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Rhythmusanalyse Musik

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Musicology

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Borg Linz

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Welche Bedeutung hat Musik in ihrer kulturellen und existenziellen Deutung? Philosophische Ansätze in der Musik Inhaltsverzeich­nis Einleitung. 1 Musik verbindet das Unverbundene. 2 Paradigmenwechs­el als Konstruktion soziokulturelle­r Realitäten 5 Auf dem Weg zu einer musikalischen Anthropologie. 9 Einleitung Die Bedeutung von etwas kann mitunter viel besser erfasst werden, wenn wir beispielsweise kontrafaktisch danach fragen, was wäre, wenn etwas nicht wäre. Was also wäre, wenn es in unserer Welt keine Musik gäbe? „Was…
Mittelfristige Unterrichtsplan­ung im Fach Musik Musik als Mittel gezielter Beeinflussung  „Haribo macht Kinder froh.“ – Musik in der Werbung 1. Angaben zur Lerngruppe Ich unterrichte die Klasse 8d seit Beginn des Schuljahres 2008/09 eigenverantwort­lic­h. Die Klasse besteht aus insgesamt 26 Schülerinnen und Schülern, davon 15 Jungen und 11 Mädchen. Knapp die Hälfte der Klasse (11 Schüler) spielt ein Instrument und kann so auf Notenkenntnisse und grundlegendes Wissen aus dem musiktheoretisc­hen Bereich zurückgreifen.â­€¦

Rhythmus und Musik


v Definition:

Der Rhythmus ist die Gliederung eines musikalischen Bewegungsablaufes; er umfasst die Zeitdauer (lang- kurz) der Einzeltöne im Verhältnis zueinander und den Wechsel der Betonung (schwer- leicht), ist also ein zeitliches Gestaltungselement.

Der Rhythmus ist von Raum und Zeit abhängig. Sogenannte Komponentenrhythmen können in der Kategorie „Raum“ nebeneinander und gleichzeitig ablaufen und bilden erst in der Kategorie „Zeit“ ein fließendes Gewebe. Ein solches Gewebe aus Komponentenrhythmen bezeichnet man „Rhythmik“.


v Rhythmusbildende Komponenten:

Eine Komponentenanalyse eröffnet prinzipiell die Möglichkeit, alle in einer Komposition vorkommenden Klangphänomene unter dem Begriff „Rhythmus“ in Betracht zu ziehen.

Eine Rhythmuspartitur besteht aus den Komponenten…

1.      Klang

Die Komponente „Klang“ ist die Basiskomponente für jegliche Musik. Durch eine Klangerscheinung und die Folge von Klängen entsteht ein Rhythmus.

Siehe Beispiel 1

Die Dauer einer solchen Komponente misst man nach den Zeitabständen zwischen den einsetzenden Tönen. Die Pausen dazwischen fallen also weg. Vom anglo- amerikanischen Raum erhalten wir die Bezeichnung dieser Abstände: die „Interonsetintervalle“ (IOI).

Generell ist die Handhabung der Komponente „Klang“ während einer Rhythmusanalyse eher einfach. Sie spielt z.B. in der seriellen Musik eine Rolle.

2.      Tonhöhe

Die Komponente „Tonhöhe“ setzt sich quasi aus der Komponente “Klang“ und der zusätzlichen Bedingung der unterschiedlichen Tonhöhen zusammen.

Siehe Beispiel 2: Beethoven, 1. Symphonie, 3. Satz, Anfang

In diesem Beispiel kann man erkennen, dass die Komponentenrhythmen „Klang“ und „Tonhöhe“ nahezu identisch sind. Sie unterscheiden sich nur im dritten und siebten Takt.

Während die Komponente „Klang“ einen sogenannten daktylischen Rhythmus aufweist, wechselt die Komponente „Tonhöhe“ in einen jambischen Rhythmus. (Definition siehe Beispiel 2)

Beide Rhythmen sind relevant, denn man hört sie gleichzeitig.

3.      Diastematik

Die Komponente „Diastematik“ bezieht sich auf den diastematischen Aspekt von Tonfolgen, oder einfach ausgedrückt, auf das Auf und Ab von Melodien durch Wechsel der Intervallrichtungen.

