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Lesson plan + tasks
Geo Sciences

University, School

Gesamtschule Bochum

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Unterrichtsentwurf zum 5. Besuch im Fach Erdkunde

Thema: Dem „Wetter“ auf der Spur


1. Thematik

1.1 Thema der Unterrichtsreihe


Dem Wetter auf der Spur – Erarbeitung der verschiedenen Wetterelemente (Luftdruck, Wind, Wolken, Niederschlag und Temperatur), sowie deren Entstehung und Bedeutung für das Wetter zum besseren Verständnis, welchen Einfluss das Wetter auf unser tägliches individuelles Handeln hat.


1.2 Thema der Unterrichtsstunde


„Regen, Schnee, Hagel und Nebel“ – intensive Auseinandersetzung mit der Entstehung verschiedener Niederschlagstypen zur Förderung des Verständnisses der unterschiedlichen Wetterphänomene.


2. Intentionen


2.1 Aufbau und Inhalte der Unterrichtsreihe

Stunde

Thema

Inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen

1

„Dem Wetter auf der Spur“ – Vergleich eines Satellitenbildes mit einer Wetterkarte zur ersten Auseinandersetzung mit den Wetterelementen als Zugang zum neuen Thema.

Ø      Erarbeitung der Merkmale eines Satellitenbildes und einer Wetterkarte

Ø      Vergleich: Satellitenbild und Wetterkarte und deren Aussagen bezüglich des Wetters

Ø      Erarbeitung einer Definition zum „Wetter“

2

„Wetterstationen, die modernen Wetterboten“ – Kennen lernen der unterschiedlichen Wettermessgeräte zur Verdeutlichung, wie die Meteorologen die Wetterkarten und daraus die Wettervorhersagen erstellen.

Ø      Herstellen eines ersten Kontaktes mit Wettermessgeräten durch eine Bildbeschreibung

Ø      Vertiefende Auseinandersetzung und Bedeutung der Wettermessgeräte durch Textarbeit und anschließende Bildzuordnung

3

„Warum bleibt das Wasser im Glas?“ – Durchführung eines Experiments zum Luftdruck zur Hinführung auf die Entstehung von Wind und später auch auf die Entstehung von Wolken.

Ø      Durchführung eines Schülerexperiments in arbeitsgleicher Gruppenarbeit

Ø      Verfassen eines Versuchsprotokolle mit den Beobachtungen und möglichen Erklärungen

Ø      Verdeutlichung der „Stärke“ des Luftdrucks im Vergleich zum Gewicht des Wassers mit Hilfe von Gewichten

4

„Weshalb bewegt sich die Luft auf der Erde?“ – Anknüpfung an das Experiment zum Luftdruck zur Verdeutlichung, dass dieser für die Entstehung von Wind als bewegte Luft  eine große Rolle spielt.

Ø        Durchführung des „Wedelexperiments“ zum Erkennen, dass sich Luft bewegt

Ø        Erarbeitung der Begriffe Tiefdruckgebiet und Hochdruckgebiet und deren Bedeutung für die Entstehung von Wind

Ø        Erstellen eines Schaubildes zur besseren Verdeutlichung des komplexen Vorgangs der Windentstehung

5

„Wie Wolken entstehen“ – Kennen lernen der Begriffe Verdunstung und Kondensation anhand einer graphischen Darstellung zur vereinfachten Veranschaulichung des Prozesses der Wolkenentstehung.

Ø        Erarbeitung der Begriffe Verdunstung und Kondensation und deren Bedeutung für die Wolkenbildung

Ø        Erarbeitung einer graphischen Darstellung der Wolkenentstehung in arbeitsgleicher Gruppenarbeit

Ø        Präsentation der Ergebnisse durch Erstellen des Schaubildes am OHP

6

„Welches Wetter bringen uns die verschiedenen Wolken?“ – Cirren, Cumulus-, Cumulonimbus- und Nimbuswolken. Erarbeitung der unterschiedlichen Merkmale der vier Wolkentypen zur Verdeutlichung der Auswirkungen auf unser Wetter und der Förderung der eigenen Wetterbeobachtungen.

