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Rhetorische Stilmittel Lyrik

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German studies

University, School

Hannover

Grade, Teacher, Year

2012 Gymnasiallehrerin

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Arbeitsblatt Stilmittel – Rhetorische Figuren Aufgaben: 1. Vervollständige die Tabelle mit Hilfe des Lösungsblattes in Partnerarbeit! 2. Benennt die Bilder und Stilfiguren in den Wendungen 3. Findet für diese Tabelle nach Möglichkeit jeweils ein eigenes Beispiel! 1. Vervollständige die Tabelle mit Hilfe des Lösungsblattes in Partnerarbeit! Stilmittel Erklärung Beispiel Anapher (die) ist eine Form der bewussten Wortwiederholun­g am Satzanfang Antithese (die) akzentuierte Wortstellung Chiasmus (der) die Kreuzstellung‭¦

Selbsterklärende Übersicht: Rhetorische Stilmittel – Schwerpunkt Lyrik


Fachbegriff

Bedeutung/Wirkung

Beispiele

Reim

- Reimformen







- Strophenformen











Metrum


-          Jambus

-          Trochäus

-          Anapäst

-          Daktylus






Klangfiguren

Lautmalerei


Alliteration



Wort-, Satz- und Gedankenfiguren


Neologismus



Vergleich, bildlicher

Ausdruck




Metapher







Personifikation




Allegorie


Pars pro toto


Symbol




Synästhesie



Apostrophe



Inversion




Wiederholung


Akkumulation



Parallelismus



Anapher



Epipher


Zwillingsformel


Antithese



Chiasmus




Paradox



Enjambement























Versmaß: systematische Anordnung betonter und unbetonter Silben/Wirkung

-          u b frisch, belebt

-          b u schwer

-          u u b marschähnlich

-          b u u tänzerisch


Kombinationsmuster

z.B. Alexandriner, Hexameter, Blankvers



Klangeffekte durch Kombination von Lauten

Form der Lautmalerei:

Wiederholung des Anfangslautes





Wortneuschöpfung, neue Wortzu-

sammensetzungen







Bildhafter Vergleich ohne „wie“; Verknüpfung sprachlich getrennter Bereiche

-          mit passendem Kontext

-          mit konträrem Kontext

-          mit rätselhaftem bzw.ohne Kontext


Vermenschlichung




Sinnbild, einzelne Attribute sind von übertragbarer Bedeutung



Sinnbild: Gegenstand, der bekanntermaßen für einen abstrakten Sachverhalt steht


Verbindung unterschiedlicher Sinneseindrücke


Direkte, betonte Anrede oder Ausruf


Satzumstellung, Veränderung des grammatischen Regelfalls





Reihung von Begriffen mit ähnlicher Bedeutung


Wiederholung gleichartiger Satzteile


Wiederholung am Versanfang



Wiederholung am Versende



Doppelung eines Ausdrucks


Entgegenstellung von Gedanken und Begriffen


Überkreuzstellung, „chi“ bezeichnet den griechischen Buchstaben „x“






Zeilensprung: Satzteil geht über das Versende hinaus und springt in die folgende Zeile

-          Anfangsreim, Binnenreim, Endreim, identischer Reim


-          Paarreim aa bb cc

-          Kreuzreim abab

-          Schweifreim aabccb

-          Umarmender Reim abba

-          Kehrreim/Refrain


-          Liedstrophe (zu 4 Versen, Paar- oder Kreuzreim oder

-          ungereimt)

-          Sonett (2 Quartette und 2 Terzette abba bccb cdd cdd)

-          Ghasele (arab.: Gespinst; Zweizeiler mit identischem Reim, Pause in jeder Zeile, aa ba ca da ea…)





-          Ich wollt´ ich wär ein Huhn

-          Backe, backe, Kuchen

-          Rosen begrüßen dich bald noch (Goethe)

-          Pfingsten, das liebliche Fest war gekommen(Goethe)







Der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel

Der Kapfel, der gelbrote Apfel


Kleine Kinder können keine Kirschkerne knacken.





Nebelspinne; juliblau; sonnenseiden; Wiesenschaum



Nacht ist wie ein stilles Meer (Eichendorff)

jemanden mit Samthandschuhen anfassen




-          Zahn der Zeit; Flussarm; Licht der Wahrheit;

Frühling lässt sein blaues Band/ wieder flattern

durch die Lüfte (Mörike)

-          das Dorf liegt aufgebahrt (Zech)

-          du uns entwachsener Herzraum (für Musik, Rilke);

Verlorenes Ich, zersprengt von Stratosphären (Benn)



Die Nacht schwingt ihre Fahn´ (Gryphius)

Es war, als hätt der Himmel/die Erde still geküsst (Eichendorff)


Amor mit Flügeln, Binde, Pfeil und Bogen = Liebe: geht über Grenzen, ist blind/zufällig in ihrer Auswahl, trifft und schmerzt


Taube = Frieden, Herz = Liebe



Ein Ton von krankem Violett (Heym);

Die Geigen schimmern einen Regenbogen (Benn)


Du schönste Wunderblume süßer Frauen!



Und aus den Wiesen steige/ der weiße Nebel wunderbar.

(Claudius);

Aufflattern weiße Vögel am Nachtsaum (Trakl)





Und es wallet und brauset und zischt.(Schiller)



Es ist Unsinn/ sagt die Vernunft/ Es ist was es ist/sagt die Liebe (Fried)


Er hat den Knaben wohl in dem Arm,

er fasst ihn sicher, er hält ihn warm. (Goethe)


Doch alle Lust will Ewigkeit,

will tiefe, tiefe Ewigkeit.


Mit Lust und Liebe; ganz und gar


Der Schultern warmer Schnee/Wird werden kalter Sand. (Hofmannswaldau)


Die Kunst ist lang/ und kurz ist unser Leben (Goethe)




Und Stille hört man langsam tröpfeln (Heym);

Als ich zum ersten Male starb (Kaleko)



Leise wie die Gondeln auf den klaren

Morgenleuchtenden .....[read full text]


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