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Geo Sciences

University, School

Universität Bayreuth

Grade, Teacher, Year

1.7, Dr.Christoph, 2017

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Reduktionspoten­tia­l für das Klima im Gebäudesektor 1. Einleitung Der Beitrag der Arbeitsgruppe III zum Vierten Sachstandsberic­ht des IPCC. Der dritte Band des Berichts enthält eine Analyse der Kosten, der Politik und Technologien, die zur Begrenzung und könnte / oder Verhinderung von Emissionen von Treibhausgase führen kann, zusammen mit einer Reihe von Aktivitäten zur Entfernung dieser Gase aus der Atmosphäre. In folgender Zusammenfassung wird der Gebäude- und Wohnsektor näher erörtert. 2.Problemstellu­ng In den folgenden Kapiteln soll ein Auszug der wesentlichen Aspekte der Klimaänderung im Gebäude- und Wohnsektor beschrieben werden, um darauf aufbauend Herausforderung­en,­ sowohl für die Internationale als auch Nationale Klimapolitik, aufarbeiten zu können. 3. Reduktionspoten­tia­l in Gebäuden Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen aus Gebäude fallen meistens in eine von drei Kategorien: ü Senkung des Energieverbrauc­hs Verbrauch und die enthaltene Energie in Gebäuden 3.3 Maßnahmen im Gebäudesektor Aus einer politischen Sicht ist es wichtig, welche Technologien die niedrigsten Vermeidungskost­en für die Gesellschaft, als auch ein großes Potential zur Einsparung von Treibhausgasen haben. Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass ein globales Potenzial zur Verringerung von rund 29% der projizierten Baseline-Emissi­one­n bis 2020 mittels kostengünstigen Maßnahmen zu erreichen ist.
Shanghai - eine große Metropole Referat – Geographie und Wirtschaftskund­e Inhaltsverzeich­nis 1.   Einleitung. 1 1.1.    Einwohner und Stadtteile. 2 2.   Lebensverhältni­ss­e in der Innenstadt und Umgebung. 3 2.1.    Geringer Wohnraum und schlechte Infrastruktur - Innenstadt 4 2.2.    Stadtrand - Was ist anders dort? 5 2.3.    Wohnverbesserun­g im Gesamten. 6 3.   Geld und Finanzierung. 6 4.   Baukünste und Gebäude Shanghais 8 5.   Schlusswort und Quellverzeichni­s 10 1. Einleitung Shanghai bedeutet auf altchinesisch „über dem Wasser“. Der Name begründet sich darauf, dass der Ursprung der Stadt ein Fischerdorf auf Pfählen gebaut an den Ufern des Jangtse war. Shanghai ist eine große Metropolstadt in der Volksrepublik China und liegt am Ostchinesischen Meer. Sie ist ein wichtiger Knoten für zahlreiche Forschungs- oder Ausbildungsstät­te­n wie Universitäten und Hochschulen, aber auch für Verkehr und Kulturzentren. Da Shanghai eine Küstenstadt ist, ruht ein Großteil des Im- und Exports auf dem Hafen, der 2006 mit rund 537.000.000 Tonnen Gesamtumschlag im Jahr der größte der Welt war. Dennoch liegt der verhältnismäßig­­e Reichtum der Stadt auch an der Lage am längsten Fluss Chinas, doch das wird in einem folgenden Kapitel erklärt. Die Bevölkerungszah­l lag am 31. Dezember 2008 bei 18.884.600 Menschen; davon waren 13,7 Millionen
Zur Entstehung der städtischen Selbstverwaltun­g Die Stadt im Mittelalter war kein herrschaftsfrei­er Raum. Die Herren in der Stadt unterschieden sich zumindest anfangs prinzipiell kaum von den Kirchen- und Grundherren auf dem Lande. Trotzdem war die Stadt auch als Freiheitsraum ihrer Bewohner gekennzeichnet, Herrschaft bedeutete hier offenbar etwas anderes als auf dem Lande. Die Bevölkerung der Stadt und das dazugehörige städtische Leben waren eingebettet in eine, auf Eigenrechten und Privilegien beruhende, Stadtherrschaft seitens der Könige, Bischöfe und weltlichen Herren. In der Periode der Entstehung von Städten waren die sogenannten „Bischofsstädte­­“ bestimmend, deren Herrschaft von einem Bischof ausgeübt wurde. Ihm oblagen Verwaltung, Rechtsprechung und Kriegsführung. Die Könige als eigentliche, jedoch kaum anwesende Stadtherren, mussten sich hier auf die Bischöfe stützen und verliehen ihnen weitere Rechte. Gleichzeitig wurden die Bischöfe noch enger an den König gebunden und in Verfassung und Verwaltung des Reiches integriert. Im Deutschen Reich band das sogenannte ottonisch-salis­che Reichskirchensy­ste­m die Bischöfe in die Reichsverfassun­g ein: Als Entgelt und Voraussetzung für ihre Leistungen für das Reich, bestehend aus Kriegs-, Abgabendienst und Beherbergung des Königs (servitium regis), wurde den Bischöfen eine Reihe königlicher

