Uhr:…

Praktikumsbericht


0.            Einleitung


Das Betriebspraktikum der Klassenstufe 9 habe ich an der Hamburgischen Staatsoper im Fachbereich der Maskenbildnerei durchgeführt.


- Schulischer Rahmen des Betriebspraktikums


Unsere Schule bot die Gelegenheit, im Rahmen eines dreiwöchigen Schülerpraktikums einen möglichst genauen Einblick in das gewählte Berufsfeld zu erhalten und gleichzeiitg zu erfahren, wie es ist, berufstätig zu sein.


- Bewerbungsverlauf und Gespräch


Im September 2006 rief ich in der Staatsoper an und fragte nach, ob man dort ein Schü-lerpraktikum durchführen könne. Dies wurde mir bestätigt und gleichzeitig wurde ich infomiert, dass ich das Praktikum in einem der folgenden Bereiche absolvieren könne: Requisite, Kostümmalerei, Maskenbildnerei, Musikbibliothek und Orchesterwartebereich. Die Mitarbeiterin aus der Personalabteilung riet mir auch, meine Unterlagen möglichst umgehend einzureichen, da es bereits ziemlich spät sei, sich für ein Praktikum im Januar/Februar 2009 zu bewerben

Ich entschied mich für die Maskenbildnerei und schrieb eine Bewerbung. Bereits zwei Wochen später erhielt ich eine schriftliche Zusage.

- Grundlagen der Entscheidung für den Betrieb


Ich habe mich für die Staatsoper entschieden, da es mich sehr interessierte, hinter die Kulissen eines so großen, aus vielen Teilen bestehenden, Kulturbetriebes zu schauen. Speziell für den Bereich der Maskenbildnerei entschloss ich mich weil es mich fasziniert, wie mit Schminke und Perücken ein Mensch in eine völlig andere Gestalt verwandelt werden kann.


- Erwartungen


Ich erhoffte mir von diesem Praktikum, einen Einblick in den Beruf des Maskenbildners zu erhalten. Ferner war ich daran interessiert, Opernaufführungen mit vorzubereiten, indem ich z. B. beim Schminken, Frisieren etc. half.


1.            Beschreibung des Betriebes


1.1 Produktions- bzw. Dienstleistungsbereich allgemein


Die Maskenbildnerei beschäftigt sich mit den Teilen des Kostüms, die mit dem Kopf zu tun haben. Dazu gehört nicht nur ein meist aufwendiges Schminken der Gesichter der Darstel-ler, sondern auch das Herstellen von Perücken, Masken, Glatzen und künstlichen Haartei-len wie z. B. Zöpfen oder Bärten und das „Anbringen“ diese Teile an den Mitwirkenden der Aufführung.

Auch Mützen und Hüte, die meist in der Kostümabteilung hergestellt werden, werden ebenfalls von der Abteilung „Maske“ an den Köpfen der Darsteller befestigt. Außerdem wird in der Maskenbildnerei professionell frisiert. Wenn erforderlich, malen Maskenbildner auch Tätowierungen, Wunden u. ä. auf die Haut der Darsteller auf


Zum Beruf des Maskenbildners gehört ein umfangreiches Wissen über Frisuren aus vielen Epochen und Kulturen. Perücken, Haarteile, Glatzen und Masken müssen erst einmal hergestellt werden: Perücken und Bärte werden (meist) aus Echthaar geknüpft, Glatzen in einem speziellen, sehr aufwendigen Verfahren erstellt. Künstliche Haarteile wie z. B. Zöpfe werden tressiert. „Tressieren“ bezeichnet eine be.....[read full text]

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** Klaviertechnik-Probe bezeichnet eine Probe ohne Orchester.




2.2         Typischer Arbeitstag – Sonntag, 08.02.2009


An diesem Tag fand die Premiere der Kinderoper „Das Geheimnis der schwarzen Spinne“ von Judith Weir auf Kampnagel statt. Ich war etwas aufgeregt, denn heute musste alles klappen. Die Aufführung begann um 17:00 Uhr, und wir mussten bereits um 15:00 Uhr vor Ort sein, um um 15.30 Uhr mit dem Schminken anfangen zu können. Als ich auf Kampnagel ankam, bemerkte ich einige „Toi, toi, toi“ Schildchen auf unseren Plätzen und einige Geschenke und Süßigkeiten von der Chefmaskenbildnerin Ute Mai.

Zuerst räumte ich meinen Schminktisch ordentlich auf und bereitete mich vor. Wir, die Praktikantinnen, schminkten den Hauptteil der Darsteller, da diese alle das gleiche Grund-Make-up bekamen. Zuerst wurde das Make-up, von dem es einen hellen und einen dunklen Ton gab, gleichmäßig mit einem Schwamm auf das Gesicht, dem Dekolleté und den Ohren der Darsteller aufgetragen.

