<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 1.41 $
Document category

Presentation
Religious Studies

University, School

dortmund

Author / Copyright
Text by Hansjörg . ©
Format: PDF
Size: 0.20 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 4.2 of 5.0 (8)
Live Chat
Chat Room
Networking:
0/0|0[-3.0]|0/7







More documents
Planung, Durchführung und Reflexion einer Unterrichtsstun­de zum Thema „Das passé composé mit être“ Bedingungsanaly­se Bei der Zielgruppe handelt es sich um eine Unterstufenklas­se mit zwei Fremdsprachen, in der wöchentlich vier Stunden Französischunte­rri­cht erteilt werden. Die betreffende Schülergruppe 7d hatte ich im Vorhinein durch sechs Hospitationsstu­nde­n und zwei gehaltene Unterrichtsstun­den näher kennen gelernt, wobei die gehaltenen der im Fortlauf dargestellten Stunde direkt vorausgingen. Die Französischklas­se…
Abiturvorbereit­ung Deutsch 6 Rahmenthemen: Literatur und Sprache um 1800 Drama und Kommunikation Literatur und Sprache um 1900 – neue Ausdrucksformen der Epik Vielfalt lyrischen Sprechens Literatur und Sprache von 1945 bis zur Gegenwart Reflexion über Sprache und Sprachgebrauch Rahmenthema 1: Literatur und Sprache um 1800 Aufklärung: (1720-1800) - Ideal des mündigen Menschen, Ende der Bevormundung durch Staat und Kirche - Vernunft, Toleranz und Humanität (Schlüsselbegri­ffe­) - Ausgangslage: Zweifel, Experimente…

Reflexion zum Thema „Lebensfragen in Literatur und Literaturunterricht“


Buch: „Manchmal rufe ich in den Himmel“ von Tamara und Sven Matzke


Madlen Scholz

Gym/Ge LPO 2003

Seminar: „Religion- Sozialisation- Bildung“

Institut für Katholische Theologie

FK 14 der TU Dortmund

Dozent: Univ.-Prof. Bert Roebben

WS 2008/09

Abgabe am 26.01.2009

Kurze Vorstellung des Buches:


Das Buch erzählt von einem glücklichen jungen Paar, Tamara und Sven Matzke. Beide lernen sich im Studium in Frankreich kennen und heiraten 6 Jahre später im Juni 1998. Sie malen sich schon ihre Zukunft aus und es könnte alles so schön sein, bis Tamara Ende 1999 die Diagnose Eierstockkrebs bekommt. Trotz guten Fortschritten in der Chemotherapie ist die Krankheit nicht aufzuhalten.

Tamara stellt sich der Krankheit und beginnt Tagebuch und Briefe zu schreiben.


Tamara schreibt: "Unvorstellbarer Schmerz, der nicht nachlassen will. Ich versinke in einem unbekannten Abgrund. Die Intuition, die manche für weiblich halten, flüstert mir zu, dass meine Leben sich ändern wird. Dieser Gedanke nähert sich mir, wie eine Spinne, die ihr Netzt bereits gesponnen hat. [ .] Manchmal rufe ich in den Himmel: Warum ich? Warum gerade ich? Und in den Rufen liegt so viel Schmerz, Trauer und Selbstverachtung wegen der Schwäche dieser Verzweiflung.

Wegen des Unvermögens stark zu sein."


In dem Buch geht es um Liebe und Tod, Hoffnungen und Träumen beispielhaften Überlebenswillen, Verzweiflung und wieder Hoffnung und letztendlich dem bitteren Ende.

Erwähnt wird ganz zu Anfang, dass in Polen, der Heimat von Tamara, über diese Krankheit nicht gesprochen wird. Es ist sozusagen ein Tabuthema.


Tamara schreibt: „Ich will die Mauer der Verlogenheit durchbrechen, die den Krebs in Polen umgibt. Ich will sprechen, erzählen, anderen zeigen, dass sie, sollten sie erkranken, an ihre Heilung glauben und sich stark fühlen müssen.“


Das Buch sollte ursprünglich ein Buch der Hoffnung werden und von einer Frau erzählen, die eine schlimme Krankheit erleiden musste, sie bezwang und wieder gesund wird.

Leider schafft Tamara es nicht, den Krebs zu besiegen und sie stirbt im Dezember 2000.


Erst Monate später nimmt Sven diese Aufzeichnungen seiner Frau zur Hand und spürt, dass er diese veröffentlichen muss.


Heraus kommt ein Buch in dem die Geschichte von Tamara und Sven von verschiedenen Seiten beleuchtet wird. Da sind die Tagebuchaufzeichnungen, Briefe an und von Freunden, Briefe zwischen Tamara und Sven selbst und die niedergeschriebenen Gefühle von Sven.


Als das Buch in Polen erscheint, ist Sven überrascht, dass es dort als eine Art Liebesgeschichte gelesen wird. In seinem Vorwort schreibt er auch, wie glücklich er darüber ist, denn mit dem Buch hat er es trotz des bitteren Endes geschafft, dieses zuvor tabuisierte Thema „Krankheit“ in Polen zur Sprache zu bringen.


