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Julius-Maximilians-Universität Würzburg

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Prof.Dr.Wintjes, 2017

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Auf der Plaça del Diamant Gliederung I. Einleitung 1 II. Spanischer Bürgerkrieg und seine Auswirkungen auf das Schicksal der Hauptgestalt des Romans von Merce Rodoreda „Auf der Plaça del Diamant“ 2 1. Literarische Besonderheiten des Romans „Auf der Plaça del Diamant“ 2 2. Die Darstellung des Spanischen Bürgerkrieges und seine Auswirkungen auf das Leben Natalias 11 III. Fazit Einleitung Mercè Rodoreda gehört zu den Autoren, deren Namen sich in der allgemein anerkannten klassischen Weltliteratur stark verankert haben. Sie ist eine der ausstehenden Verfasserinnen Nachkriegskatal­oni­ens. Ihr im Jahre 1962 erschienener Roman „Auf der Plaça del Diamant“ wurde eins der bekanntesten katalonischen Literaturstücke aller Zeiten. Der Roman „Auf der Plaça del Diamant“ zählt zu den Literaturwerken über den spanischen Bürgerkrieg. Jeder Krieg ist grausam: neben der immer präsenten und sich nicht ausweichen lassenden Gewalt an dem menschlichen Körper, zerstört er blühende Leben, zerreißt glühende Beziehungen, zerfetzt singende Seelen. In diesem Sinne fasziniert „Auf der Plaça del Diamant“: der Leser begegnet weder einer Schlachtszene noch jeglichen philosophischen Überlegungen der Gestalten aus der Schutzgrube unter den gegnerischen Geschossen, was aber sofort trifft, für sich den Blick unwiderstehlich gewinnt, und ihn bis zum Ende
Probehausarbeit im Rahmen des Einführungssemi­na­rs „Herrschafts- und Gesellschaftsfo­rme­n im vorrömischen Sizilien“ SoSe 2014 Timoleon von Syrakus Sein Aufstieg an die Macht Fach: Geschichte vorgelegt an der Universtität zu Köln 1 Inhaltsverzeich­nis 1. Einleitung 2 Zur Thematik . . 2 Zur Quellenlage . . 2 2. Der Weg Timoleons zum Herrscher in Syrakus . 2 Die Lage in Syrakus . . 2 Der Sieg gegen Hiketes . 3 3. Schlussbetracht­ung . 5 4. Quellenverzeich­nis . . 6 2 1. Einleitung 1.1. Zur Thematik Syrakus im 4. Jahrhundert vor Christus: Die größte und mächtigste Stadt im antiken Sizilien, eine Tyrannis, geprägt durch den ständigen Wechsel der Herrscher. Als Dionysios II. zum zweiten Mal die Macht in Syrakus inne hatte und nur Elend brachte, entschlossen sich die Griechen auf Sizilien, Hilfe zu rufen.1 Einige Monate später herrscht Frieden in Syrakus. Timoleon aus Korinth hatte die Tyrannis mit etwas Glück und einigen klugen Schachzügen schlagen können. Die Geschichte seines Wegs an die Macht wird im Folgenden erörtert werden. ..
Bier brauen Die Auswirkungen des Wassers auf den Brauvorgang sowie auf das fertige Bier gemessen anhand des pH-Wertes 1. Einleitung - 1 - 1.1 Der Begriff Reinheitsgebot. - 1 - 1.2 Zielvorstellung­. - 2 - 2. Das Brauen - 2 - 2.1 Kurz - Die Geschichte des Bieres. - 2 - 2.2 Der Brauvorgang allgemein. - 3 - 2.3 Das Wasser allgemein. - 5 - 2.4 Die Bedeutung des Wassers im Brauvorgang. - 5 - 3. Praktischer Teil. - 6 - 3.1 Die Vorgehensweise. - 6 - 3.2 Veränderungen in der Herstellung und bei dem fertigen Bier. - 8 - 3.2.1 Veränderungen während des Brauvorgangs und der Gärung. - 9 - 3.2.2 Veränderungen in Farbe und Geruch. - 10 - 3.2.3 Veränderungen in Geschmack sowie Nachgeschmack. - 11 - 4. Fazit. - 11 - 5.Quellenverzei­chn­is. - 13 - 5.1 Internetquellen­. - 13 - 5.2 Expertenaussage­n per Email. - 15 - 1. Einleitung 1.1 Der Begriff Reinheitsgebot Das Reinheitsgebot ist eine der ältesten bis heute geltenden lebensmittelrec­htl­iche Vorschrift der Welt. Im Jahre 1516 wurde es von den bayrischen Herzögen Wilhelm IV. und Ludwig X.  erlassen. Es besagt, dass ein Bier ausschließlich aus Wasser, Hopfen und Gerste gebraut werden darf. Damit soll verhindert werden, dass Zutaten zum damaligen Hauptnahrungsmi­tte­l der Bevölkerung hinzugefügt werden, die dem Bier zwar eine gewisse Würze, Vollmundigkeit und berauschende Wirkung verleihen, aber im Vergleich zu Malz und Hopfen von schlechter Qualität oder sogar giftig waren. Denn
Pyrrhus in und auf Sizilien (Verlauf des Feldzuges auf Sizilien gegen die Karthager)


Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung 1

2. Feldzug auf Sizilien oder in Makedonien 1

2.1. Hilfegesuch der sizilianischen Griechen 2

2.2. Sizilien strategisch und militärisch wichtige Insel für das Mittelmeer 3

3. Pyrrhus Weg durch das antike Sizilien 3

3.1. Schlachtverlauf bis zur Belagerung Lilybaeums 3

3.2. Lilybaeum (griech.

Lilybaion) – Pyrrhus Reputationsverlust 7

4. Fazit/Zusammenfassung 10

5. Abbildungen und Abbildungsverzeichnis 11

6. Literaturverzeichnis 12

7. Eigenständigkeitserklärung 13


  1. Einleitung

Sizilien, eine kleine Insel mitten im Meer am Fuße des italischen Festlandes und auch noch heute ein beliebtes Reiseziel für Touristen.

Was macht diese kleine Insel als vielseitiges Reiseziel so interessant? Sind es womöglich die schönen Buchten direkt am Meer oder einfach das mediterran-warme Klima, das sich beinahe über das ganze Jahr hinweg erstreckt, das die Begeisterung für dieses Reiseziel weckt? Es könnte natürlich auch der Reiz sein, die Gebirgslandschaft zu erkunden und als Höhepunkt des Inselbesuchs einen aktiven Vulkan mal aus nächster Nähe zu sehen oder sogar zu besteigen.

"Dass ich Sizilien gesehen habe,

ist mir ein unzerstörlicher Schatz auf mein ganzes Leben." 1

Selbst Goethe wusste die Insel Sizilien schon als Reiseziel mit den vielen unvergesslichen und beachtlichen Eindrücken zu schätzen.

Doch was Sizilien über Jahrhunderte hinweg geprägt und interessant gemacht hat, ist seine Stellung und Lage im Mittelmeer: zum einen als Umschlagplatz des Handels von Afrika nach Unteritalien, zum anderen die Prägungen der verschiedenen Kulturen und natürlich die militärisch vorteilhafte Lage. Hierzu wird später nochmal etwas genauer auf die Topographie der Insel auch unter zu Hilfenahme eines Atlas eingegangen. Dieses Wissen war schon in der Antike den Griechen während der Kolonisation bekannt, ebenfalls den Römern und wohl einer historischen Persönlichkeit, deren Sizilienfeldzug sich in den Geschichtsbüchern und Überlieferungen gehalten hat: Pyrrhus.

Im Folgenden wird König Pyrrhus von Epirus und sein Feldzug auf Sizilien genauer betrachtet, anhand der überlieferten Quellen, auch kritisch analysiert und beurteilt.

  1. Feldzug auf Sizilien oder in Makedonien

Was trieb Pyrrhus von Epirus dazu, seine Feldzüge in Unteritalien und die Hilfszusage an die Tarentiner einzustellen und sich in Richtung Sizilien aufzumachen? Prinzipiell ist der Gedanke des militärischen Erfolges und Ruhmes immer ein Argument, sich auf eine Unternehmung zu begeben.

Zum anderen wollte jeder Feldherr oder Herrscher in der antiken Welt der militärisch schillerndsten Persönlichkeit nacheifern, die bis dato gelebt hat. Es ist niemand anderes als Alexander der Große, das Sinnbild für militärischen Erfolg und Inbegriff e.....[read full text]

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    1. Sizilien strategisch und militärisch wichtige Insel für das Mittelmeer

Zuerst einmal sollte man einen Blick auf die Topographie der Insel richten, wofür ein klassischer, geographischer Atlas mit physischen Karten schon genügen würde.

