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German studies

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Universität Koblenz-Landau

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1. VO Hopfner Was bedeutet Handeln? _ Handeln oder Verhalten _ Sinnzusammenhän­ge _ Gründe und Maximen _ Veränderung – Kausalität _ Situationsgebun­den­heit _ Spontaneität – Intuition Was ist eine Handlungswissen­sch­aft? _ Handeln und Erkennen _ Beobachtung und Reflektion _ Erkenntnis- und Handlungsproble­me _ Lösung sind vergänglich, veränderlich _ Problemstruktur­en sind beharrend, gleichbleibend „Technolo­gie­defizit&­#8220; - Der Erfolg des pädagogischen Handelns ist nicht immer plan- oder vorhersehbar. Spontaneität ist gefordert, die den Eindruck von Unüberlegtheit, Willkür und Ausgeliefertsei­n entstehen lässt. „Handlung­swi­ssenscha­ften“­­- stehen vor den ungelösten methodologische­n Grundproblem: gibt es identifizierbar­e Zusammenhänge zwischen Strukturen des wirklichen Handelns (den objektiven Strukturen) und den Strukturen der Erkenntnis dieses Handelns. Und wie diese Zusammenhänge handliche ausgedrückt (generalisiert und operationalisie­rt)­ werden können. Handlungsproble­me können durch Handeln gelöst werden, existieren aber weiter. Lösungen für Handlungsproble­me mögen variieren oder sich überleben, die Problemstruktur­en bleiben dagegen bestehen. Ein grundlegendes Dilemma _ Gute Absichten _ Stellvertretend­e Entscheidungen _ Gewalttätigkeit­, Unterdrückung, Abrichtung, Verachtung, Gemeinheit,
4. 1 Der Beginn der Diaspora – das Ende des antiken jüdischen Gemeinwesens Das Zeugnis der Bibel Geschichte der Frühzeit des jüdischen Volkes basiert v.a. auf den Aussagen der fünf Bücher Moses; wenige archäologische Funde oder außerbiblische Schriftquellen Texte sind geprägt von Mythen und Legenden der hebräischen Stämme Ableitung geschichtlicher Wahrheiten nur Spekulation Mythos Historische Fakten Basis 5 Bücher Moses Nur wenige archäologische Funde oder außerbiblische Schriftquellen Vorzeit Schöpfung der Welt im 4. Jahrtausend v. Chr. Besiedlung des Felsplateaus an der Ostküste des Mittelmeeres seit der frühen Bronzezeit 3. Jahrtausend v. Chr. Einwanderung des Stammes der Kanaanäer in Palästina 2. Jahrtausend v. Chr. Geschichte der Juden beginnt mit dem Urvater Abraham. Dieser verlässt auf Befehl Gottes seine Heimat (Ur) und zieht nach Kanaan. Dessen Enkel Josef gelangt nach Ägypten und holt seine Verwandten nach. Es entsteht ein großes Volk der Israeliten in Ägypten. Diese werden unter Pharaonen als Sklaven gehalten. Unter Führung von Moses gelingt den Unter-drückten der Auszug aus Ägypten ins von Gott verheißene „gelobte Land“ Kanaan. Israeliten/ Hebräer wandern ein. 1200 v. Chr.: Einwanderung der Philister ( Seefahrervolk aus der Ägäis) Um 1000 v. Chr. David (Sauls Nachfolger) wird König über ganz Israel und macht Jerusalem zur Hauptstadt.

Reflexion der Unterrichtsstunde in Deutsch
Beginn der Schreibwerkstatt und erste Schreibversuche

vom 07.06.2011


Einleitung


Das Wort Reflexion kommt aus dem Lateinischen und leitet sich von dem Verb „reflektere“ ab, und kann mit widerspiegeln oder reflektieren übersetzt werden. Im Berufsallt[1]ag ist das Reflektieren ein Bestandteil von professionellem Arbeiten, welches ein bewusstes Nachdenken vor, während oder nach einer bestimmten Situation voraussetzt.[2] In Perspektiven der Didaktik wird anspruchsvoll formuliert „In diesem Geist ist Unterricht insgesamt reflexiv, […], und ermöglicht so durch Feedback auf allen Ebenen, Unterricht in hohem Maße relevant für alle Beteiligten zu machen“.[3] Mit dieser Reflexion ist es mir nun möglich eine Unterrichtsstunde nach selbst ausgewählten Kriterien intensiv zu untersuchen und dadurch auch für meinen eigenen Schulalltag hilfreiche Erkenntnisse zu gewinnen.

