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Risiken und Chancen von deutschen Unternehmen im Rahmen der Expansion in EU-/EWR- und Drittstaaten
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Diploma thesis
Business Law

University, School

Hochschule Bremen

Grade, Teacher, Year

4,0, Prof. Dr. de Hesselle, Dr. Kollruss, 2011

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Analyse der Innovationsstra­teg­ien von BANG & OLUFSEN Chancen, Risiken und Perspektiven für die Zukunft   Inhaltsverzeich­nis 1. Einleitung. 1 2. Bang & Olufsen’s Unternehmensstr­ate­gie – SWOT-Analyse und Marketing-Mix Analyse. 1 2.1 SWOT-Analyse. 2 2.1 Marketing Mix – Die 4 Ps. 3 2.2 Konsumentenvort­eil­e – Die 4 Cs. 5 3. Bang & Olufsens Kooperationen mit anderen Unternehmen. 6 3.1 Bang & Olufsens Kooperation mit Audi 6 4. Fazit – Perspektive für die Zukunft 7 Quellenverzeich­nis­. 8 1. Einleitung Bang & Olufsen wurde 1925 in Struer (Dänemark) von Peter Bang und Svend Olufsen gegründet. Ihr erstes Produkt war der Eliminator, ein vom Stromnetz betriebenes Radiogerät. 1927 baute Bang & Olufsen ein neues Fabrikgebäude. Es wurde so gestaltet, dass es im Falle einer Insolvenz als Schule verwendet werden könnte. Den ersten großen Durchbruch erzielten Bang & Olufsen 1938 mit einen aus Kunststoff gepressten Radiogerät mit dem Namen „Beolit“. 1941 baute Bang & Olufsen ihre Fabrik weiter aus. Im zweiten Weltkrieg wurde die Fabrik zerstört, konnte jedoch innerhalb von zwei Jahren mit Unterstützung des Marschaltplans neu aufgebaut werden. Heutzutage ist Bang & Olufsen ein erfolgreicher Hersteller für Unterhaltungsel­ekt­ronik (TV-, HiFi-Geräte und Telefone) im Hochpreis-Segme­nt. Mit der Absicht sich als eine Luxusmarke für wohlhabende Kunden zu repräsentieren,
HAUSARBEIT Chancen und Risiken bei der Nachfolge von Familienunterne­hme­n Im Rahmen der Veranstaltung „Betriebswirtsc­h­aftslehre“ Staatlich geprüfter Betriebswirt – Jahrgang 7 - 2013 Betreuer/in: Dipl. Kaufmann Mario Görmer Vorgelegt von: , Brandenburg an der Havel, den 15:21:45 Inhaltsverzeich­nis Abbildungsverze­ich­nis I Abkürzungsverze­ic­hnis II Eigenständigkei­ts­erklärung & Einverständnis zur Plagiatsprüfung III 1.Einleitung 1 2.Begriffsbesti­mmu­ngen 3 3.Besonderheite­n von Familienunterne­hme­ns 4 4.Mögliche Formen der Übergabe von Familienunterne­hme­n 4 5.Risiken bei der Unternehmensnac­hfo­lge 7 5.1 emotionale und psychologische Fehler 7 5.2 kein geeigneter Nachfolger 8 6.Chancen bei der Übernahme von Familienunterne­hme­n 9 7.Zusammenfassu­ng 10 8.Fazit 11 9.Literaturverz­eic­hnis IV Abbildungsverze­ich­nis Abbildung 1: Bestehen von Nachfolgeregelu­nge­n 6 Abbildung 2: Unternehmensnac­hfo­lge 2010 bis 2014 9 Abkürzungsverze­ic­hnis BGB Bürgerliches Gesetzbuch HWK Handwerkskammer Hrsg Herausgeber i.d.F In der Fassung IfM-Bonn Institut für Mittelstandfors­chu­ng- Bonn IHK Industrie- und Handelskammer Mrd. Milliarden o.V ohne Verfasser S. Seite Eigenständigkei­ts­erklärung & Einverständnis zur Plagiatsprüfung Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Arbeit

Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen

Hochschule Bremen


Internationaler Studiengang Steuer- und Wirtschaftsrecht

-Schwerpunkt Wirtschaftsrecht-


Diplomarbeit


zur Erlangung des Grades Diplom-Wirtschaftsjurist (FH)

Sommersemester 2011


Risiken und Chancen von deutschen Unternehmen im

Rahmen der Expansion in EU-/EWR- und Drittstaaten


eingereicht von: Cem


Matrikel Nr.: 235186


aus: 54

Bremen,

8. Semester


  1. Prüferin: Frau de

  2. Prüfer: Herr

Abgabedatum: 14.06.2011

Inhaltsverzeichnis


Inhaltsverzeichnis I

Abkürzungsverzeichnis III

Abbildungsverzeichnis V

Verzeichnis der Anlagen im Anhang VI

1 Einleitung 1

1.1 Problemstellung und Untersuchungsziele 1

1.2 Statistische Erhebungen 2

1.2.1 Feststellung 4

1.2.2 Ergebnisse der Auswertungen 4

2 Theoretische Grundlagen 8

2.1 Allgemeines 8

2.2 Begriff der Expansion und Expansionsgründe 8

2.3 Arten und Möglichkeiten der Expansion ins Ausland 10

3 Auslandsexpansion 12

3.1 EU-/EWR-Staaten 12

3.1.1 Großbritannien - limited 12

3.1.2 Memorandum of association 13

3.1.3 Articles of association 13

3.1.4 Gründung 13

3.2 Drittstaat 14

3.2.1 USA - incorporation 14

3.2.2 Besonderheiten 14

3.2.3 Gründung 15

4 EuGH-Rechtsprechung und Kollisionsrecht 16

4.1 Inspire Art 16

4.2 Überseering 18

4.3 Centros 19

4.4 Kollisionsrecht 20

5 Chancen im Rahmen der Expansion 23

5.1 Neue Planungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen durch das MoMiG 23

5.1.1 Verlagerung 25

5.1.2 Verlagerung der Geschäftsleitung ins Ausland 25

5.2 Die Europäische Aktiengesellschaft – SE 27

5.3 SPE – societas privata europaea 30

5.4 Expansionsmöglichkeiten in Drittstaaten 34

5.4.1 Expansionsmöglichkeiten 34

5.4.2 Expansionsmöglichkeiten durch Freundschafts- und Niederlassungsabkommen 34

5.4.2.1 Abkommen zwischen Deutschland und Japan 35

5.4.2.2 Deutsch-Amerikanischer Freundschaftsvertrag 36

6 Risiken im Rahmen der Expansion 39

6.1 Grundlegende gesellschaftsrechtliche Risiken nach EU-Recht 39

6.1.1 Vermögensverwischung 40

6.1.2 Unterkapitalisierung 40

6.1.3 Existenzvernichtender Eingriff 41

6.1.4 Ultra-vires-Lehre 41

6.2 Grundlegende beihilferechtliche Risiken nach EU-Recht 42

6.2.1 Obligatorischen Ausnahmen 43

6.2.2 Fakultative Ausnahmen 43

6.2.2.1 Genehmigungstatbestand - Art. 107 Abs. 3 a) AEUV 43

6.2.2.2 Genehmigungstatbestand - Art. 107 Abs. 3 c) AEUV 44

6.2.3 Durchführungsverbot für Neubeihilfen 45

6.2.4 Bewertung von Altbeihilfen 45

6.2.5 Rückforderung einer Beihilfe 45

6.3 Wettbewerbsregeln für Unternehmen im Binnenmarkt 46

6.3.1 Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung 46

6.3.2 Anteile am Markt 47

6.3.3 Marktformen 47

6.4 Kartellverbot 48

6.4.1 Art. 101 Abs. 1 AEUV 48

6.4.2 Rechtsfolge 48

6.4.3 Ausnahme des Kartellverbots 49

7 Synopsis 49

7.1 Zusammenfassung der Unternehmensergebnisse 49

7.2 Bewertung 50

7.3 Ausblick und weiterer Forschungsbedarf 51

Literaturverzeichnis VII

Anlagen im Anhang XIII

Eidesstattliche Erklärung XXXIV

Abkürzungsverzeichnis


AEUV Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union

Abl.

