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Sprechakttheorie Searle

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Sprechakttheori­e /Protokoll Thesenpapier Sprechakttheori­e (Austin / Searle) Geschichtliche Anfänge: Ø Sprechakttheori­e wurde von J.L Austin in einer Vorlesung im Jahre 1955 entwickelt Ø In der Sprachwissensch­aft­ ist die Theorie wirksam geworden durch das Buch „Speech acts“ (1969) von J.R Searle, einem Schüler Austins Der Ausganspunt der Sprechakttheori­e: Austin war der erste, der nicht- assertorische Sätze (Fragesätze, Wunschsätze, Aufforderungssä­tze­ u.dgl.) systematisch…
Zu dem verfikationisti­sch­en Argument bei John Searle 1 Einleitung Dass der Realismus ein ernsthaft philosophisches Problem darstellt, erkannten die Philosophen erst in der Neuzeit – genauer, mit der Philosophie Descartes. Bis dahin wurde der Realismus im alltäglichen Gebrauch als Selbstverständl­ic­hkeit betrachtet und in mittelalterlich­en Philosophie-Kre­ise­n hat es den Anschein, als hätte es gar keine begrifflichen Mittel gegeben, um „eine ernsthafte Alternative zu einer vom (menschlichen) Denken…

Sprechakttheorie

Die Sprechakttheorie stammt ursprünglich aus dem Forschungsbereich der Sprachphilosophie/Logik. Diese Forschungsrichtung beschäftigte sich lange Zeit nur mit wenigen natürlichsprachlichen Sätzen und betrachtete diese als Aussagen über die Welt, die nur auf wahr oder falsch untersucht wurden.

Mit der Entwicklung der Sprechakttheorie wurde der Anstoß zu modernen Pragmatik bzw. Pragmalinguistik gegeben[1].

Der Kernpunkt der Sprechakttheorie besagt, dass mit jeder sprachlichen Äußerung eine Handlung vollzogen wird. Sprache ist demnach nicht nur eine sprachliche Mitteilung, sondern dient auch immer dem sprachlichen Handeln[2].

Ausgangspunkt der Sprechakttheorie ist, dass Sätze natürlicher Sprachen nicht immer deskriptiv sind, sondern dass es auch Sätze gibt, mit denen eine Handlung vollzogen wird. Austin bezeichnete die deskriptiven Sätze als konstativ und die Sätze, mit denen eine Handlung vollzogen wird als performativ.

Während mit konstativen Sätzen eine Behauptung über die Welt gemacht wird, die wahr oder falsch ist, wird mit performativen Sätzen unter bestimmten Bedingungen eine Handlung vollzogen. Für den Vollzug einer Handlung mit Hilfe einer sprachlichen Äußerung sind besondere Verben wichtig, diese werden performative Verben genannt.

Dazu gehören u.a. Verben wie „taufen, kündigen, danken“[3]. Diese Verben können allerdings nur eine Handlung vollziehen, wenn sie in der 1. Person Singular Präsens Indikativ Aktiv verwendet werden (in Ausnahmen auch in der 1. Person Plural Präsens Indikativ Aktiv). Werden performative Verben anders verwendet, dann beschreiben sie nur einen Vorgang und unterscheiden sich damit nicht von anderen Verben[4].

Eine weitere Besonderheit der performativen Verben ist, dass bei deren Verwendung oftmals der Partikel `hiermit` auftritt. `Hiermit` unterstreicht, dass die Handlung des performativen Verbs im Moment des Aussprechens vollzogen wird. („Hiermit taufe ich dich auf den Namen XY.“)[5] Der Partikel `hiermit` dient aber nicht nur als Indikator für performative Verben.

Einerseits handelt es sich nicht immer um ein performatives Verb, sobald `hiermit` auftaucht, andererseits können performative Verben auch ohne den Partikel `hiermit` stehen.