Revitalisierung von städtischen Waterfronts

Geographisches Institut Bayreuth


Hausarbeit:


Revitalisierung von städtischen Waterfronts am Beispiel der Hafenstädte Baltimore und London


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Begriffsdefinitionen 3

3.1. Historischer Überblick 4

3.2. Von der Industriebrache zum Dienstleistungszentrum 5

3.3. Gentrifikation 7

4. London Docklands 8

4.1. Historischer Überblick 8

4.2. Von der Industriebrache zum Dienstleistungszentrum 10

4.3. Gentrifikation 12

5. Fazit 13

Literaturverzeichnis 14

Abbildungsverzeichnis 15


1. Einleitung

Seit den 1960er Jahren ist die Umstrukturierung brachliegender Hafen- sowie Uferzonen in Großstädten zu einem beliebten Gegenstand/ Aufgabenbereich der Stadtplanung geworden.

Als Ursachen für den Verfall und die Stilllegungen der innenstadtnahen Hafenanlagen gilt die fortschreitende Technisierung des Güterverkehrs. Die technisierten sowie Arbeitskräfte sparenden Ver- und Entladeanlagen benötigten immer größeren Flächenbedarf und die großen Containerschiffe tiefere Fahrrinnen. Weil traditionelle Häfen mit ihrer innenstadtnahen Lage und begrenzten Fläche keinen Platz mehr für die notwendigen Umschlag- und Transporteinrichtungen der Container und Massengüter aufweisen konnten, verlagerten sich Warenumschlagsplätze aus den Stadtzentren in die Peripherie um Flächenexpansion mit Zugang zu tieferen Hafenfahrtrinnen und den Aufbau einer Infrastruktur mit Straßen- und Schienenanbindung möglich zu machen (PRIES, 2008:14-16).

Die Abwanderung des produzierenden Gewerbes und Handels aus den innenstädtischen Hafengebieten hatte zu Folge, dass diese Gebiete sich meist zu Industriebrachen entwickelten.

Um dem entgegenzuwirken sollen heute vielerorts die Ufer- und Hafenrandbereiche durch neue Nutzungsmöglichkeiten in etwa in Form von Wohnungen, Büros, Gewerbeflächen sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen attraktiver gemacht werden (SCHUBERT, 2002).

In der folgenden Arbeit werden Revitalisierungsmaßnahmen verschiedener Städte zur Aufwertung des Lebensraumes, Ansiedlung neuer Unternehmen und Steigerung von Arbeitsplätzen von ehemals brachliegenden Waterfronts beleuchtet.


2. Begriffsdefinitionen

Der Begriff „Revitalisierung“ kann aufgrund von unterschiedlichen Prozessen und Planungen verschieden interpretiert werden.

Er umfasst einen großen Aufgabenbereich der den Nutzungswandel, die Um- und Neugestaltung sowie die Wieder- und Neubelebung beinhaltet. In der Hafenplanung können unter „Revitalisierung“ Maßnahmen zur Hafeninnentwicklung, wie Verlagerungen der Hafennutzung und Reorganisation, verstanden werden (SCHUBERT, 2002).

Revitalisierung wird als Reaktion auf strukturelle Schrumpfungsprozesse, wie zum Beispiel bei Industriebrachen, gesehen (GABLER LEXIKON, 2018). Aus stadtplanerischer Sicht wird vorwiegend der Begriff „Nutzungswandel“ verwendet.

Dort liegt das Hauptaugenmerk auf dem Wandel von ehemals hafen-wirtschaftlich genutzten Gebieten in Gebiete, die nun zum Tourismus, zur Dienstleistungsnutzung, als Freizeitfläche sowie zur Wohnungsnutzung dienen sollen (SCHUBERT, 2002). In vielen Werken werden die Begriffe Revitalisierung, Nutzungswandel, Umnutzung und Entwicklung jedoch oft als synonyme verwendet.