Ich schließe mich der Meinung an, dass man durch Reflexionen langfristig mehr Professionalität in seinem Beruf erlangen kann, da ich durch Erarbeitung dieser Reflexion neue Alternativen und Perspektiven entwickelt habe, die auch für meinen weiteren Unterrichtsplanungen hilfreich sein können.


Grundlage dieser Reflexion bildet die am 7.06.2011 gehaltene Unterrichtsstunde in Deutsch mit dem Thema „Beginn der Schreibwerkstatt und erste Schreibversuche“. Die Ausarbeitung der Reflexion besteht neben dieser Einleitung aus einem Hauptteil, der sich in zwei Schwerpunkte gliedert: in meinem Hauptschwerpunkt erläutere ich den Einsatz der Methoden in dieser Stunde und ergänze meine Beobachtungen mit theoretischen Inhalt.

Zudem beleuchte ich auch den Aspekt der Differenzierung. Die genannten Schwerpunkte werden nach den verschiedenen Unterrichtsphasen diskutiert und untersucht. Abgerundet wird die vorgestellte Stunde mit einem Kommentar zur Lehrerpersönlichkeit der LiV und der Umsetzung des Lernziels.





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Reflexion: Beginn der Schreibwerkstatt und erste Schreibversuche
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Reflexion der Unterrichtsstunde in Deutsch

Die Einsetzung von Lehrmethoden im Unterricht dient dazu den Verlauf des Unterrichts zu strukturieren und das angestrebte Lernziel zu erreichen. Das griechische Wort „methodos“ wird mit „dem Weg nach“ übersetzt.

Somit gibt es viele „Wege“, sprich Methoden, um die unterschiedlichen Bildungsziele zu erreichen. Man kann daher nicht von der einen richtigen Methode sprechen, sondern einer Kombination, die das individuelle, visuelle, auditive, kinästhetische, symbolorientierte oder gruppenaktive Lernen ermöglicht (mehrkanaliges Lernen), die vor allem alle Schüler und Schülerinnen erreicht.

Abschließend kann man feststellen, dass es „keine guten und schlechten Methoden“ existieren, „sondern nur passende und unpassende Methoden.“[4] In der Deutschstunde der sechsten Realschulklasse wurden in den verschiedenen Unterrichtsphasen unterschiedliche Methoden eingesetzt, die zu den verschiedenen Phasen passen und auch ein mehrkanaliges Lernen ermöglichen.


1. Einstieg

Reflexion auf der Methodenebene

Der Einstieg der Stunde war mit „Spannung, Spass und Spiel“ für die Schülerinnen und Schüler sehr interessant gestaltet. Spannung entstand, weil die SuS von der LiV überrascht wurden mit der Ankündigung, dass sich unter einigen Stühlen Briefumschläge befänden.

Nach dem Erraten wurde aus dem Umschlag das richtige Wort an die Tafel befestigt und vorgelesen und somit wurde sowohl der Hör- als auch Sehsinn angesprochen. Ein mehrkanaliges Lernen war beim Einstieg somit gegeben, da mehrere Sinne beteiligt waren, wie handeln, lesen und hören und somit gelang ein abwechslungsreicher und aktiver Beginn der Stunde mit hoher Schüleraktivität.

In dieser Unterrichtsphase werden drei Unterrichtstypen berücksichtigt:

-       der visuelle Lerntyp (Lernen durch sehen und beobachten)

-       der auditive Lerntyp (Lernen durch zuhören)

-       der kinästhetische Lerntyp (Lernen durch Fühlen, Miterleben und eigene Tätigkeit)[6]

Diese Lerntypen kommen nicht in einer reinen Form vor, sondern sind meist Mischtypen. Beim Einstieg liegt die Priorität nicht auf reine Wissensvermittlung, sondern soll nach Hilbert Meyer (1987) in erster Linie einen Orientierungsrahmen vermitteln, an das Vorverständnis der Schüler und Schülerinnen anknüpfen und einen handelnden Umgang mit dem neuen Thema ermöglichen.

Differenzierung

Beim Einstieg hat die LiV die Umschläge gezielt unter den Stühlen von SuS befestigt, die generell keine Angst haben vor der Klasse zu präsentieren und als leistungsstark und aktiv eingestuft werden. Somit wurde diesen SuS indirekt und spielerisch die Aufgabe des pantomimischen Darstellens von Begriffen übertragen.

