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Lesson plan
Chemistry

University, School

Leuphana Universität Lüneburg

Grade, Teacher, Year

Februar 2015

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Text by Helen C. ©
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Seminar: Naturwissenscha­ftl­iche Schulversuche Dozentin: Frau Rohrmann WS 2009/2010 Ausarbeitung zum Thema „Säuren und Laugen“ Inhaltsverzeich­nis Inhaltsverzeich­nis 2 1. Bildungsplanbez­ug In der Unterrichtssequ­enz „Farbenspiel mit Rotkohlsaft“, die wir zum Thema „Säuren und Laugen“ durchführen, werden folgende Kompetenzen und Inhalte aus dem Bildungsplan Baden-Württembe­rg 2004 für Realschulen im Fach NWA aufgegriffen: Schülerinnen und Schüler können bis Klasse 7 aus Kompetenzerwerb durch Denk- und Arbeitsweisen…

Unterrichtsentwurf im Fach Chemie

Hauptschule Klasse 8


Thema der Unterrichtseinheit: Säure und Laugen

Ziel der Unterrichtseinheit: Die Schülerinnen und Schüler1 benennen die wichtigsten Eigenschaften und Reaktionen der Säuren und Laugen. Mithilfe verschiedener Indikatoren und pH-Werte weisen sie Säuren und Laugen nach. Sie führen chemische Experimente sachgerecht durch, erstellen dazu Protokolle und lernen die Anwendung der Säuren und Laugen im Alltag und in der Technik kennen.


Thema der Stunde: Einführung in das Thema Säure und Laugen durch Untersuchung von Stoffen aus dem Alltag mithilfe des Rotkohlsafts

Inhaltsbezogener Kompetenzbereich : „Fachwissen“ 2

Prozessualer Kompetenzbereich : „Erkenntnisgewinnung“, „Kommunikation“, „Bewertung“3

Lernziel der Stunde: Die SuS experimentieren sachgerecht mit verschiedenen Haushaltsstoffen, die sie mit Rotkohlsaft untersuchen, identifizieren sie als „sauer“ und „alkalisch“ und tragen die Ergebnisse in die Tabelle ein.

Inhaltsbezogene Teilschritte zur Kompetenzerweiterung

Die SuS…

(IST 1) …erkennen und beschreiben Haushaltstoffe an ihren typischen mit den Sinnen erfahrbare Eigenschaften.

(IST 2) …ordnen diese nach gemeinsamen Eigenschaften.


Prozessbezogene Teilschritte zur Kompetenzerweiterung Die SuS…

(PTS 1) …beobachten und beschreiben den Versuchsvorgang sorgfältig.

(PTS 2) …benennen Geräte und setzen sie in ihrem Versuch fachgerecht ein.

(PTS 3) … besprechen ihren Experimentaufbau.

(PTS 4) …experimentieren sachgerecht nach Anleitung.

(PTS 5) …protokollieren unter Anleitung einfache Experimente.

(PTS 6) …stellen Ergebnisse vor.

(PTS 7) …argumentieren in der Alltagssprache mit ausgewählten Fachbegriffen.

(PTS 8) …beachten Sicherheits- und Umweltaspekte.


1. Übersicht über die Unterrichtseinheit


Zeitlicher Rahmen (Std.)

Thema der Unterrichtsstunde

Inhalt/Kompetenzerweiterung/Zielsetzung der Stunde

2

Regeln für den Chemieraum, Gefahrensymbole, Laborgeräte-Wiederholung

Die SuS nennen und erklären die Funktionen der ausgewählten Laborgeräte sowie Gefahrensymbole und wiederholen die Sicherheitsregeln.

1

Einführung in das Thema Säure und Laugen durch Untersuchung von Stoffen aus dem Alltag mithilfe des Rotkohlsafts

Die SuS experimentieren sachgerecht mit verschiedenen Haushaltsstoffen, die sie mit Rotkohlsaft untersuchen, identifizieren sie als „sauer“ und „alkalisch“ und tragen die Ergebnisse in die Tabelle ein.

