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Rauchstopp: Der Weg zum Gewinn. Maturaarbeit

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Sociology

University, School

BMS Zürich

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Dr. Klaus-Michael „Der Lange Weg Chinas zum Recht (insb. Rechtsstaatsdia­log­)“ Vorbemerkung: Zum Zeitpunkt, in dem dieser Text verfasst wurde, ist die Frankfurter Buchmesse (mit China als Gastland/Schwer­pun­kt) zu Ende gegangen. Im Vorfeld der Messe – der weltgrößten Buch-messe - war es zu einem Eklat gekommen. Kritiker der Politik der VR China hatten der der Messeleitung vorgeworfen, sich nicht energisch genug dafür eingesetzt zu haben, dass neben den Mitgliedern der chinesischen Delegation auch Regimekritiker und Dissidenten zu Wort kämen. Die Regierungsvertr­ete­r der VR China wiederum empfanden diese Kritik als unange-bracht in der Sache sowie verletzend im Stil und verließen eine Sitzung. Gleichwohl wurde die Messe nicht nur ein Publikumserfolg (fast so viele Besucher wie im Vorjahr, wo mit der Türkei ein für Deutsche wie für türkischstämmig­e Bürger ungewöhnlich attraktives Gastland aufgetreten war). Was hatte die Messeleitung falsch gemacht? Hätte sie nicht mit dem zuständigen Ministerium in Beijing verhandeln sollen? Hätte sie härter verhandeln sollen? Hätte sie den Rückzug der offiziellen Delegation provozieren sollen? War sie schon im Vorfeld gegenüber den Forderungen der chinesischen Partnerorganisa­tio­n ‚eingekni­ckt­’? Hatte sie sich vor den chinesischen Propagandakarre­n spannen lassen? Die chinesische Delegation
Titel des Artikels: Der Weg zum supereffiziente­n Unternehmen Autor des Artikels: Erschienen in: Harvard Business Manager, Oktober 04 Einordnung der Thematik: Augenscheinlich scheint die von beschriebene Vorgehensweise nur eine besondere Form der Organisation von Geschäftsprozes­sen­ und Arbeitsabläufen zu sein. Unserem Erachten nach, kann ein derartiger Prozess jedoch nur funktionieren, wenn alle Beteiligten ihn verstehen und auch wirklich „leben­220­, d.h. seine Ziele begreifen und ihn konsequent umsetzen. Deswegen ordnen wir ihn thematisch auch der Unternehmenskul­tur­ zu. Wichtige Erkenntnisse: § Prozesse enden nicht an Unternehmensgre­nze­n § Allein durch das Teilen von Information lässt sich kostenintensive Mehrarbeit vermeiden (Generell durch optimierte Zusammenarbeit in einer Prozesskette) § Des weiterem lassen sich auch Synergieeffekte nutzen, durch die Verknüpfung mit ähnlichen Prozessen anderer Organisationen. Zusammenfassung des Inhalts: Der Autor lenkt die Aufmerksamkeit des Lesers auf jene Geschäftsprozes­se die über die Grenzen verschiedener Organisationen hinaus ablaufen. Während in den 1990‛er Jahren viele Unternehmen sehr erfolgreich darin waren ihre internen Abläufe zu organisieren, liegt auf diesen Feld noch viel Verbesserungspo­ten­zial. Nachdem innerbetrieblic­he Hürden zwischen einzelnen Abteilungen abgebaut

