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Philosophy

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

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Religionsphilos­oph­ie im 19. Jahrhundert Verschiedene Formen der Religionsphilos­oph­ie: 1) Religionsphilos­oph­ie ist das philosophische Denken über Religion. Es geht um eine Kritik an der Religion und um ein kritisches Reflektieren über religiöse Weltbilder. Früher gab es ein Monopol auf eine religiöse Weltdeutung, im 19. Jhdt. jedoch gab es Versuche religiöse Themen durch die Philosophie zu übersetzten. Durch diese Denkrichtung wurde die Religion teilweise humanisiert. Die Religionsphilos­oph­ie hat…
Religionsphilos­oph­ie Aufgabe der Philosophie ist es die Vernunft zu entfalten und damit die Ordnung des Universums zu verstehen. 10 Ordnungssysteme der Wirklichkeit ³ Wesen/Substanz ³ Quantität ³ Qualität ³ Relation ³ Zeit ³ Ort ³ Lage ³ Haben ³ Aktivität ³ Passivität Grundannahmen: ³ Alle Dinge sind theologisch geordnet ³ jedes Wesen strebt zur Verwirklichung seiner selbst ³ Das letzte Ziel ist die Zurückführung zum ersten Schöpfer Prinzip der Ordnung in Seinsstufen (höher/niederer­) 1. Materie ist reine Potenz 2. Die Gottheit…

Religionsphilosophie im frühen Mittelalter


11.10.2012

Prüfung 28.02.

Literaturempfehlungen: Wolfgang Rösch „Der Weg der Philosophie“, Ottfried Höffe „Klassiker der Philosophie“, Wolfgang Gombocz, Kurt Flasch „Einführung in die Philosophie des Mittelalters“, Grabner-Haider selbst: „Logik des Schreckens“, „Meisterdenker der Welt“, „Politische Religionsphilosophie“, „Kulturgeschichte des frühen Christentums“

VO beginnt ab etwa 400 n. Chr.

Ca 380 wird die christliche Religion zur Reichsreligion, griechische Tempel werden geschlossen, Philosophenschulen werden geschlossen, das antike Bildungssystem kommt zum Ende durch die christliche Monopolstellung. Nach der Völkerwanderung entstehen in den Städten neue Schulen (Bischofsschulen, nur mehr Latein, Klöster werden gebaut-Klosterschulen, Schulen in Pfälzen der Förster-v.a. Recht gelehrt).

Nach Reichsteilung (395) geht griechische Reich weiter, hier nur auf Weströmische Reich bezogen.

Weströmische Reich: Das Christentum mit seinen Klöstern wird mit Gewalt durchgesetzt, es erfolgt eine über 200 Jahre andauernde Christianisierung. Es entsteht eine christliche Philosophie.
Philosophenschulen der Antike : ab 350 v. Chr. Stoische Schulen (Rom, Karthago), Schule des Sokrates, Vier Schulen:
1.
Stoiker: Grundideen: der Mensch ist von Natur aus gut, jeder ist zu einem glücklichen Leben fähig, er muss dafür gemäß der Natur und gemäß der Vernunft leben.

Lebensprogramm: sich nicht von den sinnlichen Trieben hinreißen lassen, sondern mit Vernunft handeln. Ziel: ein Leben im Gleichgewicht zu führen. Lehren zum Gehorsam gegenüber Autoritäten, wenig Bedürfnisse. Vieles wurde von christlichen Denkern übernommen.
2. Schule der
Epikureer (4. Jahrhundert v. Chr.): betonen mehr das Achten der Gefühle, von Natur aus streben alle Lebewesen nach Lust und meiden den Schmerz, daher ist es vernünftig glücklich zu leben und es so lustvoll wie möglich zu gestalten, hedone-streben nach Lust.

Philosophie soll Maß für die Lust setzen, das rechte Maß für Lust, Freundschaft ist auch wichtig für ein glückliches Leben, Feindschaft soll gemieden werden, Freundschaft gut zwischen den Philosophen (die nach Weisheit streben), Recht auf Tod : Freitod ist akzeptiert wenn leben nur mehr schmerzvoll ist:
3. Schule der
Skeptiker: hier gab es zwei Arten: die platonische Skepsis: nicht sicher über objektive Wahrheit, aber es gäbe verschiedene Wahrscheinlichkeiten über Wissen, und pyrrhonische Skepsis: die zweifelten an fast allem.
4. Schule der
Neuplatoniker (3. Jahrhundert n. Chr.): in Alexandria aus platonischer Akademie entstanden, Begründer Philosoph Plotin ( Lehrer in Alexandria der nach Rom kam, in Rom noch große griechisch sprechende Gruppen, später nur mehr lateinisch, Plotin konnte beide Sprachen, seine Lehren wurden vom Schüler Porphyrios aufgeschrieben („Enneaden“: Porphyrios entschied sich als Herausgeber gegen eine chronologische Ordnung; er zog eine Gruppierung nach inhaltliche.....[read full text]

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Neuplatoniker sagen dass Seele im Körper gefangen ist, sie will zurückkehren, der Körper ist daher schlecht-> dieser Gedanke durchzieht sich in den christlichen Predigten (dieser Glaube auch für Krieg missbraucht->Feldprediger: man solle seinen Körper für den Staat opfern damit sich die Seele befreien kann).