Ø        Wiederholung der Wolkenentstehung und allgemeine Informationen zu Wolken (Stockwerke)

Ø        Erarbeitung der unterschiedlichen Merkmale der Wolkentypen in arbeitsteiliger Gruppenarbeit

Ø        Beantwortung der Frage: „Welches Wetter bringen uns die verschiedenen Wolken?“

7

„Der Niederschlag“ – Messung,  Berechnung und zeichnerische Darstellung des Niederschlags zur teilweisen Einführung des Klimadiagramms.

Ø        Niederschlag – was ist das? Erarbeitung einer Definition zum Begriff „Niederschlag“

Ø        Berechnung des Jahresniederschlags

Ø        Zeichnerische Darstellung des Niederschlags in Form von Säulen

8

„Regen, Schnee, Hagel und Nebel“ – intensive Auseinandersetzung mit der Entstehung verschiedener Niederschlagstypen zur Förderung des Verständnisses der unterschiedlichen Wetterphänomene.

Ø        Wiederholung der Niederschlagsarten anhand einer Bildbetrachtung

Ø        Erarbeitung der Entstehung der verschiedenen Niederschlagsarten in arbeitsteiliger Gruppenarbeit

Ø        Präsentation der Ergebnisse am OHP

9

„Wolken machen Krach!“ – Erarbeitung der Entstehung von Blitz und Donner zur Erklärung, wie Gewitter entstehen.

Ø        Erstellen einer Definition zum Begriff „Donner“ und „Blitz, in der die jeweilige Entstehung thematisiert wird

Ø        Erkennen der Zusammenhänge zwischen Blitz und Donner zur vollständigen Entwicklung eines Gewitters

10

„Die Temperatur“ – Messung, Berechnung und zeichnerische Darstellung der Temperatur als Hinführung zum vollständigen Klimadiagramm.

Ø        Temperatur – was ist das? Erarbeitung einer Definition zum Begriff „Temperatur“

Ø        Berechnung der Monats- und Jahresmitteltemperatur

Ø        Zeichnerische Darstellung der Temperatur in Form einer Temperaturkurve

11

„Das Klimadiagramm“ – Zusammenführung der zeichnerischen Darstellung von Niederschlag und Temperatur in einem Diagramm zur Förderung des Bewusstseins, dass Klimadiagramme wichtige geographische Hilfsmittel zur Darstellung des Klimas sind.

Ø        Wiederholung der zeichnerischen Darstellung des Niederschlags und der Temperatur

Ø        Erstellen eigener Klimadiagramme zum Klima von Dortmund unter Anleitung

Ø        Vorgehensweise zur Interpretation von Klimadiagrammen

12

„Dem Wetter auf der Spur?“ – Wie gut kennen wir uns mit dem Wetter und der Entstehung der verschiedenen Wetterelemente aus? Abschlusstest zur Unterrichtsreihe als Überprüfung des Gelernten.

Ø        Vollständige Wiederholung aller in der Unterrichtsreihe erlernten Begriffe und deren Bedeutung für die einzelnen Wetterelemente

2.2 Ziele der Unterrichtsstunde


2.2.1 Grobziel der Unterrichtstunde

Die Schülerinnen und Schüler sollen die Entstehung der vier wichtigsten Niederschlagstypen Regen, Nebel, Schnee und Hagel eigenständig erarbeiten, indem sie sich in arbeitsteiliger Gruppenarbeit intensiv mit je einem Niederschlagstyp auseinandersetzen und die Ergebnisse mit Hilfe einer ausgefüllten Folie der gesamten Lerngruppe vortragen und sich die jeweils anderen Ergebnisse auf ihrem Arbeitsblatt notieren.


2.2.2 Feinziele der Unterrichtsstunde

Die Schülerinnen und Schüler sollen…

T  … die in der vorherigen Stunde erarbeiteten Merkmale zum Niederschlag wiederholen, indem sie die erstellte Definition mit eigenen Worten wiedergeben.

T  … das Thema der Stunde eigenständig entwickeln und formulieren, indem sie die gezeigten Bilder beschreiben und mit der zuvor wiederholten Definition in Verbindung bringen und aus diesen Überlegungen ein Thema benennen.