Siehe Beispiel 3: Monteverdi, Marien- Vesper, Psalm 109

Insbesondere bei älterer Musik kann man die Wirkung der diastematischen Rhythmen beobachten. Aber auch mechanische Fingerübungen, die es für alle Instrumente gibt, sind durch ihre diastematische Kontur rhythmisch strukturiert.

Im 20. Jahrhundert wird die Komponente „Diastematik“ häufig zur Bildung von Rhythmen genutzt. (Strawinsky, Hindemith, etc. – seltener dagegen bei den Dodekaphonisten.)

4.      Artikulation

Die Komponente „Artikulation“ beruht auf Tonformen, wie z.B. Legato, Tenuto, oder Staccato. (lang, mittel, kurz) Bei dieser Art werden die Abstände zwischen den klassifizierten (Legato, Tenuto, Staccato/ lang, mittel, kurz) Tönen gemessen. Dabei sind nur die Zeitabstände relevant, nicht die tatsächliche Dauer eines Notenwertes.

Siehe Beispiel 4: Beethoven, 4. S.....[read full text]

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Afrikanische Musik und Rhythmus


v Funktion der Musik in Afrika

Anders als in der westlichen Welt ist die Musik in Afrika weder eine Kunst- noch eine Unterhaltungsform. In Afrika ist Musik eine Lebensform und bezieht sich auf die Gesellschaft und Kultur. Außerdem drückt sie die Lebensfreude aus.

Die traditionelle Musik ist ein lebendiges Beispiel des kulturellen Erbes von Afrika. Musik ruft die Geister der Ahnen, begleitet mündliche Geschichtsüberlieferungen, Erzählungen. Musik ist auch allgegenwärtig im afrikanischen Leben, wie z.B. bei Tätigkeiten wie Landarbeit, Jagd, Handwerk aber auch bei einer Geburt, Hochzeit, usw.

Afrikanische Musik steht immer im Zusammenhang mit Gesang, Rhythmus und Tanz. Besonders die Bedeutung der Trommelmusik reicht schon über Generationen zurück.

v Griot/ Griotte

Der Begriff Griot/ Griotte (weiblich) steht für Musiker und Sänger. Sie sind entweder Hofmusiker oder Wandermuskanten und gelten als Bewahrer und Hüter der Tradition, der mündlichen Überlieferung, der Sitten, der Moral und fungierten auch als Heiratsvermittler ofer Hofnarren.

v Instrumente

Die Djembe

Die Djembè ist eine kelchförmige Trommel, die in einem Stück aus einem ausgehöhlten Baumstamm gefertigt wird. Sie wird mit einem geschorenen Ziegenfell bespannt. Der Grad der Spannung durch die Schnüre bestimmt die Tonhöhe.

Weiters wird sie mit den Hönden gespielt. Eine Differenzierung der Klänge wird durch verschiedene Anschlagarten und die Handstellungen erreicht.

Jeder Djembèsolist prägt seine eigene, virtuose Spielweise aus.

Sie wird beschrieben als Instrument der Kommunikation, zwischen Dörfern, Regionen, Ländern und sogar Kontinenten.

.....

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Auch die Conga hatte wie alle anderen Trommeln in den westafrikanischen Kulturen religiöse Bedeutung und wurden zu besonderen Anlässen und Festen gespielt.

v Pattern

Ein zentrales Konzept der afrikanischen Musikforschung ist das des Patterns (Muster), das sich auf ganzheitliche klangliche Gestalten bezieht. In afrikanischer Musik werden Klangpatterns aneinander gereiht, wiederholt, variiert und miteinander kombiniert. Ein Pattern besteht aus Klängen unterschiedlicher Länge, Klangfarbe und Lautstärke sowie unterschiedlicher Tonhöhen.

