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German studies

University, School

Universität Koblenz-Landau

Grade, Teacher, Year

Wintersemester 2009/2010

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Robinson Crusoe Waffen und Umgebung Vergleich von den Texten von Daniel Defoe und Joachim Heinrich Daniel Defoe: Robinson Crusoe In dem Text von Daniel Defoe ist Robinson von vorn herein stark gesellschaftlic­h geprägt. Er schafft sich ein abgesichertes zuhause auf seiner Burg. Diese ist schön hergerichtet, besitzt einen kleinen Hofraum und ist außerdem geschickt verriegelt, nur durch eine Leiter gelangt man dort hinein. Sie wird von einem Wall geschützt und von seiner Warte aus kann er die Insel überblicken. Er besitzt ebenfalls eine Grotte zu der er Freitag zuerst hinführt. Robinson betreibt Acker -und Viehwirtschaft, baut Getreide an, backt Brot, hält Ziegen und nutzt deren Milch und Fleisch. Außerdem produziert er Salz um sein Essen zu würzen. Diese Lebensweise ähnelt stark der gesellschaftlic­hen­, von der Robinson stark geprägt ist. Er macht alles zur Verteidigung zurecht, benutzt sein Fernglas und benutzt Flinten, Gewehrkolben und Säbel zur Verteidigung gegen die Wilden. Die Waffen der Wilden sind Keulen und Pfeil und Bogen. Der gesellschaftlic­he Fortschritt zwischen Robinson und den Kannibalen kommt hier durch die Art der Waffen zum Vorschein. Die Uhrmenschen haben Angst vor der Flinte, sie ist ein Zeichen der Macht, des Fortschritts und ist nicht me..
´Wildnis, ´Leidenschaft und ´Fremdes in Adalbert Stifter: Der Hochwald 1. Thema, Inhalt und zentrale Aspekte der Arbeit Mit Adalbert Stifter, der 1805 in Oberplan - einem abgeschiedenen Dorf inmitten des Böhmerwaldes - geboren wurde1, verbindet man ohne Zweifel auch seine für ihn charakteristisc­hen und mit Liebe zum Detail verfassten Naturschilderun­gen­, die von Kritikern entweder hochgeschätzt oder auch als langatmig diffamiert wurden.2 Aber gerade diesen Naturschilderun­gen verdankt Stifter seit Hebbel seine Zuordnung zu den ´Naturdichtern3 und sie waren es, die ihn „als poetisch malerischen Landschaftsdich­ter in die Literaturgeschi­cht­e eingehen ließen“4. In fast allen seinen Werken, zu denen u.a. auch Der Condor, Feldblumen, Abidas, Brigitta, Der Waldgänger, Bunte Steine und Der Nachsommer5 zählen, setzt Stifter sich intensiv und reflektierend mit der Naturthematik auseinander. Er gestaltet in seinen Werken eine „Welt des Menschen, zu der die Natur das Gegenüber [.] bzw. den Hintergrund abgibt [.], der das Erleben des Menschen mitvollzieht und widerspiegelt“.­6 Besondere Bedeutung innerhalb dieser Naturdarstellun­gen kommt bei Stifter v.a. immer wieder dem Wald zu, der in seinen Romanen und Erzählungen „der Handlungsort schlechthin, der Inbegriff von Heimat und ersehnter Geborgenheit, aber auch von Bedrohung und von Gefahr“7 ist. Am Beispielhaftest­en

Robinsonaden: Vergleich „Allein in der Wildnis“ und „Robinson der Jüngere“


1. Einleitung


Robinsonaden und Abenteuerliteratur, sind zwei Gattungen, die bereits vor gut 200 Jahren Einzug in die Literatur erhielten. Im Mittelpunkt der Arbeit werden zwei Werke stehen, die miteinander verglichen werden. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem typischen Abenteuerroman „Allein in der Wildnis“ (1987) von Gary Paulsen und der klassischen Robinsonade „Robinson der Jüngere“(1779) von Johann H.

Campe. Im Detail werden zunächst die Merkmale und Strukturen der beiden Gattungen vorgestellt. Anschließend wird auf die unterschiedliche und gemeinsame Verarbeitung und Variation der Motive in den beiden Werken eingegangen.


2. Die Abenteuerliteratur


2.1     Zur Etymologie des Wortes „Abenteuer“


„Der Begriff „Abenteuer“ leitet sich von dem mittelhochdeutschen „adventiure“ her, das vom französischen „aventure“ stammt. Betrachtet man sich jedoch, den lateinischen Ursprung von „Abenteuer“, trifft man auf das Verb „advenire“, dass so viel heißt wie „geschehen, sich ereignen“. Demnach widerfährt dem Menschen das Abenteuer und wird nicht durch planmäßiges Handeln herbeigeführt.“[1]


2.2 Merkmale der Abenteuerliteratur


„Abenteuerliteratur ist eine der ältesten Erscheinungsformen der Literatur“[2] weltweit.