EG Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften

Abs. Absatz

AG Aktiengesellschaft

AktG Aktiengesetz

Art. Artikel

BB Betriebs-Berater (Zeitschrift)

BGBl.

Bundesgesetzblatt

bspw. beispielsweise

bv besloten vennootschap met beperkte aansprakelijkheid, niederländische Kapitalgesellschaft

bzw. beziehungsweise

corp. corporation

d.h. das heißt

DStR Deutsches Steuerrecht (Zeitschrift)

EG Europäische Gemeinschaft

EGBGB Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch

EGV Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft

EU Europäische Union

EuGH Europäischer Gerichtshof

Eurostat das Statistische Amt der EU

EuZW Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (Zeitschrift)

EWG Europäische Wirtschaftsgemeinschaft

EWR Europäischer Wirtschaftsraum

EWR-Abk.

Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum

FHSV Freundschafts-, Handels-, und Schifffahrtsvertrag

FKVO Fusionskontrollverordnung

gem. gemäß

GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

inc. incorporation

insb. insbesondere

InsO Insolvenzordnung

i.V.m. in Verbindung mit

JuS Juristische Schulung (Zeitschrift)

KMU Kleine .....[read full text]

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Die Auswirkungen dieser neuen Entwicklungen auf die Auslandsexpansion deutscher Unternehmen werden beleuchtet und bewertet, wobei dann entsprechende Aspekte abgeleitet werden. Dies wird auch in den Kontext der Möglichkeiten gestellt, welche die supranationale Rechtsform der SE bislang schon bietet.

Weiterhin geht die Arbeit der Frage nach, auf welche Kriterien ein deutsches Unternehmen achten muss, damit es gesellschaftsrechtliche, subventionsrechtliche wie auch kartellrechtliche Risiken nach Gemeinschaftsrecht vermeidet und sich so weitgehend wie möglich gegenüber belastendem EU-Recht schützt.


1.2Statistische Erhebungen

Deutsche Unternehmen führen ihre Unternehmenstätigkeit zunehmend außerhalb Deutschlands.

Zwar gibt es keine sicheren statistischen Auswertungen über dieses Vorgehen, jedoch führte der Eurostat (das Statistische Amt der EU) in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt zum Fachgebiet International Sourcing eine Befragung bei deutschen Unternehmen durch (s.A. Verlagerung wirtschaftlicher Aktivitäten, Hintergrund zur Piloterhebung)3.

Die Untersuchung sollte Aufschluss darüber bringen, warum Unternehmen eine Verlagerung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit ins Ausland durchführen. Außerdem wurde danach gefragt, welche Aspekte die Expansion erschweren und welche wirtschaftlichen Folgen sich für die Gesellschaft ergeben4.

Ziel dieser Unternehmen ist es, sich im internationalen Wettbewerb durchzusetzen und die Absatzmärkte für sich zu sichern.

Eine Gesellschaft muss die Organisation des Unternehmens ändern, sofern sie eine Verlagerung ihrer Tätigkeit in anderen Staaten vornehmen will. Diese Maßnahmen sind häufig mit hohen Kosten bezüglich der Infrastruktur des Betriebes verbunden. Hierbei werden auch speziell ausgebildete Fachkräfte benötigt, die nicht nur über die wirtschaftlichen, sondern auch die erforderlichen rechtlichen Kenntnisse verfügen5.

Das Kriterium der Kosten spielt für Gesellschaften, die eine Expansion durchführen möchten, .....

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Die Umfrage bezog sich auf Unternehmen, welche im Sektor der Dienstleistung tätig sind (jedoch nicht Versicherungs- und Kreditgewerbe) sowie Gesellschaften der gewerblichen Wirtschaft des produzierenden Gewerbes.