Es gibt 3 verschiedene Betonungsarten (beim Trommeln): Lautstärkeakzente, Klangfarbenunterschiede und Dauernunterschiede (Wenn sowohl Lautstärke als auch Klangfarbe gleich sind. )

Durch das weitgehend konstante Tempo wird es dem Musiker erleichtert, die in afrikanischer Musik verbreiteten abweichenden Akzentuierungen (Synkopierungen, Offbeats,etc.) zu spielen.

v Die Rhythmen und ihre Bedeutung

Die Einführung in die Gemeinschaft eines Stammes oder die sogenannte „soziale Wiedergeburt zum erwachsenen, vollwertigen Mitglied der Gemeinschaft“ wurde in Afrika traditionell mit der Beschneidung vollzogen. Die Pubertät ist beispielsweise ein Anlass um ein Fest zu feiern, welches auch von Musik und Tanz umrahmt wird. Heutzutage ist die Beschneidung der Mädchen verboten, doch oftmals werden die Babys schon im Krankenhaus beschnitten.

Soli

Soli entspricht dem Rhythmus, der solche Riten, wie die Beschneidung begleitet. Er wechselt zwischen einem schnellen und einem langsamen Teil ab. Obwohl die Beschneidung heutzutage oft im Krankenhaus stattfindet, bleibt doch die Bedeutung des Rhythmus als Übergang in den Status der Erwachsenen erhalten.

Früher begann man das Soli 3 Monate vor einer Beschneidung zu spielen.

Es gibt Soli lent (langsam), Soli rapide (schnell), Wassolon Soli, Soli des Manian, etc.

Sökö

Dieser Rhythmus wird auch vor der Beschneidung gespielt.

Balakulandjan

Er gehört zu den Soli Rhythmen und ist auch von der Bedeutung gleich.

Saa

Saa ist ein Rhythmus, der für den Mann gespielt wird, der die Beschneidung für die Jungen durchführt.

Toro

Toro wird nach der Beschneidung der Jungen gespielt

Baö

Dieser Rhythmus wird für die jungen Mädchen gespielt. Dabei tanzen nur die älteren Frauen mit den Mädchen und auch der Tanz heißt Baö.

N’Goron

Dieser Rhythmus wurde nach der Beschneidung der Mädchen gespielt. Hier tanzen nur die jungen Mädchen.

Dunungbe

Das ist der älteste und wichtigste Rhythmus der Dununbafamilie. Er wird als die „Mutter“ der Dununbarhythmen bezeichnet. Er wird stets am Beginn eines Festes gespielt. Aus diesem Rhythmus haben sich viele andere heraus entwickelt.

Könöwulen

Dieser Rhythmus ist immer einem reichen und starken Mann gewidmet.

Kurabadon

Kuraba bedeutet „geheiliger Hain“. Die Menschen kommen und verehren den dort wohnenden Geist, bringen Opfergaben und stellen Fragen, z.B. über die Familie, das Jagen, etc. Die Prozession zum geheiligten Hain wird mit diesem Rhythmus begleitet.

v Frauen und Rhythmus

Obwohl die Frauen durch ihr Singen, Klatschen und Tanzen die Rhythmen quasi „erfunden“ haben, entspricht es nicht der Tradition, dass sie die Djembè oder eine andere Trommel spielen. Wegen der Mutterschaft und vielschichtige Arbeit hatten die Frauen einfach keine Zeit, Trommel zu spielen. Erst im 20. Jhd. hat die Frau im Zuge ihrer Emanzipation begonnen, die Djembè zu spielen.

Damit wollte sie beweisen, dass alles was Männer glauben besser zu können, von Frauen auc.....

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Der Tänzer hält in jeder Hand einen „Fliegenwedel“ (=Tierschwanz) und die rhythmische Sequenz wird zunächst nur mit den Armen und Händen dargestellt. Danach wiederholt er genau dieselbe rhythmische Sequenz mit den Füßen. Beide Sequenzen müssen genau gleich sein. Der Basisrhythmus bleibt gleich, doch die einzelnen Sequenzen werden immer länger und komplexer.

Die Gruppe de Zaouli ist der ganze Stolz eines Dorfes, denn Rhythmus und tanz des Zaouli sind sehr spektakulär.

v Populäre Rhythmen

Feste und Feiern haben im Alltag Afrikas ihren festen Platz. Hier präsentieren sie ihre Lebensfreude, Kultur und Traditionen. Es gibt nationale und regionale Feiertage, jahreszeitliche Feste wie Ramadan, Erntefeste, Familienfeste wie Taufen und Hochzeiten und spontane Feste zu allen möglichen Anlässen.