Sie blieb nie statisch und folgte dem Verlauf der modernen Zeit, jedoch gibt es fünf typische Merkmale, welche eine Abenteuergeschichte ausmachen.


Es handelt sich um fünf klassische Merkmale, die im Laufe der Jahre nicht an Bedeutung verloren haben, allerdings der Zeit entsprechend, anders verarbeitet worden sind.


„Eines der Hauptmerkmale des Genre ist die mit Spannung erfüllte Geschichte und angelegte Erzählstruktur“[3]. Der Leser kann sich mit dem Protagonisten identifizieren, dadurch wird er in entsprechender Situation emotional eingebunden und empfindet den Inhalt als spannend.

In der Abenteuergeschichte durchlaufen die „Helden“ oft einen inneren Konflikt und erleben Konfrontationen in der neuen Umgebung. Sie müssen Herausforderungen meistern und erleben jeden Tag etwas Neues. Das macht die Abenteuerliteratur zu einer der meist gelesenen Literatur.


Das zweite Merkmal steht für die „fremdartige, exotische Welt“[4], in der sich die Handlung vollzieht. Hier steht das Fremde und die Ferne im Mittelpunkt. Es handelt sich meistens um ein Gebiet, welches nicht bekannt oder besiedelt ist und dementsprechend dort auch Ungewissheit und Gefahr vorherrscht.


In dieser fremdartigen Landschaft, geschehen ungewöhnliche Ereignisse. In solchen Situationen hat der Held der Geschichte die Möglichkeit, Mut, Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen, Tapferkeit, Härte und Einfallsreichtum zu beweisen. Diese Eigenschaften und Tugenden entwickeln sich im Laufe des Abenteuers, dies wiederum typisch für das dritte Hauptmerkmal einer Abente.....[read full text]

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Daraus wurde aus der zunächst sachlichen Reisebeschreibung eine abenteuerliche Reiseerzählung.

„Das Abenteuerliche inmitten des Sachlichen wird mit Kategorien der Pädagogik und moralischen Belehrung legimitiert. Neben der geographischen, natur- und völkerkundlichen Belehrung gebe diese Literatur Beispiele für Standhaftigkeit und Gottvertrauen, Mut, Tatkraft und Geistesgegenwart, Begeisterung für alles Große, Heldenmütige, für weiten Geist und weites Herz.“[9]

Die Entfaltung der Abenteuerliteratur fand im 19.Jahrhundert mit der Einführung der Robinsonaden statt. Der Vorläufer ist die Robinsonade „Robinson Crusoe“ (1719) von Daniel Defoe (1660-1731).


Die heutige Abenteuerliteratur hält ebenfalls an den bereits oben genannten fünf Merkmalen fest, aber verknüpft diese mit der heutigen modernen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Die Abenteuergeschichten sind meist an junge männliche Leser gerichtet, jedoch ist die Abgrenzung der Kinder-Jugendliteratur von der Erwachsenliteratur in diesem Genre nicht unproblematisch.

Viele Geschichte sprechen ebenfalls die älteren Generationen an. Auch sie verspüren den Drang in die Ferne, sehnen sich nach dem Abenteuer und der Jugend.


2.4 Funktionen der Abenteuerliteratur


Die Abenteuerliteratur erlaubt dem Leser in eine andere Welt einzutauchen und die Realität hinter sich zulassen. Gerade in der heutigen Zeit finden die Menschen eine vorhandene und als fragwürdige empfundene Ordnung vor, die sie gerne hinter sich zurücklassen würden. Das Gefühl nicht bestimmten Regeln und Erwartungen Anderer befolgen zu müssen, sondern frei von gesellschaftlichen Zwängen zu sein, wird in der Abenteuerliteratur thematisiert.

Der Abenteuerroman bietet dem Leser Freiraum für eigenen Phantasien, Träume und Abenteuer. Meist wird der Protagonist als Held gesehen und hat somit eine Vorbildfunktion. Abenteuergeschichten unterstützen Tagträume und stellen somit ein „iterarisches Fluchtangebot“[10] vieler dar.


