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Pedagogy

University, School

Linz Bakip

Grade, Teacher, Year

1, Fr. 2018

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Rudolf Steiners Waldorfschule – „Die Seele des Schülers langsam enträtseln̶­0; 1. Rudolf Steiner – Biographie und Hintergründe zum Begründer der Waldorfschule 1.1 Biographie 1.2 Die wichtigsten pädagogischen Prinzipien Rudolf Steiners Anthropologisch­e Begründung der Erziehung Die Temperamente Die Jahrsiebte Ganzheitliches Begreifen Sinnesschulung Menschenkunde und Erziehung Selbsterziehung des Erziehers 2. Schule als Lebensgemeinsch­aft­sschule im Sinne der Waldorfpädagogi­k Die…
· Sprechen und Denken als Aspekte eines Ganzen · Denken = inneres Sprechen · Definition: die dritte Phase bei der Internalisierun­g von Sprache über Kommunikation, Selbstgespräch und verbales Denken nach Wygotski. Kindern entwickeln ihre Fähigkeiten zur Selbstregulatio­n und zum Problemlösen, indem sie sich selbst die von den Eltern gehörten Anweisungen laut vorsagen oder im Selbstgespräch anweisen, was zu tun ist, bis sie in der letzten Phase Sprache und Denken verinnerlicht haben. · Drei Phasen des inneren Sprechens o Steuerung…

Waldorfpädagogik

Geboren wurde Rudolf Steiner am 25. Februar 1861 in Kraljewec im damaligen Ungarn. 1868 zieht seine Familie nach Neudörfl bei Wien. Er zeigt schon früh eine Begabung für mathematisch-geometrische Fächer und eine Begeisterung für die idealistischen Philosophen. Er studiert in Wien Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Nebenbei beschäftigt er sich mit philosophischen und geisteswissenschaftlichen Fragen.

Vor allem seine Auseinandersetzung mit dem Werk von Johann Wolfgang von Goethe ist für Steiners eigenes Denken ausschlaggebend. 1891 schließt er noch ein Studium der Philosophie an der Universität in Rostock ab. Der Titel seiner Dissertation lautete „Wahrheit und Wissenschaft. Vorspiel einer Philosophie der Freiheit.“

1894 erscheint sein erkenntnistheoretisches Hauptwerk „Die Philosophie der Freiheit – Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode“.

Die Grundgedanken dieses Buches bilden den Kern seiner geisteswissenschaftlichen Lehre, der Anthroposophie (Erkenntnis vom Menschen).

1913 wird die Anthroposophische Gesellschaft gegründet.

1919 entsteht in Stuttgart die erste Waldorfschule.

Bis zu seinem Tod hielt Steiner viele Vorträge und Veranstaltungen ab.

Er starb am 30 März 1925 in Dornach in der Schweiz.


Rudolf Steiner war während seiner Studienzeit intensiv als Nachhilfelehrer tätig. Unter anderem hat er ein als bildungsunfähige geltendes Kind unterrichtet.

Da machte ich mein eigentliches Studium in Physiologie und Psychologie durch. Ich wurde gewahr, wie Erziehung und Unterricht zu einer Kunst werden müssen, die in wirklicher Menschen- Erkenntnis ihre Grundlage hat.“ (Steiner 1975d. S.34)


Das Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist spielen für Steiner eine wichtige Rolle. Ein wesentlicher Faktor in der Erziehung ist die liebevolle Beziehung zwischen Kind und Erzieher.

Auch geht Steiner von dem Grundgedanken aus, dass Gesellschaft ein lebendiger Organismus ist. So wie der Mensch ist der soziale Organismus ein gegliedertes Ganzes und Einheitliches.

Er spricht von einer Dreigliederung des sozialen Organismus in

  • das Geistes- oder Kulturleben

  • das Rechts-, Staats- und Verabredungswesen

  • das Wirtschaftswesen


Damit sich der Mensch in diesen Bereichen „menschenwürdig“ entwickeln kann, müssen Prinzipien herrschen.

Das Prinzip der Freiheit ist für das Geistes- und Kulturleben ausschlaggebend.

Für das Rechtswesen muss die Gleichheit der Menschen gelten und damit die uneingeschränkte Demokratie.

Das Wirtschaftswesen richtet sich nach dem Prinzip der Brüderlichkeit. Man ist als soziales Wesen auf Fähigkeiten und Potenziale anderer angewiesen.