2

pH-Wert und pH-Skala Begriff, Bestimmung der pH-Wert mithilfe eines Universalindikators

Die SuS erklären die Bedeutung des pH-Werts und der pH-Skala und tragen die verschiedenen Lösungen aus dem Versuch in eine pH-Skala ein.

2

Eigenschaften von Säuren, wichtige Säuren im Alltags und im Labor

Die SuS lernen die wichtigsten Säuren im Alltag und im Labor und nennen ihre Merkmale.

2

Herstellung der Salzsäure-„Springbrunneneffekt“

Die SuS beobachten und beschreiben mithilfe eines Demonstrationsversuchs die Herstellung der Salzsäure, nennen ihre Eigenschaften und Anwendungen.

2

Wirkung der Säure auf Metalle und Steine

Die SuS beobachten und beschreiben in einem Versuch die Wirkung der Säure auf die Metalle und Steine.

2

Der saure Regen

Die SuS bereiten die Plakate über den sauren Regen vor und präsentieren sie im Plenum.

1

Wiederholung als Vorbereitung der Klassenarbeit

Die SuS festigen gelernten Unterrichtsstoff und übertragen ihre Kenntnisse auf neue Anwendungsbeispiele oder Aufgabentypen.

1


Klassenarbeit Nr.1


Die SuS weisen ihre Kenntnisse zum Thema Säure nach.


Das Leistungsniveau der Klasse im Fach Chemie kann ich noch nicht bewerten, da ich diese Lerngruppe erst in zwei Stunden gesehen habe.

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Verlaufsübersicht


Zeit/

Phase

Teilschritte zur Kompetenzerweiterung (TS)


Interaktionsformen

Impulse/Arbeitsaufträge

Lehrer/Schüler


Arbeits- / Sozialformen


Medien/Material

Begrüßung

11.45 – 11.48

(3 min)


L begrüßt SuS, stellt die Gäste vor und gibt Ausblick auf die heutige Stunde.


Plenum

Smart Board

Einstieg

11.48 – 11.54

(6 min)


IST 1

L zeigt die verschiedenen Haushaltsstoffe, einen Rotkohl und einen Rotkohlsaft.

SuS nennen die Begriffe und ihre Funktionen.


L fragt SuS: „Was passiert, wenn ihr zu dem Zitronensft und dem Backpulver ein paar Tropfen des Rotkohlsafts zugebt?“ und zeigt auf die Fragestellung an dem Smart Board.


SuS stellen Vermutungen an, was passiert wenn zu den beiden Stoffen ein paar Rotkohlsafttropfen zugeben werden und schreiben sie auf das Smart Board.


stummer Impuls


Klassengespräch


Lehrerfrage


Klassengespräch

Partnerarbeit


Essig,

Scheuer-Pulver, Zitronensaft-Zitrone, Backpulver,

Cola,

Rohrfrei Pulver,

Rotkohlsaft-Rotkohl


Smart Board


Erarbeitung

11.54 – 12.20

(26 min)


IST 2

PTS 1; 2; 3; 4; 5; 8


L teilt Arbeitsblatt aus, geht gemeinsam mit den SuS den Versuch durch.


L. weist nochmals auf Sicherheitsmaßnahmen hin.


SuS arbeiten mit einem Partner zusammen und holen das vom Lehrer vorbereitete Material.

SuS führen den Versuch durch und schreiben ihre Beobachtungen und Ergebnisse auf das Arbeitsblatt. Anschließend reinigen sie das Material und stellen es auf den Lehrertisch zurück.


Klassengespräch


Partnerarbeit


Arbeitsblatt


Versuchsmaterial (siehe Arbeitsblatt)

pH-Skala

Ergebnis-sicherung

12.20 – 12.30

(10 min)


IST 1; 2

PTS 6; 7

L bittet SuS ihre Versuchsbeobachtungen und -auswertungen vorzutragen und mit den am Anfang der Stunde aufgestellten Vermutungen zu vergleichen.


L präsentiert Visualisierung der Auswertung auf dem Smart Board.