Rauchstopp: Der Weg zum Gewinn

Oberthema: Chancen


Maturaarbeit an der Berufsmaturitätsschule Zürich  Technische Richtung


Inhaltsverzeichnis

Abstract II

Inhaltsverzeichnis III

1        Einleitung_ 1

2        Hauptteil 3

2.1    Methoden zum Rauchstopp_ 3

2.1.1      Selbsthilfe_ 3

2.1.2      Gruppenhilfe_ 4

2.1.3      Suggestivmethoden_ 4

2.1.4      Rezeptfreie Nikotinersatzprodukte_ 5

2.1.5      Medizinische Rauchentwöhnung/Rezeptpflichtige Medikamente_ 6

2.2    Auswirkungen des Rauchstopps 7

2.2.1      Kurzfristige Entzugserscheinungen_ 7

2.2.2      Langfristige Entzugserscheinungen_ 8

2.2.3      Kurzfristige Verbesserungen_ 9

2.2.4      Langfristige Verbesserungen_ 9

2.2.5      Weitere positive Auswirkungen_ 10

2.3    Auswirkungen auf das Umfeld_ 11

2.4    Auswertung 13

2.4.1      Chancen für einen erfolgreichen Rauchstopp_ 13

2.4.2      Eröffnete Chancen durch den Rauchstopp_ 13

3        Schlussteil 15

Quellverzeichnis 16

Tabellenverzeichnis 17


Abstract

In der Berufsmaturitätsarbeit mit dem Titel „Rauchstopp: Der Weg zum Gewinn“ wird aufgezeigt welche Chancen man auf einen erfolgreichen Rauchstopp hat, und wie man diese verbessern kann. Zudem wird behandelt, welche Chancen einem in finanzieller, gesellschaftlicher und gesundheitlicher Hinsicht durch einen Rauchstopp eröffnet werden.

Als Grundlage zur Beantwortung dieser Fragestellung wird beschrieben, welche Methoden und Möglichkeiten es für den Rauchstopp gibt und welche Auswirkungen ein Rauchstopp auf den Raucher und sein Umfeld hat. Die Informationen dazu wurden aus diversen Quellen von verschiedenen Institutionen und Organen zusammengetragen.

Die Auswertung der gesammelten Informationen erbeben, dass die Chancen für einen Rauchstopp trotz schwierigen Zeiten währen des Entzugs sehr gut stehen.  Dies dank diverser Methoden, die von fachkundigen Personen erarbeitet wurden.

Auch die eröffneten Chancen nach dem Rauchstopp stehen positiv. Allem voran geht hier die Aussicht auf ein gesünderes und längeres Leben und eine verbesserte finanzielle Situation.

Allgemein lässt sich also sagen, dass ein Rauchstopp langfristig hauptsächlich positive Veränderungen bewirkt.



1   Einleitung

In meiner Berufsmaturitätsarbeit mit dem Thema „Rauchstopp: Der Weg zum Gewinn“ befasse ich mit zum einen mit Methoden und Möglichkeiten zum Rauchstopp und zum andern mit den Auswirkungen auf die Lebensqualität und das gesellschaftliche Umfeld, die ein Rauchstopp mit sich bringt.

Sie behandelt also das Thema des Rauchstopps, wie man seine Chancen auf einen erfolgreichen Rauchstopp verbessern kann und welche Chancen einem im Leben durch einen Rauchstopp eröffnet werden. Das Thema wird unter den folgenden Gesichtspunkten bearbeitet:

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1. Welche Möglichkeiten, Methoden und Wege gibt es, um mit dem Rauchen zu stoppen?

2. Welche Vorteile entstehen aus einem rauchfreien Leben? Welche Folgen hat ein Rauchstopp auf das Leben des Rauchers.

3. Welche Auswirkungen hat ein Rauchstopp auf das Umfeld des Rauchers?


Der Hauptteil der Arbeit ist nach diesen drei Leitfragen in dieser Reihenfolge gegliedert. Am Ende des Hauptteils folgt eine Auswertung der Ausführungen zu den Leitfragen mit dem Schwerpunkt auf die Chancen die man zu einem erfolgreichen Rauchstopp hat und welche Chancen einem eröffnet werden.

Zu den Leitfragen habe ich folgende Hypothesen:

1. Ich vermute, dass es diverse medizinische Hilfsmittel wie z.B. Pflaster, Tabletten etc. gibt, die den Rauchstopp stark vereinfachen können. Des Weiteren vermute ich, dass auch der psychische Aspekt eine wichtige Rolle spielt und es diverse Methoden gibt, um mit dem Entzug klar zu kommen. Ein starker Wille wird meiner Meinung nach jedoch die wichtigste Rolle spielen.

2. Ein Rauchstopp wird ohne Zweifel diverse positive Auswirkungen auf das Leben mit sich bringen. Zum einen ist hier der gesundheitliche Aspekt zu beachten. Denn es ist längst bewiesen, dass Rauchen schlecht für die Gesundheit ist. Weiter sind wohl die finanziellen Auswirkungen am schnellsten und direktesten zu spüren.

3. Für das Umfeld wird ein Rauchstopp wahrscheinlich nur positive Veränderungen mit sich bringen. So zum Beispiel das Verschwinden des Rauchgeruchs oder ein allgemein besseres Wohlbefinden des Ex-Rauchers, welches sich auch auf sein Umfeld auswirkt

Ich habe dieses Thema gewählt, da ich selber rauche und neugierig bin, was für Möglichkeiten ich habe um mit dem Rauchen zu stoppen, und welche mir die besten Chancen eröffnen. Zudem bin ich neugierig, welche Chancen ich in Bezug auf meinen gesellschaftlichen Umgang, meine Gesundheit und meine finanzielle Lage durch einen Rauchstopp habe.


2.1   Methoden zum Rauchstopp

Um mit dem Rauchen zu stoppen gibt es viele verschiedene Methoden. Sie lassen sich aber zu folgenden fünf Hauptgruppen zusammenfassen:

  • Selbsthilfe
  • Gruppenhilfe
  • Suggestivmethoden
  • Rezeptfreie Nikotinersatzprodukte
  • Medizinische Rauchentwöhnung

Eine Grundvoraussetzung ist, dass die Motivation für einen Rauchstopp vorhanden ist. Ansonsten ist das Unterfangen von Anfang an zum Scheitern verurteilt, da es durch die psychische und physische Abhängigkeit sehr mühevoll ist rauchfrei zu werden und zu bleiben.[1]


2.1.1   Selbsthilfe

Bei der Selbsthilfe werden vom Raucher selber Informationen zur Rauchentwöhnung eingeholt. Diese findet man vor allem in Büchern und Broschüren. Heutzutage gibt es auch viele Informationen zum Thema im Internet. Bei dieser Methodik spielen vor allem der Wille und die Disziplin des Rauchers die ausschlaggebende Rolle.

Doch auch andere Aspekte spielen eine wichtige Rolle. So zum Beispiel die Frage, was Rauchen mit der eigenen Identität zu tun hat und wie einem Identitätsverlust durch Rauchstopp entgegengewirkt werden kann. Dass ein Rauchstopp oft mit Gewichtszunahme verbunden ist und wie man seine Einstellung zu Sucht und Genuss verändern kann um dem Vorzubeugen ist ebenfalls ein zentrales Thema.

Weiter werden Methoden aufgezeigt, wie man seine Sucht bewusst und selbstkritisch hinterfragt und davon loskommt. Ein weiterer positiver Aspekt dieser Methode sind auch die geringen Kosten, welche je nach Vorgehen gar nicht entstehen.[2]

Durch begleitende Massnahmen die im Folgenden noch beschrieben werden, kann diese Methode jedoch stark unterstützt werden. Z.B. durch Erarbeitung eines Programms zur Rauchentwöhnung oder den Austausch mit anderen Ex-Rauchern.3


2.1.2   Gruppenhilfe

Wie bei der Selbsthilfe spielen auch hier der Wille und die Disziplin eine wichtige Rolle. Diese Methode richtet sich vor allem an Leute, die gerne in der Gruppe arbeiten und einem strikten Kursprogramm folgen können. Für solche Kurse gibt es diverse Anbieter, die alle mit unterschiedlichen Methoden arbeiten.

Hier ist es wichtig, dass man sich in einem Kurs einträgt, der den persönlichen Vorstellungen und Wünschen entspricht.

Zentrale Themen solcher Kurse sind die Analyse und Änderung des Rauchverhaltens in der Gruppe, die Entwicklung von alternativen Aktivitäten, die Erkennung der Rückfallgefahr und das Teilen der Erfahrung eines neuen Lebensgefühls. Das gefürchtete Thema der Gewichtszunahme wird auch hier behandelt.[4]

Die Erfolgsrate bei dieser Methode liegt zwischen 14 und 22%. Die Dauer solcher Kurse bewegt sich zwischen wenigen Tagen bis zu drei Monaten. Es ist jedoch so, dass die Erfolgschancen besser sind, je mehr Treffen man besucht hat. Die Kosten sind je nach Kurs sehr unterschiedlich.[5]


Die Akkupunktur:

Bei der Akkupunktur werden bestimmte Körperpunkte mittels Druck oder Nadeln angeregt. Dadurch wird die Energie wieder zum Fliessen gebracht und das Suchtverhlten soll gebändigt werden. Hier gibt es jedoch die verschiedenste Therapieformen.

Bei der Akupunktur liegt die Erfolgsrate bei 40%. Als besonders geeignet haben sich Dauernadeln im Ohr erwiesen.[6]

Diese Methode eignet sich gut für starke Raucher. Die Therapiedauer beläuft sich bei der Akkupunktur auf bis zu 7 Sitzungen à 15 bis 30 Minuten. Wobei die Kosten pro Sitzung zwischen 100 und 150 Franken liegen was zu einer Gesamtsumme von über 1000 Franken führen kann.[7]

Die Hypnose:

Ziel der Hypnose ist es, den Zwang oder Drang rauchen zu müssen aufzulösen. Die verbreitetste Methode hierbei stammt vom amerikanischen Psychiater Herbert Spiegel. Dabei wird der Patient aufgefordert, sich aktiv an der Therapie zu beteiligen und die Selbsthypnose zu erlernen.

Die Selbsthypnose wird auch bei anderen Therapieformen angewandt. So hilft sie zum Beispiel auch bei der korrekten Atmung zur Entspannung oder der Entwöhnung des Griffs nach der Zigarette oder dem Mund. Wie bei der Akupunktur gibt es aber auch hier diverse Methoden und Techniken der Hypnose. Daher ist es wichtig sich über die verschiedenen Angebote zu informieren und sich für dasjenige zu entscheiden, welches einem am besten entspricht.[8]


2.1.4   Rezeptfreie Nikotinersatzprodukte

Will man sich keinen solchen (Selbst-)Therapien unterziehen, kann man auf Nikotinersatzprodukte zurückgreifen. Diese gibt es in den verschiedensten Formen wie z.B. Nikotinkaugummis, Niktotinlutschtabletten, Nikotinpflaster usw. Durch das Zuführen von Nikotin werden im Körper die Entzugserscheinungen gedämpft.

Es kann jedoch auch nach einer Therapie oder sonstigen Rauchentwöhnung helfen, die Rückfallgefahr zu reduzieren. Es sollte jedoch unbedingt ein Arzt oder Apotheker befragt werden, um möglichen Nebenwirkungen vorzubeugen.[10]

Diese Produkte richten sich an (Ex-)Raucher, die stark mit dem Nikotinentzug zu kämpfen haben. Die Erfolgsraten betragen hier je nach Produkt 14 bis 29%. Auch die Konsumzeiträume gehen je nach Produkt stark auseinander und betragen sechs Wochen bis drei Monate.

Ebenso sind die Kosten sehr unterschiedlich. So zahlt man für Nikotintabletten ca. 3.50 Franken pro Tag, während man für Nikotinkaugummis bis zu 6.50 Franken pro Tag rechnen muss.[11]


Es kann zwischen rezeptfreien Nikotinersatzprodukten oder rezeptpflichtigen Medikamenten unterschieden werden. Bei den rezeptpflichtigen Medikamenten kann wiedderum eine Unterscheidung vollzogen werden. Es gibt Medikamente, welche das Rauchverlangen und die Niedergeschlagenheit während des Entzuges lindern.  Andere verhindern den angenehmen Effekt des Nikotins und führen unter Umständen sogar zu Übelkeit oder Ähnlichem, wenn eine Zigarette konsumiert wird.[12]

Bei Einnahme von rezeptpflichtigen Medikamenten ist es zu empfehlen, währen der gesamten Einnahmedauer Kontakt zu einem Arzt zu halten.

Diese Methode ist für starke Raucher und Leute geeignet, welche sich vor einer Gewichtszunahme fürchten oder bereits. Die Erfolgschancen sind je nach Produkt um die 17%. Die Einnahmedauer liegt zwischen sechs Wochen und drei Monaten wobei die Kosten zwischen 5.80 Franken pro Tag und 11.90 Franken pro Tag betragen.[13]


2.2   Auswirkungen des Rauchstopps

Rauchen verkürzt bei einem lebenslangen Raucher die Lebenserwartung um ungefähr 12 Jahre. Je früher man deshalb aufhört, desto mehr erhöht man die krankheitsfreie Zeit und die Lebenserwartung. Ein Rauchstopp wirkt sich also sehr positiv auf die Gesundheit aus. Schon nach kurzer Zeit sind gewisse Veränderungen spürbar.

Doch nicht alle Veränderungen nach der letzten Zigarette sind positiv. Denn der Körper hat sich währen der Zeit als Raucher an die Nikotinzufuhr gewöhnt. Nun fehlt ihm das Nikotin. Dies führt zu mehr oder weniger stark ausgeprägten Entzugserscheinungen, die unter Umständen sehr unangenehm für den Ex-Raucher und sein Umfeld sein können.

Dieses Kapitel befasst sich mit diesen Auswirkungen, welche in kurz- und langfristige Entzugserscheinungen und kurz- und langfristige Verbesserungen der Lebensqualität aufgeteilt sind.

2.2.1   Kurzfristige Entzugserscheinungen

Als kurzfristige Entzugserscheinungen bezeichnet man jene Entzugserscheinungen, welche in den ersten 3 Wochen nach dem Rauchstopp spürbar sind und danach abklingen. In dieser Zeit sind die Entzugserscheinungen hauptsächlich körperlicher Natur, da dem Körper Stoffe fehlen, an den er sich gewöhnt hat. Diese Zeiträume können je nach Person sehr unterschiedlich sein.


Zeitraum

Entzugserscheinungen

3 Tage

  • Verlangen nach Zigaretten
  • Unruhe
  • Reizbarkeit
  • Schlechte Laune
  • Angst
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schweissausbrüche
  • Gesteigerter Appetit

3 Wochen

  • Entzugserscheinungen treten nur noch schubweise auf
  • Nach ca. 7 Tagen ist der körperliche Entzug vorüber

Ab 3 Wochen

  • Zeit des psychischen Entzuges
  • kann unter Umständen das Leben lang mehr oder weniger stark anhalten

Tabelle 1: Kurzfristige Entzugserscheinungen


2.2.2   Langfristige Entzugserscheinungen

Diese Entzugserscheinungen setzen erst nach den ersten drei Wochen ein oder sind länger als drei Wochen nach dem Rauchstopp noch spürbar. Sie sind hauptsächlich für die hohe Rückfallrate verantwortlich.

In vielen Situationen kann unvermittelt wieder eine starke Lust aufs Rauchen auslösen. So zum Beispiel:

  • Riechen von Zigarettenrauch
  • Sehen wie jemand eine Zigarette raucht (auch im Fernsehen)
  • Situationen in denen man früher geraucht hat
  • Krisensituationen
  • Stress
  • Gedanken an die Zeit als Raucher[14]

Nach zwei bis sechs Monaten können wider ähnliche Symptome wie in den ersten drei Tagen nach dem Rauchstopp auftreten. Dies liegt an einem Stoff im Tabak, das erst kürzlich entdeckt wurde: dem  Nornikotin. Nornikotin ist ein Stoff der im Tabak vorhanden ist.

