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Essay
Information Technology / Computer S

University, School

Universität Hildesheim

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Übungsaufgaben für Kinder zum Thema Lesen Leseverständnis­: Sachtexte und Kurzgeschichte Sachtext Eichhörnchen Jeder kennt sie und jeder liebt sie: Die kleinen Eichhörnchen, die durch unsere Wälder, Parks und Gärten huschen.
Man findet sie überall da, wo es viele Bäume gibt. Sie klettern sehr geschickt, schnell und präzise. Außerdem können sie mit ihren kleinen Körpern, die gerade mal 200 bis 400 Gramm wiegen, auch kopfüber durch die Eichen, Buchen, Ahornbäume und Birken klettern.
Zieml­ich erstaunlich ist auch, dass sie bis…
Scoyo: eine E-Learning-Plattform für Kinder


1. Allgemeine Kurzcharakterisierung

Scoyo ( ) ist eine eLearning-Plattform für Kinder der Klassen eins bis sieben. 2007 gegründet und aufgebaut durch den Verlags- und Medienkonzern Bertelsmann wurde Scoyo bereits nach einem Jahr Entwicklungszeit auf Grund von nicht eingetroffenen Erwartungen an SuperRTL verkauft.

Mittlerweile hat das StartUp-Unternehmen seine ersten rentablen Monate verlebt und arbeitet effizient an der Entwicklung seiner Webside und im Bereich des Marketings.

Die Online-Lernplattform versucht, die Lehrpläne aller 16 Bundesländer in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Biologie, Physik, Chemie und Kunst abzudecken. Auch die Eltern der Schüler werden integriert. Sie können über einen separaten Zugang den Lernerfolg der Schüler mitverfolgen.

Die Grundannahme des Programms lautet: "Jeder Mensch ist neugierig". Diese Neugierde versucht Scoyo in über 4000 Lerngeschichten, Übungen und Tests, welche in Zeichentrickwelten aufbereitet und an die unterschiedlichen Altersstufen sowohl inhaltlich, als auch optisch und in der Ausdrucksweise angepasst sind, zu unterstützen und in Wissen umzuwandeln.

2. Dienstbeschreibung

Wissenserarbeitung

Auf besteht die Möglichkeit, als Nicht-Skoyo-Mitglied eine kostenlose Test-Version unter dem Button „Ausprobieren“ zu benutzen, bei der man allerdings nur eingeschränkte Lernoptionen hat. Möchte man sich als Mitglied registrieren lassen, so gibt es hier Lernpakete zwischen 12,49 und 19,99 Euro im Monat.

Sofort nach der Registrierung kann das Kind seine Klasse (1 bis 7) und das gewünschte Fach wählen und seine ersten Lernspiele spielen. In den Übungen werden meist Geschichten erzählt, teils alltägliche, teils fiktive, die in den fachbezogenen Kontext passen.

Bei den Aufgaben werden die Kinder in diese Geschichte integriert, oft so, als bräuchten die fiktiven Schauspieler die Hilfe der Kinder zum Lösen von Aufgaben. Es wird auf das Jugendvokabular zurückgegriffen, auf das Fachvokabular nur so viel wie nötig, um die Kinder nicht zu überfordern und ihr Interesse zu wecken.

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Alle Aufgaben werden zu Beginn genau erklärt und es werden Beispielaufgaben zum besseren Verständnis gelöst. Hat man die Aufgabe dennoch nicht verstanden, gibt es jeder Zeit einen Hilfe-Button, der die Aufgabe noch einmal verdeutlicht.

Mitgliedern werden beim Einloggen Übungen vorgeschlagen, die zu diesem Zeitpunkt zu lösen sinnvoll wären, abhängig davon, welche Übungen sie zuletzt gemacht und welche Leistung sie dort erzielt haben. Des Weiteren gibt es Probetests und -klausuren, welche man unter realen Bedingungen, d.h. angemessener Zeit und ohne Hilfe, lösen kann.

Wissens-/Informationsverwaltung

Die Lernfortschritte werden unter „Mein Scoyo“ verwaltet, auf die auch die Eltern von ihrem Account zugreifen können. Kriterien sind:

Mein bestes Fach“

Meine größte Stärke“ (z.B. Wahrnehmung, Sprachverständnis, Logisches Denken etc.)

Mein Scoyo Level“ (Neuling, Anfänger/in, Einsteiger/in, Denker/in, Ober-Denker/in)

Schon nach der ersten Übung sind große Fortschritte zu sehen, was motivierend auf die Schüler wirken könnte. Allerdings werden auch Misserfolge und "lernfreie" Zeiten dokumentiert.

