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Business Studies

University, School

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - CAU

Grade, Teacher, Year

2, 2008

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Text by Bernt H. ©
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Reassessing (home-)regionalisation

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 1
Aufbau und Ergebnisse der Untersuchung von Rugman
1
Aufbau der Untersuchung durch Rugman
2
Ergebnisse der Untersuchung
2
Kritik der Grenzen Rugmans
3

I. Kritik an der Grenze für die heimische Region 3
Kritik an der Grenze der „host-region“
5
Empfindlichkeitsanalyse
6

I. Ergebnisse bei unveränderter „home-region“ Grenze 7
Ergebnisse nach Abschaffung der „home-region“ Grenze
7
Längsschnittanalyse
8
Kritik an den Untersuchung Rugmans
9
Schlussfolgerung der Autoren
12
Kritik und Erweiterungen des Aufsatzes
14
Fazit
15
Literaturverzeichnis
17


Einleitung

Thomas Osegowitsch und André Sammartino behandeln in ihrem Aufsatz „Reassessing (home-) regionalisation“[1] die kritische Würdigung der Regionalisierungstheorie, die durch Rugman aufgestellt wurde. Rugman begründete diese Theorie damit, dass ein Großteil der Umsätze der meisten Multinationalen Unternehmen innerhalb der eigenen „home-region“ erzielt wird und dass eine eventuelle globale Ausrichtung der Unternehmen lediglich in den Medien dargestellt wird.

Eine globale Strategie ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Unternehmen in der Lage ist dasselbe Produkt auf der ganzen Welt zu vertreiben.

Da das Klassifizierungsverfahren, welches Rugman für die Identifizierung der einzelnen Unternehmen nutzte, bislang nicht auf seine Robustheit getestet wurde, soll dies im Folgenden geschehen. Hierbei erfolgt auch eine genauere Hinterfragung der ursprünglichen Klassifizierung.

Um herauszufinden, ob es zu einer Zunahme von global ausgerichteten Unternehmen gekommen ist, erfolgt eine Längsschnittuntersuchung anhand der Daten Rugmans aus dem Jahr 2001 sowie Daten aus dem Jahr 1991.

Thomas Osegowitsch wanderte Ende der 1990er Jahre aus Österreich nach Australien aus. Dort promovierte er an der University of Western Australia. Momentan ist er Dozent am Lehrstuhl für Management und Marketing an der Universität von Melbourne. Den Schwerpunkt seiner Forschungen legt er in die Untersuchung der Strategien von multinationalen Unternehmen.

André Sammartino ist ebenfalls Dozent am Lehrstuhl für Management und Marketing an der Universität von Melbourne, an der er auch promovierte. Der Schwerpunkt seiner Forschungen liegt in der Anpassung und Umgestaltung von Zweigstellen von Unternehmen sowie in der Analyse der Ausbreitung von internationalen Zwischenhändlern.  

Aufbau und Ergebnisse der Untersuchung von Rugman

In dem folgendem Abschnitt wird der Aufbau sowie die wesentlichen Ergebnisse der ursprünglichen Untersuchung Rugmans kurz dargestellt.

Aufbau der Untersuchung durch Rugman

Rugman untersuchte die Ausprägung des globalen Handels von Unternehmen. Hierfür dienten ihm als Basis die 500 größten Unternehmen der Welt. Diese wurden durch das „Fortune Magazine“ im Jahr 2002 ermittelt. Die „Fortune 500“ Unternehmen eignen sich im Besonderen für die Untersuchung, da diese im Jahr 2001 für die Hälfte des weltweiten Handels sowie für 90% der weltweiten direkten Investitionen verantwortlich waren.

Für die Einteilung der Regionen bediente er sich dem Schema Ohmaes, der eine Einteilung der Welt in drei Regionen (Nord Amerika, Europa und Asien(-Pazifik)) vorsieht. Die Unternehmen wurden durch Rugman in 4 Kategorien eingeteilt. Die Klassifizierung der einzelnen Kategorien erfolgte anhand des im Ausland erbrachten Umsatzanteils.

