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Reichsbildung in Deutschland. Abiturvorbereitung Geschichte

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Albertus-Magnus-Schule Viernheim

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2017, Klett- Nationalstaatbildung im Vergleich

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Asylrecht in Deutschland- Geschichte, Regeln und Probleme Hallo lieber Powi LK. Mein Name ist und ich möchte euch heute das Thema: Asylrecht in Deutschland näher bringen. Ich habe mir dieses Thema asugesucht da dieses Momentan sehr aktuell ist und uns alle betrifft. Die Präsentation wird ca 8-10 Minuten dauern. Die Fragen könnt ihr am Ende stellen. Als erstes möchte ich mit der Gliederung der ganzen Präsentation anfangen. Was ist das Asylrecht? Wer kriegt Asyl? Wer kriegt kein Asyl? Zahlen der Asylanträge Wie läuft das Asylverfahren…

Reichsbildung in Deutschland

Nationalstaat

Grundlage: Identität von Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt + (später) nationale Kultur -> kollektives Gedächtnis und historische Erinnerung, verbindende Sprache, gemeinsame Bildung und Normen. Nationale Kultur integriert und toleriert in bestimmten Grenzen und zeigt ihre Identität oftmals durch Abgrenzung „des Fremden“

-trieb Nationalismus voran, grenzte Außenseiter („Innere Reichsfeinde“) aus

  • Typ 1 ( moderner Nationalstaat)

-> Nation entsteht durch innerstaatliche Revolutionen (staatsstärkend). ein bereits bestehender Staat wird neu gegründet (FR 1789, EN 1648)

  • Typ 2 (unifizierender Nationalstaat)

-> Nation entsteht aus staatlich getrennten Teilen von Nationen (staatsgründend) Nation entsteht als kulturelle/historische Größe ( DE 1871 , IT 1860)

  • Typ 3 (sezessionistischer Nationalstaat)

-> Imperale Imperiums- und Reichsbildung , Verselbstständigung eines Staates/Staatsteiles. Nation entsteht aus verfallenen Großreichen/Vielvölkerstaaten -> Staatszersetzend (BEL 1830, GR 1830, IR 1922, NOR 1905)

Nationalismus in Deutschland

  • 1790 - 1815: entstand zunächst als Minderheitsphänomen unter den bildungsbürgerlichen Eliten unter dem Einfluss der französischen Revolution und Napoleon

-> Ziel war nicht Schaffung eines Staates, sondern politische Reform der Einzelstaaten des dt. Bund (1815 gegründet) Wunsch: Herrschaft der Monarchen einschränken, Adel nicht mehr privilegieren, Bürger wollten Mitspracherecht bei politischen Entscheidungen

Dt Bund: staatenbündisch

  • Frühes 19. Jhd.: Nationalbewegung entstand : Forderung nach nationaler Einheit bzw. Einheitlicher deutscher Nationalstaat

  • 1840 - 1870: Nationalbewegung in enger Allianz mit liberalen; demokratischen; sozialistischen Strömungen drängt auf Errichtung eines liberalen und demokratischen Verfassungs- und Rechtsstaat

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  • Revolution 1848/49: (keine zentrale Revolution möglich (Flickenteppich) Welle der Revolution ) Forderungen: Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit, keine Verhaftungen, öffentliche Gerichtsverhandlungen, Bürgerrechte, Bewaffnung des Volkes, nationale Volksvertretung : Abschaffung der Fürstenherrschaft Nationalversammlung in Frankfurter Paulskirche : Intention: Gründung eines dt.

    Nationalstaats : Grundrechte der Deutschen, Verfassung erlassen : 600 Abgeordnete : Zusammenschluss zu Fraktionen

    28.12.1848 Verabschiedung der Grundrechte (Freizügigkeit, Aufhebung des Adels, Todesstrafe und Folter wird abgeschafft, Meinungs- und Religionsfreiheit, Versammlungs-und Vereinsrecht )

    Dt. Konstitutionelle Monarchie : Kaiser und Gewaltenteilung ( EX - LEG - JUD )

    Lösungswege für dt. Einigung

    Kleindeutsche Lösung (ohne Österreich)

    Großdeutsche Lösung (mit Österreich)

    Friedrich Wilhelm IV. Lehnte Krone ab, da diese vom Volk angeboten wurde , Preußen will das Parlament nun mit Militärgewalt auflösen König Friedrich Wilhelm (preußischer Herrscher: „ gegen Demokraten helfen nur Soldaten“ )

