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Nutritional Science

University, School

Heidehofe Gymnasium Stuttgart

Grade, Teacher, Year

1,2, Lindenmann, 2015

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Text by Regitze R. ©
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Referatsthema: Essstörungen Mit Essstörung bezeichnet man eine Verhaltensstöru­ng mit meist ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschä­den­. Zentral ist die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen­220­. Sie betrifft die Nahrungsaufnahm­e oder deren Verweigerung und hängt mit psychosozialen Störungen und mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen. Wenn die Störung zwanghaft ist, spricht man von Sucht oder Abhängigkeit. Entstehung: innerseelische Konflikte…
Facharbeit zum Thema Essstörungen - Bulimie und Adipositas Inhaltsverzeich­nis Vorwort 2 Essstörungen im Allgemeinen 2 1.1 Zahlen zu den Essstörungen 2 1.2 Die Bulimie (Ess-Brech-Such­t) 3 1.3 Magersucht 4 1.4 Die Fettleibigkeit (Adipositas) – Eine Folge von vielen Essstörungen 6 Schlusswort 7 Quellenverzeich­nis 8 Abbildungsverze­ich­nis 8 Vorwort In meiner Facharbeit stelle ich zwei Essstörungen leicht vertieft vor, wofür ich eine Menge im Internet recherchiert habe und auch eine Freundin um ihre Meinung gebeten habe.…

Einleitung

1.Hinführung zum Thema

Bulimie, übersetzt Ochsenhunger, wird auch Ess-Brech-Sucht genannt und ist wie die Magersucht eine Essstörung und somit eine Krankheit, bei der meist junge Frauen im Alter zwischen 14 und 30 Jahren betroffen sind. Nur einer von 10 Personen davon männlich. Oft leiden Menschen an Bulimie, deren Körper im Beruf im Mittelpunkt stehen wie beispielsweise bei einem Model.

Bei dieser Krankheit bekommen die Betroffenen Heißhungeranfälle. Das heißt, dass in kurzer Zeit eine große Menge an Nahrungsmittel gegessen wird und die Kontrolle über das Essverhalten verloren wird. Um eine Gewichtszunahme zu verhindern, erbricht man sein Essen regelmäßig wieder, fastet, nimmt Abführmittel zu sich, treibt sehr viel Sport, oder macht Diäten.


2.Begründung der Themenwahl

Ich habe das Thema Bulimie gewählt, da ich schon einiges darüber gelesen und im Fernsehen gesehen habe, das mich sehr interessiert hat. Deswegen wollte ich mich besser damit beschäftigen und mehr darüber erfahren.


Hauptteil

1.Ursachen für Bulimie

Bulimie kann durch Schicksalsschläge, durch Probleme in der Familie, Schule oder mit Freunden entstehen.

In den meisten Fällen ist die Ursache für Bulimie eine gestörte Selbstwahrnehmung, bei der sich Frauen mit Normalgewicht oder Untergewicht für zu dick empfinden und deswegen durch herbeigeführtes Erbrechen, Hungern, Sport oder mit Hilfe von Abführmitteln und Diäten abnehmen und ihr Gewicht kontrollieren wollen.

Es kann aber auch sein, dass Bulimie in Folge einer überstandenen Magersucht entsteht, da die Person Angst davor hat zuzunehmen und deswegen ihr Essen wieder erbricht.


2.Krankheitsverlauf


Der Teufelskreis beschreibt den Krankheitsverlauf sehr gut. Während der Betroffene die Heißhungerattacken hat, verliert er jegliche Kontrolle über sich selbst und kann in nur wenigen Stunden bis zu 10.000 Kalorien in sich hineinschaufeln. Meistens ist das Fast Food oder andere ungesunde Lebensmittel wie Chips oder Schokolade, die viele Kalorien haben, dies der Patient in einer Diät nicht essen konnte.

Es kann sein, dass er diese Fressattacken öfters am Tag und mehrmals in der Woche hat. Jedoch ist das von Person zu Person unterschiedlich. Anschließend bereut er dieses Verhalten, denn er möchte keine Gewichtszunahme. Deswegen erbricht er, treibt Sport, nimmt Abführmittel, fastet oder macht eine Diät.

Bulimie ist eine heimliche Krankheit, in der der Betroffene ein normales Essverhalten gegenüber anderen zeigt. Es dauert oftmals lange, bis er sich jemanden anvertraut, sich Hilfe sucht, oder es jemand bemerkt.


3.Gesundheitliche Schäden

Durch das Erbrechen leiden die Zähne am meisten. Die vielen Kariesbakterien, die Magensäure, die den Zahnschmelz stark angreift und das sofortige Zähneputzen nach dem Erbrechen, sorgen dafür, dass die Zähne kaputt gehen.