Demnach ist ein „home-regional“ Unternehmen dadurch charakterisiert, dass mindestens 50% des Umsatzes in der jeweiligen Heimatregion generiert wird. Ein „bi-regional“ Unternehmen verzeichnet hierbei einen Umsatz von weniger als 50% in der Heimatregion sowie mindesten 20% in einer anderen Region. Ein „host-regional“ geprägtes Unternehmen erwirtschaftet hingegen mindestens 50% des Umsatzes außerhalb de.....[read full text]

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Kritik der Grenzen Rugmans

Die Autoren kritisieren die durch Rugman eingeführten Grenzen. Hierbei erachten sie sowohl die „home-region“ Grenze als auch die „host-region“ Grenze als fehlerhaft.

    I.   Kritik an der Grenze für die heimische Region

Osegowitsch und Sammartino kritisieren, dass die Grenzen zur Klassifizierung der Unternehmen durch Rugman zu hoch angesetzt wurden. Die Festlegung der „home-regional“ Grenze sei mit 50% zu hoch, da bei einer Erreichung dieser Grenze die anderen Kriterien an Bedeutung verlieren, im besonderem wenn ein Unternehmen in einer „host-region“ mehr als 20% Umsatz generiert.

Besonders fraglich ist dies auf den Hinblick, dass Rugman eine Übertragung der FSAs in eine andere Region als deutlich schwieriger erachtet als eine Verbreitung in der eigenen Region.

Diese Tatsache begründet Rugman einzig und allein mit der Aussage, dass bei einem Anteil von 50% das Hauptaugenmerk auf dieser Region liegt und die Entscheidungen zugunsten der „home-region“ gefällt werden. Dies erscheint jedoch nicht als ausreichendes Kriterium, da die individuelle „home-region“ stark von dem Verständnis des Unternehmens über die räumliche Ausdehnung der Region abhängt.

Weiter ist der Dezentralisierungsgrad des Unternehmens dafür verantwortlich, für welche Region Entscheidungen gefällt werden. Da sich die Angaben auf den Umsatz des Unternehmens innerhalb der entsprechenden Regionen beziehen, ist die Region für ein Unternehmen von größter Bedeutung, die den höchsten Umsatz erzielt.

Der hierarchische Aufbau des Klassifizierungssystems ist fragwürdig, da ein Unternehmen wie Volvo mit einem Umsatz im Ausland von 30% lediglich aufgrund des 51%igen Anteils auf dem heimischen Markt als „home-regional“ ausgerichtetes Unternehmen klassifiziert wird. Insgesamt liegen bei 10 der 25 Unternehmen, die durch Rugman unter der Rubrik „bi-regional“ geführt werden, der Anteil des Umsatzes des heimischen Marktes zwischen 45 und 50%.

Bei einer stärkeren Entwicklung des heimischen Marktes oder einer Abschwächung eines fremden Marktes würden diese Unternehmen in die Rubrik „home-regional“ aufgenommen werden. Aufgrund dieser Tatsache halten Osegowitsch und Sammartino die Skala für ungeeignet, da bereits eine Änderung von wenigen Prozentpunkten ausreicht, um von einem Ende der Skala zum anderen Ende zu wechseln.

Deutlich wird dies an dem Beispiel von Nokia, dass 2001 durch Rugman noch als globales Unternehmen eingestuft wurde, da 49% des Umsatzes in Europa, 26% in Asien und 25% in Nordamerika erwirtschaftet  wurde. Im Jahr 2002 wurde Nokia hingegen als „home-regional“ Unternehmen geführt, da der Umsatz in Europa auf 52% angestiegen ist und es in Asien (24 %) und Nordamerika (22 %) zu einem leichten Rückgang kam.  

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Rugman nicht zwischen Verkäufen innerhalb der Heimatregion und den Verkäufen, die im Heimatland getätigt werden, differenziert. Dies steht besonders im Konflikt mit der Aussage Rugmans, dass Staatsgrenzen eine Behinderung für die Expandierung eines Unternehmens über die Grenzen hinaus darstellen.