Dies hat auch sehr gut geklappt und auch die übrige Klasse konnte aktiv mitmachen. So wurden von der LiV die Lernvoraussetzungen von den SuS sogar beim Einstieg berücksichtigt, da normalerweise bei dieser Phase eine Differenzierung nicht immer möglich ist.


2. Erarbeitung

Reflexion auf der Methodenebene

In der Erarbeitungsphase kommt die Methode Schreibwerkstatt zum Einsatz. Diese Methode fördert das kreative Schreiben. Die Schreibwerkstatt ermöglicht den SuS Erfahrungen über den Sommerferien zu berichten, ihre Träume und Gefühle aus der Perspektive eines Gegenstandes mitzuteilen oder auch eine Phantasiegeschichte mit vorgegebenen Wörtern zu erfinden.

Die Lerntheke ist eine besondere Form von Stationenlernen, mit dem Unterschied, dass nur auf einem Tisch Materialien und Aufgaben ausgelegt werden. Auch bei diesem Verfahren haben die SuS die Gelegenheit die Aufsatzthemen auszuwählen, die sie am meistern interessiert und können zudem die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben auswählen. Da der Klassenraum sehr klein ist, hat die LiV mit der Lerntheke die bessere Wahl getroffen für den offenen Unterricht als mit der Errichtung von verschiedenen Stationen im gesamten Klassenraum.

Mitgebrachte Gegenstände können die Lerntheke ergänzen und für eine attraktive Gestaltung der Stationen beitragen, welches auch das mehrkanalige Lernen fördert. In dieser Stunde wurden nur an der ersten Station Gegenstände wie beispielsweise Sonnenbrille oder auch Sonnenmilch ausgelegt, die zur Unterstützung dienten, den Aufsatz aus der Perspektive dieser Gegenstände zu schreiben.

Alternativen für eine gleichwertige Gestaltung wäre beispielsweise verschieden farbige Blätter für die Arbeitsblätter zu nehmen, kleine Plakate anzubringen mit einem entsprechenden Motiv – bei der Phantasiegeschichte hätte eine Bild einer Schlange mit verschiedenen Wörtern die Aufmerksamkeit der SuS erregt. Passende Gegenstände für alle Stationen wären natürlich ideal gewesen, da gleichwertig gestaltete Stationen den Fokus auf die Aufgaben selbst nicht so sehr abgelenkt hätten.

So wäre der große Zulauf auf die eine Station verhindert worden, zumal das Schreiben aus der Perspektive eines Gegenstandes nicht allen leicht fiel. Trotz der unterschiedlichen Gestaltung der verschiedenen Stationen am Tisch, wurde auch von den anderen Aufgaben Gebrauch gemacht und bearbeitet. Die Einführung der Methode Lernwerkstatt gelang der LiV sehr gut und wurde von den SuS positiv aufgenommen.

Die Kinder fühlten sich nicht unter Druck gesetzt, da sie zum einen individuell das Thema auswählen konnten und zum anderen auch bei Fragen jederzeit Hilfestellung von der LiV bekamen. Zudem wurden Hilfskarten an einigen Stationen bereit gelegt, auf die ich unter dem Punkt Differenzierung näher eingehen möchte.

Differenzierung

In der Erarbeitungsphase hat die LiV die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der SuS berücksichtigt und die Aufgaben differenziert aufbereitet. Die verschieden Arbeitsaufträge an den Stationen sind unterschiedlich schwer gestaltet.

Zudem hat sie für die anspruchsvollste Station mit dem „Perspektivwechsel“ eine Hilfekarte erstellt, um den Arbeitsauftrag den Kindern zu erleichtern. Eine allgemeine Hilfekarte für „alternative Satzanfänge“ ist für das Schreiben aller Text brauchbar. Die Hilfekarten bieten daher eine gute Möglichkeit zur Differenzierung im Unterricht und können vor allem für komplexe Aufgaben angeboten werden mit dem Hinweis, dass sich jeder bei Bedarf eine nehmen kann.

Folglich wird die Motivation der SuS gesteigert und mehr Erfolgserlebnisse geschaffen, da dadurch bessere Voraussetzungen erfüllt werden für das selbstständige bearbeiten von Aufgaben. Die Schreibwerkstatt ist für kreatives Schreiben eine geeignete Methode um sowohl schwächere SuS zum Schreiben zu motivieren, als auch schreibbegabtere Kinder, denn es wird ein große Auswahl an Aufsatzthemen angeboten, an denen sich jeder ganz nach seinem Interesse und auch Begabung ausprobieren kann.