Die Rolle der Bildung definiert Steiner in einem Aufsatz aus dem Jahr 1919.

„…Was gelehrt und erzogen werden soll, das soll nur aus der Erkenntnis des werdenden Menschen und seiner individuellen Anlagen entnommen sein.

Dann wird in dieser Ordnung immer das leben, was die in sie eintretenden Vollmenschen aus ihr machen; nicht aber wird aus der heranwachsenden Generation das gemacht werden, was die bestehende soziale Organisation aus ihr machen wil.....[read full text]

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Das Ich ist die Darstellung der menschlichen Individualität und Einzigartigkeit.


Es ist wichtig zu verstehen, dass diese vier Wesensglieder sich entwickeln können. Der Mensch kann von seinem Ich aus an den drei anderen Wesensgliedern arbeiten.

Von Geburt an ist der Mensch mit allen vier Leibern ausgestattet. Allerdings sind die einzelnen Leiber von schützenden Hüllen umgeben. Diese werden erst allmählich abgestreift. Diese Entwicklung findet in vier Abschnitten zu jeweils sieben Jahren statt.

Im ersten Jahrsiebt bildet sich die Grundstruktur der physischen Organe aus. In dieser Phase hat die kindliche Umgebung eine wichtige Rolle. In dieser Zeit ist die Nachahmung von zentraler Bedeutung.

Im zweiten Jahrsiebt, ungefähr die Zeit des Zahnwechsels, wird die Autorität der Erzieherin/ des Erziehers wichtig. Diese beruht nicht auf Zwang sondern auf echter und natürlicher Ausstrahlung. Auch Vorbilder und mythologische Heldinnen und Helden spielen eine wichtige Rolle.


Im dritten Jahrsiebt erwacht der Geschlechtstrieb und der Astralleib wird geboren. Es bildet sich ein ganz persönliches, intensives seelisches Erleben aus. Der Jugendliche entwickelt nun eigene Ideale und strebt nach Erkenntnis. Seine geistigen Fähigkeiten sind nun in besonderem Maße im Einsatz.


Das vierte Jahrsiebt ist gekennzeichnet durch den Eintritt in die Mündigkeit und der Persönlichkeitsreife. Der Körper ist .....

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Der Jugendliche benötigt einen für eine Idee eintretenden Erwachsenen, dem er aus eigener Entscheidung und aus freiem Willen folgen kann.


Grundcharakteristika waldorfpädagogischer Entwicklungspsychologie


Das Kind lebt „leibliche Religiosität“

Bei der Geburt hat das Kind einen von seinen Vorfahren vererbten „Modellleib“ zur Verfügung. In der Auseinandersetzung mit der sinnlichen Umgebung findet der Individualisierungsprozess statt. Als Bild kann man sich ein vererbtes Haus vorstellen, welches nach seinen eigenen Bedürfnissen umgestaltet wird.

Das Kind verankert sein Ich in einem Leib, daher kann man in diesem Entwicklungsabschnitt von „leiblicher Erziehung“ sprechen.

Steiner bezeichnet die Grundgeste dieses Alters als „leibliche Religiosität“.


Das Kind ist „ganz Sinnesorgan“

Die Tätigkeit der Sinnesorgane hat eine besondere Bedeutung. Sie sind die „Tore“ der Leiblichkeit. Alles was im leiblichen Umfeld des Kindes geschieht prägt die Entwicklung.

Das Kind ist noch nicht fähig Sinneserfahrungen zu filtern und bewusst einzuordnen. Es benötigt aber Sinneseindrücke um den „Umbau“ seiner Leiblichkeit zu b.....

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Wichtig dafür ist die zwischenmenschliche Beziehung.

Das Menschsein lernt der Mensch nur am Menschen.“ sagt der Dichter Novalis.

Die Beziehung vom Ich des Erwachsenen zum Ich des Kindes legt den Grundstock für die Entfaltung der Individualität. Steiner spricht von einer lebensentscheidenden Vorbild-Nachahmung –Beziehung


Das Kind ist immer wesentlich

Das Kind lebt immer in Beziehung zu dem Teil des Menschen, der in jedem Augenblick neu geboren werden kann.

Es schaut nicht bloß auf die Außenseite menschlichen Wirkens, sondern hat ein Verhältnis zum Wesentlichen. Das Kind ist authentisch und identisch.


Rolle der Pädagogin /des Pädagogen

Im ersten Jahrsiebt konzentriert sich die Aufmerksamkeit der Erzieher vor allem auf den physischen Leib des Kindes, da ein erzieherisches Einwirken auf die einzelnen Leiber zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlichen Mitteln erfolgen muss.