Demnach werden Firmen auch als „home-regional“ aufgeführt, wenn sie keine oder nur sehr geringe Umsätze über die Staatsgrenzen hinaus aufweisen. Dieser Sachverhalt wird bei der Betrachtung der 27 britischen Firmen, die in der Untersuchung enthalten sind, deutlich. Der durchschnittliche Umsatzanteil der Firmen innerhalb der „home-region“ lag bei 64 %. Der Anteil des Umsatzes, der ausschließlich im Inland generiert wurde, lag bei 52%, was lediglich eine Differenz von 12 Prozentpunkten ausmacht. Dadurch würden sie als „home-regional“ klassifiziert werden, obwohl nur etwa ¼ des Umsatzes, den sie innerhalb der „home-region“ erzeugten, außerhalb des heimischen Marktes erwirtschaftet wurde. ¾ des Umsatzes, der außerhalb des eigenen Landes stattfand, wurde hingegen durch Exporte außerhalb der „.....

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Dollar entsprach.

Ein Unternehmen, das als globales Unternehmen klassifiziert wird, muss weniger als 50% des Umsatzes in der Heimatregion, sowie jeweils mindestens 20% in den beiden anderen Regionen erwirtschaften. Demnach erwirtschaftet ein Unternehmen, das als „global“ eingestuft wird, im Durchschnitt 90% des Umsatzes innerhalb der drei Regionen.[4]

Als Beispiel kann hier das amerikanische Unternehmen 3M genannt werden. 3M erwirtschaftet in der „home-region“ 47%, in Europa 25% und in Asien 19%. Obwohl das Unternehmen nicht als „global“, sondern als „bi-regional“ geführt wird, werden 91% des Umsatzes innerhalb der drei Regionen erwirtschaftet. Viele der durch Rugman als „bi-regional“ definierten Unternehmen unterschreiten die 50% Grenze lediglich geringfügig.

Daher sollte ein alternatives Klassifizierungsverfahren gewählt werde, das die Eigenschaften der jeweiligen Firma berücksichtigt. Für ein solches System würde eine „host-region“ Grenze ausreichen. Hierfür müsste eine bestimmte Höhe eines Anteils am Umsatz zunächst als signifikant bestimmt werden.

Ein Unternehmen, das einen solchen signifikanten Anteil des Umsatzes außerhalb der „home-region“ erwirtschaftet, sollte demnach als „global“ klassifiziert werden, wenn in beiden „host-regions“ ein signifikanter Umsatz vorhanden ist oder als „bi-regional“ bei einem solchen Umsatz in nur einer „host-region“. Eine genaue Definition des signifikanten Anteils liefern die Autoren jedoch nicht.

Weiter muss die jeweilige Größe des Marktes ebenfalls berücksichtigt werden.

Empfindlichkeitsanalyse

Für die Überprüfung der Robustheit der durch Rugman festgelegten Grenzen führten Osegowitsch und Sammartino eine Empfindlichkeitsanalyse durch. Diese Analyse dient dazu die Veränderung einer Untersuchung darzustellen sobald eine Eigenschaft der Untersuchung verletzt wird. Für diese Analyse wird die 20% Grenze auf zunächst 15% und anschließend auf 10% gesenkt. Die 50 % Grenze bleibt hingegen im ersten Schritt unberührt.

In einem zweiten Schritt werden die Veränderungen der Ergebnisse in dem Fall betrachtet, dass die „home-region“ Grenze nicht existiert und die „host-region“ Grenze auf 15% resp.....

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Ohne das Bestehen einer „home-region“ Grenze ist ein Aufrechterhalten der „host-regional“ Kategorie jedoch nur schwer möglich, da diese zuvor schon keine „home-region“ Grenze aufwies. Die starke Veränderung der „bi-regional“ Kategorie lässt Zweifel für die Robustheit dieser aufkommen. Die Tatsache, dass diese Kategorie nun die Hälfte der Unternehmen mit ausreichend Daten enthält, führt dazu, dass sie nicht vernachlässigt werden kann.  

