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Text Analysis
German studies

University, School

Paderborn, Kolleg

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Sachtext Das Deutsche ist nie ein reines Deutsch gewesen In dem Sachtext „Das Deutsche ist nie ein reines Deutsch gewesen“ von Dieter E. Zimmer aus dem Jahr 2006 geht es um den Sprachwandel der deutschen Sprache, aufgrund der Globalisierung. Als Arbeitshypothes­e kann zugrunde gelegt werden, dass Sprachimporte die deutsche Sprache bereichern, jedoch auch eine Gefahr darstellen, da die ursprüngliche Sprache in Vergessenheit gerät. Im Folgenden wird der Sachtext genauer analysiert. Im ersten Sinnabschnitt (Z. 1-6) gibt der Autor…
Sachtextanalyse – Wiedersehen mit Whorf Der Sachtext „Wiedersehen mit Whorf“ von Dieter E. Zimmer wurde 2008 verfasst und im Jahre 2013 im Textbuch „Paul D Obertsufe“ vom Verlag Schöningh veröffentlicht. Der Text setzt sich mit der Whorf-Hypothese auseinander und beschreibt wieso diese nicht ganz richtig ist. Dieter E. Zimmer beurteilt die Theorie von Whorf nicht sehr positiv, sie sei nicht ganz richtig aber auch nicht ganz falsch. Er ist der Meinung, dass sich die Sprachen nicht willkürlich unterscheiden würden und sich ineinander…

Sachtextanalyse „So kommt der Mensch zur Sprache“


Im vorliegenden Text „So kommt der Mensch zur Sprache“, verfasst von Dieter E. Zimmer, thematisiert der Autor die Tatsache, dass viele Emotionen, aber auch Gegenstände nur unzureichend zu beschreiben sind, da die Sprache dafür nicht ausreichend ist. Der Text lässt sich in vier Sinnabschnitte gliedern.

Im ersten Abschnitt (Zeile 1-10) führt der Autor Beispiele an, bei denen die Sprache seiner Meinung nach an ihre Grenzen tritt, da es Wörter oder Sachverhalte gibt die man nicht ausreichend beschreiben kann.

Im zweiten Abschnitt (Zeile 11-27) wir erklärt, warum es nicht möglich ist, sich präziser auszudrücken. Es fehlen die passenden Worte und auch die persönliche Einstellung eines Menschen lässt verschiedene Worte abgeänderte Bedeutungen zu kommen.

Der dritte Abschnitt (Zeile 28-48) handelt von den Möglichkeiten die die Sprache einem bietet und das generell durch Sprache ein Fortschritt entsteht.

Der vierte Abschnitt (Zeile 49-61) thematisiert, dass unterschiedliche Sprachen sich in ihren Grundregeln stark ähneln können und so ein Verständnis möglich machen.


Meine Deutungshypothese ist, dass der Autor auf die Unzulänglichkeit der Sprache aufmerksam machen will, da viele Gegenstände oder Gefühle nicht hinreichend beschrieben werden können, die Menschen aber trotzdem glücklich über ihre Sprache sein sollen, da sie mehr Möglichkeiten eröffnete als alles andere auf der Welt.


Im folgenden untersuche ich Zimmers Text abschnittweise auf die Sprache, die Argumentationsstruktur und die rhetorischen Mittel.


Die Sprache des Textes ist durchaus umgangssprachlich, was durch Wörter wie zum Beispiel „pressen“ (Z. 17) deutlich wird.


Der Autor beginnt direkt zu Anfang damit, dass er die These aufstellt, dass viele Gedanken nicht in Worte zu fassen sind (vgl. Z. 1-2). Er begründet dies damit, dass die Menschen es nicht tun weil es ihnen unbehaglich erscheint, sondern das sie es einfach nicht können (vgl. Z. 3-4).

Interessant ist hier, dass Zimmer stark pauschalisiert und so der Eindruck entsteht, vor allem durch die Verwendung des Pronomens „wir“ (Z. 4), dass alle Menschen seiner Meinung sind. Um seine These eindringlicher wirken zu lassen, benutzt er eine Aufzählung von Handlungen und Gefühlsempfindungen die nur unzureichend durch die Sprache zu beschreiben sind (vgl. Z. 4 ff.). Auch auf die erneute Nutzung des Pronomens wir ist hinzuweisen, denn er nutzt es um ein weiteres rhetorisches Mittel in seinem Text einzubauen, .....[read full text]

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Verstärkt wird dies auch durch den vorangegangenen Gedankenstrich, der dem Leser einen kurzen Moment zum reflektieren lässt und durch die Verwendung von dem Wort „pressen“ (Z. 17), was einfach viel eindringlicher und auch ein Stück weit dramatisch erscheint.