Die Magensäure kann außerdem die Speiseröhre verätzen. Durch das Nehmen von Abführmittel werden dem Körper Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium entzogen, das die Zellen brauchen um überhaupt zu funktionieren. Es können Herzrhythmusstörungen auftreten, was dann lebensbedrohlich wäre. Kaliummangel kann auch die Niere schädigen. Der Hormonhaushalt kann durch Bulimie gestört werden, so dass beispielsweise die Periode sehr u.....[read full text]

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Magersucht: starke Gewichtsabnahme durch Hungern und starkes Kalorien zählen. Die Person empfindet sich für zu dick wegen einer gestörten Selbstwahrnehmung, der dann eben zu Untergewicht und Magersucht führt.

Esssucht: Eine Esssucht führt meist zu Übergewicht und/oder zu Fettleibigkeit, da die Person nur an Essen denkt und zu viel isst. Manche Personen kontrollieren ihr Gewicht, in dem sie Sport treiben, fasten oder Diäten machen.

Zusatz:

1.Erfahrungsbericht einer Patientin der Christoph-Dornier-Klinik (Psychotherapie-Klinik)

Über mich:
Ich bin 32 Jahre alt. Seit 15 Jahren leide ich an Essstörungen, erst an Magersucht und später dann an Bulimie. Schlank bzw. dünn zu sein, war all die Jahre lang mein Lebensinhalt und gleichbedeutend mit liebens- und achtenswert.
Jetzt, da ich nun, nach einer vierwöchigen Therapie in der Christoph-Dornier-Klinik in Münster, schon über zwei Monate symptomfrei lebe, möchte ich einen Erfahrungsbericht schreiben.

Zur Vorgeschichte: Ich wuchs mit meinem älteren Bruder und meiner jüngeren Schwester im elterlichen Hotelbetrieb auf. Da es sich um einen Familienbetrieb handelt, arbeiteten meine Eltern sehr viel. Trotzdem fühlten wir Kinder uns nicht vernachlässigt.
Im Gegenteil, wir hatten eine sehr schöne Kindheit, da wir uns sehr viel erlauben konnten. Ich spielte Klavier und Orgel, ging zur Reitstunde, spielte Tennis, war eine talentierte Leichtathletin und sang in einem Jugendchor.

In der Schule hatte ich nie Probleme und überhaupt wollte ich meinen Eltern so wenig Sorgen wie möglich machen. Wenn ich Probleme hatte, versuchte ich sie alleine zu lösen. In meinem Leben sollte möglichst alles perfekt sein. Ich wollte die Beste im Sport sein, in meiner Schulklasse und vor allem wollte ich besser als meine Geschwister sein. Meine Eltern sollten stolz auf mich sein und ich versuchte in allen Bereichen ihren hohen Ansprüchen zu entsprechen.
Mit 17 Jahren fand ich dann plötzlich meine Figur nicht mehr perfekt.

Immer öfter verglich ich mich mit den Models in den Zeitschriften und fand, daß ich dicker war als sie. Ich hatte damals eine sportliche Figur und etwa 60 kg bei einer Körpergröße von 1,73m.
Ich entschloss mich also zu einer Diät, um eine "perfekte" Figur zu bekommen. Und da ich nun mal alles was ich mache, richtig mache, aß ich fast gar nichts und trieb mehrere Stunden am Tag Sport.

So nahm ich innerhalb von einer Woche 5 kg ab und ich war .....

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Und auch mein 2-jähriger Besuch der Fachschule für Hotelbetriebswirtschaft war sehr erfolgreich. Ich schnitt als einer der besten Hotelbetriebswirte ab.
Meinen Perfektionismus hatte ich trotz meiner Krankheit nicht verloren. Die Bulimie und meine Arbeit raubte alle meine Kräfte. Verständlich, dass ich für alle zwischenmenschlichen Kontakte keine Nerven und Gedanken hatte.

Daran lag es wahrscheinlich, dass keine meiner Beziehungen sehr intensiv war. Ich konnte zu viel Nähe nicht ertragen und auch nur schwer meine Gefühle zeigen. Außerdem schämte ich mich wegen meiner Krankheit so sehr, dass ich mit niemandem zusammenleben wollte. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass jemand mich liebt, weil ich mich selbst so hasste. Da ich zu Hause zusammen mit meinen Eltern und meiner Schwester lebte, war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand mich erwischte und erkannte, was mit mir los war.

So kam es dann und meine Mutter fing an sich über Essstörungen zu informieren. Sie war es auch, die mich zu einer Therapie ermutigte.
So machte ich in den kommenden Jahren mehrere ambulante Therapien, allerdings ohne merklichen Erfolg. Nur mein Gewicht stieg langsam wieder auf 50 kg.
Inzwischen wurde meine depressive Stimmung immer schlimmer. Ich litt unter Schuldgefühlen, Unsicherheit, Unausgeglichenheit, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Angst und starken Selbstwertproblemen.