Im Hinblick auf die ursprüngliche Klassifizierung ist der Anteil der globalen Unternehmen immer noch relativ niedrig. Hierbei steigt der Anteil von 2,5% auf 11,5%,  was einen Anstieg von 350% ausmacht.

Die Anzahl der „home-regional“ Unternehmen beinhaltet auch die 54 Unternehmen, die nahezu ausschließlich auf dem heimischen Markt tätig sind. Würden diese in einer gesonderten Kategorie aufgenommen werden, würde sich die Anzahl der „home-regional“ Unternehmen kaum von der Summe der Unternehmen aus „bi-regional“ und „global“ unterscheiden.

Bei einer bestehenden 15% Grenze würden 178 „home-regional“ Unternehmen 133 Unternehmen gegenüberstehen, die entweder als „bi-regional“ oder als „global“ geführt werden. Bei einer „host-region“ Grenze von 10 wäre der Unterschied sogar nur 18 Unternehmen (164 zu 146) groß. 

Die Ergebnisse belegen die Befürchtungen, dass die Grenze der „home-region“ mit einer Höhe von 50% durch Rugman zu hoch gewählt wurde und die Staatsgrenzen keine Grenze für die Expandierung der Unternehmen darstellt, wie dies durch Rugman behauptet wurde.

Längsschnittanalyse

Die Aussage Rugmans, dass heimatorientierte Unternehmen innerhalb der letzten zwei Dekaden stets die Rankings dominiert haben und dass eine Änderung dieser Tatsache nicht zu erwarten sei, soll im Folgenden genauer betrachtet und anhand eine Längsschnittanalyse genauer analysiert werden.

Eine Längsschnittanalyse dient hierbei der gleichartigen Messung von gleichen Elementen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Dadurch sollen Veränderungen innerhalb des Zeitverlaufes aufgedeckt werden.

Rugman sieht den Grund für das verstärkte Auftreten von Unternehmen in der „home-region“ in dem anhaltenden Protektionismus der einzelnen Regionen. Dies geschieht in Form von Handelsbarrieren gegen die Unternehmen aus anderen Regionen. Hierdurch wird den Unternehmen der Eintritt in fremde Märkte erschwert und es entstehen anhaltende Liabilit.....

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Tabelle 3: Ergebnisse der Längsschnittanalyse

Viele Unternehmen sind demnach in der Lage, ihre Wettbewerbsvorteile auch außerhalb ihrer Heimatregion erfolgreich einzusetzen. Anzumerken ist, dass die Anzahl der Unternehmen, die ausschließlich auf dem heimischen Markt tätig waren, sich ebenfalls stark verändert hat. Belief sich die Zahl der Unternehmen 1991 noch auf 53, so waren es 2001 hingegen lediglich 22 Firmen.

Kritik an den Untersuchung Rugmans

Osegowitsch und Sammartino sind der Auffassung, dass eine Grenze für die „host-region“ nicht ohne weiteres festgelegt werden kann. In Hinblick auf die Ergebnisse, die sich aus der Veränderung der Grenzen ergeben haben, ist deutlich zu sagen, dass die 20% Grenze der „host-region“ durch Rugman zu hoch angesetzt wurde.

Da die 20% Grenze gewählt wurde, um eine starke Nachfrage in mindestens einer „host-region“ zu identifizieren, ist die Aussage Rugmans, dass ein Unternehmen bei einem Anteil von 50% in der heimischen Region sich auf diese konzentriert, nicht haltbar. Daraus folgt das die „home-region“ Grenze überbestimmt ist.

Dies läst sich aufgrund der signifikanten Änderungen begründen, die durch die Senkung der Grenzen zu beobachten sind. Hierbei lässt sich keine universell gültige Grenze festlegen. Ferner ist es auch nicht eindeutig, ob eine Klassifizierung anhand des Umsatzes überhaupt zulässig ist.

