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Ethanol und seine Auswirkungen auf den Körper · Ethanol ist eine klare, farblose und leicht entzündliche Flüssigkeit mit einem Sdp von 79°C und einer spezifischen Dichte von 0,78g/cm³. Durch seine –OH Gruppe erhält das Molekül ein Dipolmoment, welches es zu einer Polaren Substanz macht. Ethanol ist sowohl in Wasser als auch in Fett löslich. Es wird durch die anaerobe Gärung von Zuckern hergestellt. Der LD50 Wert bei Ratten liegt bei 7060mg pro kg Körpergewicht. Ethanol findet Verwendung als: 1. Genussmittel in alkoholischen Getränken…

PULS



Das Kreislaufzentrum im Bereich des Hirnstammes – FORMATIO RETICULARIS – steuert die Frequenz des Herzschlages und die Kontraktionskraft des Herzens.

Beeinflusst wird es durch den CO²-Partialdruck und den ph-Wert des Blutes, sowie durch Dehnungsrezeptoren im Karotis Sinus und im Aortenbogen, die auf den Blutdruck ansprechen.


Definition


Pulsus = Stoß

(Arterien-) Puls: der fühlbare Anstoß der Blut- und Druckwelle an die Arterienwand. Wichtigstes Kriterium zur Beurteilung der Herz- und Kreislauffunktion.

Durch die Veränderungen im Anfangsteil der Aorta (Strömung der Flüssigkeit, Druckerhöhung und Gefäßquerschnittsänderung) breitet sich die Pulswelle kontinuierlich aus.

Die daraus entstandene Druckwelle kann an allen Arterien getastet werden, die oberflächlich oder auf einer harten (knöchernen oder muskulären) Unterlage verlaufen oder dagegen gedrückt werden können.


Beim gesunden Erwachsenen schlägt das Herz ca 70mal /Minute (Schlag- oder Herzfrequenz)

Im Normalfall stimmen Herzfrequenz (= Zahl der z.B. im EKG sichtbaren Herzaktionen) und Pulsfrequenz genau überein, andernfalls besteht ein PULSDEFIZIT


Mit jedem Herzschlag werden ca 70,l Blut ausgeworfen (Schlagvolumen).

Innerhalb deiner Minute pumpt das Herz etwa 5 Liter Blut in den Körper und die Lungen. Diese Größe wird auch als Herzminutenvolumen oder allgemeiner als Herzzeitvolumen bezeichnet


Herzfrequenz/min x Schlagvolumen = Herzminutenvolumen


Beispiel: 70Schläge/min x 70ml = 4900ml/min


Die Pumpleistung des Herzen passt sich dem jeweiligen Sauerstoffbedarf an. Unter körperlicher Belastung wird die Herzleistung dadurch enorm gesteigert, dass die Herzfrequenz und das Schlagvolumen zunehmen. Im Extremfall wird eine Pumpmenge von 25l in der Minute erreicht.

Beobachtungen am Puls



Frequenz


Pulsfrequenz: Zahl der Pulsschläge pro Minute

Die Pulswelle entsteht dadurch, dass bei jedem Herzschlag Blut in die Aorta ausgestoßen wird.

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Puls und seine Auswirkungen
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Beim gesunden Erwachsenen schlägt das Herz ca 70 mal in der Minute (Schlag-,od. Herzfrequenz).

Im Normalfall stimmen Herzfrequenz und Pulsfrequenz überein, andernfalls liegt ein Pulsdefizit vor.


Physiologische Pulsfrequenz beim:


Neugeborenen ca 140 Schläge/Minute

Kindergartenkind ca 100 Schläge/Minute

Jugendlichen ca 85 Schläge/Minute

Erwachsenen ca 60-80 Schläge/Minute


TACHYKARDIE: Herzfrequenz > 100 Schläge/min


Hauptursachen:


ðerhöhter Sauerstoffbedarf bei körperlicher Arbeit

ðAnpassungsreaktion des Körpers auf Aufregung, Freude, Trauer

ðAnpassung an O2 ärmere Hochgebirgsluft


ðErhöhter Sauerstoffbedarf bei gesteigertem Stoffwechsel

ðAusgleich verminderter Transportmittel für O2

ðStörungen des Herzreizleitungssystems


Physiologisch:

ð bei Erregung aller Art

ð bei körperlicher Anstrengung

ð nach dem Essen

ð nach Genuss von Nikotin, Alkohol, Kaffee


Pathologisch:

ð bei Fieber (pro °C erhöht sich der Puls um 8-12 Schläge/min)

ðHyperthyreose

ðHerzerkrankungen

ðBlutungen, Schock

ðmassive Durchfälle

ðVergiftungen

ðstarke Schmerzen


BRADYKARDIE: Herzfrequenz < 60 Schläge/min


Physiologisch:

