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Term paper
Sport and Recreation

University, School

Universität Hildesheim

Grade, Teacher, Year

2010, 1

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Sportunterricht auswerten und Planen

am Fallbeispiel: Rundenstaffel


Gliederung

1. Einleitung   

2. Auswertung von Sportunterricht

2.1 Das Fallbeispiel: Rundenstaffel

2.2 Problemanalyse und Faktendarstellung

2.3 Handlungsempfehlungen und Lösungsvorschläge

2.4 Bewertung der Handlungsalternativen nach Scherler

2.5 Theoretischer Hintergrund: Unterrichtsgespräch

2.5.1 Mögliche Erwartungen an das Unterrichtsgespräch

2.5.2 Drei Schritte für die Praxisgestaltung des Unterrichtgesprächs

2.5.3 Bezug auf das Fallbeispiel 

3. Neuplanung der Unterrichtsstunde  

3.1 Alternativer Unterrichtsverlauf 

3.2 Methodische und Didaktische Begründung 24


1. Einleitung

„Um Unterricht auswerten zu können, muss er durchgeführt worden sein. Um ihn gut durchzuführen, sollte er geplant sein. Um ihn planen zu können, müssen schon Kenntnisse der Adressaten, Inhalte und Bedingungen des Unterrichts vorliegen.“ (Scherler, 2004, S.21)

Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Thematik „Unterricht auswerten und planen“, wobei hier explizit auf den schulischen Sportunterricht eingegangen wird.

Der erste Teil der Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Auswertung von Sportunterricht, die Methodik des Auswertens wird kurz allgemein erläutert und im Weiteren musterhaft an einem Fallbeispiel verdeutlicht. Dieses wird zu Beginn aufgezeigt, anschließend auf Probleme hin untersucht und am Ende mögliche Handlungsalternativen beschrieben.

Hierbei wird besonders auf die allgemeinen Grundsätze für und über Sportunterricht von Karlheinz Scherler eingegangen.

Die Planung des Sportunterrichts steht im zweiten Teil der Arbeit im Vordergrund. Hierfür dient das im ersten Teil analysierte Fallbeispiel als Ausgangspunkt. Auch hier wird exemplarisch der Verlauf einer Sportstunde mit dem Inhalt „Rundenstaffel, erlernen des Stabwechsels“ dargestellt. Die Verlaufsplanung wird anschließend didaktisch-methodisch begründet und passende Handlungsalternativen zu denkbaren Problemstellen der geplanten Unterrichtsstunde beleuchtet.

Im Fazit wird diese Ausarbeitung Rückblickend betrachtet und zusammengefasst.


2. Auswertung von Sportunterricht

Wie einleitend zitiert hängen Unterrichtsplanung und -auswertung voneinander ab und bilden so einen Funktionskreis. „Planung wird schon bei, spätestens aber nach seiner Durchführung ausgewertet, und die Auswertung vergangenen wird in die Planung künftigen Unterrichts überführt.“ (Scherler, 2004, S.21).

Scherler wertet Sportunterricht mit Hilfe der kasuistischen Methode aus, dies ist die Betrachtung und Lehre von Einzelfällen. Hierbei setzt man bei der Auswertung von Unterrichtsprozessen an und überführt diese in eine situationsbezogende Unterrichtsplanung. Dieses ist eine Methode, um möglichst einfach qualitative Auswertungen von (Sport-)Unterricht durchzuführen (vgl.

Scherler, 2004, S. 21).

„Ausgewertet werden in der Regel nicht Glücks-, sondern Unglücksfälle des Unterrichts.“ (Scherler, 2004, S.22), da man aus misslungenen Unterrichtsstunden in der Regel mehr lernen kann als aus gelungenen. Außerdem hat das Misslingen eine Logik, die wesentlich leichter analysiert werden kann als die Logik des Gelingens (vgl. Scherler, 2004, S.22).

Die Methode des Auswertens von Sportunterricht beschreibt Scherler in vier Arbeitsschritten:

o   Fakten darstellen

o   Normen zuordnen

o   Probleme ermitteln und

o   Lösungen empfehlen


Den ersten Teil der systematischen Auswertung von Sportunterricht bildet die Darstellung von Fakten. „ Hierbei wird wörtlich wiedergeben oder in eigenen Worten beschrieben, was im Unterricht gesagt und getan wurde.“ (Scherler, 2004, S.23). Man stellt sich die Frage: Was ist geschehen? Da in einer Schulstunde viel passiert, ist es unmöglich alles darzustellen, so sind Eingrenzungen erforderlich, da eine detaillierte Darstellung zu umfangreich wäre.

Diese erfolgen durch den Beobachter in Hinblick auf einzelne Unterrichtssituationen. Da es sich bei dem kommenden Fallbeispiel um einen Unterrichtsstunde handelt, die bereits verschriftlicht ist, erachte ich es nicht als sinnvoll, diese noch einmal mit meinen eigenen Worten wiederzugeben. Aus diesem Grund wird die Faktendarstellung mit in der Problemanalyse zusammengefasst (vgl. Scherler, 200.....[read full text]

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Zum Warmwerden sollen alle Schüler zwei Runden (je 300 m) „schnell traben". Schon nach hundert Metern ist das Feld der Läufer weit auseinander gezogen. An der Spitze liefern sich einige Jungen einen Wettlauf, den sie aber bald erschöpft einstellen. Das Ende des Feldes, dort sind alle Mädchen der Klasse, trabt gemächlich hinterher. Mehr als eine Runde läuft keiner. Der Lehrer sagt nichts dazu.

Als alle Schüler wieder versammelt sind, teilt der Lehrer sie in Gruppen ein. Er ruft dazu die in der letzten Stunde gestoppten 50-m-Zeiten auf: 7,6-7,8-8,0- . Die sich meldenden Schüler weist er der Reihe nach in die Staffeln A bis E ein. Die beiden langsamsten Schüler bleiben übrig und werden, offenkundig mit ihrem Einverständnis, Starter und Zeitnehmer.

Als fünf Staffeln aus jeweils fünf Läufern gebildet sind, sollen sie üben: „Jede für sich, den Stabwechsel oder das, was ihr dafür haltet." Eine Gruppe von Schülern stellt sich im Kreis auf und reicht den Stab mal links und mal rechts herum.

Eine andere Gruppe stellt sich in einer Reihe auf und reicht den Stab von vorn nach hinten durch. Eine dritte Gruppe teilt sich, stellt sich im Abstand von ca. zehn Metern gegenüber auf und wechselt den Stab im Pendellauf.

Nach etwa fünf Minuten - die Aktivität der Schüler lässt merklich nach - ruft der Lehrer sie zusammen: „So, jetzt wollen wir mal richtiges Wechseln üben." Zunächst geht er gemächlich auf einen Schüler zu, klopft ihm auf die Schulter, drückt ihm den Stab in die Hand und sagt: Nun lauf mal schön schnell." Danach beordert er denselben Schüler ca. zehn Meter vor sich und läuft dann mit dem Stab in der Hand von hinten auf ihn auf.

Schließlich lässt er den Schüler den Stab bringen und läuft los, bevor dieser ihn erreicht hat. Die zuschauenden Schüler lachen und machen lustige Sprüche.

Mit den Worten „Jetzt zeig' ich euch mal, wie man das richtig macht" bittet der Lehrer dann um Ruhe und Aufmerksamkeit. Die Schüler werden tatsächlich schnell ruhig und ernsthaft. Erst zeigt der Lehrer, wie er den Stab von seinem Partner „mit nach hinten gestreckter Außenhand" (der Hand auf der Außenseite der ovalen Laufbahn) annimmt, ohne sich dabei umzusehen.

Dann wechselt er den Stab, kurz nach der Annahme, von der Außen- in die Innenhand (die Hand auf der Laufbahninnenseite). Schließlich zeigt er, wie er an seinen Partner heran läuft und den Stab „mit seiner Innenhand in dessen Außenhand legt". Letzteres zeigt er den im Halbkreis stehenden Schülern dreimal: einmal im Gehen, einmal im langsamen und einmal im mittleren Lauftempo, wobei er kurz vor Erreichen seines Partners diesem zuruft loszulaufen.

Die Schüler haben aufmerksam zugeschaut. Auf die Frage des Lehrers, ob sie alles verstanden hätten, antworten sie zustimmend. Daraufhin erhalten sie die Aufgabe, sich über den ganzen Platz zu verteilen und in Gruppen zu üben. Dies tun sie dann auch selbständig und konzentriert. Der Lehrer geht währenddessen von Gruppe zu Gruppe, schaut zu, lobt und korrigiert.

Nach einer Weile ruft der Lehrer die Schüler wieder zusammen und kündigt einen Wettlauf an. Er zieht sehr sorgfältig eine Start- und Ziellinie und postiert daran aus jeder Staffel einen Startläufer. Dann besetzt er der Reihe nach alle vier Wechsel, übergibt den beiden übrig gebliebenen Schülern die Starterklappe und die Stoppuhr und lässt den Wettlauf starten.

Die Startläufer bleiben fast gleich auf. Kurz vor der ersten Stabübergabe wechselt der führende B-Läufer von der Innen- auf die Außenbahn, zu seinem dort stehenden Partner. Hierdurch wird der D-Läufer behindert und stürzt zu n. Die nachfolgenden Läufer weichen ihm aus, wobei sie ihre Bahnen wechseln. An der Wechselmarke herrscht ein .....

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Zu Beginn der Unterrichtsstunde gibt der Lehrer das Thema und Ziel bekannt. Das zentrale Thema der Unterrichtsstunde soll das Erlernen des Stabwechsels bei einer Rundenstaffel sein, dieses war schon Gegenstand der vorherigen Stunde. Ein Problem bei diesem Einstig sehe ich darin, dass der Lehrer die Inhalte der letzten Sportstunde nicht noch einmal mit den SchülerInnen wiederholt, um sie wieder in das Bewusstsein der SchülerInnen zu holen.

Zur Erwärmung sollen alle SchülerInnen je zwei Runden a 300 Meter „schnell traben“. Diese Erwärmung läuft aber nicht wie geplant ab, das Feld der LäuferInnen ist schon nach den ersten 100m stark auseinandergezogen, da einige Jungen an Spitze einen Wettlauf fabrizieren.

Diesen und das Eintraben müssen sie aber aus Erschöpfung schnell wieder einstellen. Am Ende des Feldes traben alle Mädchen gemächlich hinterher. Meiner Meinung nach, kam es zu einem Verständigungsproblem, da die Wortwahl der Ansage nicht korrekt und eindeutig gewählt war und somit die SchülerInnen nicht wussten, wie sie sich richtig erwärmen sollten. Die Wörter „schnell traben“ widersprechen sich und das eigentliche Ziel einer Erwärmung ein gleichmäßiges Einlaufen mit geringer Intensität ist.

Alleine das Wort „schnell“ hat bei den einigen Schülern wahrscheinlich den Wettkampfcharakter ausgelöst. (Ein)-Traben ist für das Einlaufen eigentlich die richtige Wortwahl. Das Resümee lautet, keiner der SchülerInnen läuft mehr als eine Runde zur Erwärmung, und somit nicht wie vom Lehrer geplant zwei Runden, alle brechen spätestens nach einer Runde die Einlaufphase ab.

Auf dieses Disziplinproblem geht der Lehrer jedoch nicht ein, und handelt so nicht konsequent, da er die SchülerInnen das Einlaufen kommentarlos Abrechen lässt.

Nachdem alle SchülerInnen nach der Einlaufphase wieder versammelt sind, teilt der Lehrer sie in Gruppen ein. Diese Gruppeneinteilung führt er nach den 50m Sprintzeiten der SchülerInnen durch, in dem er die Zeiten vorliest und die SchülerInnen so auf fünf verschiedene Gruppen verteilt, um in seinen Augen homogene Gruppen zu schaffen.

Die zwei langsamsten SchülerInnen der letzten Stunde bleiben übrig und werden von dem Lehrer als Starter und Zeitnehmer eingeteilt. Diese Art der Einteilung ist meiner Meinung nach nicht angemessen, da der Lehrer so eine Rangreihenfolge in der Klasse einführt, die in keinem Zusammenhang mit dem Erlernen des Stabwechsels steht. Außerdem stärkt dies den Leistungs- und Wettkampfgedanke in der Klasse, der in eine Übungssituation nicht passt.

Es entstehen so auch keine homogenen Leistungsgruppen, da Sprintzeiten in keiner starken Korrelation mit dem Stabwechsel stehen. Das Hauptproblem dieser Einteilungsphase liegt meiner Ansicht nach darin, dass der Lehrer die zwei langsamsten SchülerInnen für organisatorische Tätigkeiten einteilt und sie so um ihre Übungszeit bringt. Gerade in den folgenden Übungsphasen sehe ich kein Problem darin, ob fünf oder sechs SchülerInnen in ein.....

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Nachdem die Aktivitäten der SchülerInnen merklich nachließen rief der Lehrer die SchülerInnen zusammen: „So jetzt wollen wir mal richtiges Wechseln üben“, um den Bewegungsablauf zu verdeutlichen. Hiermit fabriziert er ein Verständigungsproblem, da so die bisherigen Leistungen der Schüler als schlecht und falsch abgewertet werden, welches zur weiteren Demotivation der SchülerInnen führen kann.