Osegowitsch und Sammartino sehen die „home-region“ Grenze jedoch noch kritischer und fordern, dass diese gänzlich verworfen wird, da sie eindeutig zu hoch angesetzt wurde und die Ergebnisse sehr inkonsistent sind.

Weiter bildet die „home-region“ Grenze den einzigen Grund für die Ergebnisse Rugmans. Sobald diese Grenze abgeschafft wird, kommt es zu signifikanten Unterschieden innerhalb der Ergebnisse. Viel Unternehmen werden nach der Abschaffung als „host-regional“ oder „bi-regional“ Unternehmen geführt. Die Anzahl der Unternehmen der „bi-regional“ Kategorie wird noch größer, sobald die „host-regional“ Grenze gesenkt wird.

Die Aussage Rugmans, dass Firmen lediglich in der „home-region“ erfolgreich sind, da sie nur dort ihre Skalen- und Verbundeffekte erfolgreich nutzen können, ist nicht haltbar. Dies wird anhand der signifikanten Anzahl an Unternehmen widerlegt, die eine Expandierung über die jeweilige Regionsgrenze.....

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Ein Grund, warum Firmen über die Grenzen der Heimatregion hinaus ihre Waren verkaufen, liegt in der Nachfrage nach ihren Produkten. Die Grenzen, die zwischen den unterschiedlichen Regionen bestehen, verschwinden über die Zeit. Die Welt wird in naher Zukunft in den Zustand der Semi-Globalisierung kommen mit dem Resultat, dass der Hinderungsgrund der Distanz zwischen dem Unternehmen und dem Markt schrumpft und als nicht mehr so bedeutend angesehen wird oder sogar gar keine Rolle mehr spielt.

Dies ist auf neue Technologien, Handelsabkommen sowie auf das Wachsen der Massenmedien zurückzuführen. Dadurch werden regionale Wirtschaftsräume unabhängiger und auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig. Einige FSAs entwickelten sich binnen 10 Jahren so stark, dass sie für die ganze Region anwendbar und nicht mehr auf dem heimischen Markt beschränkt waren.

Andere haben es nicht geschafft, ihre Reichweite über die Zeit auszudehnen.

Die Ergebnisse der Längsschnittanalyse lassen sich durch die Betrachtung des Angebots erklären. Das Potential und die Reichweite der FSA Entwicklung ist durch Verzögerungseffekte beeinflusst. Es benötigt Zeit, den geografischen Einflussbereich und die Potentiale eines FSAs aufeinander abzustimmen und auszurichten. Die Gründe dafür beinhalten auch die Penrose-Beschränkungen[5], die zu einer Verzögerung der benötigten Ressourcen führen oder nicht genügend Möglichkeiten des aggressiven Wachstums in der Heimatregion schafft.

Bereits 1959 beschrieb Penrose, dass das Wachstum eines Unternehmens durch die Fähigkeiten des Managements beschränkt wird. Dieser Effekt kommt besonders bei der Ausbreitung von Unternehmen auf internationale Märkte zum Vorschein. Die Ausdehnung eines Unternehmens auf internationale Märkte fängt hierbei typischerweise auf dem heimischen Markt an und dehnt sich dann auf angrenzende Regionen oder auf Regionen die eine ähnlich Kultur haben, aus.

Diese Verzögerungseffekte können auch als Begründung herangezogen werden warum die Verkäufe in der Heimatregion einen sehr großen Teil des Umsatzes ausmachen und warum Rugman die „home-region“ als bedeutendsten Markt ansieht.

Dies beschreiben die Autoren anhand von Firma C in Abbildung 1. Der FSA der Firma C hatte im Jahr 1991 das Potential für eine Ausdehnung mit globaler Reichweite. Erreicht hat die Firma dies jedoch nicht, sondern „nur“ eine „home-regional“ Reichweite. Obwohl die Entwicklung der Firma bis zum Jahr 2001 voran ging, wurde das Potential der globalen Reichweite bis zu dem Zeitpunk.....

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