3. Baltimore

3.1. Historischer Überblick

Die an der Ostküste der USA liegende Hafenstadt Baltimore wurde im 17. Jahrhundert am Chesapeake Bay gegr.....[read full text]

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3.2. Von der Industriebrache zum Dienstleistungszentrum

Gegen Ende 1950er Jahre gründeten Politiker und einflussreiche Investoren das Greater Baltimore Committee, dessen Ziel die Revitalisierung der Innenstadt Baltimores war.

Zunächst wurde dafür, jedoch erst nach dem zweiten Bürgerbescheid, das innenstädtische Büro- und Apartmentviertel Projekt „Charles Center“ umgesetzt und anschließend Revitalisierungsideen für die 38 Hektar des Inner Harbour gesammelt (PRIES, 2008:94-96).

Bei der Umsetzung beider Projekte hatten die Bürger jedoch keine Entscheidungsgewalt, da diese ausschließlich dem Committee Mitgliedern zustand. 1968 begann die Umsetzung der Ideen mit Abriss- und Aufräumarbeiten um das Hafengebiet. Anfang der 70er Jahre wurden Flächen durch Zuschüttung von Teilen des Hafenbeckens gewonnen, die neugewonnen Flächen infrastrukturell erschlossen und Parkplätze errichtet.

Außerdem wurde der Bau des Harbour Campus des Colleges von Baltimore verabschiedet und eine Promenade um den Inner Harbour eröffnet. Zum verbesserten Aufbau der touristischen Infrastruktur wurden viele Gebäude in großen Bereichen der Stadtteile Federal Hill und Otterbein abgerissen, wobei nur sehr wenig Rücksicht auf den historischen Straßengrundriss genommen wurde.

Nur sehr wenige Gebäude, darunter ein altes Speichergebäude und ein Industriegebäude wurden erhalten. Die im Stil des modernen Städtebaus errichteten Neubauten in vielen Gebieten des Inner Harbour, konnten vorerst keine Neuaufwertung der Gegend hervorrufen. Die Abbildung Nummer zwei stellt Baudaten der folgenden Gebäude zum besseren Verständnis bildlich und kartographisch dar (vgl.

Abb.:2). Erst mit dem Bau des Convention Centers 1979 kam der ersehnte Imagewandel der Uferzonen des Inner Harbours. Die Veranstaltungen im Unterhaltungszentrum lockten zahlreiche Besucher und dies kurbelte wiederum die Hotelbranche an. Aufgrund des Baus des Convention Centers errichtete die Hotelgruppe Hyatt Regency 1981 ein Luxushotel, dass allerdings größtenteils aufgrund massiver Förderung von 32 Millionen US Dollar aus Steuermittel der öffentlichen Hand errichtet wurde.

Ebenfalls 1979 wurden 1,3 Hektar für das Projekt „Festival Markets Harboplace“ verwendet um Veranstaltungen zur Unterhaltung und Einkaufsmöglichkeiten entlang der Promenade zu bieten. Am Festival Market wird Anhand von historisch-maritimen Attraktionen, wie erfolgreiche Segelkriegsschiffe und Dampfschleppern, Geschichte wiedergespiegelt (PRIES, 2008:95-99).

All diese Projekte gehören zu denen der „ersten Revitalisierungs-Generation“, wobei vor allem Festivals und Events an den Uferzonen als Standardprojekte der US-Amerikanischen Aufwertungskonzepte gelten. Somit wurden die Konzepte unter „Rousification“ nach dem Developer James Rouse aus Baltimore bekannt (SCHUBERT, 20.....

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Auch südlich der Wasserkannte wurde mit dem American Visionary Art Museum und den Harbour View Apartments an der Wasserkannte des Federal-Hill-Gebietes, Raum für Unterhaltung und Wohnen geschaffen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die zu Revitalisierungs-Zwecken erbauten Gebäude am Inner Harbour mittlerweile die höchsten Mieten der Stadt Baltimores aufweisen und die anliegenden Attraktionen gut besucht sind, womit die Aufwertungsmaßnahmen der ehemals ungenutzten Flächen als erfolgreich gekennzeichnet werden können (PRIES, 2008:102-106).


3.3. Gentrifikation

Mit dem Revitalisierungsprogramm veränderte sich auch die Bevölkerungsstruktur an der Wasserkante.