    • 1870-1914: Nationalstaat entfaltet sich -> bewies sich gegen Minderheiten ( Ausgrenzung von Polen, Dänen, Elsässer) Sprachpolitik Bismarcks : Deutsch als einheitliche Sprache für Schul- und Geschäftswesen. (Germanisierungspolitik) 1870er Jahre : Antisemitismus gegen Juden, obgleich diese rechtliche Gleichstellung besaßen

    • durch die Politik Bismarcks wurde das dt. Reich zum autoritären Macht-, Obrigkeits- und Militärstaat

    • Konstitutionelle Monarchie -> Kanzler als oberster Beamter, komplett vom Kaiser abhängig

    • Krieg gegen Dänemark (1864)

    -> Dänemark versuchte Schleswig-Holstein stärker zu integrieren -> Verletzung internationaler Vereinbarungen : dt. Bund erlangte schnellen Sieg und eroberte Schleswig-Holstein

    • Krieg gegen Österreich ( 1866)

    -> Frage nach der Behandlung der eroberten Gebiete führte zum Bruch zwischen Preußen und Österreich

    Kleinere norddeutsche Staaten schlossen sich Preußen an; mittelgroße nord- und süddeutsche schlossen sich Österreich an

    -> feindliche norddeutsche Staaten wurden besiegt ( 15.6. ), Österreich wurde bei der Schlacht im böhmischen Königgrätz besiegt (3.7.)

    -> günstige Machtverschiebung für Preußen - Eingreifen der Großmächte (FR) immer wahrscheinlicher : Friedensschluss mit Österreich (Bismarcks alleiniges Handeln)

    -> nördlich des Mains entstand ein der Norddeutsche Bund, bundesstaatlich (erster inoffizieller Nationalstaat)

    -Krieg gegen Frankreich (1870/71)

    • spanische Thronfolgekrise - Spanier boten dem preußischen, katholischen Erbprinzen den Thron an -> lehnte ab

    • Frankreich (Napoleon III) forderte einen förmlichen Verzicht Preußens auf alle Zeit : Preußen verweigerte dies : 19.7. Kriegserklärung Frankreichs an Preußen: süddeutsche Staaten schlossen sich Preußen an :

    • 2.9. Frankreich war geschlagen: Deutschland forderte Gebiet Elsass-Lothringen

    Durch gemeinsamen Kampf (Unterstützung süddeutscher Staaten für Preußen) und die Ausweitung des norddeutschen Bunds zum Deutschen Reich (18.1.1871 in Versailles) entstand das Deutsche Reich

    Kleindeutsche Lösung (einzige, die von Großmächten geduldet wurde)

    Reichsgründung entstand nur durch die bereits fortgeschrittene innere Nationsbildung und Nationalbewusstsein


    Deutsches Reich ab 1871

    Kulturkampf ( 1871-78)

    -> Versuch der Neuordnung des Verhältnisses von Kirche und Staat

    • Politik (vor allem Bismarck) wollte die Trennung von Kirche und Staat (Laizismus)

    • Das Bildungswesen sollte in der Hand des Staates sein; ohne päpstlichen Einfluss

    • niemand durfte ein geistliches Amt ausführen, sofern er nicht „nach Maßgabe des Gesetzes gebildet war)

  • 72 „Jesuitengesetz“ : Jesuiten waren verboten (keine Niederlassung erlaubt) (katholische Ordensgemeinschaft)

  • 75 Zivilehe wurde eingeführt: Eheschließung nur noch durch das Standesamt möglich -> Niederlage Bismarcks: Zentrumspartei wurde 1881 stärkste Partei

    Sozialistengesetz ( 1878-90)

    Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“

    • basierte auf zwei fehlgeschlagenen Attentaten von SAP auf Kaiser Wilhelm I (Bismarck führte diese auf den Einfluss der Sozialdemokratie zurück)

    • Verbot sozialistisch/sozialdemokratische Vereine, Zeitungen, Literatur, und Versammlungen

  • Germanisierungspolitik

    • dt. Reich besaß nationale Minderheiten, die sich gegen ihren Willen ins dt. Reich eingeschlossen fühlten

    • Reichsverfassung (1871) gewährleistete keinen nationalen Minderheitenschutz (-> wachsendes Misstrauen auf Polen)

    Sprachenrecht

    Deutsch als Amtssprache (Schule, öffentlicher Dienst) ab 1900 auch Religionsunterricht auf deutsch

    Otto Eduard Leopold von Bismarck (eiserne Kanzler)

    • Ministerpräsident des Königreichs Preußen

    • Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes

    • Erster Reichskanzler des Deutschen Reiches

    Konservativ, kämpfte für Monarchie


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