„Leben heißt nun einmal immer wieder neu aufbrechen aus der scheinbaren Geborgenheit des Vertrauten, Geordneten, Gedeuteten, sich dem Fremden, Unbekannten und Bedrohlichen aussetzen, auch dem Schrecklichen begegnen, und all das durchstehen oder ihm eine Selbstaufgabe zu erliegen.[11]

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„Die übliche Struktur einer Robinsonade beginnt mit einem heftigen Sturm, worauf ein Schiffbruch folgt und der „Robinson“ bewusstlos auf der Insel strandet. Zu Sinnen gekommen, muss er sich auf die Suche nach Nahrung begeben und nebenbei die Insel erkunden. Nach einer Weile, als „Robinson“ bemerkt, auf der Insel gefangen zu ein, setzt ein Lernprozess zur Daseinsbewältigung ein und er fühlt gläubige Dankbarkeit gegenüber seinem Schöpfer und der inneren Umkehr.

Darauf folgt häusliche Einrichtung durch Wohnungsbau und Optimierung des Lebens auf der Insel. Immer wieder gibt es im Laufe der Geschichte Rückschläge durch Unachtsamkeit und Konfrontationen mit der Natur. Das Leben auf der Insel wird zu einer wahren Herausforderung. Es kommt schließlich zu einer Vergesellschaftung durch Begegnung mit einem weiteren Insulaner.“[14]

Zudem möchte ich nochmals betonen, dass die insulare Abgeschlossenheit im Mittelpunkt steht und durch Isolation, Distanz zur Zivilisation eine Extremsituation entsteht. „Es beginnt ein Überlebenskampf, dieser sich auf das physische und psychische Überleben ausrichtet. Das physische Überleben beinhaltet die Beschaffung von lebensnotwenigre Gütern und die Erzeugung einer Atmosphäre zivilisierten Wohlbefindens.

Als psychisches Überleben wird die seelische Mangelsituation durch fehlende Gesellschaft gesehen.“[15]


3.1 Die Robinsonade - Pädagogik


„Die Figur Robinson ist eine exemplarische Gestalt im pädagogischen Denken der letzten 200 Jahre.“[16] Jean- Jacques Rousseau gab damals mit seinem Werk „Emile“ den pädagogischen Impuls und verbreitete so seine Absicht, dass Robinsonaden „belehrend, einheitlich und dem Alter des Kindes angemessen“[17] sein sollten.

Robinson wurde Lehrmeister und Vorbild der Jugend. Joachim Heinrich Campe (1746- 1818) war ein Vertreter des Philanthropismus, er wollte mit seinem Werk „Robinson der Jüngere“ aufzuzeigen, wie weit es der Mensch durch seine eigene Kraft bringen kann, wenn ihn die Not dazu zwingt. „Campe hatte die pädagogische Absicht Kinder und Jugendliche durch sein Werk angenehm zu unterhalten, sie in Naturgeschichte und häuslichem Leben zu unterrichten und ihnen das Verständnis von Moral und Glauben näher zubringen.“[18] Durch formale und inhaltliche Umgestaltung gelingt es Campe eine pädagogische Eigenwelt in einen weltbekannten literarischen Stoff einzufangen.

Dies ist der Grund, warum das Werk „Robinson der Jüngere“ so einen E.....

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Gerade moderne Abenteuergeschichten in der Kinder- Jugendliteratur spielen mit dem Inselmotiv und zeigen, dass nicht immer eine Insel als Schauplatz und Isolation von der restlichen Welt dienen muss. In dem Abenteuerroman „Allein in der Wildnis“ spielt sich die Handlung in den großen Wäldern Kanadas ab, die sich fern von jeglicher Zivilisation befinden.

„Das Flugzeug war irgendwo in den Wäldern Kanadas abgestürzt….er wusste nicht, wo er sich befand“ [19]


In beiden Werken wurde das Inselmotiv, bis auf den anderen Schauplatz klassischerweise verarbeitet. „Die „Insel“ fungiert zunächst als Exil und Gefangenschaft. Sie stellt ein geographisches und psychologisches Gefängnis dar.“[20] Die Isolation erzwingt die Auseinandersetzung mit Sich und der Außenwelt.

Doch nach einer Zeit erweist dich die „Insel“ zusehends als bewohnbar, sodass eine neue Perspektive entsteht. Grundbedürfnisse, wie Hunger und Durst können auf Grund der Erkundung der fremden Umgebung und des Lernprozesses meist gestillt werden. Beide Protagonisten müssen schnell dazulernen, um ihr Überleben zu sichern und sich vor der Natur und den Tieren zu schützen.

Dazu gehört die Herstellung von Werkzeugen und eines sicheren Schlafplatzes. Das „neue Zuhause“ für „Robinson“ (Robinson der Jüngere) und „Brian Robeson“ (Allein in der Wildnis) stellt eine Aushöhlung in einer Felswand dar. Diese erhöhte Lage schützt sie und ihre Essensvorräte vor Gefahren. Hierbei handelt es sich um ein „Locus amoenus“. Der Schlafplatz wurde bewusst an diesem lieblichen Ort, verbunden mit Nützlichkeit, Frieden und Ruhe ausgewählt.