Er soll zu einem grossen Teil für die verheerenden Folgen der Nikotinsucht verantwortlich sein. Nornikotin führt zu schnellerer Alterung, kann Diabetes hervorrufen und steht auch im Verdacht auf Zusammenhang mit der Entstehung von Alzheimer.[15]


2.2.3   Kurzfristige Verbesserungen

Schon sehr kurze Zeit nach der letzten Zigarette setzt sich der Regenerationsprozess des Körpers ein. Dieser hält jedoch sehr lange an. Gewisse Veränderungen sind unmittelbar zu spüren. Andere Funktionen des Körpers brauchen jedoch eine gewisse Zeit, bis sie wieder vollständig oder teilweise regeneriert sind.

Zeitraum

Verbesserungen

8 Stunden

  • Das giftige Kohlenmonoxid ist abgeatmet und erreicht die gleichen Werte wie bei einem Nichtraucher
  • Rauchgeruch verschwindet aus dem Atem

24 Stunden

  • Herzinfarktrisiko beginnt zu sinken

2 Tage

  • Der Geruchs- und Geschmackssinn verfeinern sich wieder

3 Tage

  • Die Atmung wird deutlich besser

Tabelle 2 : Kurzfristige Verbesserungen

Quelle:

Schon sehr kurze Zeit nach der letzten Zigarette setzt sich der Regenerationsprozess des Körpers ein. Dieser hält jedoch sehr lange an. Gewisse Veränderungen sind unmittelbar zu spüren. Andere Funktionen des Körpers brauchen jedoch eine gewisse Zeit, bis sie wieder vollständig oder teilweise regeneriert sind.


2.2.4   Langfristige Verbesserungen

Diese Verbesserungen sind erst nach einem längeren Zeitraum von ca. drei Monaten spürbar. Diese Zeit variiert jedoch auch stark je nach Person, da jeder Körper ein andres Tempo bei der Regeneration vorlegt. Die Vollständige Regeneration des Körpers nach dem Rauchstopp dauert mit bis zu 20 Jahren sehr lange.

Zeitraum

Verbesserungen

3 Monate

  • Die Blutzirkulation hat sich verbessert
  • Lungenkapazität (Aufnahmefähigkeit für Atemluft) ist um 30% erhöht

9 Monate

  • Weniger Infektionen
  • Raucherhusten und Kurzatmigkeit verschwinden
  • Die Leistungsfähigkeit steigt an
  • Die Lungenfunktion kann sich bis zu 10% verbessern

1 Jahr

  • Das Risiko für eine koronare Herzerkrankung ist nur noch halb so hoch wie bei einem Raucher
  • Die Zahnfleischentzündungen sind weitgehend abgeheilt

2 Jahre

  • Das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen sinkt auf das Niveau von Nichtrauchern

5 Jahre

  • Das Schlaganfallrisiko beginnt auf das Niveau eines Nichtrauchers zu sinken
  • Das Herzinfarktrisiko hat sich halbiert

10 Jahre

  • Das Risiko, an einem Lungenkrebs zu sterben ist noch halb so gross wie bei einem Raucher.
  • Das Risiko für Mundhöhlenkrebs, Kehlkopfkrebs, Speiseröhrenkrebs, Blasenkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs ist wesentlich gesenkt.

