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Internship Report
Educational Science / Pedagogy

University, School

Freie Universität Bozen

Grade, Teacher, Year

2015 30/30 Punkten

Author / Copyright
Text by Tara T. ©
Format: PDF
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Bei den Stationen geht es nicht darum, lehrgangsmäßig Wissen zu vermitteln, sondern das Thema Sinne über vielfache verschiedene Lernzugänge zu erarbeiten und zu vertiefen. Durch den zeitlichen Rahmen können die besseren Schüler viele verschiedene Möglichkeiten zur Erschließung ausprobieren, die Schwächeren erlangen das erforderliche Basiswissen auf ihre Weise und durch Hilfestellungen auf den Arbeitsblättern­. Sie können sich solange mit einer Entdeckung beschäftigen, wie für sie individuell nötig ist. Station 1: Aufgabenstellun­g:…
Vorstellung der Einrichtung – Kindergarten Don Bosco Seit Wann?:seit 1990 Gruppen: 3 Gruppen , insgesamt 48 Kinder, in jeder Gruppe 16 Kinder Einteilung der Kinder: 2jährige Kinder : Sternschuppenki­nde­r ­ 3jährige Kinder: Sternkinder ­ 4jährige Kinder: Mondkinder ­ 5-6jährige Kinder: Sonnenkinder Gruppen:­ Gruppe1:16Kinde­r Gruppe2:16Kinde­r Gruppe3:16Kinde­r Meine Erwartungen Ich hoffe, dass ich in meinen SE Tagen lernen werde, wie man Verantwortung übernimmt. Und zeige, dass man sich auf mich verlassen…

Akademisches Jahr 2015/2016


Masterstudiengang Bildungswissenschaften

für den Primarbereich


Praktikumsbericht

Meine Erfahrungen mit dem pädagogischen Konzept der Gewaltfreien Kommunikation


Praktikum 1 in der Grundschule/im Kindergarten

Einleitung:

Am 9. November begann ich mein Praktikum im Kindergarten in St. Martin in Bozen.
Dort hatte ich die Möglichkeit den Kindergartenalltag zu erleben und gleichzeitig das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marschall B. Rosenberg kennenzulernen.
Bereits beim Erstgespräch erklärte meine Tutorin, Katrin Groß, dass sie, zusammen mit der Pädagogischen Mitarbeiterin, seit einigen Jahren nach dem Konzept von Marshall B. Rosenberg handeln und arbeiten würde.
Ich möchte hierzu kurz die Grundzüge der Gewaltfreien Kommunikation aufzeigen.

Das pädagogische Konzept der Gewaltfreien Kommunikation wurde von Marshall B. Rosenberg in den frühen 60er Jahren entwickelt.
Es soll Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass die Kommunikation zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt.
Gewaltfreie Kommunikation kann bei Gesprächen im Alltag aber auch als friedliche Konfliktlösung dienen (Vergl. Seils G., Marschall B. Rosenberg, 2009 S. 13).
Das Hauptaugenmerk der Gewaltfreien Kommunikation besteht darin, wertschätzende Beziehungen zu entwickeln.

Diese ermöglichen ein kooperatives, kreatives Zusammenleben.
Menschen sollen selbst Entscheidungen treffen und nicht zu bestimmten Handlungen bewegt werden.
Dabei spielt die Erkenntnis und Benennung der eigenen Gefühle eine wichtige Rolle.
Unter Gewalt versteht man Sprache, aber auch Gedanken, welche moralische Urteile enthalten, ebenso die Erfüllung eigener Bedürfnisse, ohne Rücksicht auf Mitmenschen zu nehmen (Vergl.

Weckert, 2014 S.35).

Ich erkundigte mich bereits vor Beginn des Praktikums und recherchierte eigenständig über dieses pädagogische Konzept. Ich war neugierig, konnte mir aber die praktische Umsetzung noch nicht so recht vorstellen.

Allgemeine Beschreibung der Situation und des Praktikums

St. Martin ist ein Dorf mit ca. 3200 Einwohnern; der Kindergarten liegt im Dorfzentrum. Der Kindergarten in St. Martin in Bozen wird von insgesamt 95 Kindern besucht.
Das Gebäude wurde 2004 renoviert, es bietet Platz für 4 Kindergartengruppen und eine Bewegungsbaustelle.
Die Kinder haben dazu noch die Gelegenheit in der Garderobe sowie in den Waschräumen zu spielen. Die Räumlichkeiten sind großzügig und hell.

Die Einrichtung und Dekoration, sowie, die zur Verfügung gestellten Spiele, sind in allen Gruppen sehr unterschiedlich und auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kinder abgestimmt.
Vor dem Kindergarten befindet sich ein großer Garten, dort können die Kinder spielen und herumtoben.
Die Sprache der Kinder ist hauptsächlich der Passeirerdialekt. In der gesamten Institution gibt es nur zwei Kinder mit Migrationshintergrund.
Diese Kinder kommen von Marokko, leben aber bereits seit einigen Jahren in St.

Martin und haben auch dort die Kita besucht. Die Kindergärtnerin hat mir bei einem Gespräch erzählt, dass die Kinder sich schnell integriert haben und auch die deutsche Sprache bereits gut beherrschen.
In der Kindergartengruppe, in der ich zugeteilt war, sind insgesamt 25 Kinder. Für 15 Kinder ist es das erste Kindergartenjahr, 10 haben bereits ein - oder mehrere Jahre den Kindergarten besucht.
Während meines Praktikums ist noch ein „neues“ Kind in die.....[read full text]



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Die Meinungen der Kinder wurden dabei nur gesammelt, nicht aber bewertet.
Auch die Wörter „Richtig“ und „Falsch“ wurden von der Kindergärtnerin und der Pädagogischen Mitarbeiterin vermieden.
Meiner Meinung nach ist es gut, den Kindern Offenheit, Toleranz und Wertungsfreiheit zu vermitteln.
Trotzdem glaube ich, dass in bestimmten Situationen, wenn ein Kind etwas besonders gut gemacht hat, eine positive Rückmeldung angebracht ist.


Selbständigkeit/ Eigene Entscheidungen treffen
Menschen sollen selbst Entscheidungen treffen und nicht zu bestimmten Handlungen bewegt werden (Vergl. Weckert 2014 S.35).
Die Selbständigkeit ist ein wichtiger Schritt im Heranwachsen der Kinder.
Diese wurde speziell gefördert nach dem Prinzip der Gewaltfreien Kommunikation.
Die Kinder hatten an jedem Tag und in jeder Situation die Möglichkeit, sich selbst, ihre Ideen und Meinungen, Gefühle und Wünsche einzubringen.
Dies begann bereits am Morgen, als die Kindergärtnerin, die Pädagogische Mitarbeiterin und ich Aktivitäten vorbeireitet haben.

Diese waren z.B. Bilder anmalen, zeichnen, basteln, Puzzle spielen usw.

Dabei ließ man den Kindern die freie Wahl, ob sie sich aktiv an diesen Angeboten beteiligen oder ob sie lieber etwas anderes machen wollten. Die Kinder wurden nicht animiert, sondern die Umgebung wurde nur co-konstruiert.
Beim Gesprächskreis am Morgen durften die Kinder proaktiv sein. Durch offene Fragen wurden sie zum Nachdenken angeregt. Jedes Kind durfte auch selbst Vorschläge für Aktivitäten bringen.