Ich war ständig erschöpft und müde, alles fiel mir zunehmend schwerer. Es kam immer häufiger zu Heißhungeranfällen, denen ich mich hilflos ausgeliefert fühlte. Das Essen und Erbrechen stand wie eine unsichtbare Wand zwischen mir und dem Leben. Es hinderte mich daran, das Leben zu genießen, aber es war zugleich auch ein Schutz vor Problemen in anderen Lebensbereichen, die ich ignorierte, da ja das Erreichen und Erhalten einer schlanken Figur mein Lebensinhalt war.
Einerseits waren die Essanfälle eine Art Ventil, ein Versuch, Ängste, depressive Verstimmungen, Stress und Spannung zu verarbeiten, andererseits verstärkten sich danach meine Schuldgefühle und mein mangelndes Selbstwertgefühl.

Es erschien mir mit jedem Tag unmöglicher aus diesem Teufelskreis jemals heraus zu kommen. Gerade als ich mich in einem absoluten, seelischem Tief befand und keinen Sinn in meinem Leben mehr sah, lernte ich meinen jetzigen Lebensgefährten und zukünftigen Ehemann kennen. Vor ihm hatte ich von Anfang an keine Geheimnisse und er half mir wo immer er konnte. Endlich hatte ich einmal das Gefühl, dass mich jemand wirklich liebte und brauchte.

So bekam mein Leben dann langsam wieder einen Sinn und meine Stimmung wurde besser. Ich entschloss dann auch, gegen meine Krankheit anzukämpfen. Ich hatte ja nun etwas, wofür es sich zu kämpfen und zu leben lohnte. Durch meine gescheiterten Therapieversuche war ich natürlich etwas entmutigt, doch ich wusste auch, dass ich es alleine nicht schaffen würde gesund zu werden.
Nach langem Suchen, fand ich dann eine Verhaltenstherapeutin, mit der ich gut reden konnte und die mir auch .....

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Das war es vielleicht auch, was die Therapie, trotz meiner langen Krankengeschichte, bei mir so erfolgreich machte. Ich wusste ganz genau was auf mich zukam und ich wusste vor allem, was ich wollte. Ich wollte gesund werden und wieder normal leben.

Therapie:
In der Therapie lernte ich erst einmal wieder normal essen. Denn es bestand bei mir trotz meines ausgeprägten Wissens über Ernährung eine extreme Unsicherheit im Hinblick auf eine angemessene Häufigkeit und Menge der täglichen Nahrung. Ich musste einsehen, dass der einzige Ausweg aus dem Teufelskreis der Bulimie, von mir viel Mut und Kraft verlangte.

Denn ich musste einen ersten Gewichtsanstieg in Kauf nehmen und eine Zeitlang eine ausreichende Nahrungsmenge essen, bis sich die körperlichen Anpassungsprozesse zurückgebildet hatten und sich mein Körper wieder an die Aufnahme normaler Nahrungsmengen angepasst hatte. Da ich dies anhand von Kalorientabellen genau kontrollierte (2200kcal) gelang es mir auch die Nerven zu behalten und die Angst zu besiegen.
Ich wurde mit meinen "verbotenen" Lebensmitteln konfrontiert und so aß ich nach und nach alle Dinge meiner "schwarzen Liste", die ich üblicherweise meiden würde und die ich als problematisch empfand.

Ein weiterer Schritt war die Aufdeckung und Infragestellung all meiner Gedanken, Überzeugungen und Werthaltungen, die mein Essverhalten begründeten und aufrechterhielten. Ich lernte meine Gefühle wieder wahrzunehmen und sie zum Ausdruck zu bringen.
Mein Körpergefühl verbesserte sich und damit auch mein Selbstwertgefühl. Durch Spiegelübungen und Videoaufnahmen lernte ich meinen Körper bewusst zu spüren und wahrzunehmen.

Außerdem wurden Themen behandelt, wie Stressbewältigung und Entspannung, Fordern und Ablehnen, Perfektionismus und Leistungsdruck. Alles Dinge, die ich in Zusammenhang mit meiner Bulimie brachte. Ich fand Wege und Möglichkeiten, Probleme anders zu lösen, als durch Essen und Erbrechen.
Im Verlauf der Therapie veränderte ich nicht nur mein Essverhalten, sondern auch mein Wahrnehmungs-, Denk- und Beurteilungsmuster.
Der stationäre Klinikaufenthalt, war eine Chance für mich, eine Zeitlang aus den täglichen festgefahrenen Ritualen herauszukommen und so mein schädliches Verhalten zu unterbrechen.

Verständlich daher auch meine Angst nach dem Klinikaufenthalt und dem dort erlernten Verhalten und angeregten Veränderungen, nach vier Wochen wieder in den Alltag zurückzukehren. Ich war mir nicht sicher, ob ich dort mein neues Verhalten beibehalten konnte, oder ob ich durch die gewohnte Umgebung und die alten Probleme wieder in die Bulimie zurückfallen würde.
So entschlossen meine Therapeutin und ich, dass ich das letzte Wochenende zu Hause verbrachte und ich dann noch eine Woche hatte, um über die dort aufgetretenen Sch.....

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