T  … erste Möglichkeiten der Entstehung der verschiedenen Niederschlagstypen benennen, indem sie auf ihr Vorwissen zur Entstehung von Wolken zurückgreifen.

T  … den weiteren Verlauf der Stunde sowie die Arbeitsanweisungen nachvollziehen können, indem sie den Stundenverlauf von der Folie ablesen und mit eigenen Worten wiederholen.

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T  … in arbeitsteiligen Gruppen jeweils einen Niederschlagstyp erarbeiten, indem sie…

F  …zunächst in Einzelarbeit den gegebenen Text leise lesen und sich wichtige Schlüsselbegriffe unterstreichen,

F  …sich gegenseitig (Partnerarbeit) das Gelesene mit eigenen Worten vorstellen,

F  …in der Gruppe gemeinsam überlegen, welches die wichtigsten Informationen zu ihrem Niederschlagstyp sind und diese in den Steckbrief übertragen,

F  …die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse auf die bereitgelegte Folie gut leserlich übertragen.

T  … ihre Ergebnisse der gesamten Lerngruppe präsentieren, indem sie diese mit Hilfe der ausgefüllten Folie vortragen, wobei die zusammengehörigen Gruppen sich gegenseitig ergänzen sollen.

T  …die Ergebnisse der vortragenden Gruppen für ihre Unterlagen sichern, indem sie sich die Ergebnisse auf ihrem Arbeitsblatt notieren.

T  *… das in der Stunde Erarbeitete wiederholen, festigen und anwenden, indem sie den Lückentext mit Hilfe des Arbeitsblattes und der vorgegebenen Begriffe vervollständigen.


3. Darstellung der didaktischen und methodischen Schwerpunkte


3.1 Legitimation

Das Thema „Dem Wetter auf der Spur“ legitimiert sich durch die Richtlinien und Lehrpläne für das Fach Erdkunde für die Sekundarstufe I, sowie durch den schulinternen Lehrplan der Robert-Koch-Realschule. Im Themenfeld 2 der Doppeljahrgangsstufe 5/6 „Naturfaktoren beeinflussen unser Handeln – Auseinandersetzung der Menschen mit der Natur“[1] wird die Unterrichtseinheit „Unser Wetter“[2] vorgegeben, zu der die Unterrichtsreihe und die vorliegende Unterrichtsstunde gehören.

Zusätzlich legitimiert sich die vorliegende Stunde durch die Bildungsstandards im Fach Geographie. Durch die Unterrichtsstunde „Regen, Schnee, Hagel und Nebel – intensive Auseinandersetzung mit der Entstehung verschiedener Niederschlagstypen“ sollen die Schülerinnen und Schüler an drei Kompetenzen für den Erdkundeunterricht herangeführt werden.

Zum einen sollen sie „den Ablauf von naturgeographischen Prozessen in Räumen (…) darstellen“[3] lernen (F2, S7), indem sie die Entstehung der Neiderschlagstypen erarbeiten und diese in Zusammenhang mit dem bisher Erlernten setzen und zum anderen sollen sie dadurch lernen, „geographisch relevante Sachverhalte/ Darstellungen (…) sachlogisch geordnet und unter Verwendung von Sachsprache“[4] auszudrücken, indem sie die vorbereiteten Texte mit eigenen Worten wiedergeben und ihre Ergebnisse auf einer Folie festhalten (K1, S2).

Eine besonders wichtige Kompetenz, die die Schülerinnen und Schüler durch diese Stunde erwerben sollen ist, dass sie lernen, „einzelne potentielle oder tatsächliche Handlungen in geographischen Zusammenhängen“[5] zu begründen (H4, S10), indem sie in Zukunft ihre Handlungen im Bezug auf die Wahl der Kleidung durch die beobachtbaren Wetterphänomene begründen können.


In der vorangegangenen Stunde haben die Schülerinnen und Schüler erfahren, was der Begriff „Niederschlag“ bedeutet, wie dieser gemessen und zeichnerisch dargestellt wird. Dabei wurden die verschiedenen Niederschlagstypen erwähnt, jedoch nicht näher auf deren Entstehung eingegangen, da dies Thema der vorliegenden Stunde ist.


Das Wetter beeinflusst also unser Leben und unsere Gewohnheiten enorm, womit im Sinne Klafkis der Gegenwartsbezug zum Thema für die Schülerinnen und Schüler gegeben ist.

Zusammen mit der Unterrichtsstunde „Welches Wetter bringen uns die verschiedenen Wolken?“  bildet die vorliegende Unterrichtsstunde „Regen, Schnee, Hagel und Nebel – intensive Auseinandersetzung mit der Entstehung verschiedener Niederschlagstypen“  für die Schülerinnen und Schüler dahingehend einen Zukunftsbezug, da sie die verschiedenen Arten der Wolken, sowie deren Aufgabe als Wetterboten kennen gelernt haben und nun erfahren, wie die verschiedenen Niederschlagstypen in den unterschiedlichen Wolken entstehen, so dass sie beides (Wolkenart und Niederschlag) in Zukunft in Bezug zueinander setzen können.

Exemplarisch für die vielen verschiedenen Niederschlagstypen wird in der vorliegenden Stunde nur auf die vier wichtigsten Niederschlagstypen Regen, Schnee, Hagel und Nebel eingegangen und auf die Entstehung von zum Beispiel, Tau, Reif und Graupel verzichtet.


3.2 Didaktische Reduktion

Im Sinne der quantitativen didaktischen Reduktion nach Klafki wird in der vorliegenden Stunde, wie schon erwähnt, lediglich auf vier Niederschlagstypen eingegangen. Regen, Schnee, Hagel und Nebel sind die vier am häufigsten auftretenden und den Schülerinnen und Schülern am bekanntesten Niederschlagstypen.

Diese bezieht sich v.a. auf die physikalischen Begebenheiten der jeweiligen Entstehung der unterschiedlichen Niederschlagstypen, da diese für eine 5. Klasse zu komplex sind. Außerdem wurde auf die Entstehung der verschiedenen Untergruppen, wie zum Beispiel Steigungs- und Konvektionsregen, Stark- oder Sprühregen, sowie Strahlungs- und Advektionsnebel usw. verzichtet, da die Einführung dieser Untergruppen zum einen den Zeitrahmen sprengen würde, zum anderen aber zur Verwirrung der Schülerinnen und Schüler führen würde., da die einzelnen Niederschlagsvarianten eines Niederschlagstypen auf unterschiedliche Arten entstehen können.

Aus diesen Gründen werden in der vorliegenden Stunde die gängigsten Niederschlagstypen mit ihrer einfachen Entstehungsart bearbeitet.


3.3 Methoden- und Medienwahl

Den Methodischern Schwerpunkt dieser Unterrichtsstunde bildet das Kooperative Lernen nach Norm Green. Da die Schülerinnen und Schüler dieser Lerngruppe noch nicht viel Erfahrung mit Kooperativem Lernen gesammelt haben, wurde in dieser Unterrichtsreihe verstärkt das Grundprinzip des Kooperativen Lernens „Denken – Austauschen – Vorstellen (Think – Pair – Share)“[6] angewendet.

Zusätzlich sollen sie innerhalb der gesamten Kleingruppe zu einem Ergebnis kommen und dieses auf der Folie notieren. Die letzte Phase (Vorstellen) findet dann in der gesamten Lerngruppe statt. Diese Dreischrittmethode fördert die Kommunikation unter den Schülerinnen und Schülern enorm. Sie müssen sich gegenseitig zuhören, aber auch gemeinsam zu einem Ergebnis gelangen.

Gerade dieser letztgenannte Punkt ist für einige Schülerinnen und Schüler dieser Lerngruppe mit Schwierigkeiten verbunden, da in den vorangegangenen Stunden aufgefallen ist, dass einige Schülerinnen und Schüler die Hauptarbeit machen und andere Schülerinnen und Schüler weniger gut mitarbeiten. Deshalb wird hier noch einmal durch den transparent gemachten Stundenverlauf explizit darauf hingewiesen, dass alle Schülerinnen und Schüler eine Verantwortung für das Lernergebnis tragen und dass jeder für die Präsentation der Ergebnisse aufgerufen werden kann.[7] Somit fördert diese Methode des Kooperativen Lernens auch den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler, da sich jeder bzw. jede individuell mit dem Thema und den Materialien auseinandersetzen muss um zum Gesamtergebnis einen Beitrag leisten zu können.