Diese wurden dann mit den anderen Kindern besprochen und durchgeführt. z.B. ein Spaziergang ins Dorf.
Ich habe auch beobachten können, dass diese Art der Umsetzung eng mit den Südtiroler Rahmenrichtlinien verbunden ist. Dort steht:
„Im Mittelpunkt von co-konstruktiven Bildungsprozessen steht das Kind mit seinen eigenen Ideen und Theorien“. (Deutsches Schulamt HR, 2008 S.18)
Den Kindern wird viel Verantwortung übergeben, an der sie wachsen können.
Dies habe ich mit verschiedenen Kindern beim Tischdecken konkret beobachtet: die älteren Kinder waren sehr selbständig und schafften es alleine die Tische vollständig zu decken.
Auch bei anderen Aktivitäten wie - Schuhe anziehen, Hände waschen, Jacken schließen, - blieben die Kindergärtnerin und die Pädagogische Mitarbeiterin in der Rolle der Beobachterin und forderten die Kinder dazu auf es selbst zu probieren und selbst tätig zu werden.
Nicht nur die Selbständigkeit, sondern auch die eigenen Entscheidungen, wurden immer wieder gezielt gefördert.
Im Laufe des Tages wurden Handlungen von Kindern immer wieder hinterfragt, ebenso ob diese ihre eigene Idee seien.
Meine Tutorin erkläre mir, dass sie dies für sehr wichtig hält.

Kinder sollen lernen für sich selbst zu entscheiden und nicht nur den anderen alles nachzumachen. Dadurch werden Kinder stark und nicht zu Mitläufern.
Ich bin der Meinung, dass dieses pädagogische Modell den Kindern die Möglichkeit bietet, bereits früh selbständig zu werden, kreativ zu sein und eigene Ideen zu entwickeln.
Ich glaube für Kinder ist es in manchen Momenten wie z.B. beim Schuhe anziehen bequemer, einfach dazusitzen und zu warten bis sie Hilfe bekommen, aber für ihre persönliche Entwicklung ist es vorteilhafter, dass sie es selbst probieren; dann haben sie auch ein Erfolgserlebnis, auf das sie stolz sein können.
Die Kinder können in ihrer Entwicklung, jenen Aktivitäten nachgehen, die gerade wichtig für sie sind.
Meine Überlegung dazu: manchmal könnte es etwas einseitig sein, wenn sich Kinder nur für eine bestimmte Aktivität interessieren und andere Bereiche ignorieren.
Ich glaube in solchen Fällen bedarf es einer genauen und gezielten Beobachtung des Kindes und dessen Entwicklung, um gegebenenfalls einzugreifen und das Kind auch mal zu einer anderen A.....


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Beim Wort „Zwerg“ gehen alle in die Hocke. Dabei habe ich bemerkt, dass die eigene Begeisterung und Freude sich positiv auf die Einstellung der Kinder auswirkt. Das Zeigen und Zulassen von Emotionen ist sehr wichtig. Das Spiel zeigte mir auch, dass die Stimme ein wesentliches Instrument bei der Durchführung von Bildungsaktivitäten ist.
Als die Praktikumsverantwortliche der Universität, Frau Dr.

Sylvia Haus, mich besuchen kam, wollte ich eine Bildungsaktivität durchführen, die sich mit dem pädagogischen Konzept der Gewaltfreien Kommunikation vereinbaren ließ.
Ich habe den Kindern angeboten das Bilderbuch „Freunde“ von Helme Heine vorzulesen. Ich wollte sie jedoch in ihrer Entscheidung freilassen, sie nicht beeinflussen oder gar zum Zuhören überreden.
Des Weiteren habe ich versucht auf die Fragen der Kinder wertungsfrei einzugehen.
Außerdem habe ich selbst gezielte Fragen zum Buch gestellt, sodass die Kinder zum Nachdenken angeregt wurden und ihre Meinung äußern konnten.
Ich glaube dies ist mir gut gelungen.

Der Gesprächskreis
Meine Tutorin erklärte mir, dass sie nicht mehr - wie noch vor einigen Jahren üblich - einen Morgenkreis mache, sondern einen Gesprächskreis.
Dieser fand, je nach dem Spielverhalten der Kinder, zu unterschiedlichen Zeiten statt. Manchmal bereiteten den Gesprächskreis auch die Kinder vor.
Es wurde immer eine Frage oder ein Thema aufgegriffen, das gerade für die Kinder von großer Wichtigkeit war, aber auch allfällige Probleme konnten angesprochen werden.

