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Reflexion des Themas Skulpturen

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Art / Design / History of Art

University, School

Gymnasium Bielefeld

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Vorlesung: Literatur des Mittelalters: „Erdichte­te Skulpturen̶­0; Lehramt an Grundschulen (neu) HF Deutsch und Grundschuldidak­tik­ (Ma/Ku/En) Wintersemester 2010/2011 1.Sitzung 26.10.10 Einführung: In der Literatur des Mittelalters werden häufig Bauwerke und Skulpturen beschrieben, die es in Wahrheit nicht gegeben hat und nicht geben kann. Diese Literatur wendet sich an die menschliche Fantasie, da die Bauten detailreich beschrieben werden und sehr bildhaft dargestellt werden. Um herauszufinden,­â€¦

Reflexion: Kunstprojekt Skulpturen und Plastiken

„Der leise Abschied“


Fach:

LK Kunst

Thema:

Skulpturen und Plastiken

Zeitraum:

1. Halbjahr, 1. Quartal

Projekt von:

Alle 47 Minuten bringt sich ein Mensch in Deutschland um sein Leben. Alle 4 Minuten versucht es einer.


Durch das Kunstprojekt „Skulpturen und Plastiken – Der leise Abschied“ konnte ich einige neue Aspekte des künstlerischen Ausdrucks und neues geschichtliches Wissen erlernen.


Meine Überlungen für dieses Kunstprojekt zum Thema Selbstinszenierung waren, dieses in vier Phasen zu unterteilen.

Die Erste sollte der Schwerpunkt werden, die plastische Darstellung. In dieser Phase habe ich mir überlegt, welche Situation meiner Meinung nach einen leisen Abschied am Besten dar stellt. So entstanden viele verschiedene Ideen, wie trauernde Menschen vor einem Grab, ein verzweifelter Mensch über einem auf dem Boden liegendem Menschen bis hin zu der Idee des Suizids durch Erhängen, was eine der häufigsten Methoden des Suizids ist.

Menschen bringen sich leider aus den unterschiedlichsten Gründen um. Doch alle fühlten sich in dieser Welt nicht mehr wohl und sahen keinen anderen Ausweg, als sich selbst das Leben zu nehmen.

Ungeachtet ließen sie jedoch ihr Umfeld, welchem sie durch ihr Handeln großes Leid und großen Kummer zugefügt haben. Genau diese beiden Aspekte waren für mich ausschlaggebend. Ich wollte die Probleme beider Seiten aufzeigen.

Doch fing ich auch schnell an zu zweifeln, ob das wirklich ein gutes Thema wäre. Es ist sehr persönlich und kann schnell falsch aufgefasst werden. Im Endeffekt entschied ich mich jedoch dafür, um auch eigene Erlebnisse in dieser Arbeit zu verarbeiten.


Besonders achtete ich auf die Körperhaltung der beiden Personen, sowie ausdrucksstarke Gesten und Ausdrücke, um besonders bei der unten liegenden Person zu verdeutlichen wie sie unter diesem Suizid leidet.


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Dann fing ich mit der Hauptarbeit an. Ich schnitt die Gipsbinden in Streifen und tunkte sie in Wasser. Zunächst rollte ich zwei Kugeln aus dem Gips um die Köpfe zu erhalten. Danach fing ich dann an mit den Streifen den Körper zu modellieren.

Besonders schwer war es zu Anfang mit den Materialien richtig umzugehen und dann auch noch die passende Körperhaltung der beiden Personen zu modellieren. Im Endeffekt funktionierte es jedoch ganz gut.

Man sieht den Fortschritt im Umgang mit den Materialien an den beiden Figuren sehr deutlich. Da die eine wesentlich besser geworden ist als die andere.

Im zweiten Teil meines Projektes habe ich die entstandene Figur mithilfe Acrylfarbe farbig anders gestaltet, um zu sehen, wie sich die Wirkung und Aussage der Figur verändert, bzw. verstärkt.

Durch die farbige Gestaltung hebt sich die Person nun deutlich vom Rest der Arbeit ab und es kommt gut Ausdruck, dass diese Person sich als Fremdkörper in der Welt gefühlt hat und damit nicht mehr leben konnte und wollte.


Der dritte und letzte Teil war ein Schreibprojekt. Ich wollte den leisen Abschied nicht nur in der Plastik aufnehmen, sondern durch einen Brief noch einmal verdeutlichen, dass es keine vorherigen Anzeichen auf das Geschehene gab.

Denn genau das verstehe ich unter einem leisen Abschied. Keiner weiß was und keiner sagt was. Nur ein Brief übermittelt die letzten Gedanken und Gefühle die noch unausgesprochen waren und es auch bleiben werden.


Der vierte und letzte Teil war eine Fotoarbeit. Da ich mein Projekt farblich eher schlicht, in weiß und schwarz, gehalten habe, konnte ich durch die verschiedenen Kameraperspektiven die unterschiedlichen Lichtverhältnisse sehr deutlich machen.

Denn je nachdem von welchem Standpunkt man auf das Projekt schaut und wie das Licht fällt wirkt die Arbeit anders.


Die Schwerpunkte liegen doch sehr klar auf der Hand. Der leise Abschied. Die Sehnsucht. Eine unerkannte Depression. Gefühlte Einsamkeit und große Verzweiflung.


Allgemein kann man aber sagen, dass die Auseinandersetzung mit diesem Thema einen großen Raum für weitere Interpretationen gibt.


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