Die übergeordnete Methode der vorliegenden Stunde ist ein Zusammenwirken des „entdeckenden Lernens“ nach Bruner sowie des „sinnvollen Lernens“ nach Ausubel. Zum einen sollen die Schülerinnen und Schüler sich eigenständig mit dem Material auseinandersetzen und dadurch selbstständig zu einem Ergebnis gelangen (Bruner).

Zum anderen findet in der vorliegenden Stunde auch eine Integration von neuen Bedeutungen in bereits vorhandene Strukturen statt (Ausubel). Die Schülerinnen und Schüler haben die Entstehung von Wolken gelernt und wissen, was man unter dem Begriff Niederschlag versteht. Am Ende der gezeigten Stunde sollen die Schülerinnen und Schüler wissen, wie aus den Wolken die verschiedenen Niederschlagstypen entstehen (neue Bedeutung) und dies in Zusammenhang mit der Wolkenentstehung bringen könne.

Dieser Methode nachgeordnet wird das induktive Verfahren. Innerhalb der arbeitsteiligen Kleingruppen sollen die Schülerinnen und Schüler alleine bzw. zusammen mit den Gruppenmitgliedern herausarbeiten, welches die wichtigsten Informationen zu dem jeweiligen Niederschlagstyp sind und diese als ihr Ergebnis auf einer Folie festhalten.


4. Literatur

T  Borchert, G. (19932): Klimageographie in Stichworten. Berlin.

T  Brüning, L., Saum, T. (20073): Erfolgreich unterrichten durch Kooperatives Lernen - Strategien zur Schüleraktivierung. NDS. Essen.

T  Deutsche Gesellschaft für Geographie (20085): Bildungsstandards im Fach Geographie für den Mittleren Schulabschluss.

T  Goudie, A. (20024): Physische Geographie – Eine Einführung. Spektrum Verlag. Heidelberg

T  Mattes, W. (2004): Methoden für den Unterricht. Schöningh. Paderborn.

T  Schönwiese, Chr. (20032): Klimatologie. UTB. Stuttgart.

T  Richtlinien und Lehrpläne NRW Erdkunde Realschule Sekundarstufe I (2005)

T  Schriftliches Basismaterial 7: Ausubels Theorie des sinnvollen Lernens.

T  Schriftliches Basismaterial 8: Bruners Theorie des entdeckenden Lernens.

T  Watts, A. (20022): Das Wetter in Bildern. Wettervorhersage nach Wolkenfotos. Bielefeld.


4.1 Quellenangaben der Bilder:

T 

T 

T 

T 

5. Anhang

T  Tafelbild

T  Folie 1: Niederschlagsbilder

T  Folie 2: Stundenverlauf

T  Arbeitsanweisung für die Gruppen

T  Arbeitsblatt: (Folie 3):  Die vier Niederschlagstypen

T  Lösung zum Arbeitsblatt: Die vier Niederschlagstypen

T  Hausaufgabenblatt (Lückentext): Die Entstehung der vier Niederschlagstypen

T  Lösung zum Hausaufgabenblatt: Die Entstehung der vier Niederschlagstypen


Mögliches Tafelbild:

Wie entstehen die Niederschläge?


Regen                         Nebel                         Schnee                                  Hagel             

Wassertropfen            am Boden                     Wassertropfen                        aus Eis

in der Wolke                                                   frieren und fallen

fallen zum Boden                                            zum Boden


6. Verlaufsplan

Unterrichts-schritt

Aktionsform/

Sozialform

Medien

Sach- und Verhaltensaspekt

LZ

Hausaufgabenkontrolle

L – S – Gespräch


à SuS+ sollen die Definition von „Niederschlag“ mit eigenen Worten wiedergeben und erklären

LZ 1

Einstieg

Stiller Impuls

S – S – Gespräch/ Meldekette


- Folie 1: Niederschlagsbilder

- OHP


- Tafel

à SuS äußern sich zu den einzelnen Bildern (Bildbeschreibung)