Das Buch schafft es durch die Krankheitsgeschichte dem Leser nahezubringen, wie unwichtig wichtig geglaubte Dinge aufeinmal erscheinen und wie kostbar die Dinge des Alltags sein können. Es endet mit dem Testament der .....[read full text]

Free of charge
Download
Reflexion zum Thema „Lebensfragen in Literatur und Literaturunterricht“
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Free of charge
Download
Reflexion zum Thema „Lebensfragen in Literatur und Literaturunterricht“
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Diese Informationen vergleicht er ganz nüchtern mit dem Krankheitsverlauf seiner Frau. Der Leser erfährt somit wichtige Details dieser Krankheit und wie schwer es nach heutigem Stand ist, den Krebs frühzeitig zu erkennen.


Es werden viele Momente beschrieben, in denen Der Krebs fast zur Nebensache wird: Tamara lernt trotz der Krankheit noch fleißig Sprachen (Deutsch, Englisch und Spanisch) und reist als es ihr wieder besser geht mit Sven in die Bretagne.

Sven schreibt dort nach einer lustigen Musikaufführung: „Lange habe ich Tamara nicht so zufrieden, fröhlich und glücklich gesehen, auch ich war von Glück erfüllt.“

Durch die Krankheit sehen und erleben Tamara und Sven ihre Umwelt viel bewusster als früher. Alles wirkt schöner als je zuvor.

Sven schreibt: „Ich sorge mich. Meine Eltern auch. Es gibt Momente, in denen vergessen wir das alles: Wenn Tamara auflebt, wenn sie im Wald Beeren pflückt, begeistert den Flug eines Schmetterlings verfolgt oder beobachtet, wie Ameisen die Krümel unseres Baguettes wegschleppen.“


Die Betonung liegt hier beim „Menschsein“. Es gibt heutzutage nur noch wenige Menschen, die das Leben in vollen Zügen mit allen Einzelheiten genießen können, weil es die immer schnelllebigere Gesellschaft nicht mehr zulässt. Man hat per Telefon, Handy, Email, abrufbereit zu sein, man hat sich an Termine zu halten, die man in seinem Terminkalender koordinieren muss. Das ist unser „Leben“ als „Mensch“.

Beim Lesen dieses Buches wird dem Leser bewusst, was Leben wirklich bedeutet und letztendlich auch dass man sich von so einem „bewussten Leben“ auch in Ruhe verabschieden kan.....

Free of charge
Download
Reflexion zum Thema „Lebensfragen in Literatur und Literaturunterricht“
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Free of charge
Download
Reflexion zum Thema „Lebensfragen in Literatur und Literaturunterricht“
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Den Zeitpunkt wann Jugendliche von selbst anfangen über Krankheit und Tod nachzudenken, kann man als Lehrer im Vorfeld nicht genau beeinflussen. Oft sind es plötzliche Schicksalsschläge/ Ereignisse in der Familie oder dem Freundeskreis.


Es kann auch schon in der 5. Klasse passieren, dass die Mutter eines Schülers verstirbt (Diesen Fall habe ich selbst leider erleben müssen). Meine damalige Klassenlehrerin hat zwei Tage lang geheult, es wurde in einer Stunde darüber gesprochen und dann nicht mehr. Ich habe diese Situation selbst als sehr beklemmend empfunden und man wusste nicht, wie man mit der Situation umgehen soll. Es wurde mit der Zeit einfach totgeschwiegen.


Wichtig ist es hierbei, die persönlichen Erfahrungen der Jugendlichen wie in einem narthikalen Raum wahrzunehmen. Der Narthex ist der Durchgangsraum in frühchristlichen Kirchen und wird metaphorisch als Lernraum für die Schüler gesehen. Es wird z.B. Fragen geben wie:


Wo war Gott, als …starb/ das Unglück passierte?

Warum lässt Gott …zu, er ist doch allmächtig?

Warum gerade…, er/sie war doch noch so jung?

Wie geht man mit einer schlimmen Krankheit um?

Was passiert, wenn man tot ist?

Wie gehe ich mit dem Tod im Alltag um?


Diese Fragen kann man nicht einfach plump beantworten, indem man religiöse Texte nimmt und zu dem Thema liest und sagt, so und so ist es und nicht anders. Bei diesem Modell des Narthexes ist es wichtig, die individuellen Erfahrungen und Fragen jedes einzelnen Jugendlichen zunächst nur zu sammeln. Ein nächster Schritt kann sein, im Rahmen eines Projekts, soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Altenheime zu besuchen und dort wieder eigene Erfahrungen zu machen, die man dann in einem Praktikumsbericht festhalten kann.