Allgemein zu erkennen ist, dass die Suburbanisierung nordamerikanischer Städte ab den 1950er Jahren auch in Baltimore von Statten ging. Von 1950 bis 2000 hat die Bevölkerung einen Verlust von 31,4% erlitten und dieser setzte sich auch nach dem Jahr 2000 weiterhin fort. Während die Bevölkerungsabnahme durch die Abwanderung der weißen Bürger und Zuwanderung der farblich pigmentierten Bürger im Stadtgebiet Baltimores zutrifft, kann man diesen Trend jedoch nicht auf die Wasserkannte übertragen.

Der Bevölkerungsrückgang in diesem Gebiet, vor allem zwischen 1950 und 1980, ist mit 57% auf die weiße Bevölkerung zurück zu führen, da farblich pigmentierte Bürger dort niemals einen hohen Anteil gehabt hatten. Erst ab den 1980er Jahren hat sich dieser Trend verlangsamt und in manchen Gebieten sogar umgekehrt. Ethische Gruppen anderer Art spielten zu dieser Zeit sowohl im Stadtgebiet sowohl auch im Gebiet des Inner Harbours eher eine untergeordnete Rolle.

Planungsunsicherheiten über den Bau des Highways galten in den Stadtteilen Federal Hill, Little India, Fells Point und Washington Hill als Ursachen für den dort starken B.....

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Flussabwärts der Tower Bridge begannen große Handelsgesellschaften, beginnend mit den Greenland Docks in 1763, neue Lagerhäuser und Kais zu bauen.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstand ein großes Netz aus Docks und Werften die vom Zentrum aus bis zwanzig Kilometer die Themse herunter erstreckten (ROGGE, 2003:68).

Abb. 3: City of London mit den Docklands

Zu dieser Zeit des Aufschwungs lebten Menschen aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen in den Londoner Docks.

Bis in die 1870er Jahre reihten sich Wohnungen von Hafenarbeitern, Händlern und Ingenieuren nebeneinander. Nach 1870 verwandelte sich das Gebiet in ein reines Arbeiterwohnquatier mit zunehmend schlechter werdenden Wohnverhältnissen (MALONE, 1996: 17).

Anfang des 20 Jahrhunderts wurden die Docks in privater Hand in die Port of London Authority übergeben um die Standortvorteile für die Industrie- und Gewerbebetriebe zu steigern sowie auch die Konkurrenzfähigkeit des Hafens.

Bis in die 60er Jahre verordnete die Authority viele verschiedene Modernisierungsmaßnahmen und dies führte zu Streichungen von Arbeitsplätzen im Hafengebiet.

Die neuen Ansprüche des Containerschiffverkehrs, wie Größe der Hafenanlagen, wachsenden Tiefgang der Schiffe und Modernisierung der Ver- und Entladungsanlagen, konnte das stadtnahe Hafenbecken nicht erfüllen und der Großteil des Güterverkehrs verlagerte sich Flussabwärts nach Tilbury, die das heutige Hafenzentrum bilden.

Die relativ schlechte Verkehrsanbindung der Docklands war ein weiterer Grund für die städtische Auslagerung des Güterverkehrs am Beispiel London. An Attraktivität gewann das steuerlich begünstigte Gewerbe- und Industriegebiet „New Towns“ um Greater London das nach dem zweit.....

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Die englische Premierministerin (1979-1990) Margaret Thatcher hat sich nach eigenen Ideen zu einer sinnvollen Stadtplanung in die Revitalisierungsborhaben der Unternehmerzone „Enterprise Zone“ der LDDC eingebracht (vgl.

Abb.:4), (THORNLEY, 1993:55). Das Enterprise-Zonen-Konzept ist auf das Freihafen-Modell des britischen Stadtplaners Peter Hall zurückzuführen und diente, mit Subventionen, als Ansiedlungsanreiz für Unternehmen sich in den Isle of Dogs nieder zu lassen.

Die Projekte sollten größtenteils von privaten Investoren gefördert werden und staatliche Ausgaben gemindert werden (ROGGE, 2003:78-79).

Abb. 4: Planungsgebiet der LDDC und die Enterprise Zone

Das gewaltige Entwicklungsprojekt „Canary Wharf“ in den Isle of Dogs – in der Abbildung Nummer fünf verdeutlicht - stellte mit allen geplanten Gebäuden die größte Revitalisierungsmaßnahme der 1990er Jahre dar.