Fruchtbares Land in Küstennähe, unter anderem verursacht durch den Ätna im Nordosten und die Flüsse aus den mittig gelegenen Gebirgen, die die Täler mit Wasser versorgen. Die Gebirgslandschaft ist ebenfalls strategisch betrachtet eine natürliche Begrenzung und ein natürlicher Schutz der Städte, wenn man diese in den Anhöhen errichtet und befestigt. Für den Angreifer ist es zudem sehr ermüdend, wenn der Kampf oder die Belagerung laufend bergauf von statten geht, was den Verteidigern einen nicht zu vernachlässigenden Vorteil im Kampf bietet.

Das mediterran-warme Klima sorgt als zusätzlicher Katalysator für gute Ernten und Erträge in der Landwirtschaft. Die Armee konnte mit Hilfe der ortsansässigen Landwirtschaft mehr als ausreichend versorgt und das Trinkwasser aus den Bergen kann genutzt werden, um die Wasservorräte auf den Schiffen aufzufüllen. Die kurze Distanz zwischen der Westküste und dem afrikanischen Kontinent macht ein Übersetzen sehr einfach und erfolgt schnell.

Um Feldzüge mit einer gut versorgten Armee zu führen beziehungsweise auch den Nachschub und die Versorgung mit Nahrungsmitteln zu sichern, stellt die Kontrolle über Sizilien und den Häfen der Küstenstädte eine militärisch-strategisch wichtige Bedingung dar.10


  1. Pyrrhus Weg durch das antike Sizilien

    1. Schlachtverlauf bis zur Belagerung Lilybaeums

Nach Pyrrhus erfolgreicher Umschiffung der karthagischen Seeblockade, setzte er in Taormina an der Westküste Siziliens an.

Der ortsansässige Herrscher hatte bereits Treue geschworen. Nächster Stopp wurde Catana (Catania). Die Bevölkerung begegnete der pyrrhischen Armee enthusiastisch und hoffte auf die baldige Befreiung von der Besatzungsmacht Karthago. Catana und Taormina stellten ca. 3000 Mann zu Verfügung als Verstärkung11. Weiter ging es nach Syracus, wobei die Soldaten zu Land marschierten.

In Syracus wurde Pyrrhus seiner Schlacht beraubt, da die Karthager durch den Überraschungseffekt, den Pyrrhus auf seiner Seite hatte, ohne Kampf das Weite suchten, trotz der massiven Übermacht der karthagischen Armee, deren Kraft auf 50.000 Mann zu Land und 100 Schiffe überliefert ist12. Ob der antike Schriftsteller und Historiograph Diodor bezüglich der karthagischen Übermacht, es war immerhin eine 4-fache Übermacht zu Land oder die Karthager von der Persönlichkeit und dem Kriegstalent Pyrrhus als überaus fähigen Feldherrn eingeschüchtert waren, übertrieben hat, um Pyrrhus noch strahlender darstellen zu können, bleibt offen, aber wahrscheinlich. Mal abgesehen von dem triumphalen Einzug in den Hafen und die Inkontrollnahme der Insel Ortygia, bessert Pyrrhus sich die Kriegsflotte mit ca. 140 Schiffen, die zwar durch ihr Alter nicht mehr auf dem neuesten Stand sind, dennoch funktionstüchtig, auf über 200 Schiffe auf.

Gleichzeitig bekam er die Belagerungswaffen der Karthager in die Finger13. Das Wissen über karthagische Kriegsführung und die Ausrüstung bewährte sich im Verlauf des Krieges und verschaffte Pyrrhus womöglich einen Vorteil. Auf jeden Fall muss es eine neue Erfahrung für Pyrrhus gewesen sein, einmal andere Kriegsmethodik und -taktik zu lesen und Wissen .....

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Ausgelöscht ist das passende Stichwort zum nächsten Aspekt, wenn man die Quellenlage betrachtet und feststellt, dass Diodor sich hauptsächlich auf Hieronymus von Cardia, dessen Werk nicht vollständig erhalten ist20,stützt, welches ein byzantinischer Bibliothekar wohl sehr nachlässig nur zusammengeschrieben hat und vieles schlichtweg fehlt. Es werden ein paar erfolgreiche Belagerungen der Karthager beschrieben, allerdings keine offenen Schlachten.

Justin, als römischer Geschichtsschreiber der späten Kaiserzeit, wiederum beschreibt viele erfolgreiche Schlachten des Pyrrhus gegen die Karthager, ob er damit eine bessere Darstellung der römischen Armee und Kriegsführungsfähigkeiten bezwecken möchte, um die römische Gesellschaft positiver darzustellen, ist nur eine Vermutung21. Allerdings würde es die euphemisierende Darstellung begünstigen und erklären.

Auf der anderen Seite ist nach Goldsworthy das unwegsame Gelände und die Berge Siziliens für große Armeen eher ungünstig. In Anbetracht dieser Annahme macht die Kontrolle über die Städte, anstelle des Gebietes, die Belagerung und Eroberung wichtiger als eine Schlacht im offenen Gelände gegen die Karthager. Wie schon vorher bei der topographischen Lage Siziliens angemerkt und vorangegangener Frage, ob die Karthager schlicht keine Lust hatten mit Pyrrhus zu kämpfen22, erhärtet sich der Verdacht eines Belagerungskrieges.

Im folgenden Jahr ging es gen Westen nach Heraclea, wo die Karthager ihre Grenze erfolglos verteidigten.

Selinus, als Pyrrhus nächstes Ziel, übergab sich ohne Widerstand in die epirotische Besatzung. Bis hierhin waren die Städte hauptsächlich von griechischer Bevölkerung und karthagischer Besatzung geprägt. Da lässt sich die Annahme machen, dass und vor allem wie die vielen Überläufer und widerstandlosen Übernahmen der Städte zu, möglich waren. Wider Erwarten, im Feindgebiet auf erheblichen Widerstand zu treffen, schlossen sich auch die elymischen Städte Halicyae und Egesta ohne weiteres dem Feldherrn an.

Pyrrhus Kampf ging mit der Belagerung von Eryx, dem heutigen Erice weiter. Die Stadt war auf dem Berg gelegen, besaß eine eher dreieckige Form der Befestigung, hatte an zwei Seiten steile Abhänge, über die kein Zugang möglich ist und war folglich gut an die natürlichen Gegebenheiten angepasst. Der Aufstieg gestaltete sich durch die steilen Aufgänge schwierig und für eine angreifende Armee war es wohl kräftezehrend eine Belagerung durchzuführen.

Diodor behauptet Pyrrhus wäre als erster in der Sturmtruppe gewesen und wollte diese anführen, in der Hoffnung großen Ruhm zu erlangen23, allerdings beschreibt der antike Historiker, Plutarch, dass Pyrrhus auf Herkules nur einen Schwur leistete, sollte er gewinnen, Ehrenspiele und Opfergaben in dessen Namen auszuüben24. Aus logischer Sicht ist Plutarchs Aussage und Beschreibung der Dinge eher wahrscheinlich, da der Oberbefehlshaber einer Armee sich nicht so grob fahrlässig in eine Ansturmtruppe integrieren sollte. Die nächste Stadt, die Pyrrhus Feldzug zum O.....

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Pyrrhus soll dem Angebot nicht abgeneigt gewesen sein, allerdings ließ er sich von den griechischen Beratern und Verbündeten umstimmen, inwieweit er sich „freiwillig“ gebeugt hat ist unklar29. Pyrrhus Vorbereitungen für die Belagerung waren abgeschlossen und die Übernahme hätte die vollständige Kontrolle über und die Vertreibung der Karthager von Sizilien bedeutet.

Allerdings bleibt offen, warum Pyrrhus keine Seeblockade errichtete oder eine Seeschlacht mit den Karthagern führte, sondern nur die Stadt belagerte. Es finden sich keine eindeutigen Informationen, was mit dessen Seemacht passiert ist, beziehungsweise sagt Diodor nur, dass die Karthager die Oberhand zu See errungen hatten. Daher erscheinen zwei Szenarien möglich, entweder haben die Karthager Pyrrhus auf See deutlich geschlagen, was sich mit seinen militärischen Fähigkeiten und kriegerischen Erfolgen etwas beißt, oder die Natur hat in Form eines Sturmes zugeschlagen30.

Später verlässt Pyrrhus Flotte mit nur etwas mehr als hundert Schiffen die sizilianische Küste31.

Betrachte man noch kurz die geographische Lage der Stadt: Eine quadratisch geschnittene Festung, die mit zwei Seiten zum Meer zeigt und den Hafen, der von zwei großen Wellenbrechern geschützt wird, einschließt32.

Durch die navale Übermacht und den daraus entstehenden Vorteil konnten die Karthager große Mengen an Verpflegung, Waffen und eine beträchtliche Soldatenanzahl in die Stadt schaffen. Gleichzeitig wurden Söldner aus Italien angeheuert, um die Stadt mit zu verteidigen. Es sollen mehr Männer gewesen sein, als auf die Verteidigungsanlagen Lilybaeums gepasst haben sollen.