An meiner Schule nannte man dieses Projekt „Compassion“ (Die Würde des Menschen achten), welches ins Leben gerufen wurde, weil oft beklagt wird, dass Schule und Unterricht zu wenig mit dem wirklichen Leben verbunden sei. In Form eines Praktikums in der 11. Klasse sollen die Schüler über den Unterricht hinaus in ihrer Persönlichkeitsentwick.....

Free of charge
Download
Reflexion zum Thema „Lebensfragen in Literatur und Literaturunterricht“
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Free of charge
Download
Reflexion zum Thema „Lebensfragen in Literatur und Literaturunterricht“
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Diese Erfahrung des Einsatzes für andere Menschen ist schon eine Erfahrung der Selbsttranszendenz. Einige Jugendlichen des Projekts sind von ihrem Praktikum derart ergriffen, dass sie sich über Verantwortung gegenüber ihrer Mitmenschen Gedanken machen und über Moral in der heutigen Welt nachdenken.


Diesen Schritt der „Religiosität“ vermag man nicht nur mit Projekten und praktischen Erfahrungen, sondern auch mit Literatur zu gehen. Das Buch „Manchmal rufe ich in den Himmel“ von Tamara und Sven Matzke ist so geschrieben, dass es den Leser tief berührt. Obwohl es sehr traurig ist, spürt man beim Lesen, wie stark die Liebe der beiden Hauptdarsteller ist, welch ungeheure Lebenskraft sie gibt, gerade auch in Zeiten voller Verzweiflung.

Solch ein Buch bietet die Möglichkeit, eine Situation zu erleben, ohne dass sie real existiert. Dadurch, dass wie bei diesem Buch bedrückende Gefühle in dem Leser hochkommen, muss er sich damit beschäftigen, sich in die Personen hineinversetzen und mit diesen Gefühlen sich auseinandersetzen. Hier wird die Empathie - Fähigkeit geschult.

Das vorgestellte Buch ist ein Erwachsenenbuch und frühestens ab der Oberstufe zu empfehlen. Die aufkommenden Emotionen kann der Lehrer aber sehr gut in den Unterricht mit einarbeiten. Man könnte zusammen diese Etappen der Krankheit und das Auf und Ab herausarbeiten, die Reaktionen des Umfelds der Erkrankten analysieren. Dabei fließen die eigenen Erfahrungen mit ein und man erkennt auch die positiven Aspekte der schlimmen Krankheit, nämlich jeden Tag zu genießen, als wäre es der letzte, bewusster zu leben und mit seinen Mitmenschen umzugehen.

Sich nicht von dem Strom der heutigen Zeit mitreißen zu lassen, sondern bedeutungsvolle Dinge in seinem Leben zu bewahren. Das kann z.B. einfach ein Besuch bei einer Tante sein, die man .....

Free of charge
Download
Reflexion zum Thema „Lebensfragen in Literatur und Literaturunterricht“
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Free of charge
Download
Reflexion zum Thema „Lebensfragen in Literatur und Literaturunterricht“
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Eigene Gedanken zu den aufgeworfenen Lebens- und Sinnfragen:


In meinem Freundeskreis bemerke ich immer wieder, dass es vielen schwerfällt, über Gefühle, Ängste zu reden. Bei einer Freundin muss ich immer nachbohren, um überhaupt Dinge aus ihrem Seelenleben zu erfahren und wenn sie dann darüber redet, merke ich, wie es nur so aus ihr heraussprudelt und wie gut es ihr tut, darüber zu reden.

In unserer Gesellschaft wird erwartet, dass wir funktionieren und für seelische Krankheiten gibt es Psychologen, Therapeuten…usw. Zudem lösen sich die früheren Familienstrukturen (Vater/ Mutter/ Kind) immer mehr auf und wechseln flexibel ihren Zustand.

Bei dieser Geschwindigkeit ist es meist unmöglich, mit den Kindern zu Hause über Ängste und Lebensfragen in Ruhe zu sprechen.

Deshalb ist es wichtig, dass die Kinder spätestens in der Schule lernen, dass sie über all ihre Ängste in der Schule reden dürfen, dass sie dort ihre brennenden Fragen stellen dürfen und dass sie dort lernen, mit ihnen umzugehen, jeder für sich selber.


Ich selbst setze mich ständig mit solchen Fragen auseinander. Dabei hat mir mein früherer Religionsunterricht geholfen, bei dem ich wichtige Werte erworben und schätzen gelernt habe. Auch die Psychologie half mir, Dinge aus der Vergangenheit zu begreifen. Aus vielen Richtungen stillte ich meinen Durst nach Antworten und tue dies auch heute noch, was oft auch unbewusst passiert.

Dieses Buch schenkte mir meine Mutter zu Weihnachten und ich war erst verärgert, warum sie mir solch ein deprimierendes Buch schenkt. Aber auch dieses Medium hat mir bei meiner persönlichen Sinnfindung geholfen. Die Aspekte aus dem Buch, „das Leben bewusster zu genießen“, habe ich auch in mei.....

This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Free of charge
Download
Reflexion zum Thema „Lebensfragen in Literatur und Literaturunterricht“
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents