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Essay
History

University, School

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Grade, Teacher, Year

10,Herzig,2015

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Text by Margarete I. ©
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Entstehung und Verlauf des ersten Weltkrieges - 1892 französisch-rus­sis­ches Verteidigungsbü­ndn­is bringt Deutschland in zwei-Fronten Lage - Bündnis mit England kommt nicht zustande (Krüger-Depesch­e 1896: Glückwünsche Kaiser Wilhelm II. an den Präsidenten von Transvaal anlässlich der Erfolgreichen Abwehr englischer Truppen) - 1898 Plan der deutschen „Risikofl­ott­e“­, welche die Stärke von 2/3 der britischen Flotte erreichen soll, um England in den Dreibund(DR,Ö-U­, Ita) zu zwingen - England sieht seine Seemacht angegriffen àbietet begrenztes Abkommen an àKaiser lehnt ab - 1904 England stellt eigene Interessen hinten an àakzeptiert Frankreich in Nordafrika àdiplomatisches Abkommen: Entente cordiale - 1906 1. Marokkokrise: Frankreich greift in Marokkos Unabhängigkeit ein àDeutschland lehnt sich dagegen auf und erzwingt Konferenz àEngland stellt sich hinter Frankreich àMilitärbündnis - Annäherung von England und Russland - 1911 2. Marokkokrise: Deutschland akzeptiert Franzosen in Marokko gegen Abtretung des französischen Kongo (droht mit Kanonenboot vor Marokkos Küste) àEngland und Frankre..

Soldaten des ersten Weltkriegs

- lieber sterben als überleben?


1


Gliederung:

  1. Verluste

  2. Überlebende

  3. Traumata am Beispiel des Kriegszitterns

  4. Fazit


Verluste:

Für einen Überblick über die Verlustzahlen des ersten Weltkrieges

Gesamtverluste nach der Große Ploetz,35Auflage:


Gefallene

Verwundete

Gefangene

Deutschland

1.808.000

4.247.000

618.000

Frankreich

1.385.000

3.044.000

446.000

Großbritannien

947.000

2.122.000

192.000

Italien

460.000

947.000

530.000

Österreich-Ungarn

1.200.000

3.620.000

2.200.000

Russland

1.700.000

4.950.000

2.500.000

Türkei

325.000

400.000

unbekannt

USA

115.000

206.000

4.500

Auffällig ist, dass Deutschland nicht nur die höchste Zahl an Gefallenen, sondern auch eine der größten Zahl an verwundeten Rückkehrern hatte. Doch ist dies nur die Zahl körperlich verwundeter. Ohne sichtbare Wunden und doch zutiefst verletzt kehrten viele Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg zurück.2

Überlebende:

Nach Kriegsende wurde Deutschland vor eine für sie, in dem Ausmaße, neue Problematik gestellt.

Es galt die aus dem Krieg zurückkehrenden Männer wieder in das normale gesellschaftliche Leben einzugliedern und ihre Hemmschwelle gegenüber Tod und Verletzung, welche im Laufe der Jahre an der Front immens gesunken war, wieder auf ein normales Niveau zu erhöhen. Immer wieder kam es zu Unruhen, Krawallen und Aufständen von Menschenmengen die hauptsächlich aus Veteranen bestanden.

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Es werde Männer zurückkehren, die keine Furcht kennen vor Säbeln, denen das Morden gelehrt worden ist. Es wird eine Zeit kommen, dass die Leichen an den Laternenpfählen hängen, natürlich die der Schutzleute.

Das Blut der Arbeiter wird gerächt mit dem der Patrioten.“4

Die Wiedereingliederung erwies sich in mehreren Bereichen als schwierig doch am kompliziertesten war es die Rückkehrer wieder in ein intaktes Arbeitsleben zu führen. Es bildeten sich mehrere Selbsthilfeorganisationen, oftmals von Veteranen geführt, doch meist nur mit mäßigem Erfolg.5 Die meisten Veteranen wurden mit einer dürftigen Rente, welche im Zuge der folgenden Inflation noch geringer war,6 abgespeist und sich selbst und ihrem Leben überlassen.7 So waren viele von ihnen gezwungen zu betteln.

Traumata am Beispiel des Kriegszitterns :

Wenige dachten vor Kriegsende an die psychischen Folgen die Menschen, die jahrelang an der Front dienten, von den schrecklichen Erlebnissen davontragen können.

Das wohl bekannteste Traumata ist das Kriegszittern. Sogenannte „Kriegszitterer“ hatten immer wieder Anfälle bei denen ihr ganzer Körper zitterte und sie unfähig waren ihren Körper zu kontrollieren oder sich auf den Beinen zu halten. Sie verweigerten oftmals die Nahrungsaufnahme und hatten Angst vor banalen Dingen.8 Heilung gab es bis auf wenige Fälle praktisch keine, da es zu dieser Zeit noch keinerlei Therapien für derartige Störungen gab.


Fazit:

Abschließend kann man sagen, dass es wohl meist eine Erleichterung für die Soldaten war an der Front zu sterben und nicht Überlebende dieser schrecklichen Ereignisse zu sein´, an der Reintegration zu scheitern oder gar so große seelische Schäden davonzutragen, dass ein normales Leben nahezu unmöglich ist.


Literaturverzeichnis:

-Ziemann, Benjamin; Gewalt im ersten Weltkrieg; Essen 2013

-Groschek, Iris; Wo bleibt der Dank des Vaterlandes? Zur Situation der Schwerkriegsgeschädigten des ersten Weltkrieges unter besonderer Berücksichtigung Hamburgs; o.J.

-

Stand vom 12.12.2015

-

Hassenkamp, Milena Fee; 19. März 2014, 10:49 Uhr

Stand vom 12.12.2015

-

o.V.; o.J.

Stand vom 12.12.2015


1


Bundesarchiv
Bild146-1972-062-01
Agentur: Aktuelle-Bilder-Centrale

2


3
 Ziemann,2013:157

4
 (so Watson, Enduring the Great War, S208) ( Ziemann,2013,165)

5
 Groschek:8/9

6
 Groschek:12

7
 Groschek:7/8

8


9


4



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