Er führt eine weitere Behauptung an, indem er schreibt, dass die Beziehung zu einem Menschen sprachlich nur in die Kategorie von „ „Freundschaft oder Rivalität““ (Z. 21) einzuordnen ist und verwendet hier erneut einen Gedankenstrich, wieder um dem Leser eine kleine Pause zum nachdenken zu gewähren.

Den zweiten Abschnitt schließt er mit der Erwähnung der „sprachlichen Ohnmacht“ (Z. 24) ab, welche existiert, weil „unsere[r] Geist“ (Z. 21) auch nicht dazu in der Lage ist, wenn die Sachverhalte eigentlich einfach zu beschreiben sind. Durch die Verwendung des Wortes Ohnmacht entsteht wieder eine sehr personenbezogene Stimmung im Text, was für den Leser eindrucksvoller erscheinen soll.

Weiterhin ist zu erwähnen, dass Zimmer die Sprache personifiziert. Er schreibt, dass die „Sprache [ … ] versagt“ (Z. 25 f.). Hierdurch wirkt der Text lebendiger und ist angenehmer zu lesen, so wird es dem Leser nicht langweilig.

Im dritten Abschnitt beginnt der Autor damit, dass er schreibt, dass die Sprache dem Denken durchaus nützlich ist (vgl. Z. 28 f.). Dies ist natürlich ein Fakt, denn man kann, wie der Autor auch weiter als Beispiel anführt, Konzepte in seinen Gedanken entwickeln und sich so besser mit anderen Menschen austauschen (vgl. Z. 29 ff.). Weiterhin nutzt er hier eine Aufzählung um seinem Argument mehr Hintergrund zu verleihen (vgl. Z. 30 ff.) Durch solche allgemein anerkannten Aussagen, erhält der Autor von vielen Lesern Zuspruch und damit sorgt er dafür, dass alle seine vorhergegangenen Aussagen und Thesen mehr Nachdruck verliehen bekommen.

Im Anschluss an diese Handlung nutzt er allerdings wieder ein Faktenargument, welches keinen Bestand hat. Denn er schreibt von einem Experiment, von dem er keine Quelle, kein Namen und auch sonst keine Details bekannt gab. Hier stellt man sich natürlich die Frage ob es überhaupt ein Experiment gab oder sich der Autor nur mangels stichhaltiger Argumente dafür entschied, eins zu erfinden (vgl. Z. 36 ff.). Weiterhin schreibt er, genau wie zu Anfang dieses Abschnitts, dass die Sprache dem Denken und die daraus entstehenden Möglichkeiten vervielfältigt hat (vgl. Z. 38 f.). Dies lässt einen kleinen Rahmen um die Beispiele entstehen und sorgt so dafür, dass es dem Leser länger in s.....

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Meine Deutungshypothese lässt sich bestätigen, denn durch die Analyse ist sehr deutlich geworden, wie sehr Herr Zimmer davon überzeugt ist, dass die Sprache nicht reicht um jeden Sachverhalt oder jeden Gedanken auszudrücken. Auch das die Sprache einem vielen Möglichkeiten bietet, ist durchaus deutlich geworden, da erst mit ihr die Entwicklung des Menschen voranschreiten konnte und sich so völlig neue Perspektiven für die Menschen ergeben.


Die Intention des Autors, den Leser von seiner Meinung zu überzeugen, wurde durch die Analyse deutlich. Er verwendete sehr oft Personalpronomen wie zum Beispiel „wir“ (Z. 7, 13, 15, …) und „uns“ (Z. 3, 10, …) um den Leser auf die gleiche Position wie ihn zu heben.

Der Autor wollte so erzielen, dass dem Leser der Eindruck erscheint, dass er der gleichen Meinung wie Zimmer sein müsse. Dies hat er auch klug durch die rhetorische Frage in Zeile zehn unter Beweis gestellt.

Meiner Meinung nach konnte der Autor aber trotz seiner Bemühungen nicht überzeugen. Es ist auf einer Seite einfach zu viel Halbwissen und Behauptungen und auf anderer Seite zu wenig Belege im Text. Ganz klar wurde dies zum Beispiel an dem „Experiment“ (Z. 36), welches durch die nicht vorhandenen Details einfach nicht stichhaltig erscheint.

Auch durch die gekonnte Einsetzung der rhetorischen Mittel, wie zum Beispiel die Gedankenstriche (Z. 14, 19), dem Semikolon (Z. 43) oder der Personifikation in Zeile 25, welche den kompletten Text viel eindringlicher und teilweise auch ein wenig dramatisch wirkten lassen, konnte mich der Autor nicht auf seine Seite ziehen, da der Text einfach ein Stück weit zu oberflächlich .....

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