Mit 1,45 Mio. Quadratmeter an Gewerbe-, Büro-, Wohn- und Unterhaltungsfläche teilte sich der Komplex in sechs einzelne Teilgebiete auf. Im ersten Teilgebiet „Cabot Square“ sind die ersten Gebäude der gesamten Entwicklung entstanden.

Die Gebiete „Westferry Circus“, „Canary Riverside“ und „Canary Wharf South“ beherbergen Wohnblöcke, Hotel-, Dienstleistungs- und Freizeiteinrichtungen sowie Parkhäuser und Grünanlagen.

Der „Canada Square“ ist das Zentrum der höchsten Hochhäuser mit dem „Canary Wharf Tower“ - dem höchstem Gebäude Großbritanniens, dem City Group Tower und dem HSBC Tower. „Port East“ und „West India Quay“ sind für das Multiplex Kino und das Dockland-Museum gern besucht (ROGGE, 2003:73). „Canary Wharf“ wurde aufgrund des enormen Platzangebotes an Büroflächen sowie der Lage an der Wasserfront von vielen europäischen Banken und großen Konzern als Hauptsitz gewählt (BeeBreeders ARCHITECTS, 2018).

Abb. 5: Gebietszone .....

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In diesem Zusammenhang gab es im Zeitraum von 1981 bis 2000 auch einen Bevölkerungszuwachs von 40.000 Einwohner auf 85.000 Einwohner (MACKENZIE, 2015). Der durch Gentrifizierungsprozesse begünstigte Wohnungsbau, wurde von kapitalstarken Investoren begünstigt.

Als Paradebeispiel gilt das einstige Hafenviertel „Wapping“, östlich der St.Katharines Docks mit neuen Wohngebieten für die obere Mittelschicht und finanziell gutverdienenden Bürgern in Nähe der Wasserkannte.

Quartiere im selben Stadtteil, jedoch weiter vom Wasser entfernt, beherbergen jedoch noch alte Mietskasernen die meist von Einwanderfamilien aus asiatischen Ländern bewohnt sind. Ehemalige Lagehäuser entlang des Themseufers wiederum, wurden in moderne Lofts umgebaut und Baulücken wurden mit luxuriösen Wohnanlagen erschlossen. Die exklusive Wasserlage bringt mit unter anderen die teuersten Immobilienpreise ganz Londons hervor (ZEHNER, 2008:279).

Ein Phänomen des Gentrifikation-Prozesses der Londoner Docklands ist das Wohnverhalten der gut verdienenden Mittel- und Oberschicht. Im Zuge verschiedener Suburbanisierungsphasen sind viele Bewohner der Stadt, aufgrund verschiedener Vorteile, in die Vororte gezogen. Dennoch bietet die Wasserlage vieler Dockland-Gebiete einerseits Nähe zur Stadt aber gleichzeitig Abstand zum hektischen Leben der Innenstadt.

Neben den luxuriösen Immobilien an den Uferzonen ist dies ein weiterer Grund für die Beliebtheit dieser Gegenden und den Zuzug vieler gutverdienender

Intellektueller in diese Gebiete (BUTLER, 2007:777).

5. Fazit

Zusammenfassend ist zu erkennen, dass sich der Nutzungswandel der Innerstädtischen Hafenanlagen und Wasserkannten, am Beispiel des Inner Harbours von Baltimore, als auch am Beispiel der Londoner Docklands, im Laufe der letzten Jahrzehnte stark ausgeprägt hat.

Die verschiedenen Hafenareale hatten noch vor wenigen Jahrzehnten ein eher weniger positives Image als arbeitsintensive Orte des Güterumschlages. Genutzt wurden die Flächen zumeist von verschiedenen Industrien und teils auch als Wohnviertel der Arbeitergesellschaft. Vor allem am Beispiel Londons zeigte sich, dass die Wohngebiete in den Docklands, vor allem gegen Ende des 19. Jahrhunderts, eher als heruntergekommene Quartiere mit mietpreisgünstigen Wohnungen gesehen wurden, die der Großteil der Stadtbevölkerung mied.

Das Fallbespiel des Inner Harbours von Baltimore, verdeutlicht den Nutzungswandel der Hafenflächen im Laufe der Jahrzehnte von verschiedenen Industrien sehr gut. Anfänglich wurden die Flächen hauptsächlich zur Verladung für den Export von Nahrungsmitteln und Kohle benutzt, während die Areale später Platz für das Verarbeitende Gewerbe sowie f.....

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