In der Waldorfpädagogik nimmt die Erzieherin eine Vorbildfunktion ein, schließlich nimmt ein Kind alles Vorgegebene auf und verinnerlicht dies. Von der Erzieherin wird neben einem großen Einfühlungsvermögen auch eine optimistische Grundhaltung erwartet. Darüber hinaus besteht die Aufgabe der Erzieherin darin, die Umwelt für die Kinder passend und ansprechend zu gestalten, um dem Kind harmonische Sinneseindrücke zu vermitteln.

Des Weiteren müssen die künstlerische Gestaltung sowie die rhythmische Körperbewegung von der Erz.....

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Die Gesinnung, dem Kind in seiner Unvollkommenheit und Hilfsbedürftigkeit mit Achtung zu begegnen ist Voraussetzung.

Vorbild und Nachahmung

Das Leitmotiv der Waldorfpädagogik besteht darin, dass das Kind den Erwachsenen nachahmend als Vorbild sucht. Es erlernt erwünschtes Verhalten nicht über Ge-und Verbote , sondern am Erwachsenenmodell. Die Kinder haben ein tiefgreifendes Interesse an den Vorgängen der Welt und eine große Freude oder Befriedigung daran, diese Vorgänge nachzuahmen. Die Sinneseindrücke und deren Verarbeitung bilden das Gehirn des Menschen aus und legen damit die Grundlage für geistige und seelische Fähigkeiten., Alles, was dem Kind vorgelebt wird, nimmt es auf und verinnerlicht es.

Nicht ein gemeinsames Spiel steht im Zentrum des Miteinanders von Erwachsenen und Kindern, sondern dieTätigkeit, die Arbeit an sich und die Freude an ihr. Das Kind kann sich am besten entwickeln wenn der Erwachsene in eine eigene sinnvolle Tätigkeit eingebunden ist (sinnvoll bedeutet “ mit den Sinnen nachvollziehbar“): Zum Beispiel im Haushalt beschäftigt oder als Handwerker tätig (Die Sinnhaftigkeit der Handlung erschließt sich aus der Handlung selbst- Tatsachenlogik)

2. Ordnung der Zeit

Der Rhythmus wird von Anthroposophen als Träger der Gesundheit und des gesamten Lebens bezeichnet. Er bietet die Grundordnung , den Sicherheit verleihenden Rahmen. Nicht nur der Tag, sondern auch die Woche und das Jahr erschließt sich durch Regelmäßigkeit und Wiederholung. Ein fixer Tagesplan und wiederkehrende Tagesaktivitäten, sowie Rituale und Sprüche begleiten das Kind durch den Alltag ( zum Beispiel ein wiederkehrender Speiseplan, gemeinsam eingenommene Mahlzeiten, … )

Der Tagesablauf enthält in seiner Gestaltung einen Wechsel von Bewegung und Ruhe, Anspannung und Entspannung, .....

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Aus Holzständern, Bändern und Tüchern und Brettern werden Häuser gebaut und Sessel kunstvoll zu einem Flugzeug zusammengebunden. Die gehäkelten Tiere oder Stoffpuppen, mit ihren nicht voll ausgestalteten Körpern und Gesichtszügen lassen dem Kind den Spielraum, seine Fantasie schöpferisch zu entfalten. 

Industrielles Spielzeug wird weitgehend abgelehnt.

Ordnung

Damit die Kinder frei spielen können und unmittelbar in Handlung kommen, benötigen sie eine verlässliche Umgebung. Die selbstverständliche Erwartung des Kindes ist die, dass die Dinge an ihrem Ort sind; "die Welt ist in Ordnung", so die kindliche Grundstimmung. Eine wesentliche Aufgabe der Freispielführung liegt folglich darin, unbemerkt immer wieder dafür Sorge zu tragen, dass die Umgebung diesen Bedürfnissen entspricht.

Das Kind will ständig "aus dem Vollen schöpfen"; es benötigt eine gewisse Grundordnung, um aus ihr heraus in das phantasievolle Spiel eintreten zu können.


LERNBEGRIFF

Vorstellungskraft des Kindes im ersten Jahrsiebt gebunden an die Sinneswahrnehmung,

erst mit Schulreife kann die Vorstellungskraft (zum Besipiel die Erinnerung ) direkt angesprochen we.....

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