Es wurden solche Unternehmen befragt, die mindestens 100 Arbeitnehmer beschäftigten8.

Es wurde herausgefunden, dass die Verlagerung der wirtschaftlichen Aktivitäten deutscher Unternehmen ins Ausland zu einer Begünstigung bezüglich der im Heimatstaat befindlichen Standorte dieser Gesellschaften führt.

Deutsche Unternehmen führen auch deshalb Auslandsexpansionen durch, um von gut ausgebildeten Arbeitskräften im Ausland zu profitieren, wenn hieran im Inland ein Mangel herrscht9.


1.2.1Feststellung

1.2.2Ergebnisse der Auswertungen

Die EU-weite Untersuchung führte zu folgenden Ergebnissen: Insgesamt nahmen 20.000 deutsche Unternehmen, freiwillig an der Forschung teil10.

Die Untersuchung bezog sich auf Gesellschaften, die in der Zeit zwischen 2001 bis 2006 eine Auslandsexpansion vorgenommen haben11 (s.A., Verlagerung wirtschaftlicher Aktivitäten, Unternehmen und Arbeitsstätten).

Die Umfrage zeigt, dass für die Gesellschaften der Zugang zu neuen Märkten der wichtigste Grund war, eine Verlagerung durchzuführen (45,3%).

Die nächstwichtigsten Gründe waren die Ersparnis von Lohnkosten (39,7%) sowie die Ersparnis anderer Kosten (25,7%). Die Realisierung von Strategischen Vorgaben war der nächste Aspekt von gehobener Relevanz (21,7%) gefolgt von der Durchsetzung der Produktentwicklung (18%). Des Weiteren erreichte das Kriterium Steueranreize mit 17% den sechsten Platz bei den Motiven für eine Verlagerung.

Weitere Kriterien sind geringere Regulierung (15,1%) wie auch die Umsetzung eines neuen Geschäftsmodells (14,5%). Die Motive, Zugang zu neuem Fachwissen (13,7%) sowie Kunden oder Wettbewerbern folgen (8,8%) belegten di.....

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Abb. 1.2: Auswirkungen der Verlagerungen


(Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Höh, Verlagerung wirtschaftlicher Aktivitäten – Ergebnisse der Piloterhebung, S. 19, letzter Aufruf 21.05.2011.)


Als weiterer Forschungsaspekt kommen die jeweiligen Verlagerungsgebiete in Betracht.

Rund 38% der befragten Unternehmen gaben an, dass für sie eine Verlagerung in mehr als einen Staat ausgeführt bzw. geplant wurde. Dabei wurde herausgefunden, dass 38,6% der untersuchten Gesellschaften eine innerdeutsche Verlagerung vorgenommen haben oder diese durchführen wollten. Durch die Untersuchung hat sich ferner ergeben, dass 59,3% der Gesellschaften in den neuen osteuropäischen EU-Staaten expandieren.

An dritter Stelle kommt der chinesische Markt mit 33,7% der Unternehmen gefolgt von den EU-15 Staaten mit 27,6%. Als weiterer beliebter Drittstaat steht Indien mit 16,4% an sechster Stelle der beliebtesten Verlagerungsgebiete14.


Abb. 1.3: Verlagerungen von Unternehmensaktivitäten nach Zielregionen


(Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Höh, Verlagerung wirtschaftlicher Aktivitäten – Ergebnisse der Piloterhebung, S. 15-16, letzter Aufruf 21.05.2011.)

In Deutschland bewirkten die Expansionen einen Abb.....

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Das Ziel vieler Unternehmen, den Ausbau des Internationalen Geschäfts zu verwirklichen, gehört zu den wichtigsten Unternehmensstrategien.

Sofern sich die Binnenkonjunktur problematisch zeigt, wollen viele Unternehmen der Krise ausweichen. Für deutsche Unternehmen ist daher die wirkungsvolle Ausschöpfung der bedeutsamen Auslandsmärkte von großer Bedeutung18.