„Brian erschrak. Schon war diese Höhle unter dem Felsen für ihn ein Zuhause geworden. Nach so kurzer Zeit“[21]

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Für „Robinson“ dient zunächst eine Spinne und Lamas als Gesellschafter und „Brian Robeson“ findet in dem Feuer einen Freund und Beschützer.

Das letzte und eines der wichtigsten Motive ist die Natur. In der Natur spielt sich das Leben der Protagonisten ab. Es gibt bestimmte Regeln, die befolgt werden müssen, um das Überleben zu sichern.

„Sein Überleben hing davon ab, dass er die Wildnis verstand und studierte. Es war kein Tag vergangen ohne, dass er lernen musste, die Gesetze der Natur zu befolgen“[25]

Auf der einen Seite bietet die Natur ihnen Nahrung, Unterschlupf, Ressourcen und erlaubt ihnen mit Hilfe von Materialien, Werkzeug zu erstellen. Ohne die Natur und die darin wohnenden Tiere, wäre ein Überleben schlicht unmöglich. Zudem sind die Protagonisten, besonders der Protagonist in dem Abenteuerroman „Allein in der Wildnis“ völlig begeistert von der Schönheit der Natur.

Der Lebensraum Natur wird wieder zu schätzen gelernt und stellt ein Kontrastprogramm zu der lärmenden Stadt dar.

Auf der anderen Seite ist das Überleben in der Natur sehr schwierig und die Natur stellt mit ihren Gefahren und Tücken ein Feind gegenüber dem Menschen dar. Es gibt, wie bereits oben genannt Regeln und Gesetze zu befolgen, zudem muss der Mensch Überlebenstechniken entwickeln, um zu überleben. Für den zivilisierten Mensch ist ein langer Lernprozess von Nöten, um in der unberührten Natur leben zu können.

Oft wird mit dem Motiv Natur auf den ursprünglichen Naturzustand des Menschen aufmerksam gemacht. Daraus ergibt sich, dass die Natur sowohl nützlich, als auch teilweise grausam zu dem Menschen ist.



5. Unterschiedlich.....

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In dem heutigen Zeitalter nimmt die Gewichtung und Bedeutung der Religion stark ab, wenige Kinder haben religiöse Erziehung erlebt und gehen in die Kirche. Der Autor Gary Paulsen und andere moderne Kinder- und Jugendbuchautoren sind sich dessen bewusst und reduzieren und messen dem Motiv Religion nicht so viel Gewichtung zu.


Die Ideologie und Intention des Buches „Robinson der Jüngere“ ist eindeutig auf sittliche und moralische Belehrung fokussiert. Die Insel dient als Raum, um die isolierte Person pädagogisch zu erziehen, Lebensweisheiten beizubringen und Wissen zu vermitteln. Zugleich appelliert Johann H. Campe an den Leser, sich zu bilden, mit dem Lernen niemals aufzuhören und das Elternheim zu schätzen und zu ehren.

In dem Abenteuerroman „Allein in der Wildnis“ liegt die Intention darauf, den Leser primär zu unterhalten und zum Lesen zu animieren. Deshalb wurde eine für Kinder- und Jugendliche angemessene Sprache gewählt. Der Roman ist nicht unnötig grammatisch überladen und es befinden sich einige Wörter in einem speziellen Jargon, der Jugendsprache.

Dies ist ein großer Unterschied zu Campes Werk, welches für junge Leute zu schwer und hochgestochen geschrieben wurde. Die Sprache und Thematik des Buches ist ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl des Buches. Gerade junge Leser wollen in ihrer Erfahrungswelt abgeholt werden und bevorzugen somit Bücher ohne Fachjargon. Auch die Nebenthematik in dem Abenteuerroman „Allein in der Wildnis“ spricht für einen modernen Roman in der Kinder- Jugendliteratur.

Das Elternhaus des Hauptdarstellers „Brian Robeson“ hat sich als instabil herausgestellt. Die Eltern haben sich scheiden gelassen, auf Grund des Fremdgehens der Mutter. Das ist die Lebenswelt des Protagonisten, die nur manchmal in der Geschichte angedeutet wird. Jedoch können sich viele Kinder mit ihm identifizieren und lassen den Roman noch realistischer erscheinen.

Sekundär, möchte Gary Paulsen nicht nur unterhalten, sondern auch seine Intention der Leserschaft mitteilen. Die Ideologie des Buches oder der geheime Kanon richtet sich nicht nur an Kinder und Jugendliche, sondern ebenfa.....

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