Er demonstriert mit Hilfe eines Schülers verschiedene Formen des Stabwechsels, Stabwechsel mit verzögertem Loslaufen, mit Auflaufen auf den Schüler und mit zu frühen starten und weglaufen vor dem Schüler. Bei der dritten Demonstration, lässt er den Schüler den Stab bringen und läuft los, bevor dieser ihn erreicht. Von den zuschauenden SchülerInnen erntet er für diese Demonstration Gelächter.

Dies zeigt, dass die SchülerInnen in dieser Situation überfordert sind und immer noch keine Vorstellung davon haben, wie ein Stabwechsel in einer Rundenstaffel abläuft. Auch ist meines Erachtens nach die Verständigung und somit auch das methodische Vorgehen nicht optimal, da der Lehrer die Demonstrationen nicht mit den SchülerInnen bespricht und auf die jeweiligen Knackpunkte eingeht.

Die SchülerInnen können in der Situation nicht für sich entscheiden, welches die richtige Stabübergabe ist, wahrscheinlich entscheiden sie sich für eine der ersten beiden Demonstration, da bei diesen der Stab im Gegensatz zur letzten, übergeben wurde. Der Grundsatz der einsichtigen Ordnung wurde in dieser Situation nicht beachtet, da er auf das Gelächter der beobachtenden SchülerInnen nicht eingeht.

Dabei kann es passieren, dass der demonstrierende Schüler die Situation als sehr unangenehm empfindet und in der Zukunft kein SchülerInnen mehr freiwillig demonstrieren möchte, da das Gelächter bei der Demonstration nicht von Anfang an unterbunden wurde, kann so ein unangenehmes Klassenklima geschaffen werden.

Da die bisherigen Demonstrationen nicht eindeutig waren, beginnt der Lehrer mit den Worten: „Jetzt zeig‘ ich euch mal, wie man das richtig macht“ eine neue Demonstrationsphase. Auch hier wertet er die Schülerdemonstration wieder ab und hätte besser eine andere Wortwahl verwendet, was in diesem Fall sehr schnell zu einem Verständigungsproblem führen kann.

Er bittet um Ruhe und Aufmerksamkeit und die SchülerInnen werden in dieser Phase schnell ruhig und aufmerksam, was darauf schließen lässt, dass sie das Interesse am Thema noch nicht verloren haben und die Disziplin in der Klasse stimmt. In dieser Demonstrationsphase versucht er die wesentlichen Merkmale der Stabannahme den Schülern zu verdeutlichen. Er gliedert den Stabwechsel in drei Teilbereiche, die er verlangsamt vormacht und gleichzeitig .....

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Defizite der SchülerInnen aufzudecken und den Unterrichtsverlauf, hinsichtlich weiterer (angeleiteter) Übungen, situativ um zu planen. Vor dem Wettlauf werden keine Regel vom Lehrer eingeführt oder besprochen, was in einer 6. Klasse angemessen gewesen wäre um einen geordneten Wettlauf durchführen zu können. Auch der Grundsatz der weitgehenden Mitbestimmung wird vom Lehrer verletzt, indem er die Staffelplätze einteilt und dies nicht die Teams selbst entscheiden lässt, wer auf welcher Position läuft.

Durch diesen Schritt spart der Lehrer wahrscheinlich jedoch Zeit und gibt eine klare Raumordnung vor. An dieser Stelle werden die zwei übrig gebliebenen zum ersten Mal in das Unterrichtsgeschehen integriert, wenn auch nicht motorisch aktiv, sondern als Starter und Zeitnehmer.

Während des Wettkampfes, vor der ersten Stabübergabe, wechselt der führende Läufer die Bahn zu seinem dort stehenden Partner. Hierdurch werden auch die anderen Mannschaften dermaßen behindert, dass der erste Wechsel im Chaos endet und sogar ein Läufer stürzt.

Hier hätte der Lehrer den Lauf abbrechen müssen, um situativ angemessen zu handeln, und gemeinsam mit den SchülerInnen das Problem analysieren müssen. Er hätte mit ihnen gemeinsam besprechen und überlegen sollen, was geändert werden muss und welche Regeln eingeführt werden müssen, um einen geordneten Staffellauf durchführen zu können. Das Durcheinander des ersten Wechsels kann auf die zu knappe Erklärung des Lehrers im Vorfeld zurückzuführen sein, die für die SchülerInnen anscheinend nicht deutlich genug war.