3. Analyse

Filtermodell

Die Lernplattform Scoyo bietet einem Kind von heute, welches in einer Zeit des technischen Fortschrittes aufwächst, viele Vorteile. Die Lerninhalte sind für Kinder ansprechend und interessant gestaltet und versuchen, ihnen den Spaß am Lernen nahezubringen.

Durch den enthemmenden Effekt - wie im Filtermodell beschrieben -, den das Programm auf das Kind haben kann, da weder Lehrer noch Mitschüler anwesend sind, die es kritisieren oder auslachen könnten, besteht die Möglichkeit, dass es mutiger und somit schneller in seiner Lernentwicklung wird.


Oftmals haben Eltern jedoch Sorgen, wenn sie ihre Kinder im Internet surfen lassen. Scoyo geht in besonderer Weise auf diese Sorge ein: Dieses Internetformat ist vollkommen werbefrei; Kinder können nicht von Internetseiten, die nicht einmal ihrem Alter entsprechen, beim Lernen gestört werden.

Des Weiteren sind alle veröffentlichten Inhalte von dem Unternehmen selbst, nämlich von Fachdidaktikern, Pädagogen oder Jugendschutzexperten, erstellt und überprüft worden. Was die Lerninhalte angeht, arbeitet Scoyo eng mit Universitäten und Lehrern zusammen, um die didaktische Qualität der Inhalte zu sichern.

Das Unternehmen kooperiert außerdem mit „FSM“ ( ) und „fragFinn“ ( ), zwei Internetportalen, die ausgewählte Internetseiten auf ihre Kinderfreundlichkeit hin untersuchen bzw. sie durch Medienpädagogen bewerten lassen.

Im Eltern-Zugang wird lediglich nach Vor- und Nachnamen gefragt.

Langfristige soziale Folgen/Soziale Identität und Deindividuation

Neben einer Vielzahl von positiven Aspekten dieses eLearning-Portals, birgt es jedoch auch Risiken. Diese beziehen sich hauptsächlich auf die langfristigen sozialen Folgen: Hat ein Kind erst seinen Spaß am eLearning entdeckt, kann dies zu einer Vernachlässigung seiner realen Freunde führen (vgl. Modell der personellen Individualität des Medialen Kommunikationsverhaltens).

Hat man früher noch in einer Gruppe zusammen gelernt, hatte dies kommunikative und soziale Vorteile, welche gerade für jüngere Kinder, also genau diejenigen, welche bei diesem Programm angesprochen werden, von äußerster Bedeutsamkeit sind. So lernen Kinder heutzutage auf Scoyo isoliert an ihrem Computer.

4. Nutzungsbeispiel

Ein Beispiel für eine typische Übung auf wäre: „Deutsch“ → „Wörter mit verschiedenen Bedeutungen“. Hier wird eine animierte Lerngeschichte abgespielt: Anna bekommt eine SMS von ihrem Freund: „Mist, Schloss ist kaputt.

Treffen bei der Bank.“ Später stellt sich heraus, dass nicht das örtliche Schloss abgebrannt ist und er sie sich nicht vor der Sparkasse treffen will, sondern dass das Türschloss und die Parkbank gemeint sind. In einem der Spiele soll man nun Begriffe, wie Bauer oder Erde, mit jeweils zwei passenden Zeichnungen verbinden.

Hat man die Aufgabe gut erledigt, lautet der Kommentar: „Respekt, deine Birne funktioniert einwandfrei!“ und selbst hier wird eine Mehrdeutigkeit verwendet. Das alles ist aufwendig und gut ausgearbeitet, jedoch wird der oben genannte Aspekt der Isolation des Schülers nicht berücksichtigt.


Um die Sicherheit des Kindes zu wahren, könnte man einführen, dass es nur mit realen Freunden, von denen man beispielsweise die E-Mail-Adresse hat, chatten und sich zu bestimmten Zeiten zum Üben verabreden kann. Eltern könnten diese Freundschaften ablehnen, wenn sie Bedenken an der Seriosität des Spielpartners hätten.

Die bereits vorhandenen Freundschaften könnten sich hier intensivieren, Lernen brächte noch mehr Spaß und das Kind würde zum echten „Team-Player“ ausgebildet werden.

Quellen

  • (Stand:15.01.2011)

  • (Stand:15.01.2011)

  • (Stand:15.01.2011)

  • (Stand:15.01.2011)

  • (Stand:15.01.2011)

  • (Stand: 15.01.2011)


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