Klassengespräch


Visualisierung


Arbeitsblatt

Smart Board


Anhang

1. Tafelbild

2. Arbeitsblatt für SuS

4. pH-Skala

5. Literatur


1. Tafelbild

Säure und Laugen

Was passiert, wenn ihr zu dem Zitronensaft und dem Backpulver ein paar Tropfen des Rotkohlsafts zugebt?

Schüler Vermutungen


2. Beobachtung: Die Lösung



Chemikalien aus dem Alltag



Farbe der Chemikalien ohne Rotkohlsaft



Farbe der Chemikalien mit Rotkohlsaft


Säure


Lauge


Essig


leicht gelblich


rot


ja


_____


Scheuer-Pulver



weiß/milchig


grün


_____


ja


Zitronensaft



weiß/milchig


rot


ja


_____


Backpulver


weiß/milchig



blau


_____


ja


Cola



braun


rot


ja


_____


Rohrfrei Pulver


weiß/milchig


grün


_____


ja

Deutung/Ergebnis:

Im Rotkohlsaft ist ein Farbstoff Cyanidin.4 Dieser Farbstoff kann seine Farbe ändern, wenn er mit „sauren“ (Essig, Zitronensaft, Cola) oder „alkalischen“(Scheuer-Pulver Ata, Backpulver, Rohrfrei Pulver Domol) toffen gemischt wird. Diese Flüssigkeiten nennt man Säuren oder Laugen.

Je nachdem, wie stark die Säuren oder Laugen mit Rotkohlsaft gemischt sind, kann sich der Farbton auch noch ändern.

Säure = rot

Lauge = blau/grün

Ordne nun die Stoffe auf einem Extrablatt in einer Tabelle nach folgendem Muster: (Lösung)





Stoffe, die sauer reagieren:







Essig, Zitronensaft, Cola




Stoffe, die alkalisch reagieren:








Scheuer-Pulver , Backpulver, Rohrfrei Pulver

3. Arbeitsblatt für SuS

Was passiert, wenn du zu dem Zitronensaft und dem Backpulver ein paar Tropfen des Rotkohlsafts zugibst?“

Geräte: 6 Reagenzgläser in Reagenzglasständer, 1 Pipette, 1 Folienstift,

6 Gummistopfen, 1 Becherglas, pH-Skala

Chemikalien: Essig, Scheuer-Pulver , Zitronensaft, Backpulver, Cola, Rohrfrei Pulver, Rotkohlsaft


Durchführung:

  1. Beschrifte die Reagenzgläser im Ständer mit den Namen der Substanzen, die du testen möchtest.

  2. Trage deine benutzten Chemikalien und ihre Farbe ohne Rotkohlsaftzugabe in die Tabelle ein.

  3. Gib mit einer Pipette 20 Tropfen des Rotkohlsafts aus dem Becherglas in jedes Reagenzglas.

  4. Schließe jedes Reagenzglas immer mit einem sauberen Gummistopfen und schüttele es.

  5. Trage die Farbe der Chemikalien nach Zugabe des Rotkohlsaftes in die Tabelle ein.

Deine Beobachtung:



Chemikalien aus dem Alltag



Farbe der Chemikalien ohne Rotkohlsaft



Farbe der Chemikalien mit Rotkohlsaft


Säure


Lauge











































Deutung/Ergebnis: ________________________________________________________________________________________


Ordne nun die Stoffe auf einem Extrablatt in einer Tabelle nach folgendem Muster:





Stoffe, die sauer reagieren:









Stoffe, die alkalisch reagieren:






4. pH-Skala5


5. Literatur

Vgl. Niedersächsisches Kerncurriculum Naturwissenschaften für die Hauptschule (2007), S. 48 und 59

1 Im Folgenden werden die Schülerinnen und Schüler mit SuS abgekürzt.

2 Vgl. Niedersächsisches Kerncurriculum Naturwissenschaften für die Hauptschule (2007), S. 48 und 59

3 Vgl. Niedersächsisches Kerncurriculum Naturwissenschaften für die Hauptschule (2007), S. 48 und 59

4

5

3



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