à SuS versuchen ein Stundenthema zu entwickeln => wird an Tafel geschrieben

- LAA gibt ggf. Impulse zur Findung des Stundenthemas

LZ 2

Hypothesenbildung

L – S – Gespräch

- Tafel

à SuS sollen erste Möglichkeiten zur Entstehung der Niederschlagsarten äußern

- LAA++ hält diese in Stichworten an der Tafel fest

LZ 3

Erarbeitung


S – Vortrag


L – S – Gespräch


Gruppenarbeit

- Folie 2: Stundenverlauf

- Plakat: Stundenverlauf





Materialien für GA:

- Stundenverlauf

- Textblätter

- Folienstift

- Arbeitsblatt: Niederschlagstypen

- Folie 3: Niederschlagstypen

- LAA legt Folie mit Stundenverlauf auf OHP

à SuS lesen die Folie vor und geben den Arbeitsauftrag mit eigenen Worten wieder

=>Stundenverlauf wird zur Transparenz auf einem Plakat sichtbar an die Tafel gehangen

- LAA klärt Verständnisfragen zum weiteren Vorgehen

- LAA teilt die Materialen für die GA aus

à SuS arbeiten in arbeitsteiligen Gruppen, wobei jeder Niederschlagstyp von zwei Gruppen bearbeitet wird

à SuS sollen nach dem Prinzip „Think – Pair – Share“ (EA – PA – GA)+++ arbeiten

- LAA steht für SuS beratend zur Seite und gibt ggf. Hilfestellungen


LZ 4








LZ 5

Ergebnissicherung

S – Vortrag

- Folie 3: Niederschlagstypen

- OHP

à SuS stellen ihre Ergebnisse der gesamten Lerngruppe vor

à die jeweils zusammengehörigen Gruppen ergänzen sich gegenseitig

à SuS vervollständigen nach jedem Vortrag ihr Arbeitsblatt: „Die vier Niederschlagstypen“


LZ 6


LZ 7

Hausaufgabe

Einzelarbeit

- Arbeitsblatt: Die Entstehung der vier Niederschlagstypen

- LAA teilt den SuS ein Arbeitsblatt mit einem Lückentext aus

à SuS sollen mit Hilfe der Gruppenarbeitsergebnisse (Tabelle) den Lückentext ausfüllen => Wiederholung und Festigung des Gelernten

*LZ 8

+ SuS => Schülerinnen und Schüler              ++ LAA => Lehramtsanwärterin        +++ EA => Einzelarbeit, PA => Partnerarbeit, GA => Gruppenarbeit

Folie 1: Niederschlagsbilder


Stundenverlauf


Einstieg:

                à Bilderbeschreibung


Arbeitsphase in der Gruppe:


à Lies dir den Text in Ruhe durch!

            (Einzelarbeit)


à Erkläre deinem Nachbarn/ deiner Nachbarin die Entstehung des Niederschlagstypen! (Partnerarbeit)


à Überlegt gemeinsam in eurer Gruppe, welches die wichtigsten Informationen zu eurem Niederschlagstypen sind und notiert diese auf dem Arbeitsblatt „Die vier Niederschlagstypen“ und auf der Folie!


Präsentation der Ergebnisse:

à Stellt eure Ergebnisse mit Hilfe der Folie vor!


à Schreibt euch die Ergebnisse der anderen Gruppen auf euer Arbeitsblatt!



Der Regen


Aufgaben:

1.  Lies dir zunächst den Text in Ruhe (Einzelarbeit) durch und unterstreiche dir wichtige Schlüsselbegriffe (etwa 15).

Der Regen ist die am häufigsten auftretende Form des flüssigen Niederschlags. Ausgangspunkt jedes Regens sind die Wolken, die aus feinen Eiskristallen oder Wassertröpfen bestehen. Regen entsteht zum einen durch die Kondensation von Wasserdampf, das heißt, wenn der gasförmige Wasserdampf wieder zu flüssigem Wasser wird.