Djagbe

Am Ende des Ramadan wird spätnachmittags die Djagbe gespielt. Die Familienväter kaufen für die Erwachsenen und Kinder neue Kleider und alle versammeln sich bei einem großen Platz im Dorf.

Djagbe ist ein Kreistanz, den Männer und Frauen zusammen tanzen.

Der Rhythmus wird inzwischen auch für andere populäre Feste gespielt, manchmal auch bei Vollmond.

v Religion und Musik

Traditionelle afrikanische Religionen werden als animistisch bezeichnet (auch Tiere, Pflanzen und die unbelebte Natur haben eine Seele). Die übernatürliche, unsichtbare Welt der Geister ist eng mit der natürlichen Welt verbunden und vor allem durch die Musik (der Ton ist "immateriell") kommunizieren die beiden Welten miteinander. Die zu befragenden Geister verstehen nicht die Wortsprache, aber die mit ihr eng verwandte Musiksprache.

Bei allen bedeutenden Ereignissen des gesellschaftlichen Lebens (Geburt, Initiation, Beschneidung, Heilung, Hochzeit, Ernte, Amtseinführung von geistlichen und weltlichen Machthabern, Begräbnis usw.) werden die Geister und Ahnen befragt, beschw.....

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v Kofi Quarshie

Kofi Quarshie wurde 1970 als jüngstes von sechs Kindern in Ghana geboren. Bereits in seiner Kindheit liebte er es auf selbstgebastelten Trommeln aus Blechdosen zu spielen. Das Leben in der ghanesischen Hauptstadt ist nicht einfach – viele Familien müssen um das tägliche Überleben kämpfen. Daher sind Kofis Eltern nicht gerade begeistert, dass er statt wie andere Kinder auch auf dem Markt Kokosnüsse zu verkaufen, lieber den ganzen Tag damit verbringt verschiedene Tanz- und Trommelgruppen beim Proben zu beobachten.

Im Alter von 9 Jahren wird Kofi entdeckt und er beginnt in seiner ersten Erwachsenengruppe (Twiana Cultural Group) mitzuspielen. Diese tritt auf Hochzeiten, Festen und Begräbnissen in ganz Accra auf. Danach spielt Kofi bei den Gruppen Rainbow Cultural Group, Tschatscheloh mit. Mit Akim Manso einer 25-mannstarken Truppe aus Musikern, Sängern und Tänzern gelangt Kofi das erste Mal nach Europa.

Akim Manso tritt am World Music Festival 1991 in Frankreich und Spanien auf. Nach seiner Rückkehr nach Ghana gründet Kofi die Friends Group, die er dann 1993 in die Agoo Group umbenennt und mit der er heute noch auf Tour geht.

Die Ausbildung zum Masterdrummer absolvierte Kofi Quarshie bei Mustapha Tettey Addy, einem der bekanntesten Trommler Westafrikas. Zudem machte er eine Ausbildung in traditioneller westafrikanischer Tanzkultur. Kofi unterrichtete Tanz und Trommeln im Zentrum für nationale Kultur in Accra, an der Akademie "of African Music and Arts" und an diversen Schulen.

Als Solo Drummer begeisterte Kofi das Festspielpublikum bei der "Porgy and Bess" Produktion der Bregenzer Festspiele 1997. Derzeit tourt Kofi Quarshie mit der Jazz-Formation Kilimandscharo Dub & Riddim Society, die aus den international bekannten Musikern Peter Madson (USA), Herbert Walser-Breuß (A), Hervé Samb (FR), Michael Mondesir (GB) und Bandleader Alfred Vogel (A) besteht durch Europa.

Mit der Salzburger Worldmusic Formation Kakilambe, mit der er bereits Mitte der 90er Jahre große Auftritts- und CD-Erfolge hatte, wird Kofi in Kürze auf Tournee gehen und ebenfalls eine neue s.....

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