Dies wird


3. Sicherung

Reflexion auf der Methodenebene

Beim kreativen Schreiben wird von den SuS nicht erwartet ein Glanzstück zu produzieren, sondern im Vordergrund steht einen guten Schreibstil zu entwickeln und vor allem die Scheu vorm Schreiben zu verlieren. Aus diesem Grund kann die Bewertung nicht unbedingt an bestimmten Lernzielen festgemacht werden, sondern eher an individuellen Kriterien, die die Lehrkraft bei dieser Art des Schreibens festlegt.

Obwohl die Einzelarbeit in der Erarbeitungsphase sehr wichtig war für das Schreiben der Texte, hätte die LiV auch vorschlagen können, dass sie nach der Stillarbeit die Texte mit ihrem Banknachbarn austauschen durch gegenseitiges Vorlesen und einem kurzen Feedback. Anschließend hätte die LiV einige Aufsätze im Plenum vorlesen lassen können und die Schüleraktivität wäre damit höher gewesen, da durch die verschiedenen Sozialformen alle SuS die Möglichkeit gehabt hätten ihr Ergebnis vorzustellen.

Ein bewusster Wechsel von Sozialformen ermöglicht den Kindern unterschiedliche soziale Erfahrungen. Außerdem fällt es den SuS in Kleingruppen oder Partnerarbeit leichter aufeinander einzugehen und sich einzubringen. Ferner war die genaue Vorgabe für die Untersuchung der Aufsätze zu einschränkend und hemmten die SuS ihre eigenen Gedanken und Ideen für die konstruktive Kritik einzubringen.

Somit wäre die Mitarbeit der SuS verstärkt worden und die LiV müsste sie nicht erst ermutigen mitzumachen. Die Phase war dennoch für alle sehr interessant, da einige Aufsätze sehr gelungen waren und sowohl die Besucher als auch die Klasse mit Begeisterung die phantasievollen oder auch persönlichen Geschichten der Kinder verfolgten. Somit wurde auch diese Phase, trotz zurückhaltender Mitarbeit, erfolgreich abgeschlossen.

Differenzierung:

In der Sicherungsphase bietet die LiV allen SuS Hilfestellung anhand von vorbereiteten Kriterien für die Besprechung der Geschichten. Dies kann daran liegen, dass die SuS nur angeleitetes Feedback kennen und auf diesem Gebiet sich noch nicht sicher fühlen.


Reflexion auf der Methodenebene

Der Abschluss der Stunde wird mit einer Reflexion abgerundet. Die Leitung der Reflexion übernahm die LiV, indem sie präzise Fragen zu der gesamten Unterrichtsstunde an die SuS stellt. Mithilfe der Feedbackkarten wurde eine spielerische Reflektion ermöglicht, denn bei jeder Frage konnten die Kinder einer der drei Feedbackkarten mit verschiedenen Smilie-Gesichtern hochhalten und damit ihre Meinung symbolisch darstellen.

Somit war die Schüleraktivität sehr hoch in der Abschlussphase und jedes Kind konnte Rückmeldung geben zur Stunde. Die Kinder schienen mit dieser Methode vertraut zu sein, da sie routiniert mit den Karten umgingen. Diese Reflexionsmethode eignet sich besonders für jüngere SuS, die erst mit dem Reflektieren vertraut gemacht werden und ihre ersten Kompetenzen in diesem Bereich entwickeln.

Abschließend finde ich die gehaltene Deutschstunde als sehr gelungen, da die LiV nicht nur in ihrer Lehrerpersönlichkeit sehr gefestigt ist, sondern bereits eine sehr strukturieret und vorbereitete Stunde durchgeführt hat.

Der „rote Faden“ war im Unterricht durchgehend erkennbar und es fehlte nicht an Transparenz der Leistungserwartungen in dieser Stunde. Neben den Merkmalen wie Methodenvielfalt oder Differenzierung, die einen guten Unterricht ausmachen, sind natürlich auch andere Gesichtspunkte im Unterricht erfüllt worden, die im didaktischen Sechseck nach Hilbert Meyer (2004) beschrieben werden.


Literatur:


Hellekamps, St. Et. al. (2008):

Perspektiven der Didaktik,in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft

Mattes, W. (2007), S. 8.


LERNVERFAHREN_MERKTECHNIKEN%20I/04_Mehrkanaliges%20Lernen.pdf

Was für ein Lerntyp sind sie?



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[1]

[2]

[3] Hellekamps, St. (), S. 70.

[4] Mattes, W. (2007), S. 8.

[5]

[6] Was für ein Lerntyp sind sie?

[7]


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