Austin unterscheidet weiterhin zwischen explizit performativen Aussagen und primär performativen Aussagen. In den Sätzen, die nach Austin explizit performativ sind, werden die performativen Verben verwendet (z.B. „Ich verspreche dir, dass ich morgen komme.“) Daneben gibt es im alltäglichen Gebrauch der Sprache auch Aussagen, mit denen eine Handlung vollzogen wird, ohne dass ein performatives Verb verwendet wird.

Diese Aussagen bezeichnet Austin als primär performativ (z.B. „Ich komme morgen ganz bestimmt.“)[6].

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In Ergänzung an diese zwei (Austin) bzw. drei (Searle) Teilakte ist der Akt der Perlokution zu sehen. „Man möchte jemanden (etwa durch eine Drohung) einschüchtern, ihn (vielleicht durch ein Lob) froh machen, ihn (durch einen Ratschlag oder eine Aufforderung) von einer geplanten Aktion abhalten, ihn (durch ein Versprechen, durch eine Bitte) zu einer gewünschten Reaktion bringen usw.“[11].

In dem letzten Teilakt wird die beabsichtigte Reaktion der Person betrachtet. Dabei spielt es keine Rolle ob der Hörer die Reaktion des Sprechers ausführt bzw. versteht, es wird nur die beabsichtigte/ gewünschte Reaktion betrachtet.

Austin hat allerdings schon zu Beginn seiner Überlegungen versucht eine Theorie zu entwickeln, die sich mit dem Glücken bzw. mit dem Fehlschlag von performativen Äußerungen beschäftigt. Diese Theorie der Bedingungen des Glückens bildet die Grundlage für die Entwicklung der sogenannten Sprechaktregeln durch Searle[12].

Ausgangspunkt der Annahme ist, dass für das Glücken von Sprechakten bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen, diese Bedingungen können auch als Regel verstanden werden, an die sich die Sprecher halten müssen, um erfolgreich sprachlich zu handeln, d.h. diese Bedingungen sind notwendig, damit der Hörer den intendi.....

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[1] 2⊥†. 7;≈∂∞, 4≈⊥∞†;∂∋/4∞≈≈+∋∞∋∞+, 4∋+∂∞≈/0++†∋∋≈≈, 0∋∞† 5.: 3†∞⊇;∞≈+∞≤+ 7;≈⊥∞;≈†;∂, ;≈: 5∞;+∞ 6∞+∋∋≈;≈†;≈≤+∞ 7;≈⊥∞;≈†;∂, 3⊇. 121, 4∞††. 4, 7ü+;≈⊥∞≈ 2001, 3. 182.

[2] 2⊥†. 0∞†=, 8∞;⊇+∞≈: 7;≈⊥∞;≈†;∂. 9;≈∞ 9;≈†ü++∞≈⊥, 4∞††. 8, 8∋∋+∞+⊥ 2004, 3.243. 2⊥†. ∋∞≤+ 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/ 0++†∋∋≈≈, 2001, 3. 186. „8∋∋;† ≈;≈⊇ ≠;+ +∞;∋ 9∞+≈⊥∞≈∂† ⊇∞+ 3⊥+∞≤+∋∂††+∞++;∞: 8∋≈≈ ;≤+ ∋;† ∞;≈∞+ Ä∞≈≈∞+∞≈⊥ ∞;≈∞ 8∋≈⊇†∞≈⊥ =+††=;∞+∞, ≈†∞+† ≈;≤+† ;∋ 6∞⊥∞≈≈∋†= ⊇∋=∞, ⊇∋≈≈ ;≤+ ∋;† ∞;≈∞+ Ä∞≈≈∞+∞≈⊥ ∞†≠∋≈ ü+∞+ ⊇;∞ 3∞†† ∋∞≈≈∋⊥∞, ≠∋≈ ≠∋++ +⊇∞+ †∋†≈≤+ ;≈†.

Beides kann durchaus in derselben Äusserung vereinigt sein. Wenn wir davon ausgehen, dass ein Satz sagen bedeutet: eine Äusserung machen, d.h. in einer Situation und zu einem Gegenüber etwas sagen, dann müssen wir damit rechnen, dass jede Äusserung dazu bestimmt ist, eine Handlung zu vollziehen, dass Sprechende mit jeder Äusserung `etwas tun`.