Z.B. Ein Mädchen hat öfters andere Kinder gekniffen; gemeGroß wurde nach einer Lösung dieses Problems gesucht.
Der Gesprächskreis konnte immer von den Kindern aktiv mitgestaltet werden. Sie konnten ihre Wünsche und Meinungen äußern und so proaktiv werden.
Der Gesprächskreis konnte aber auch mal ausfallen und die Kinder haben, anstelle dessen, ein Kino organisiert.

Bei der Kinovorstellung wurden Fotos, die von den Kindern selbst gemacht worden waren, mit Hilfe eines Tageslichtprojektors an die Wand projiziert.
Die Kinder durften auch selbst entscheiden, ob sie beim Gesprächskreis teilnehmen wollten.
Ich finde es sehr positiv, wenn der Gesprächskreis nicht jeden Tag gleich abläuft, sondern auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder eingeht und - auch mal ausfallen kann.
Manchmal allerdings hätte ich mir gewünscht, dass mehr gesungen und vorgelesen worden wäre – vielleicht aber auch nur in Anbetracht der Tatsache, dass ich selbst als Kind immer sehr gerne gesungen und Geschichten gehört habe.
Außerdem hätten die Kinder auch jederzeit die Möglichkeit gehabt, sich dies zu wünschen.


Bewertung
Ich habe während meines Praktikums das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation in der Praxis kennengelernt. Es führt Kinder zu mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung, motiviert Wünsche und Meinungen wertungsfrei zu äußern und setzt großen Wert auf den Sprachausdruck.
Ich habe auch immer wieder den direkten Bezug zu den Südtiroler Rahmenrichtlinien für den Kindergarten feststellen können.
Ich persönlich empfinde die Umsetzung des Konzeptes als sehr gelungen und möchte selbst in meinen zukünftigen Beruf, aber auch in meinen Privatleben, .....

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Meine Tutorin gab mir dabei immer wieder Impulse und Rückmeldungen - diese versuchte ich gleich am nächsten Tag umzusetzen.
Ich konnte Fragen jeglicher Art und Beobachtungen thematisieren, hinterfragen und Theorien dahinter erkennen.
Ich habe meine persönlichen Ziele für das Praktikum erreicht und habe auch den Eindruck vieles, aus dem 1. Studienjahr gelernten, gebrauchen zu können.

Wie z.B. das Gelernte aus dem Laboratorium „Beobachten des kindlichen Verhalten“.
Ebenfalls eine große Hilfe war für mich die Praktikumsvorbereitung an der Universität. Ich konnte von den Inhalten und Gesprächen profitieren.

Als die Praktikumsverantwortliche der Universität mich im Kindergarten besuchte, war ich etwas aufgeregt, aber ich freute mich darauf, meine geplante Bildungsaktivität mit den Kindern durchzuführen.
Im anschließenden Gespräch mit Frau Sylvia Haus und meiner Tutorin, Katrin Groß, wurde ich mir meiner Entwicklung und meines großen Fortschritts bewusst.
Ich habe sehr viel dazugelernt.
So erlebten und sahen es auch Frau Haus und Frau Groß, was mich sehr freute.
Die Praktikumsverantwortliche Sylvia Haus erlebte ich als freundlich, offen, hilfsbereit und - als große Stütze.
Das Gespräch empfand ich als sehr positiv.
Ich bin mir nach diesem ersten Praktikum sicher, für mich den richtigen Weg eingeschlagen zu haben und fühle mich in meiner Berufswahl, als Kindergärtnerin oder Lehrerin zu arbeiten, bestärkt.


Literaturverzeichnis:


Deutsches Schulamt HR (2008) Rahmenrichtlinien für den Kinderharten in Südtirol Medius Meran

Seils G. intervista Rosenberg, B. Marschall (2009). preferici avere ragione o essere felice? (10. Auflage). Freiburg in Breisgau: Herder


Weckert, Al. (2014)
. Gewaltfreie Kommunikation für Dummies (1. Auflage). Weinheim: Wiley-Vch Verlag G.....


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