Ließe man die Ohren ungeschminkt, würden diese sonst auf der Bühne, von den Scheinwerfern angestrahlt, rot leuchten. Danach zogen wir mit einem Kajalstift das Ober- und Unterlid nach. Bei Darstellern mit sehr hellen Augenbrauen wurden auch diese nachgezogen. Anschließend wurden noch zwei Tupfer Rouge – kindlich rund - auf den Wangen verteilt und schließlich noch die Lippen mithilfe eines Pinsels mi.....

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Die nächste Szene im Stück war ihre Hochzeit und sie hatte auch schon ihr Hochzeitskleid an. Nun wurden ihr von den Auszubildenden schnell die Haare umfrisiert und ein Kranz ins Haar gesteckt. Währenddessen steckte ich <<Carl>>, <<Christines>> Bräutigam, seinen Kranz im Haar fest. Danach musste es schnell gehen: Ich nahm eine kleine Schachtel, in die ich zuvor schwarzes Theaterblut gefüllt hatte, und einen kleinen schwarzen Schwamm und lief hinunter hinter die Bühne.

Dort gab ich beides dem <<Priester>>, der diese Utensilien bei der Hochzeit als Requisiten verwenden würde. Anschließend lief ich schnell wieder nach oben in die Maske und half den beiden <<Damen>>, ihre Hüte für die Hochzeit aufzusetzen und steckte sie mit der anderen Praktikantin fest. Die Hüte mussten sehr fest sitzen deshalb half uns am Anfang eine der Auszubildenden.

Nach der Hochzeitsszene auf der Bühne war eine zwanzigminütige Pause, in der wir vielen Kindern die Haare neu frisierten oder einzelne Strähnen, die sich gelöst hatten, wieder feststeckten. Einem <<Edelmann>> malte ich mit einem speziellen Puder einen Schnurrbart und steckte viele neue Hüte und Mützen fest. Einigen Kindern schminkte ich nach Wunsch noch einmal die Lippen mit Lipgloss und dem <<Schatten>> kurz vor Beginn das Gesicht schwarz nach.

Außerdem assistierte ich in der Pause beim Reparieren der „Mausmaske“ eines der <<Schatten>> und half diesen dann beim Aufsetzen ihrer „Tierköpfe“. Zwischendurch aßen wir noch ein paar Gummispinnen, die überall verteilt wurden. Im zweiten Akt hatten wir nicht mehr viel zu tun. Also verfolgten wir hinter der Bühne die Aufführung. Am Anfang des Akts gab es noch einen schnellen Umzug der Braut, die hinter der Bühne ihr Kleid wechseln musste.

Einer der Auszubildenden und wir, die Praktikantinnen, nahmen ihr ihren alten Kranz ab, und setzten ihr dafür einen neuen auf. Das musste sehr schnell gehen, deshalb waren wir auch zu dritt. Gegen Ende klebten wir dem <<Pathologen>> noch einen künstlichen Schnurrbart an und setzten der <<Journalistin>> eine Mütze auf. Nach der Vorstellung, gegen 18.30 Uhr, halfen wir noch beim Absetzen von Perücken, Mützen und Hüten und sammelten die Spangen aus den Haaren ein.

Dann räumte ich noch einmal meinen Schminktisch auf und .....

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Das hatte ich nicht erwartet.



3.3  Bewertung


Im Großen und Ganzen hat mir das Praktikum gut gefallen, da ich auf Kampnagel sehr viel praktische Arbeit eines Maskenbildners ausübnen konnte. Ich fand es allerdings Schade, dass uns unter der Woche in der Staatsoper so eintönige Aufgaben wie tressieren oder Knüpfen zugeteilt wurden und das dann fast während der gesamten Praktikumszeit.

Rückblickend denke ich, dass das Praktikum mir viele und für mich wichtige und neue Erfahrungen vermittelt hat. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, in der Kinderoper auch den direkten Kontakt zu den Darstellern zu haben.

Abschließend kann ich sagen, dass mich das Praktikum ein Stück weiter gebracht hat.



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Staatsoper Hamburg: Grundlagen der Entscheidung für den Betrieb
Staatsoper Hamburg: Zöpfen oder Bärten und das „Anbringen“ diese Teile an den Mitwirkenden der Aufführung
Staatsoper Hamburg: Von diesem Model wird in der Regel ein Gips-abdruck genommen, das sogenannte „Negativ“
Staatsoper Hamburg: Zwischendurch halfen wir beim Aufräumen, Auspa-cken neuer Ware und hefteten Dokumente ab
Staatsoper Hamburg: Tressieren und Knüpfen in der Staatsoper
Staatsoper Hamburg: Modellieren meiner Maske in der Staats-
Staatsoper Hamburg: Abschließend kann ich sagen, dass mich das Praktikum ein Stück weiter gebracht hat

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