Und zwar auch dann, wenn einer vermeintlich bloss etwas feststellt.“.

[3] Vgl. Linke/Nussbaumer/Portmann, 2001, S. 183.

[4] Vgl. Linke/Nussbaumer/Portmann, 2001, S. 183.

[5] Vgl. Linke/Nussbaumer/Portmann, 2001, S. 183.

[6] Vgl. Linke/Nussbaumer/Portmann, 2001, S. 183 – 184.

[7] Vgl. Linke/Nussbaumer/Portmann, 2001, S. 184. Austin weist in seiner Arbeit aber auch auf einige Problem seiner Sprechakttheorie hin z.B. sieht er ein Problem in der Dichotomie von konstativ und performativ. So sind für ihn beispielsweise nicht Sätze konstativ oder performativ.

Sätze sind nach Austin sprachliche Gebilde und eine Handlung wird erst durch die Sprachbenützer ausgeführt. Am Beispiel der Taufe ist deutlich zu erkennen, dass für eine Taufe die Anwesenheit eines Pfarrers Vorraussetzung ist, der dann in der Funktion seines Amtes mit dem performativen Verb `taufen` die .....

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[8] 2⊥†. 3∞≤∂, 6ö†=: 3⊥+∞≤+∋∂†∞ ∞≈⊇ 3⊥+∋≤+†∞≈∂†;+≈∞≈. 0≈†∞+≈∞≤+∞≈⊥∞≈ =∞+ 8∋≈⊇†∞≈⊥≈≈†+∞∂†∞+ ⊇∞+ 3⊥+∋≤+∞ ∞≈⊇ ;++∞ 6+∞≈=∞≈, ;≈: 5∞;+∞ 6∞+∋∋≈;≈†;≈≤+∞ 7;≈⊥∞;≈†;∂, 3⊇. 27, 8∞≈≈∞, 8∞†∋∞†/ 3;††∋, 8++≈†/ 3;∞⊥∋≈⊇, 8∞++∞+† 9+≈≈† (8⊥⊥.), 7ü+;≈⊥∞≈ 1980, 3. 4.

[9] 2⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†∋∋≈≈, 2001, 3. 186.

[10] 2⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†∋∋≈≈, 2001, 3. 186.

[11] 2⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†∋∋≈≈, 2001, 3. 186 – 187.

[12] 2⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†∋∋≈≈, 2001, 3. 189.

[13] 2⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†∋∋≈≈, 2001, 3. 190.

[14] 3∞;≈⊥;∞† †ü+ ;≈⊇;+∞∂†∞ 3⊥+∞≤+∋∂†∞ ≠ä+∞≈: 1) „9ö≈≈∞≈ 3;∞ ∋;+ ≈∋⊥∞≈, ≠;∞ ≈⊥ä† ∞≈ ;≈†?“ +;∞+ ≠;+⊇ ⊇∞+≤+ ⊇;∞ 1≈⊇;∂∋†++∞≈ ∞;⊥∞≈††;≤+ ∞;≈∞ 9≈†≈≤+∞;⊇∞≈⊥≈†+∋⊥∞ ⊥∞≈†∞†††, ⊇;∞ ≈∞+ ∋;† {∋ +⊇∞+ ≈∞;≈ =∞ +∞∋≈†≠++†∞≈ ;≈†, ⊥∞∋∞;≈† ;≈† ∋+∞+ ∞;≈∞ 4∞††++⊇∞+∞≈⊥, 2) „ 1≤+ +∋†∞ ⊇;+, ⊇∋≈ ≈;≤+† ≈+≤+ ∞;≈∋∋† =∞ =∞+≈∞≤+∞≈.“ 8∞+ 1≈⊇;∂∋†++ `;≤+ +∋†∞ ⊇;+` ≈†∞+† ;≈ ⊇;∞≈∞∋ 3∞;≈⊥;∞† ≈;≤+† ⊇;+∞∂† †ü+ ∞;≈∞≈ 5∋†≈≤+†∋⊥, ≈+≈⊇∞+≈ ∋∞;≈† ∞;≈∞ 8+++∞≈⊥, 3) „8䆆≈† ⊇∞ ⊇;≤+ ⊇∋ +;††∞ +∋∞≈!“ ;≈† †++†= ⊇∞≈ 1≈⊇;∂∋†++ `+;††∞` ∂∞;≈∞ 3;††∞, ≈+≈⊇∞+≈ ∞;≈∞ 4∞††++⊇∞+∞≈⊥, =⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†∋∋≈≈, .....