Oder zum anderen dadurch, dass Eiskristalle, die in eine wärmere Umgebung gelangen, schmelzen und so wieder zu Wasser werden. Dieses flüssige Wasser lagert sich an den Staubpartikeln, die in der Luft schweben, an. Dadurch bilden sich Regentropfen in unterschiedlichen Größen. Treten diese Regentropfen in Massen auf, so erscheinen sie uns als eine Wolke. Sobald die Regentropfen zu schwer geworden sind und nicht mehr mit dem Luftstrom (Wind) transportiert werden können, fallen sie als Regen auf die Erde.

Gewöhnlicher Regen dauert meist einige Stunden, kann aber auch länger als einen Tag anhalten. Regentropfen können unterschiedlich groß sein. In der Regel besteht der am Boden auftreffende Regen aus Tropfen mit einem Durchmesser von 0,6mm bis 3mm. Auch die Geschwindigkeit, mit der die Regentropfen aus den Wolken fallen ist verschieden: Je größer und schwerer die Regentropfen sind, desto schneller ist ihre Geschwindigkeit.


2.  Erkläre nun deinem Nachbarn (Partnerarbeit) die Entstehung von Regen.

3.  Überlegt gemeinsam (Gruppenarbeit), welches die wichtigsten Informationen sind, indem ihr eure markierten Schlüsselbegriffe vergleicht. Füllt anschließen den Steckbrief zu eurem Niederschlagstyp aus.

4.  Übertragt anschließend euer Ergebnis auf die Folie.

5.  Tragt eure Ergebnisse mit Hilfe der Folie der Klasse vor.

Gruppe B

Der Nebel


Aufgaben:

1.  Lies dir zunächst den Text in Ruhe (Einzelarbeit) durch und unterstreiche dir wichtige Schlüsselbegriffe (etwa 15).

Der Nebel ist eine Form des flüssigen Niederschlags. Er ist kondensierter, also in kleinsten Tröpfchen flüssig gewordener, und damit sichtbar schwebender Wasserdampf, der sich in den untersten Luftschichten und am Boden bildet. Somit besteht Nebel ausschließlich aus kleinen Wassertröpfchen. Nebel entsteht wie eine Wolke durch Kondensation, das heißt, wenn der gasförmige Wasserdampf wieder zu flüssigem Wasser wird.

Dies geschieht zum einen, bei starker Abkühlung der bodennahen Luft oder zum anderen, wenn es zu einer Mischung von feuchtwarmer und kalter Luft kommt. Der meiste Nebel entsteht im Winter in der Nähe von Meeren oder Seen, da dann die Sonne tagsüber Wasser verdunstet, also flüssiges Wasser zu Wasserdampf wird, die Luft sich abends aber so stark abkühlt, dass das Wasser wieder kondensiert.

Nebel wird auch oft als Wolke am Boden bezeichnet. Die Wassertröpfchen im Nebel sind im Gegensatz zu einer normalen Wolke winzig klein. Durch die Ansammlung dieser winzig kleinen Wassertröpfchen wird die „Wolke“ undurchsichtiger. Kann man weniger als einen Kilometer weit schauen, so spricht man von Nebel.

2.  Erkläre nun deinem Nachbarn (Partnerarbeit) die Entstehung von Nebel.

3.  Überlegt gemeinsam (Gruppenarbeit), welches die wichtigsten Informationen sind, indem ihr eure markierten Schlüsselbegriffe vergleicht. Füllt anschließen den Steckbrief zu eurem Niederschlagstyp aus.

4.  Übertragt anschließend euer Ergebnis auf die Folie.

5.  Tragt eure Ergebnisse mit Hilfe der Folie der Klasse vor.

Gruppe C

Der Schnee


Aufgaben:

1.  Lies dir zunächst den Text in Ruhe (Einzelarbeit) durch und unterstreiche dir wichtige Schlüsselbegriffe (etwa 18).

Der Schnee ist die häufigste Form des festen Niederschlags. Er besteht hauptsächlich aus Eiskristallen, die bei Temperaturen unter -12 0C gebildet werden. Schnee entsteht, wenn sich in den Wolken feinste Wassertröpfchen an Staubpartikel, die in der Luft schweben, anlagern und dort gefrieren. Dadurch entstehen Eiskristalle in Form von einem sechsstrahligen Stern.


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