6.12.12

Meister Eckhart 1260-1328 keine Prädestinationslehre, im Universalienstreit auf Seite Platons, Mystik: wenn gute Gesinnung, folgen auch gute Taten (Martin Luther und Kant auch der Ansicht gefolgt). Inquisitionsprozess in Köln, geht zu Fuß von Straßburg nach Avignon, hat ihm 21 Irrtümer vorgeworfen

Mohammed hat großes Militär zusammengestellt 630 in 8 Jahren drei oströmische Provinzen erobert (Jerusalem, Syrien) Ägypten, einige Biblioteken zweisprachig (Griechisch, das breite Volk spricht syrisch), syrisch eng verwandt mit arabisch, schon in byzantischer Zeit (um 500) Medizinschriften, Aristoteles usw. in Syrisch übersetzt, wichtige Schriften werden vom Syrischen ins Arabische übersetzt, dadurch byzantische Kultur in Islamische aufgenommen und lateinischer überlegen.

In Arabien lebten schon lange auch Juden und Christen (werden aus Syrien herausgejagt). Kalifen haben den Wert syrischer Übersetzungsschriften richtig erkannt und übersetzen lassen (Bagdad und Damaskus Zentren der Übersetzungsschulen), es werden Medizinschriften der griechischen Antike übersetzt (corpus galeum), (corpus hippocratus vorher), das dauerte etwa drei Jahre, Astronomische dann Philosophische Schriften auch übersetzt (alle von Aristoteles, Platon, Neuplatoniker).
Philosophen: al-Kindi : falsafa (erste Philosophie), kalam: Offenbarung (Gesamtheit der Theologie), hat um 886 gelebt, gebürtiger Araber, Stamm Al Kindi, kommt nach Bagdad, liest Texte von Aristoteles und Platon in arabischer Sprache, stoßt auf Logik, in dieser Zeit der Übersetzung entstand auch -> mutazilah: Verbindung Philosophie und Theologie, er las philosophische, medizinische, mathematische, astronomische, geographische und musikalische Schriften, will griechisches Wissen ins arabische übersetzen (musste dabei teilweise neue arabische Wörter finden, die heute noch gelten) hat zwei Werke hinterlassen: „Über die Erste Philosophie“ (=Metaphysik), Plotin, versucht Lehren des Koran mit Philosophie zu verbinden.

Allah hat Welt durch ein Wort erschaffen, er verwendet philosophische Begriffe für Welterschaffung, Ursache der Welt, ein ewiger Prozess (die Weltschöpfung) im Islam Menschenbild positiver gewesen (Seele und Körper verliebt und nicht gefangen), platonische Weltbild übernommen, die vier Formen des Intellekts: 1. es gibt keinen göttlichen Intellekt, 2. potenzielle Intellekt (mögliche Intellekt, der menschliche), 3. Intellekt als Teil der Seele, 4. aktive Intellekt des Menschen
Die
Vernunft wird aufge.....

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Nach Aristoteles drei Seelenkräfte: Vegetative, sensitive (fühlende) und denkende. Seele gefangen im Körper, Gottheit als erste Ursache: Notwendig Seiende „Jede Wirklichkeit strömt von ihm aus“

Ibn Rushd Averroes (der wichtiger): Averroismus seine Lehre, Richter in Marrakesch, an Hochschule (Matrasa) gelehrt, Herrscher schickte ihn in Verbannung, wegen Bedrohung des Islams durch zu viel Philosophie. Er bringt aristotelisches Denken in die Hochschulen, persische im Osten, Turksparachen, kleine Werke über Medizin, das islamische Recht, kein Gegensatz zwischen Koran und Philosophie, Zwei Quellen als Erkenntnis: Koran durch Bilder, ab 13. Jahrhundert wird die Offenbarung allen zugänglich, durch Begriffe nur wenigen zugänglich, strenge Denkregeln.
Stoiker: Sokratische Schulen: Mythen werden alligorisch ausgelegt
Lateinische Gelehrte warfen ihm doppelte Wahrheit vor, aber das sind nur zwei Bedeutungsebenen „Der Widerspruch des Widerspruchs“ in Gottheit keine Veränderung, sie folgt einem ewigen Willen Prozess des cratio continua
Rolle der
Frauen: in Kommentar wie man Platons Politeia übersetzten könnte, schlägt er Aufwertung der Frau vor (sie haben ja die gleiche Vernunft), deshalb sinnvoll sie auch zu bilden und forschen zu lassen, Gleichberechtigung in Bildung, es solle auch Herrscherinnen, Philosophinnen usw. geben, plädiert daher für eine flächendeckende Bildung der Frauen in Marrakesch, aber die Theologen wirkten dem (bis heute) entgegen, weil es in den heiligen Büchern so steht.

Rezeption: lateinische Philosophen ließen Werke übersetzen-> Averroismus

Al Suhrawardi 1191 gestorben, Perser, will Mystik und Philosophie verbinden, Logik, Naturbeobachtung wichtig, Lichtmetapher in Gotteslehre eingebr.....


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