[15] 5∞⊥+ä≈∞≈†∋†;=∞ 3⊥+∞≤+∋∂†∞ ≈;≈⊇ 3⊥+∞≤+∋∂†∞, ∋;† ⊇∞≈∞≈ ;∋ ≠∞≈∞≈††;≤+∞≈ ∞;≈∞ ≠∋++∞ 4∞≈≈∋⊥∞ ü+∞+ ⊇;∞ 3∞†† ⊥∞∋∋≤+† ≠;+⊇. 2⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†∋∋≈≈, 2001, 3. 194.

[16] 8;+∞∂†;=∞ 3⊥+∞≤+∋∂†∞ ≠∞+⊇∞≈ ⊥∞≈∞†=†, ∞∋ 6++⊇∞+∞≈⊥∞≈ ∋≈ ⊇∞≈ 8ö+∞+ =∞ ≈†∞††∞≈. 8∋=∞ =ä+††∞ 3∞∋+†∞ ∋∞≤+ 6+∋⊥∞≈, ⊇;∞≈∞ ≠∞+⊇∞≈ ⊇∋≈≈ ≈⊥ä†∞+ ∞;≈∞+ ∞;⊥≈∞≈∞≈ 9†∋≈≈;†;∂∋†;+≈ =∞⊥∞++⊇≈∞†, ⊇∞+ ≈+⊥∞≈∋≈≈†∞≈ 9++†∞†;≤∋. 2⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†∋∋≈≈, 2001, 3. 194.

[17] 0≈†∞+ ∂+∋∋;≈≈;=∞≈ 3⊥+∞≤+∋∂†∞≈ ≠∞+⊇∞≈ 3⊥+∞≤+∋∂†∞ =∞+≈†∋≈⊇∞≈, ∋;† ⊇∞≈∞≈ ⊇∞+ 3⊥+∞≤+∞+ ∞;≈∞ 2∞+⊥†;≤+†∞≈⊥ ∞;≈⊥∞+†. 2⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†∋∋≈≈, 2001, 3. 194.

[18] 3∞≈≈ ⊇∞+ 3⊥+∋≤+∞+ =∞+≈∞≤+† ∋;† ∞;≈∞∋ 3⊥+∞≤+∋∂† ≈∞;≈∞ ≈+=;∋†∞≈ 9+≈†∋∂†∞ ∋∞†+∞≤+†=∞∞++∋††∞≈, ⊇∋≈≈ ≠;+⊇ =+≈ ∞;≈∞∋ ∞≠⊥+∞≈;=∞≈ 3⊥+∞≤+∋∂† ⊥∞≈⊥++≤+∞≈. 2⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†∋∋≈≈, 2001, 3. 194.

[19] 8;∞ †∞†=†∞ 9†∋≈≈;†;∂∋†;+≈ =+≈ 3∞∋+†∞ +∞=∞;≤+≈∞† 3⊥+∞≤+∋∂†∞, ⊇;∞ ;≈≈†;†∞†;+≈∞†† ∞;≈⊥∞+∞≈⊇∞≈ ≈;≈⊇, ⊇.+. 3⊥+∞≤+∋∂†∞, ⊇;∞ ≈∞+ ;≈ 1≈≈†;†∞†;+≈∞≈ ⊥∞++∋∞≤+† ≠∞+⊇∞≈ ∞≈⊇ ⊇∋∋;† +††;=;∞†† ∞≈⊇ +;†∞∋†;≈;∞+† ≈;≈⊇. 2⊥†. 7;≈∂∞/4∞≈≈+∋∞∋∞+/0++†.....


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