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German studies

University, School

Pädagogische Hochschule Ludwigsburg - PH

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Sachanalyse und didaktische Alalyse

Franz Kafka „Kleine Fabel“


Inhaltsverzeichnis

Sachanalyse Seite 2

Kafkas Leben Seite 2

Interpretationsansätze Seite 3

Didaktische Analyse Seite 5

Lehr-Lernprozess Seite 5

Bezüge zum Bildungsplan Seite 6

Quellenangaben Seite 8


Sachanalyse


Franz Kafka, Kleine Fabel


Ach«, sagte die Maus, »,die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.« - »Du mußt nur die Laufrichtung ändern«, sagte die Katze und fraß sie.


Der Text „Kleine Fabel“ wurde um 1925 von Franz Kafka verfasst, jedoch ohne Überschrift. Diese wurde später von Max Brod, einem guten Freund und späteren Nachlassverwalter, hinzugefügt. Auf den ersten Blick handelt der Text von einer Maus, die auf eine Falle zu läuft und am Ende von einer Katze gefressen wird.

Die Texte Kafkas wurden stark von seiner Kindheit und Jugend, speziell durch seine Beziehung zu seinem Vater geprägt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll zuerst den historischen Kontext zu klären.


Kafkas Leben:

Kafka wurde am dritten Juli 1983 in Prag geboren. Die Stadt Prag beeinflusst ihn und seine Werke. Kafka selbst blieb sein Leben lang in Prag.

Die Eltern Kafkas, vor allem sein Vater, waren sehr nach wirtschaftlichen Ruhm bestrebt und überließen die Kinderbetreuung Gouvernanten. Kafka bekam seine Eltern kaum zu Gesicht.

Da seine Eltern wollten, dass es ihren Kindern später besser geht, schickten sie Kafka in die deutsche Volksschule in Prag. Später wurde er von seinem Vater auf das humanistische deutschsprachige Gymnasium geschickt. Von seinen Mitschülern wurde er als ruhiger, zurückhaltender und unscheinbarer Junge beschrieben. Nach seinem Abitur schrieb Kafka sich für ein Jurastudium an der Deutschen Universität in Prag ein.

Besuchte aber gleichzeitig auch kunstgeschichtliche und germanistische Vorlesungen. Während des Studiums lernte er Max Brod kennen. Beide waren Mitglied der „Selektion Dichtkunst“.

Seine Beziehung zu seinem Vater stellte Franz Kafka sehr deutlich in „Briefe an den Vater“ dar, welche Kafka 1919 verfasste, jedoch niemals abschickte.

Kafka beschrieb seinen Vater als großen, starken, sogar tyrannischen Menschen.

Sich selbst sah Kafka schon immer als schwach an. Diese Charakteristik zeigt sich in vielen seiner Texte, so auch in „Kleine Fabel“.

Er fürchtete sich vor seinem Vater und dessen Bestimmtheit. Auch das Schreiben wurde von Kafkas Vater abgelehnt. Er war der Ansicht, dass dies brotlose Kunst sei. Kafka schrieb in „Briefe an den Vater“, dass seine Texte von seinem Vater handeln. Er versuchte so die fehlenden Gespräche mit seinem Vater zu kompensieren. Und ihm gelang somit ein kleiner Schritt .....[read full text]

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Die Katze antwortet der Maus indem sie ihr einen Ausweg vorschlägt. Die Katze jedoch ist zynisch und triebhaft, die typischen Fabel Charakterzüge der Katze. Die Maus sieht dies als einzigen Ausweg und rennt dadurch direkt in ihren, fast schon selbst gewählten, Tod.

Eine ziemlich allgemeingültige Interpretation könnte lauten: „Traue keinem Stärkeren!“.

Doch für Kafka scheint diese Interpretation doch ein wenig zu eng am Text zu sein.

Ein wenig von außen betrachtet kann man annehmen die Maus steht für die Menschheit an sich. Menschen brauchen Grenzen, doch können diese Grenzen auch ziemlich einengend sein. In die Enge getrieben nimmt der Mensch meist jeden vermeintlich guten Rat an, da er sich dadurch einen Ausweg erhofft. Viele werden dadurch ausgenutzt und rennen, wie auch die Maus, selbst in den Abgrund.

Der Weg der Maus kann auch als Lebensweg der Menschen gesehen werden. In der Kindheit und der Jugend sehnt man sich danach erwachsen und älter zu werden.

Die Mauern stehen hier als Metapher für das Älter werden. Wenn man jung ist scheint das älter werden viel zu langsam zu gehen. Doch hat man das Erwachsenenalter erreicht, dann geht plötzlich alles viel zu schnell und schon hat man das letzte Zimmer, oder auch das letzte Lebensjahr erreicht. Die Katze steht bei dieser Interpretation für die Unausweichlichkeit des Todes.