Für die meisten Gesellschaften stellt das internationale Geschäft keine Neuerung dar.

Betriebe, die einen hohen Bekanntheitsgrad haben, sind seit vielen Jahren international tätig. Insbesondere haben deutsche Textilunternehmen Exportquoten von mehr als 80%. Hieran lässt sich das große Interesse am Export erkennen. Zusammen mit Japan und den USA gehört Deutschland zu den entscheidenden Handelsnationen. Diese Staaten erreichen zusammen ein Exportvolumen über 30% der Weltexporte.

Somit gehört es für viele Unternehmen zum alltäglichen Geschäft, in den Auslandsmärkten tätig zu sein19.

Der Expansionsbegriff meint die Unternehmensentwicklung und die Wachstumsstrategie eines Betriebes. Hierunter versteht man, dass ein Unternehmen durch Ausweitung der Verkaufsflächen und Kauf anderer Handelsunternehmen sowohl im In- als auch im Ausland bestrebt ist, eine gezielte Umsatzausweitung zu erreichen20.

Eine internationale Expansion umfasst die Wachstumsstrategie des Betriebes durch Erschließung der im Ausland befindlichen neuen Marktgebiete. Es gehört zu den Zielen und Aufgaben des Managements, Strategien zu entwickeln, mit denen die bisherigen Erfolge eines Unternehmens erweitert werden können21 .


Um neue Geschäftsbereiche zu entwickeln, treffen viele Unternehmen die Entscheidung, ihre Geschäftstätigkeit auch im Ausland zu entfalten22.

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Ebenso kann es sein, dass ein Unternehmen in seinem Heimatstaat den Markt durch seine Produkte schon gesättigt hat und sich deswegen zu einer Internationalisierung entschließt.

Durch die Entwicklung der EU wurde das Wirtschaftsrecht vieler Mitgliedstaaten angepasst, sodass die Wirtschaftsgesetze der Staaten Ähnlichkeiten aufweisen.

Außerdem brauchen viele Unternehmen keine Währungsumrechnung durchzuführen, weil viele Mitgliedstaaten den Euro eingeführt haben, was die Internationalisierung von Gesellschaften begünstigt26.

2.3Arten und Möglichkeiten der Expansion ins Ausland

Unternehmen haben die Möglichkeit, durch die Errichtung einer Niederlassung zu expandieren.

Die Niederlassung ist der Ort, an dem das Unternehmen seinem Gesellschaftszweck tatsächlich nachkommt und die überwiegende wirtschaftliche Tätigkeit ausführt. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Merkmale der Kontinuität und eine eigenständige Handelskompetenz der Gesellschaft bestehen27.

Die Niederlassung für Unternehmen richtet sich primär nach dem Sitz der Geschäftsleitung, auch Verwaltungssitz genannt28.

Soweit eine Zweigniederlassung einer Gesellschaft die Merkmale bezüglich einer Niederlassung erfüllt und zu diesem Ort die engste wirtschaftliche Verbindung besteht, so ist dieser Ort ausschlaggebend. Zwar bedarf die Außenstelle keiner Geschäftsleitung, jedoch kann sie einen solchen Posten haben. Wenn die wirtschaftliche Tätigkeit komplett bei der Hauptniederlassung liegt, dann ist dieser Sitz bedeutend.

Eine Gesellschaft mit Sitz in einem EU-Staat hat zudem die Möglichkeit, eine Tochtergesellschaft in einem anderen Mitgliedstaat zu gründen29. Für die Tochtergesellschaft braucht die Muttergesellschaft nicht zwingend zu haften und die erstgenannte Gesellschaft genießt Entscheidungskompetenz bezüglich des Innenrechts30. Bei der Tochtergesellschaft handelt es sich um eine eigenständige Personenvereinigung, wobei ihre Niederlassung von gehobener Relevanz ist und nicht die Niederlassung der Muttergesellschaft31.

Eine weitere Option der Muttergesellschaft wäre, eine Expansion in der Form von Agenturen sowie Zweignied.....

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