Der Lehrer reagiert jedoch nicht auf dieses Wechselwirrwarr und lässt die Staffel stattdessen weiterlaufen, während er die SchülerInnen aus der Platzmitte laut anfeuert. Ich denke, dass seine Kommentaren: „Hakan, schneller, schneller, die Sonja kriegst du noch! .

Warte, warte, Ido, noch nicht loslaufen! … Christine, schneller, du enttäuscht deine ganze Mannschaft!“, den Druck auf die SchülerInnen erhöhen und dies in einer solchen Übungssituation nicht angemessen ist. Man muss bedenken, dass die SchülerInnen erstmalig eine solche Staffel laufen und sich erst noch ausprobieren müssen. Sinnvoller wäre es in dieser Situation gewesen positive Kommentare abzugeben, um die SchülerInnen in ihren Lernprozess zu unterstützen, da es ganz natürlich ist, dass sie bei ersten Versuchen Fehler machen und nicht alles perfekt läuft.

Auch das Kommentar: „Der Verlierer läuft nochmal!“ ist in dieser Situation nicht angemessen und demotiviert die letzte Mannschaft wahrscheinlich zusätzlich. Der Wettlauf ist nicht zielorientiert, da das Ziel der Stunde, das Erlernen des Stabwechsels, durch den Wettkampf vernachlässigt wurde, da hier eine saubere Stabübergabe bei den SchülerInnen oft nic.....

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Bei der Planung seiner Unterrichtsstunde hatte er kein klares Ziel vor Augen und somit war die ganze Stunde nicht zielorientiert, angemessen und Folgerichtig. Er widerspricht sich in seiner Aussage selbst, da es ihm ja nicht ums Siegen ging, er aber während des Wettlaufes die Mannschaften anspornte. Ein Wettkampf kann zwar am Ende der Stunde als Abschluss eingesetzt werden, aber nicht als Übungsgelegenheit beziffert werden, da alleine das Wort „Wettkampf“ bei den SchülerInnen einen Siegeswillen aufkommen lässt und so auf die genaue Ausführung des Stabwechsels nicht mehr geachtet wird.

Er sagt in dieser Phase nicht was gut geklappt hat in der Stunde, er lobt die Schüler nicht, was sehr unmotivierend auf die SchülerInnen wirkt. Er betont, dass die Wechsel selbst bei der Siegerstaffel nicht geklappt habe, was ihn eigentlich zum Nachdenken auffordern müsste. Er lässt auch am Ende die kritische Auswertung der Stunde gemeinsam mit den SchülerInnen weg, was ihn um seine eigene Reflexionsmöglichkeit bringt.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Ziel der Unterrichtsstunde nicht erreicht wurde. Folgende zentrale Probleme treten in dieser Unterrichtsstunde auf:

-        Stundenthema wird nicht konsequent verfolgt.

-        Voraussetzungen der Schüler werden nicht beachtet.

-        Der Lehrer handelt unflexibel und nicht situativ.

-        Schlechte Wortwahl des Lehrers und keine kritische Auswertung.

-        Undeutliche Demonstrationen und fehlende Handlungshinweise.

-        Die Übungszeit wird nicht sinnvoll genutzt.  

-        Unangemessenes methodisches Vorgehen und fehlende innere Differenzierung.


2.3 Handlungsempfehlungen und Lösungsvorschläge

Das Thema der Unterrichtsstunde sollte konsequent verfolgt werden. In diesem Fall hätte der Lehrer umfangreicher auf die Thematik des Stabwechsellernens eingehen müssen. Er hätte, meiner Meinung nach, den ganzen Unterricht auf dieses zentrale Ziel auslegen müssen.

Alternativ zum „schnelle Traben“ zur Erwärmung hätte man ein Erwärmungsspiel in Form eines Staffelspieles besser gewählt. Dies ist zum einem für SchülerInnen in dieser Altersklasse motivierender als eintöniges Einlaufen. Zum anderen hätte man auch das Thema der Unterrichtstunde aufgegriffen und die Schüler hätten schon die ersten Erfahrungen mit dem Stabwechsel machen können.

Die freie Übungsphase zu Beginn ist in dieser Stunde nicht angebracht, sie hätte in der letzten Stunde stattfinden müssen, in der dasselbe Thema behandelt wurde, um erst einmal selbst lehrreiche Erfahrungen zu machen. In dieser Stunde hätten die SchülerInnen eigentlich auf das Gelernte aus der letzten Stunde .....

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