Man kann vor dem Tod nicht davonrennen, selbst wenn man versucht vor dem Ä.....

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Kafkas Beziehung zu seinem Vater wird besonders in seinen „Briefen an den Vater“ deutlich. Auszüge hiervon können die Schüler selbständig lesen und wichtige Informationen notieren. Anschließend wird im Klassenverband darüber geredet und sich ausgetauscht.

Als nächstes bekommen die Schüler den Text „Kleine Fabel“ und lesen ihn kritisch.

Die Schüler sammeln Merkmale einer Fabel und sollen sich über typische Fabeln informieren. Danach wird darüber diskutiert, ob die „Kleine Fabel“ eine Fabel ist oder doch eher eine Parabel. Die Schüler müssen hierfür viel Verständnis für die Meinungen anderer hervorbringen, denn wie vieles bei Kafka ist auch dies nicht wirklich eindeutig.

Das Thema Kafka sollte zum Ziel haben den Schülern beizubringen mit Uneindeutigkeiten umzugehen. Die Schüler müssen dabei die Meinung anderer respektieren, doch genauso müssen sie ihre Meinung klar wiedergeben und dazu stehen.

Danach geht es um die Interpretation des Textes. Die Schüler schreiben eine kurze Interpretation des Textes auf ein Blatt. Dies sollte wirklich nur sehr kurz, maximal eine halbe Seite, sein und nur den ersten Eindruck und erste Meinung wiedergeben.

Dieses Blatt wird nun reihum weitergegeben und von den Mitschülern kritisch gelesen. Auch ein kurzes sachliches Kommentar sollte dazu verfasst werden.

Wenn die Möglichkeit besteht, kann dies auch an Computern stattfinden. Hierfür wird eine Homepage gestaltet zum Thema Kafka „Kleine Fabel“. Die Schüler laden ihre Texte auf die Homepage und nun hat die ganze Klasse Zugriff auf alle Texte und kann zu jedem Text ein Kommentar verfassen.

Da diese Ausstattung an nur wenigen Schulen vorhanden ist, ist die Alternative mit ei.....

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Auch Kritik sachlich formulieren müssen die Schüler erst lernen. Der Lehrer sollte darauf achten, dass dies auch eingehalten wird.

Eine Schwierigkeit bei diesem Text ist, dass die Schüler ihre eigene Interpretation schon im voraus aufgeschrieben haben und es ihnen schwer fallen wird eine andere Interpretation, welche in eine ganz andere Richtung geht auch als gelungen anzusehen. Am Ende der Einheit ist es wahrscheinlich wichtig den Text in der Klassengemeinschaft noch mal zu besprechen.

Es sollte nochmals erwähnt werden, dass es mehrere Interpretationsansätze gibt und es keine „Musterlösung“ gibt.


Bezug zum Bildungsplan:

Realschule, Klasse 10


Kompetenzen Deutsch:

Kompetenzbereich Sprechen:

„Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage Gespräche

zu führen:

- aktiv zuhören und Äußerungen verarbeiten;

 - diskutieren und Streitgespräche führen;

 - argumentieren, Meinungen begründen, Standpunkte

 und Interessen angemessen vertreten und sie sachrichtig formulieren;

 - die Meinungen anderer respektieren und sie aushalten;

 - auf andere eingehen und andere Perspektiven übernehmen;

 - Verfahren der Gesprächsorganisation einhalten;

 - Kritik sachlich vortragen;

 - mit Kritik konstruktiv umgehen [ .]

 - Informationen sachlich und sprachlich korrekt zusammenfassen und wiedergeben;

 - Texte mündlich wiedergeben und kritisch dazu Stellung nehmen.“[1]

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Außerdem kennen die Schülerinnen und Schüler ausgewählte Autorinnen, Autoren und Texte, darunter auch Beispiele der Kinder- und Jugendliteratur. Sie haben ihre Leseerfahrung an mindestens zwei Werken der Gegenwartsliteratur (auch Literatur für Jugendliche) erweitert.“[3]


Literaturverzeichnis:


Kennst du Franz Kafka; Karl-Heinz Fingerhut; Hrsg. Wolfgang Brekle; Bertuch-Verlag GmbH, Weimar 2007


Zeit und Geschichte im Werk Kafkas; Beda Allemann; Hrsg. Diethelm Kaiser, Nikolaus Lohse; Wallstein Verlag, Göttingen 1998


Die Funktion der Tierfiguren im Werke Franz Kafkas – Offene Erzählgerüste und Figurenspiele; Karl-Heinz Fingerhut; H. Bouvier und Co. Verlag, Bonn 1969


Literaturunterricht im 9. Schuljahr, Lehrerband zum Lesebuch C9; Ernst Klett Verlag, Stuttgart

1972




[1] Bildungsplan Baden Württemberg, Realschule

[2] Bildungsplan Baden Württemberg, Realschule

[3]  Bildungsplan Baden Würt.....

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