ðIm Schlaf/Entspannung

ðBei Leistungssportlern


Pathologisch:

ðBewusstlosigkeit/Koma

ðSchädigungen des ZNS, Hirndrucksteigerung

ðArzneimittelüberdosierung (Digitalis, ß-Blocker)

ðStoffwechselerkrankungen (Hypothyreose)


Beim Absaugen von Atemwegssekret – Reizung des Nervus vagus möglich - Bradykardie - Pulskontrolle


ASYSTOLIE

Fehlende Kontraktion des Herzens, erkennbar an der Pulslosigkeit, d.h. es ist weder peripher noch zentral ein Puls zu tasten


Notfall

Airway = Freimachen der Atemwege

Breathing = Atemspende

Circulation = Herzdruckmassage


Pulsdefizit


Differenz zwischen der durch Auskultation oder EKG ermittelten Herzfrequenz und der peripheren Pulsfrequenz.

Die getastete Pulsfrequenz entspricht nicht der Zahl der tatsächlichen Herzkontraktionen.


Pulsrhythmus


Die Pulswelle ist in regelmäßigen Abständen zu spüren. Ursachen können Herzmuskelschäden, Koronarsklerose oder eine Überdosierung von digitalisglykosiden sein. Da durch Herzrhythmusstörungen häufig auch die Hirndurchblutung leidet können die Folge Schwindel, Gleichgewichtsstörungen sowie plötzliche Ohnmachtsanfälle (Synkope) sein.

Abweichungen vom Rhythmus als Arrhythmien bezeichnet, können sein:


Extrasystolie: ein außerhalb des Grundrhythmus auftretender Herzschlag(vereinzelt – meist ohne Krankheitswert, gehäuft – Zeichen einer organischen Schädigung)



Absolute Arrhythmie: Pulsschläge sind vollkommen unregelmäßig und von ungleicher Größe auch in Verbindung mit einer Tachy- oder Bradykardie


Pathologische Arhythmien treten auf bei:

ðHerzerkrankungen

ðElektrolytverschiebungen im Blut

ðHormonstörungen, insbesondere bei gestörter Schilddrüsenfunktion


Dokumentation: Verbindung der Messwerte mit Wellenlinie


Pulsqualität


Bei der Pulsqualität wird die Stärke des einzelnen Pulsschlages beurteilt.

Dies geschieht vor allem durch die Beurteilung von Spannung (Widerstand der Pulswelle beim Versuch sie zu unterdrücken) und Füllungszustand(Blutmenge im Gefäß).


ðVon der Füllung der Blutgefäße

ðVon der zirkulierenden Blutmenge

ðVom Schlagvolumen des Herzens

ðVon der Elastizität der Arterien


Weicher Puls: bei Fieber oder Herzinsuffizienz, Hypotonie


Fadenförmiger Puls schwach gefüllt, beschleunigt: Kollaps, im Schock


Harter Puls: bei Hypertonie, arteriosklerotisch veränderten Gefäßen


Bei Abweichungen von der normalen Pulsqualität – Kontrolle des Blutdruckes durchführen.




Technik des Pulsfühlens



Man unterscheidet den zentralen und den peripheren Puls.


Der zentrale Puls kann an allen großen (herznahen) Arterien getastet werden und gibt relativ genau die Herzfrequenz wieder.


Arteria subclavia (Supraklavikulargrube)

Arteria femoralis (Leiste)


Bei der peripheren Messung können schwache Pulswellen an den kleinen Arterien nicht getastet werden.

Deshalb wird der Puls bei Unregelmäßigkeiten (Arhythmien, niedriger Blutdruck) oder im Schock immer an zentralen Stellen gemessen


Arteria radialis (Handgelenk unterhalb des Daumenballens)

Arteria temporalis (Schläfe)

Arteria poplitea (Kniekehle)

Arteria dorsalis pedis (vorderer Fußrücken)

Arteria tibialis posterior (dorsal des Innenknöchels)


Das Fühlen des Pulses erfolgt an einer oberflächlichen Arterie mit den Kuppen des Zeige-, Mittel- und Ringfingers (nicht mit dem Daumen – Eigenpuls).


Beim Tasten des Radialispulses sollte das Handgelenk des Patienten in entspannter leicht gebeugter Haltung und von einer Unterlage gestützt sein.


Der Radialispuls lässt sich leicht finden wenn man die Fingerkuppen an der Daumenseite der Unterarminnenfläche, dicht unterhalb des Handgelenks, auflegt.

Der Puls muss deutlich zu fühlen sein.


Das Zählen des Pulses erfolgt mindestens 15 Sekunden (Ergebnis mit 4 multiplizieren = Puls/Minute), eine volle Minute zählt man bei Neuzugängen, bei Patienten mit sehr langsamen und mit unregelmäßigem Puls



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