15 Jahre

  • Das Herzinfarkt- und das Schlaganfallrisiko sind auf das Niveau eines Nichtrauchers gesunken

20 Jahre

  • Das Lungenkrebsrisiko ist vermutlich gleich gross wie bei Nichtrauchern

Tabelle 3: Langfristige Verbesserungen


2.2.5   Weitere positive Auswirkungen

Ein Rauchstopp hat jedoch nicht nur positive gesundheitliche Auswirkungen, sondern beeinflusst auch andere Bereiche im Leben. Zum Beispiel:

  • Bessere körperliche Leistungsfähigkeit und gesteigertes Wohlbefinden
  • Kein schlechter Atem
  • Kein Gestank an Kleidern, Haaren, in der Wohnung, im Auto usw.
  • Besserer Geruchs- und Geschmacksinn
  • Geringere Infektanfälligkeit
  • Langsamerer Alterungsprozess
  • Schönere Zähne und gesünderes Zahnfleisch
  • Weniger schnelle Hautalterung, besser durchblutete Haut
  • Keine negativen Auswirkungen auf das werdende Kind
  • Vorbildrolle gegenüber Kindern und Jugendlichen
  • Keine Probleme mit Nichtraucherzonen
  • Kein schlechtes Gewissen
  • Kein Abhängigkeitsgefühl[16]



Diese Entzugserscheinungen legen sich aber nach ungefähr einer Woche und sind somit ein akzeptabler Preis für ein nichtrauchendes Umfeld. Dies sind die einzigen negativen Auswirkungen, die ein Raucher bei seinem Rauchstopp für sein Umfeld mit sich bringt. Die restlichen Effekte eines Rauchstopps sind für seinen gesellschaftlichen Umgang ansonsten sehr positiv.

Für Nichtraucher ist in erster Linie der Geruch des Rauchs und des Rauchers und seiner Kleidung sehr unangenehm. Diese Belastung entfällt bei einem Rauchstopp und macht das Beisammensein mit dem Ex-Raucher um einiges angenehmer.

Da der Rauchgestank der Kleider entfällt, müssen auch die Kleider des Ex-Rauchers weniger gewaschen werden. Dies macht eine gemeinsame Nutzung einer Waschmaschine um einiges einfacher. Dies setzt jedoch ein nahes Beieinanderleben mit einem Raucher voraus. Ist dies der Fall, hat der Mitbewohner auch nicht mehr mit überfüllten Aschenbechern und stinkenden Mülleimern zu leben.

Ein weiterer positiver Effekt für das Umfeld ist auch, dass der Raucher nicht ständig entschwindet, um seine Sucht zu befriedigen. Kollegen, Bekannte und Familie können sich so seiner ständigen Anwesenheit bei gemeinsamen Aktivitäten erfreuen.

Rauchen schadet vor allem der Gesundheit. Dies hat jedoch nicht nur einen Einfluss auf den Raucher selber, sondern auch auf seine Freunde, Bekannte und Familie. Denn niemand mag es, wenn es einer nahestehenden Person gesundheitlich schlecht geht. So ist es zum Beispiel für eine Familie eine sehr schlimme Erfahrung, wenn der Vater krank ist. Somit trägt man mit einem Rauchstopp zum psychischen Wohlbefinden des Umfelds bei.

Als Nichtraucher geht man zudem als gutes Beispiel voran. Dies vor allem für Kinder. Für diese ist es wichtig zu sehen, dass das Rauchen nicht mehr zur heutigen Umgangsform passt und sehr schlechten Einfluss auf die Lebensqualität hat.

Als Nichtraucher trägt man zudem einen nicht unbedeutenden Teil zum Umweltschutz bei, da man keine Zigaretten mehr in der Natur auf dem Boden entsorgen muss.

Es entstehen also folgende Verbesserungen für das Umfeld des Ex-Rauchers:

  • Rauchgestank in Kleidern etc. entfällt
  • Kleider müssen weniger gewaschen werden
  • Keine überfüllten Aschenbecher und stinkenden Mülleimer
  • Kein Entschwinden von gesellschaftlichen Aktivitäten
  • Allgemein glücklicher Zeitgenosse
  • Beitrag zum Wohlbefinden von Mitmenschen
  • Beitrag zum Umweltschutz






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