Zusätzlich wurden die Verteidigungslage verstärkt und zwar durch erneute Blockade mit Mauern der Landzugänge, dem Bau von weiteren Verteidigungstürmen und dem Ausheben eines Grabens, der 20 Meter Tiefe gemessen haben soll33. Der epirotische Feldherr begann mit seiner Armee die Verteidigung zu testen, indem er in gleichmäßigen Abständen kleinere Mengen an Truppen schickte.

Gleichzeitig ließ er größere Belagerungsmaschinen bauen, als die, die er bereits aus Syracus mitgebracht hatte und die Mauern untergraben, um sich einen Weg auf unterirdische Weise zu bahnen. Die karthagischen Vorbereitungen zahlten sich aus, denn die Belagerung der Stadt gestaltete sich für Pyrrhus als ein vergebliches Unterfangen. Statt die Stadt weiter zu belagern, entschied er sich die Karthager direkt anzugreifen und zwar an der afrikanischen Nordküste.

Hierfür befahl er den griechischen Verbündeten den Bau einer neuen Flotte durchzuführen, beziehungsweise die notwendigen Ressourcen, sowohl in personeller als auch materieller Hinsicht, zu stellen. Die Aufhebung der Belagerung und die Idee einen weiteren Feldzug in Afrika anzufangen, obwohl die Bitte der sizilianischen Griechen die Insel von den Karthagern zu befreien noch nicht erfüllt war, stieß den Ve.....

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Somit hatten sich Pyrrhus Wünsche und der Traum eines sizilianischen und afrikanischen Königsreiches in Luft aufgelöst.


  1. Fazit/Zusammenfassung

Aus Fehlern historischer Persönlichkeiten soll man bekanntermaßen Lehren ziehen und lernen.

Dieses Prinzip zieht sich durch die Menschheitsgeschichte hindurch wie ein roter Faden, leider ein sehr blutiger und opferreicher. Sei es nun Caesar, den seine Machtgier und der Wunsch nach einer Alleinherrschaft das Leben kostete, die Kreuzzüge und die Kriege um die heilige(n) Stätte(n) in Nah-Ost oder die gloriose Idee im Winter in Russland einzumarschieren.

All das sind Beispiele, dass man sich ab und an, an Vergangenem orientieren sollte, um nicht denselben Fehler ein zweites zu machen. Pyrrhus hat aus seinen eigenen Fehlern auch keine Lehre gezogen und etwas anders gemacht. Er hat den Tarentinern geholfen, dann ihre Städte aus reinen egoistischen Herrschaftsansprüchen besetzt, sich sehr unbeliebt gemacht und dann auch noch seine Versprechungen nicht eingehalten.

Den exakt gleichen Fehler begeht er auf Sizilien nochmal als er sich nicht mehr an zugesagte Aktionen und Vereinbarungen hält, verliert somit ein zweites Mal die Unterstützung seiner Verbündeten und in letzter Folge die Errungenschaften auf Sizilien.

  1. Abbildungen und Abbildungsverzeichnis

Antike Karte .....

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Sicily, Diodorus of. Herausgeber: The Loeb Classical Library. Bde. 6, Kap.25. London: William Heinemann LTD, 1957.



1  Johann Wolfgang von Goethe, an Herzog Karl August, 27./29. Mai 1787

2  THE LOEB CLASSICAL LIBRARY, Plutarch´s Lives, Pyrrhus and Gaius Marius.

William Heinemann LTD, London, 1920, Reprint 1959, Kap. 22, 1-2.

3  CHAMPION Jeff, Pyrrhus von Epirus, London, Pen and Swords Books LTD, 2009. S.97.

4  HÖLBL, Günther, Geschichte des Ptolemäerreiches – Politik, Ideologie und religiöse Kultur von Alexander dem Großen bis zur römischen Eroberung.

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1994.

5  CHAMPION Jeff, Pyrrhus von Epirus, London, Pen and Swords Books LTD, 2009. S.97.

6  THE LOEB CLASSICAL LIBRARY, Plutarch´s Lives, Pyrrhus and Gaius Marius. William Heinemann LTD, London, 1920, Reprint 1959, Kap. 22, 1-2.

7  DREHER, Martin, Das antike Sizilien, C.H.BECK Wissen, München, 2008, S.58ff.

8  THE LOEB CLASSICAL LIBRARY, Plutarch´s Lives, Pyrrhus and Gaius Marius.

William Heinemann LTD, London, 1920, Reprint 1959, Kap. 22, 1-2. (S.417).

9  THE LOEB CLASSICAL LIBRARY, Plutarch´s Lives, Pyrrhus and Gaius Marius.

William Heinemann LTD, London, 1920, Reprint 195.....

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